WinRAR - Was neu ist in dieser Version
Version 3.90
1. Eine WinRAR-Version für Windows x64 ist nun verfügbar. Falls Sie eine
64-Bit-Version von Windows einsetzen, wird dringend empfohlen, die
64-Bit-Version von WinRAR zu installieren. Sie bietet eine höhere
Geschwindigkeit und eine bessere Integration in den Windows Explorer
als die 32-Bit-Version.
2. Die RAR-Kompressionsgeschwindigkeit wurde bei Rechnern mit mehreren Kernen
bzw. mehreren Hauptprozessoren verbessert. Die Verbesserung ist besonders
unter den Betriebssystemen Windows Vista und Windows 7 wahrnehmbar.
3. Die Option "Doppelten Verzeichnisnamen am Ende des Zielverzeichnisses
entfernen" im Dialog "Einstellungen - Komprimierung" wurde durch die
allgemeinere Option "Überflüssige Verzeichnisnamen am Ende des
Zielverzeichnisses entfernen" ersetzt. Diese Option entfernt beim
Entpacken eines Archivs mit Hilfe des Kontextmenü-Befehls "Entpacken nach
<Verzeichnis\>" überflüssige Verzeichnisse mit dem Namen des Archivs aus
dem Zielverzeichnispfad, wenn sich im Wurzelverzeichnis des Archivs nur
ein Verzeichnis und keine Dateien befinden.
4. Änderungen im Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen":
a) Mit der Schaltfläche "Neues Verzeichnis" kann ein neues Verzeichnis
in dem derzeit ausgewählten Verzeichnis erstellt werden;
b) Mit der Taste F2 kann das gerade ausgewählte Verzeichnis im
Verzeichnisbaum umbenannt werden;
c) Die Taste F5 bewirkt eine Aktualisierung des Verzeichnisbaums;
d) Die Taste Entf löscht das ausgewählte Verzeichnis im Verzeichnisbaum.
5. Falls in der Spalte "Geändert am" in der Dateiliste der WinRAR-Oberfläche
die Sekunden angezeigt werden sollen, muss die Option "Sekunden anzeigen"
im Dialog "Einstellungen - Dateiliste" aktiviert werden.
6. Mit den Optionen der Gruppe "Erkennung von SFX-Archiven aktiv für"
im Dialog "Einstellungen/Integration/Kontextmenüeinträge" können Sie für
die Explorer-Kontextmenüs festlegen, auf welchen Datenträgern bzw.
Laufwerken .exe-Dateien untersucht werden, ob es sich um
selbstextrahierende (SFX-) Archive handelt.
Wenn Sie zum Beispiel sehr häufig mit der rechten Maustaste auf
.exe-Dateien klicken, die sich auf langsamen Netzlaufwerken befinden,
können Sie die Option "Netzlaufwerke" deaktivieren, um die Wartezeit bis
zur Anzeige des Kontextmenüs zu verringern.
7. Bei der Sortierung von Dateien nach ihren Namen in der Dateiliste der
WinRAR-Oberfläche wird nun dieselbe neue logische Dateisortierung
angewendet wie im Windows Explorer, der bei Ziffern in Dateinamen annimmt,
dass es sich um numerische Werte handelt. Deshalb werden Dateien werden
nun so sortiert: 1.txt, 2.txt, 10.txt statt 1.txt, 10.txt, 2.txt.
Dieses neue Verhalten bei der Sortierung ist unter Windows XP
Service Pack 2 und neuer verfügbar.
8. Die Tastenkombination Strg+W schließt nun sowohl das Hauptfenster von
WinRAR als auch das Betrachter-Fenster in WinRAR. Die Tastenkombination
für den Befehl "Als Windows-Text anzeigen" im WinRAR-Betrachter wurde
von Strg+W auf Strg+I geändert.
