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NEUE DEUTSCHE HÄRTE (Deutsch Rock) - Sammelthread
LINKLISTE LINKLISTE ZU ANDEREN BANDS DIE NICHT UNBEDINGT ZUR NDH ZÄHLEN; JEDOCH AUCH GROSSTEILS DEUTSCHSPRACHIG SINGEN UND DER HÄRTEREN FRAKTION ANGEHÖREN (AUSSERHALB DIESES BEITRAGES; ZU LINKS UNTER BIETE AUDIO): DAS KREFT - FERNSEHKOPF 
Musikstil: 
Musikstil:
Industrial Rock bezeichnet eine Variante der Rock-Musik und deren Überschneidung mit Elementen des Industrial. Sie entstand zeitgleich zu Industrial Metal bzw. wurde durch diesen stark beeinflusst. Dabei werden elektronische Klänge, Effekte, Sprachsamples und verzerrter Gesang nur sparsam eingesetzt, das Gesamtbild bleibt im klassischen Rock-Stil erhalten.
Industrial Rock wurde in den 90er Jahren vor allem durch Bands wie Nine Inch Nails und Marilyn Manson kommerziell sehr erfolgreich. Von einigen Marketing-Fachleuten werden einige dieser Bands auch unter dem Kunstbegriff Nu Metal geführt, was häufig für alternative Formen der Rockmusik benutzt wird, ohne sich auf eine bestimmte Stilform festzulegen.
Hanzel und Gretyl kommen aus den U.S. of A. und benutzen häufig die Deutsche Sprache, allerdings können sie eigentlich kein bischen Deutsch, was die Texte etwas schräg rüberkommen läßt.
Hanzel und Gretyl - die erste und bis heute einzige Band die tatsächlich Trance/Techno mit Metal mixen.
Damit das funktioniert sind die Gitarren entsprechend bratend und vordergründig gestimmt. Die Techno Elemente sind also im Hintergrund oder zumindest immer begleitet von einer saftigen E Gitarre.
Aber noch eines vorweg, die Texte sind wirklich GROTTEN kitschig!
Immerhin erhält die CD dadurch einen künstlerischen Anspruch indem sie "überkitschig" ist. Auf "über alles" spielen Hanzel und Gretel mit Nazi Themen , damit kritisieren sie aber nur, sympathisieren aber nicht mit diesem Thema.
Für zwischendurch zum hören ganz ok.

Über:
Ein Upload von Graf Zaphod
Musicrichtung: Gothic
Lacrimosa
Dass sich Tilo Wolff noch nie mit Vordergründigem abgegeben hat, ist kein Geheimnis. Somit dürfte es auch nicht wundern, dass hinter dem Namen Lacrimosa mehr steckt, als einfach nur der Name. Für den Lateiner ergeben die Worte lacrimae und mosa den Ausdruck fließende Träne. Für denjenigen, der sich mit Mozarts Werken auskennt, dürfte Lacrimosa auch Erinnerungen an dessen letztes unvollendetes Requiem wecken, welches einen Teil enthält, der mit Lacrimosa betitelt ist. Dieser unvollendete Teil wurde später von Mozarts Schülern abgeschlossen.
Der aus Frankfurt am Main stammende Tilo und seine Band Lacrimosa machen zum ersten Mal 1990 von sich reden. Tilo, der eine klassische Ausbildung am Flügelhorn und an der Trompete hinter sich hat und auch was vom Klavierspielen versteht, nimmt in einem kleinen Studio in der Nähe von Basel zwei Songs komplett im Alleingang auf und zeichnet sogar das Cover für das Tape selber. Da er nebenher oben erwähntes Requiem hört, drängt sich ihm der Name förmlich auf. Da er auch in Zukunft so wenig wie möglich aus der Hand geben will, gründet er kurzerhand sein eigenes Label Hall Of Sermon. Über dieses veröffentlicht er '91 "Angst". Somit hat Tilo zwar von Anfang an alles in seiner Hand, trägt aber auch das komplette Risiko auf den eigenen schmalen Schulten.
Das Experiment gelingt und Lacrimosa haucht der in den letzten Zügen liegenden Gothic Szene neues Leben ein. Was Tilos Musik von Beginn an auszeichnet, sind klassisch angehauchte, schwermütige Melodien in Verbindung mit seinem tragendem Gesang und poetischen Texten, die trotzdem nie an der Realität vorbei ziehen. Mit "Einsamkeit" kann er erstens beweisen, dass es sich mit "Angst" um keine Eintagsfliege handelte und zweitens seine Anhängerschar beträchtlich erweitern. Trotzdem dauert es bis zum 27. 02. 1993, ehe Tilo den Schritt auf die Bühne wagt. Sein erstes Konzert gibt er in Leipzig, durch den Erfolg ermutigt, lässt er diesem bald weitere folgen.
