* Melodram
* USA 1955
* Universal-International
* R: Douglas Sirk
* D: Jane Wyman, Rock Hudson, Agnes Moorehead, Conrad Nagel, Virginia Grey, Gloria Talbott, William Reynolds, Charles Drake, Merry Anders.
* DB: Peg Fenwick
* K: Russell Metty
* M: Frank Skinner
* 89 Minuten / Farbe (Technicolor)
Die seit einiger Zeit verwitwete Cary Scott mauert sich in ihrer Trauer ein. Sie hat Freundinnen, vor allem Sarah Warren, und einen bejahrten Ausgehpartner, aber die Liebe scheint aus ihrem Leben verschwunden, ihr einziger Trost sind ihre beiden bereits studierenden Kinder, die altkluge Kay und der konventionelle Ned. Das ändert sich durch Ron Kirby, der die Bäume von Carys Garten pflegt und beschneidet. Er ist jünger als sie und gehört als Gärtner und Baumschulenbesitzer nicht ihrer Gesellschaftsklasse an. Rons Freundeskreis ist schlicht, natürlich und naturliebend, dort wird Thoreau gelesen und in herzhafter Freundlichkeit gefeiert. Cary verliebt sich in ihn und er sich in sie. Ron macht ihr einen Heiratsantrag und beginnt, eine alte Mühle auszubauen, die ihm gehört und die Cary sehr gut gefallen hat. Aber Carys Versuch, Ron in ihr Leben zu integrieren, scheitert: Im Country-Club wird über die Mesalliance gelästert, ja, Cary wird verächtlich als leichtes Mädchen behandelt, und ihre beiden Kinder sagen sich von ihr los. Diesem Druck vermag Cary nicht standzuhalten. Sie teilt Kay und Ned mit, dass sie Ron nie wiedersehen wird.
Aber dann merkt sie, dass ihre Kinder ihr Opfer nicht zu würdigen wissen; dass ihr an der Anerkennung des Country-Clubs nichts liegt und dass sie Ron unverändert liebt. Als ihr Arzt ihr ins Gewissen redet, sucht sie Ron, der gerade mit seinem Freund auf der Jagd ist, auf. Doch verlässt sie ihr Mut, sie kehrt zum Auto zurück. In diesem Moment sieht Ron sie, will zu ihr – und stürzt einen Abhang hinunter. Als Cary von seinem Unfall hört, sucht sie den Bewusstlosen sofort auf. Als er die Augen aufschlägt und verwundert fragend ihren Namen sagt, sagt sie ja, sie sei nun nach Hause gekommen.