9. Der neue Schalter -r- schaltet die Rekursion ab. Der Befehl
'rar a -r- archiv verzeichnisname' fügt nur das leere Verzeichnis mit
dem Namen "verzeichnisname" zum Archiv hinzu und ignoriert dessen Inhalt.
Enthält der Verzeichnisname keine Wildcards, fügt RAR standardmäßig nicht
nur das Verzeichnis sondern auch dessen Inhalt zum Archiv hinzu, obwohl
der Schalter -r nicht angegeben wurde.
10. Wird der neue Schalter -ai beim Entpacken verwendet, so ignoriert RAR die
im Archiv gespeicherten Dateiattribute. Stattdessen erhalten die
entpackten Dateien die Attribute, die standardmäßig durch das
Betriebsystem für neu erstellte Dateien vergeben werden.
11. Wird der Dateiname beim Befehl "cw" nicht angegeben, schickt die
Konsolenversion von RAR die Archivkommentardaten an stdout.
12. Beim Packen von Daten von stdin mit dem Schalter -si[Name] setzt RAR die
Zeit der letzten Änderung im dazugehörigen Archiveintrag nun auf die
aktuelle Systemzeit. Vorherige Versionen von RAR setzten dieses Feld
nicht, was unsinnige Werte für die Zeit der letzten Änderung beim Packen
von Daten von stdin zur Folge hatte.
13. Die Meldung beim Platzieren des Mauszeigers über dem WinRAR-Icon (Tooltip)
im Infobereich des Systems (Tray) enthält nun auch den Archivnamen. Vorher
wurde bei Archivierungsvorgängen nur die verbleibende Zeit und der
Gesamtfortschritt in Prozent angezeigt.
14. Mit Hilfe der neuen Variablen 'Shutdown' im Registrierungsschlüssel
'Software\WinRAR\Policy' kann aus Sicherheitsgründen die Option
"Nach dem Archivieren PC herunterfahren" deaktiviert werden.
Für weitere Informationen lesen Sie in der Hilfedatei den Abschnitt
"Konfigurationseinstellungen/Registry-Variablen".
15. Verbesserungen der Geschwindigkeit bei der Explorer-Erweiterung.
Das Kontextmenü von WinRAR erscheint auch bei der Arbeit mit Tausenden
ausgewählten Dateien sehr schnell und reagiert schneller auf
Benutzeraktionen.
16. Verbesserung der Kompatibilität bei der Einstellung von hohen DPI-Zahlen
in den Anzeige-Einstellungen unter Windows.
17. Behobene Fehler:
a) WinRAR konnte in manchen Fällen tar- or tar.gz-Archive nicht öffnen,
die eine Datei größer als 8 GB enthalten;
b) Das WinRAR-Kontextmenü funktionierte nicht richtig unter den
Beta-Versionen von Windows 7, wenn die Anzeige der Icons angeschaltet
war und eine Datei im Windows-7-Library-Ordner angeklickt wurde;
c) In den vorherigen WinRAR-Versionen war es nicht möglich, Dateien
umzubenennen, die fünf oder mehr aufeinanderfolgende Leerzeichen im
Dateinamen enthielten. Aus Sicherheitsgründen werden diese Leerzeichen
in der WinRAR-Oberfläche nicht angezeigt, weil damit die wirkliche
Dateiendung verborgen werden kann. Diese Sicherheitsmaßnahme war
jedoch der Grund dafür, dass der Befehl zum Umbenennen nicht richtig
funktionierte.
Version 3.80
1. Es werden nun ZIP-Archive unterstützt, die Unicode-Dateinamen
im UTF-8-Format enthalten. Beim Erstellen von ZIP-Archiven
speichert WinRAR Dateinamen nur dann in Unicode, wenn sie
mit dem aktuellen Zeichensatz nicht korrekt gespeichert
werden können.
2. Die mit WinZip erstellten AES verschlüsselten ZIP-Archive
können nun entpackt werden.