Auf der Tour zum "Satura" Album lernt er die aus Finnland stammende Anne Nurmi kennen, die in seiner Vorgruppe Two Witches singt. Anne ist Lacrimosa bis kurz vor der Tour vollkommen unbekannt, doch sie ist schnell von Tilo und seinen musikalischen Visionen begeistert. Es dauert nicht lange und aus dem Ein-Mann-Projekt wird ein gemischtes Doppel. Dass die Zusammenarbeit der beiden bestens harmoniert, zeigt das Album "Inferno", auf dem Anne sowohl gesanglich als auch musikalisch glänzen kann. Die ständige Weiterentwicklung des Charakters Tilo Wolff und seiner Musik verwischt immer wieder scheinbare Grenzen zwischen Klassik, Gothic und Metal. Mit dem Track "Copycat" schaffen die beiden so etwas wie ihre persönliche Hymne. Ebenfalls 1995 kommt das erste Video "The Clips 1993-1995" auf den Markt.
Ein Jahr später erhält Tilo vom Zillo Magazin den "Alternative Rock Music Award". Doch auch die Maxi "Stolzes Herz" bringt eine Überraschung: Zum ersten Mal schafft es ein Song von Lacrimosa in die deutschen Single-Charts. Das Folgealbum "Stille" setzt den auf "Inferno" eingeschlagenen Weg fort und hat einen recht metallastigen Einschlag, ohne jedoch die eigenen Trademarks zu verdrängen. Für die Scheibe greifen Tilo und Anne auf die Hilfe des Barmbeker Symphonie-Orchesters, des Rosenberg-Ensembles und der Deutschen-Lunkewitz-Sängerinnen zurück. Mit dem lange überfälligen "Live"-Album zeigen Lacrimosa, dass sie nicht nur jede Menge klasse Songs geschrieben haben, die live auch deutlich mehr krachen als auf Platte, sie beweisen auch, dass sie die Stücke nicht nur reproduzieren, sondern live auch angenehm verändern.
Für "Elodia" sind nicht weniger als 187 Musiker verantwortlich, unter anderem vom London Symphony Orchestra. Die Platte ist in drei Akte aufgeteilt und behandelt die Konzeptstory vom Auseinanderbrechen einer Beziehung. Die Gitarren gehen auf der Scheibe zwar deutlich reduzierter zur Sache, trotzdem erschlägt den Hörer die schön eingesetzten Orchestrierung zu keiner Zeit. Anstatt sich dann in eine musikalische Sackgasse zu manövrieren und sich dem Zwang auszusetzen, solche Orchestrierungen noch toppen zu müssen, besinnt sich Tilo auf seine Stärken als Songwriter und geht die Sache wieder abgespeckter an. Außerdem hat Lacrimosa inzwischen dermaßen an Priorität gewonnen, dass er nicht mehr die Zeit findet, sich entsprechend um andere Bands auf seinem Label zu kümmern. Deswegen hat er die Zusammenarbeit mit einigen beendet.
"Fassade" erscheint 2001 und zeigt, dass es Lacrimosa ein ums andere Mal gelungen ist, längst tot gesagtem Sound neues Leben einzuhauchen, ohne dabei zur peinlichen Selbstparodie zu verkommen. Damit verteidigen sie ihre Ausnahmestellung, die diese Band nun schon seit über einer Dekade einnimmt. Eine Tour mit To/Die/For geht durch Deutschland und scheint sowohl erfolgreich, als auch anstrengend zu sein, denn Tilo beschließt, sich danach erst einmal eine Auszeit zu nehmen. Hall Of Sermon ist inzwischen ausschließlich für die Belange von Lacrimosa zuständig.
Doch schon Mitte/Ende 2002 juckt es Tilo wieder in den Fingern, und der Januar 2003 endet mit der Veröffentlichung von "Echos". Tilo setzt auf dem Album größtenteils auf klassische Instrumente, setzt diese aber nicht wie auf "Elodia" im Überfluss ein, sondern konzentriert sich auf das Wesentliche und schafft damit ein sehr stimmiges, eindringliches Album.

Über:
Ein Upload von elbarto0
Musikrichtung: Black Metal
Eisregen
Wer bei Eisregen an überfrierende Nässe auf der Straße denkt, liegt richtig. Jenes hinterhältige Naturphänomen bildet sich nämlich, wenn sich bei Minustemperaturen die Schleusen des Himmels öffnen, und statt Schnee Regen hernieder fällt, der auf dem Boden augenblicklich zu Gefrorenem mutiert. Dass es aber auch eine gleichnamige Band aus Deutschland gibt, ist nicht überall bekannt.
Die Combo gründet sich 1994 in Thüringen. Die Besetzung, die 1996 das erste Demo einspielt, besteht aus Michael "Blutkehle" Roth (Gesang), Totenmond-Schlagzeuger Michael "Bursche" Lenz (Gitarre), Yantit M. (Schlagzeug), -DF- (Keyboard) und Sebastian "Berg" Morbach (Bass). Beheimatet im weiten Feld zwischen Black Metal und Gothik, schafft es die Band bereits zu Beginn, durch Splatter-Lyrics und heftiges Gebratze auf sich aufmerksam zu machen. Tod, Gemetzel, Krankheit, Fäulnis und Gebeine sind geliebte Themen der Thüringer. Dabei geht's mitunter heftigst zur Sache, was natürlich noch mehr Aufmerksamkeit mit sich bringt.
