40 qm Deutschland erzählt die Geschichte des türkischen Arbeitsmigranten Dursun und seiner Frau Turna. Für Dursun haben sich die Hoffnungen auf ein besseres Leben in Deutschland nicht erfüllt. Er führt ein deprimierendes Leben in einer Hamburger Hinterhauswohnung. Als ihm seine junge Frau nach Deutschland folgt, versucht Dursun mit ihr ein Leben gemäß den Traditionen seiner Väter zu führen und sich damit ein Stück seiner verlorenen Heimat zu bewahren. Da er seine neue Umgebung als unmoralisch und dadurch feindlich wahrnimmt, schottet er seine Frau weitgehend von dieser Umgebung ab. Dadurch ist das Leben für Turna in Deutschland ein albtraumhaftes Szenario: die 40 qm von Dursuns trister Hamburger Altbauwohnung bleiben alles, was sie von dem Land zu sehen bekommt. Völlig unbemerkt von Dursun droht Turna dabei an ihrem Leben in Hamburg zugrunde zu gehen. Erst als Dursun selbst stirbt, tritt die junge Frau, deren Befreiungskampf schon zuvor begonnen hatte, aus der Wohnung heraus und sieht sich mit der ihr bis dahin völlig fremd gebliebenen deutschen Wirklichkeit konfrontiert.
Başers Film lief erfolgreich auf bedeutenden Filmfestivals, z. B. wurde er auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno mit dem „Silbernen Leoparden“ ausgezeichnet und gewann den Preis für das „beste Regie-Debut“ auf dem Internationalen Filmfest von Rotterdam. Auf dem Filmfestival in Cannes lief er innerhalb der „Woche der Kritik“. Beim Deutschen Filmpreis erhielt der Film eine Nominierung als „bester Film“ und wurde in weiteren Kategorien ausgezeichnet, z.B. wurde Özay Fecht der deutsche Filmpreis als „beste Schauspielerin“ verliehen.