3. Verbesserte Unicode-Unterstützung für RAR- und ZIP-Archivnamen.
4. Neue Archivierungsmodi "Vor dem Überschreiben nachfragen" und
"Vorhandene Dateien überspringen" im Dialog "Archivname und
Archivparameter einstellen - Allgemein". Sie bestimmen das
Verhalten von WinRAR beim Erneuern von bereits existierenden
Dateien in einem Archiv. Im Gegensatz zu den vorhandenen Modi
"Nur im Archiv vorhandene Dateien erneuern" und "Dateien
hinzufügen und erneuern" werden die Dateizeiten ignoriert
und nur die Dateinamen verglichen.
Die entsprechenden Schalter dafür in der Kommandozeile:
a) Schalter -o aktiviert den Archivierungsmodus
"Vor dem Überschreiben nachfragen";
b) Schalter -o- aktiviert den Archivierungsmodus
"Vorhandene Dateien überspringen";
c) Schalter -o+ aktiviert den Archivierungsmodus
"Dateien hinzufügen und ersetzen" (Standardmodus beim Archivieren).
5. Neue Option "Zum Kontextmenü hinzufügen" im Dialog
"Profileinstellungen".
Ist diese Option aktiviert, so wird der Name des Komprimierungs-
profils in den Kontextmenüs des Windows Explorers angezeigt. Dadurch
kann ein Profil über das Kontextmenü aktiviert werden.
6. Der neue Schalter -cp<Profilname> ermöglicht die Wahl eines
Komprimierungsprofils im Befehlszeilenmodus. Der Schalter wird
nur durch die Version mit grafischer Benutzeroberfläche WinRAR.exe
unterstützt, nicht durch die Konsolenversion rar.exe.
7. Der neue Reiter "Optionen" im Dialog "Archivname und Parameter
einstellen" enthält Einstellungen, die das Verhalten der
Option "Dateien nach dem Packen löschen" im Reiter "Allgemein"
bestimmen:
a) Dateien löschen. Lösche Dateien so wie in vorherigen
WinRAR-Versionen.
b) Dateien in den Papierkorb verschieben. Gelöschte Dateien
werden in den Papierkorb verschoben.
Der entsprechende Kommandozeilenbefehl zu dieser Option
ist der Schalter -dr.
c) Dateien sicher löschen. Vor dem Löschen werden die Dateien
mit Null-Bytes überschrieben, sodass eine Wiederherstellung
der gelöschten Dateien verhindert werden kann.
Der entsprechende Kommandozeilenbefehl zu dieser Option
ist der Schalter -dw.
Diese Optionen haben nur Auswirkungen, wenn die Option "Dateien
nach dem Packen löschen" aktiviert wurde. Das Standardverhalten
der Option "Dateien nach dem Packen löschen" lässt sich durch
Auswahl einer dieser Optionen im Standard-Komprimierungsprofil
festlegen.
8. Der WinRAR-Dialog "Entpacken: Zielverzeichnis und Optionen" lässt
sich nun in der Größe ändern.
Durch Ziehen mit der Maus an den Rändern kann der Dialog auf die
gewünschte Größe gebracht werden, um z. B. mehr Platz für den
Verzeichnisbaum zu schaffen. WinRAR speichert die Größe des Dialogs.
9. Neuer SFX-Skript-Befehl "Update" und entsprechende Optionen im
Reiter "Update" des Dialogs "Erweiterte SFX-Optionen". Der Befehl
und die Optionen ermöglichen eine Überprüfung der Dateizeiten beim
Entpacken und damit das Erneuern von Dateien anhand der Dateizeiten.
10. Beim SFX-Skript-Befehl "Shortcut" und dem Befehl "Verknüpfung
hinzufügen..." im Dialog "Erweiterte SFX-Optionen - Erweitert"
kann nun eine Icon-Datei angegeben werden, die das Icon enthält,
das für die Verknüpfung verwendet werden soll.
11. Die neue Option "Temporäre Dateien sicher löschen" im Dialog
"Einstellungen - Sicherheit" aktiviert eine sicherere aber
langsamere Methode zum Löschen von temporären WinRAR-Dateien.