"Das Ende Des Weges" nennt sich das zehn Tracks umfassende zweite Demo, dass ebenfalls 1996 in halb-evil Auflage von 333 Exemplaren das Licht der Welt erblickt. Nach der EP mit dem zärtlichen Titel "Fleischhaus" unterschreiben die Jungs beim kleinen Label Last Episode. Mit einer Company im Rücken können Eisregen zum ersten Mal unter professionelleren Bedingungen ins Studio gehen. So spielen sie 1997 das Album "Zerfall" ein. Am Bass ersetzt K. Matthes den ausgestiegenen Berg Morbach. Komplett neu ist das aber nicht, denn nur sechs der neun Songs sind Neukompositionen, während "Ode An Den Niedergang", "Herzblut" und "Eispalast" von "Ende Des Weges" stammen. Auch wenn die Platte im Underground Aufsehen erregte, so hat sie dennoch einige Schwächen, was nicht zuletzt an der etwas eindimensionalen Produktion liegt.
Roth und co. fackeln nicht lange und begeben sich bald darauf an die Aufnahmen zu "Krebskolonie". Neu in die Band kommt eine Dame namens 2T aka Theresa Trenks. An der Violine erweitert sie den Sound um eine Facette, so dass die Mucke etwas aufgelockerter und nicht mehr ganz so hart klingt. An den Texten ändert sich indes wenig. Nach wie vor stehen Tod und Teufel bei den lyrischen Ergüssen Pate. Für die EP "Fleischfestival", mit drei alten und zwei neuen Stücken, ersetzt Lenz den ausgestiegenen Matthes für die Aufnahmen am Bass. Ersatz finden sie in einem Typen mit dem kryptischen Pseudonym 'Der Hölzer', während -DF- sich von Eisregen verabschiedet.
2000 erscheint "Leichenlager" und präsentiert die Band etwas gesetzter und, dank Theresas Spiel, melodiöser. Mittlerweile haben sich Eisregen aufgrund ihrer Live-Auftritte nicht nur in Thüringen eine eingeschworene Fangemeinde erspielt. Bei Gigs geht es regelmäßig ab wie Schmidts Katze. Für die sich an den Release anschließende Tour dreht sich das Besetzungskarussell wieder einmal. Fortan hat es sich ausgehölzt. Ex-Mitglied Morbach kehrt in den Schoß der Familie zurück, bzw. an seinen Viersaiter. Auf dieser Tour schneiden Eisregen den Gig auf dem Wave Gotik-Treffen mit, der unter dem Namen "Lager Leipzig" im Januar 2001 veröffentlicht wird. Erhältlich ist das Teil im Laden jedoch nur ab 18, da die darauf befindlichen Splatter-Szenen für die Kinder von Deutschland anscheinend unzumutbar sind.
Im Laufe des Jahres 2001 macht die Meldung die Runde, dass die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften ein waches Auge auf die Band wirft, um eventuell zu verbietende Umtriebe zu verhindern. Der Release von "Farbenfinsternis" verschiebt sich, die Platte kommt aber dennoch im selben Jahr heraus. Aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten - das Label bleibt die Studiokosten schuldig - steht der weitere Verlauf der Eisregen-Karriere erste einmal in den Sternen. Zwar steht mit "Wundwasser" schon ein Titel für eine neue Scheibe, bis zum Herbst 2004 muss sich die Fangemeinde jedoch noch gedulden. Deshalb hat Drummer Yantit auch etwas Zeit über und widmet sich seinem Nebenprojekt Ewigheim, bei dem er mit einem Herrn Allen B. Konstanz etwas mehr der Elektronik frönt. Das Resultat heißt "Mord Nicht Ohne Grund".
Die Beobachtung durch die Behörde bricht der Band dann fast das Genick. "Farbenfinsternis" und "Krebskolonie" wandern auf den Index und somit aus den Läden. Konzerte der Band darf nur noch besuchen, wer 18 Jahre oder älter ist, gebuchte Auftritte für Festival müssen Eisregen absagen, so dass deren Stimmung alles andere als positiv ist. Hierzu passt die Ankündigung, nach "Wundwassser" und dem anvisierten Nachfolgealbum "Menschenmaterial", Eisregen definitiv aufzulösen.
Zwischen all diese negativen Nachrichten schmuggelt sich Anfang 2004 jedoch auch eine positive. Das längst schon vergriffene "Zerfall" aus dem Jahr 1996 erfährt am 23.2. 2004 auf Massacre-Records einen Re-Release. Als Bonus obendrauf packen die Eisregeners noch "Das Ende Des Weges". Mit insgesamt über 75 Minuten Spielzeit ist das also eine ziemlich fette Sache.

Über: 
Über: http://www.germanrock.de/s/saltatio_mortis/logo.gif http://antville.medien.uni-weimar.de...0a%20surge.jpg http://www.snakenetmetalradio.com/Bi.../inextremo.gif  Symphonic Dark Metal  PAGAN/Black Metal  Industrial Metal  |