Die 43 minütige Dokumentation vollzieht die Stationen seiner nunmehr drei Jahrzehnte andauernden künstlerischen Karriere nach und begleitet Blixa an die aktuellen Orte seines kreativen Schaffens. Sein Wohnsitz ist mittlerweile auf drei Erdteile verteilt - San Francisco, Peking und Berlin - doch die Basis für sein weltweites Agieren blieb bis heute seine Geburtsstadt Berlin. Hier trifft die Regisseurin Birgit Herdlitschke auf seine Neubauten “Bandbrüder” Alexander Hacke und Andrew Unruh und beobachtet den nicht ganz undespotischen Blixa während der Proben im Studio.
Im nächsten Moment zeigt die Dokumentation ein großzügiges und hell eingerichtetes Appartement in San Francisco. Während der Regen gegen die Scheiben prasselt, sitzt Blixa lesend und beinahe gezähmt auf einem weißen Sofa. So wirft der Film Blicke hinter die laute und schrille Fassade der Figur Blixa und porträtiert deren besinnliche, private Seite.
“Blixa Bargeld - Mein Leben” zeigt einen erstaunlich aufrichtigen und offenen Blixa, der trotz seiner Zugänglichkeit nichts an Radikalität verloren hat. Untermalt von alten Aufnahmen ist es möglich, die Resolutheit und Zerstörtheit des jungen Blixa zu entdecken und dessen Kompromisslosigkeit in den Bildern des Jetzt und Heute wiederzufinden. (arte.tv)