12. WinRAR und RAR zeigen nun beim Entpacken eines mehrteiligen
Archivs den Gesamtfortschritt an, wenn sich die einzelnen
Teilarchive (Volumen) im selben Ordner befinden.
13. WinRAR und RAR werten in Dateien, die eine Liste von Dateinamen
enthalten, die darin verwendeten Umgebungsvariablen aus.
Zum Beispiel können in einer Listendatei folgende Zeilen
enthalten sein:
%windir%\*.exe
%USERPROFILE%\Desktop
Diese Funktionalität ist nur in der RAR-Version für Windows
verfügbar.
14. Unterstützung für TAR-Archive mit Daten ungleich Null im
"Extra Field" hinzugefügt.
15. Unterstützung für TAR-Archive hinzugefügt, die den aus
512 Null-Bytes bestehenden Eintrag für das Ende des Archivs
nicht enthalten.
16. Verbesserte Unicode-Unterstützung beim Drag & drop von Dateien
aus dem WinRAR-Fenster.
17. Die Tastenkombination Umschalt+Tab kann im Hauptfenster von
WinRAR für das Umschalten des Eingabefocus' zwischen den
Oberflächenelementen (Dateien, Kommentar, Baum, Adresse)
in umgekehrter Reihenfolge verwendet werden. In vorherigen
Versionen wurde bei Umschalt+Tab die gleiche Reihenfolge wie
bei Tab verwendet.
18. Ein möglicher Absturz von WinRAR beim Öffnen von abgeschnittenen
UDF-ISO-Dateien wurde behoben.
Version 3.71
1. Archivnamen werden in der Datei für die Fehlerprotokollierung
rar.log nun mit vollem Pfadnamen aufgeführt.
2. Das Tray-Icon von WinRAR ist nun auch mit hohen dpi-Einstellungen
bei Bildschirmauflösungen kompatibel.
3. Wird eine Datei in einem verschlüsselten Archiv mit einem
externen Editor geändert, fragt WinRAR bei der Nachfrage, ob
die Datei im Archiv erneuert werden soll, nicht wieder nach dem
Archivpasswort. WinRAR verwendet das Passwort, welches beim
Öffnen des Archivs eingegeben wurde.
4. Behobene Fehler:
a) Der Schalter -tl und die Option "Archivzeit setzen auf Zeit
der neusten Datei" funktionierte teilweise nicht richtig.
Manchmal wurde die Archivzeit auf die aktuelle Systemzeit
gesetzt und nicht auf die Zeit der neusten Datei;
b) Wenn die Formatierungszeichenkette beim Schalter -ag die
Zeichen für Archivnummer, Monat und Minuten enthielt, wurde
von WinRAR für alle Archivnummern größer als 1 das Zeichen
'I' anstelle des Minutenwertes in den erzeugten Archivnamen
eingesetzt;
c) Bei ISO-Dateien im Format "ISO-9660 ohne Joilet-Erweiterung"
wurden Namen, die hohe ASCII-Werte enthielten, falsch angezeigt;
d) Beim Entpacken von zerstörten RAR-Archiven konnte
WinRAR abstürzen;
e) War die Option "Nach dem Archivieren PC herunterfahren" beim
Befehl "Archive konvertieren" gesetzt, wurde der PC bereits
nach der Konvertierung des ersten Archivs heruntergefahren
anstatt nach der Konvertierung aller ausgewählten Archive;
f) Wenn ein Anwender ein nichtexistierendes Zielverzeichnis in
einem selbstentpackenden Archiv angab, konnte es unter
Windows Vista passieren, dass das SFX-Archiv beim Befehl
"Erstelle neues SFX-Fenster" in einer Endlosschleife
hängen blieb.
g) WinRAR konnte manchmal eine Datei in einem Unterverzeichnis
eines ACE-Archives nicht entpacken, das per Drag&drop entpackt
werden sollte.
