Im Jahre 1944 erhält Major Reisman den Auftrag, zwölf Soldaten, die von Kriegsgerichten zum Tode verurteilt sind, für ein Himmelfahrtskommando auszubilden. Action mit Starbesetzung.
US-Major Reisman ist alles andere als erbaut, als General Worden ihn 1944 beauftragt, zwölf zum Tode oder zu langen Haftstrafen verurteilte amerikanische Soldaten für das "Unternehmen Amnestie" auszusuchen und auszubilden. Sie sollen kurz vor Beginn der alliierten Invasion mit Fallschirmen über dem besetzten Frankreich abspringen und ein Kommandounternehmen gegen ein Schloss führen, das hohen deutschen Offizieren als Erholungsort dient. Den Überlebenden der Aktion winkt Straferlass.
Zu den Männern, die Reisman auswählt, gehören Victor Franko, Joseph Wladislaw, Robert Jefferson, Vernon Pinkley und Archer Maggott. Nur mit äußerster Härte und großem psychologischen Einfühlungsvermögen gelingt es dem Major, die Männer so zu drillen, dass sie bei dem Himmelfahrtskommando nicht völlig chancenlos sind. Bei einer spektakulären Manöverübung bewähren sie sich gegen den arroganten Colonel Breed. Dennoch wissen alle, dass die meisten von ihnen in den Tod fliegen, als sie unter Reismans Führung mit einem Flugzeug von England aus zum Einsatz starten.
Robert Aldrichs ungewöhnlicher Film lebt von einem großen Staraufgebot und einer ungemein spannenden Inszenierung. "Der düstere Kriegs-Thriller zählt zu den Klassikern des Genres" (Cinema). "Ein Trupp Strafgefangener bekommt im Zweiten Weltkrieg die gefährliche Rehabilitations-Chance - es gilt, eine schwer bewachte deutsche Burg einzunehmen. Robert Aldrich, ein Meister unter den Actionhandwerkern Hollywoods, macht daraus eine nihilistische Feier viriler Aktion. Der Trupp besteht fast ausschließlich aus Charakterköpfen (Lee Marvin, John Cassavetes, Telly Savalas, Donald Sutherland, Jim Brown, Charles Bronson, Robert Ryan - und Trini "If I Had A Hammer" López), die Handlung (nach E.M. Nathansons Roman) ist mittlerweile längst ein Standardablauf geworden, die aggressiv männerbündelnde Qualität des Originals wurde dennoch kaum je wieder erreicht" (Christoph Huber).
Für Charles Bronson brachte seine schauspielerische Leistung als Joseph Wladislaw in der Kinowelt erhöhte Aufmerksamkeit, die Rollen gewannen an Qualität und es sollte nur noch zwei Jahre dauern, dass aus dem ehemaligen Kleindarsteller Charles Buchinski der Megastar Charles Bronson wurde ? mit den europäischen Produktionen "Spiel mir das Lied vom Tod" und "Bei Bullen singen Freunde nicht". Drei Jahre später hatte auch Hollywood vor ihm kapituliert: Mit dem Western "Der Einsame" begann seine triumphale Rückkehr.
Hochkarätig konnte Robert Aldrich seinen (Anti-)Kriegs-Film (wenngleich diese Intention nicht allzu deutlich zu Tage tritt) besetzen: Neben den erwähnten standen u.a. auch Ernest Borgnine und der eher als Sänger bekannte Trini Lopez vor der Kamera. Spannend und unterhaltsam ist der Film in jedem Moment, allerdings dient der Krieg mehr als Kulisse für ein Abenteuerspiel von 13 Männern. "Das dreckige Dutzend" wurde für insgesamt vier "OSCAR"s nominiert (u.a. Nebendarsteller John Cassavetes), konnte aber lediglich die Trophäe für die Toneffekte einheimsen.
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