Inhalt des Films:
Malèna wohnt in einem ruhigen Städtchen namens Castelcutò auf Sizilien. Der Zweite Weltkrieg bricht aus und ihr Mann kämpft in Nordafrika gegen die Engländer. Der 13-jährige Renato steckt mitten in der Pubertät und schwärmt für die zauberhafte Malèna. Die ersten Minuten des Films beschäftigen sich ausgiebig mit der Schwärmerei des pubertierenden Jungen. Doch bald darauf fokussiert der Film auf die von Vorurteilen beherrschte Kleinstadt.
Das Aussehen von Malèna erzeugt bei den Männern Lust und bei den Frauen Neid. Die Gerüchte über sie nehmen zu, als bekannt wird, dass ihr Mann in Nordafrika gefallen sei. Malèna wird schließlich wegen Ehebruchs vor Gericht gestellt und man weigert sich, ihr weiterhin Lebensmittel zu verkaufen.
Nach diesem Vorfall setzt Malèna ihr gutes Aussehen ein, um zu überleben. Dabei setzt sie sich über Moral und Religion hinweg. Der Hass der weiblichen Dorfbevölkerung kennt keine Grenzen mehr, als sich Malèna deutschen Besatzern hingibt. Dieser aufgestaute Hass entlädt sich beim Einmarsch der Amerikaner auf grausame Weise. Malèna ist schließlich gezwungen, das Dorf Castelcutò zu verlassen. Als Malènas Mann, der nur fälschlich für tot erklärt wurde, ins Dorf zurückkommt, sagt ihm niemand etwas über den Verbleib seiner Frau. Renato jedoch teilt ihm über einen Brief mit, dass Malèna in einen Zug nach Messina gestiegen ist. Ein Jahr später kommen Malèna und ihr Mann zurück ins Dorf.
IMDB:
Der Zauber von Malèna (2000)