Version 3.70
1. Viele Veränderungen für die Kompatibilität mit Windows Vista:
a) Das Hilfeformat wurde vom alten HLP-Format zum neueren
HTML-basierten CHM-Format geändert;
b) Die selbstextrahierenden Module mit grafischer Benutzer-
oberfläche fragen nach Administratorrechten, falls sie mit
den Rechten des aktuellen Benutzerkontos das Zielverzeichnis
nicht erstellen können;
c) Die Protokolldatei rar.log und die Dateien der WinRAR-Themen
werden nun im Verzeichnis %APPDATA%\WinRAR statt im
WinRAR-Installationsverzeichnis gespeichert.
Die Datei mit den exportierten WinRAR-Einstellungen
settings.reg wird nun auch standardmäßig im Verzeichnis
%APPDATA%\WinRAR gespeichert. In den Dialogen
"WinRAR-Einstellungen laden aus" und "WinRAR-Einstellungen
speichern unter" ist es jedoch möglich, ein anderes
Verzeichnis auszuwählen.
WinRAR sucht nach dem Registrierungsschlüssel und der Datei
settings.reg sowohl im Installationsverzeichnis als auch im
Verzeichnis %APPDATA%\WinRAR;
Es ist möglich, in der Registry den Pfad %appdata%\WinRAR für
die Einstellungen von WinRAR zu ändern. Dazu setzt man den
Registry-Key "AppData" (String-Wert) unter
HKEY_CURRENT_USER\Software\WinRAR\Paths, um den Standardpfad
zu überschreiben.
Wenn Sie zum Beispiel die Themen-Dateien im WinRAR-
Installationsverzeichnis speichern möchten, setzen Sie diesen
Wert auf "C:\Programme\WinRAR".
d) Veränderungen für die Kompatibilität mit Windows Vista
für die Integration von WinRAR in den Windows-Explorer;
e) Die neue Option "Administratorzugriff erfragen" im Reiter
"Erweitert" des Dialogs "Erweiterte SFX-Optionen" ermöglicht
die Erstellung von SFX-Archiven, die beim Start unter
Windows Vista nach einer Erlaubnis für den Administrator-
zugriff fragen.
Der entsprechende Kommandozeilenschalter lautet -iadm.
2. Unterstützung für das Dateiformat ISO 13346 (UDF) hinzugefügt.
Dieses Format wird häufig bei ISO-Abbildern von DVDs verwendet.
3. Unicode-Unterstützung für ISO-9660-Dateien hinzugefügt.
Damit sollte WinRAR nun besser mit nichtenglischen Dateinamen
in .iso Dateien umgehen können.
4. Das Fenster für die Fortschrittsanzeige beim Packen und
Entpacken wurde verändert:
a) Es steht nun mehr Platz für Dateinamen zur Verfügung,
sodass auch längere Dateinamen angezeigt werden können;
b) Es zeigt den aktuellen Archivnamen in einer eigenen
Zeile an, sodass viel längere Archivnamen angezeigt
werden können;
c) Beim Archivieren zeigt es die aktuelle Kompressionsrate
in einer eigenen Zeile an;
d) Es kann sowohl die Standardfortschrittsbalken von
Windows als auch die klassischen Fortschrittsbalken von
WinRAR verwenden.
Schalten Sie die Option "Windows-Fortschrittsbalken" im
Dialog "Einstellungen - Allgemein" ein, um die Windows-
Fortschrittsbalken zu verwenden. Standardmäßig ist diese
Option aktiviert, wenn einige Windows-Designs aktiv sind
und deaktiviert, wenn das klassische Windows-Design
ausgewählt ist.
Windows-Fortschrittsbalken sind nur zweifarbig, sie
zeigen daher nicht die aktuelle Kompressionsrate an.
Die Kompressionsrate wird allerdings in einer
zusätzlichen Zeile angezeigt;
e) Die Schaltfläche "Modus..." befindet sich nun am unteren
Rand des Fensters.
5. Die selbstextrahierenden Module (SFX-Module) mit grafischer
Benutzeroberfläche (GUI) unterstützen nun folgende Schalter
in der Kommandozeile:
-d<Pfad> Zielverzeichnis setzen
-p<Pwt> Passwort angeben
-s Ruhe-Modus (Silent mode). Alles verstecken
-s1 Dasselbe wie -s
-s2 Ruhe-Modus, Startdialog unterdrücken
-sp<Par> Parameter für Setup-Programm angeben
6. Die selbstextrahierenden Module (SFX-Module) mit grafischer
Benutzeroberfläche (GUI) geben nun nicht mehr die gesamte
Kommandozeile an das Setup-Programm weiter, wie sie das in
den vorherigen Versionen getan haben. Benötigen Sie Zugang
zu der gesamten Kommandozeile des selbstextrahierenden
Archivs, parsen Sie die Umgebungsvariable sfxcmd, die
diese Kommandozeile enthält.
7. Der neue Schalter -sc<Zeichensatz>[Objekte] erlaubt die
Auswahl eines Zeichensatzes für Archivkommentare und Dateien
mit Dateilisten. Er ersetzt den in RAR 3.60 eingeführten
Schalter -fcu, der von der Liste der unterstützten Schalter
gestrichen wurde. Man muss jetzt -scuc an Stelle von -fcu
angeben, um Unicode-Kommentare zu verwenden. Im Gegensatz
zu -fcu unterstützt -sc den OEM- und ANSI-Zeichensatz.
8. Neuer Befehl "Kopie des Archivs speichern unter..." im
Menü "Datei". Dieser Befehl kann dann nützlich sein, wenn
man ein Archiv aus dem Internet direkt in WinRAR geöffnet
hat und man das Archiv anschließend auf die Festplatte
speichern möchte.
9. Der Befehl "Zeilenumbruch" wurde im internen Betrachter zum
Menü "Ansicht" hinzugefügt, sodass man den Umbruchmodus auch
in bereits geöffneten Betrachterfenstern ändern kann.
Der Zustand dieser Option wird zwischen den Aufrufen des
internen Betrachters nicht gespeichert. Wenn Sie den
Standard-Umbruchmodus ändern möchten, benutzen Sie den
Dialog "Einstellungen - Betrachter".
10. Im Dialog "Profile verwalten" wurden die Schaltflächen
"Rauf" und "Runter" hinzugefügt. Damit kann man die Position
des ausgewählten Profils in der Liste ändern.
11. Die Fortschrittanzeige wird nun auch beim Hinzufügen von
Wiederherstellungsinformationen angezeigt.
12. Wird WinRAR in den Systemtray minimiert und fährt man
mit der Maus über das WinRAR-Icon, so zeigt WinRAR
Meldungen über die aktuelle Archivoperation. In vorherigen
Versionen wurde nur der Gesamtfortschritt in Form einer
Prozentzahl angezeigt, nun wird auch noch die
verbleibende Zeit angezeigt.
13. Die Konsolenversion von RAR zeigt beim Berechnen der CRC32-
Prüfsumme für neu erstellte RAR-Volumen eine entsprechende
Meldung: Berechne Prüfsumme. Vorherige Versionen berechneten
die Prüfsumme von Volumen ohne irgendeine Meldung.
14. Die Liste der zuletzt verwendeten Archive im Menü "Datei"
kann jetzt Unicode-Dateinamen enthalten. Damit ist die
Unterstützung von nichtenglischen Archivnamen zuverlässiger.
15. Eine Sicherheitslücke durch einen Stacküberlauf im Modul
für die Verarbeitung von Passwörtern in der Konsolenversion
von RAR und UnRAR wurde behoben. WinRAR ist von dieser
Sicherheitslücke nicht betroffen. Wir danken iDEFENSE LABS
für die Mitteilung dieses Fehlers.