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Der Airbus A 380 - Testflug um die Welt
Der Airbus A 380 - Testflug um die Welt
Im Dezember 2006 endete die Testphase für das bislang größte Passagierflugzeug der Welt, den Airbus A380. Alle Tests wurden unter härtesten Bedingungen durchgeführt.
Die 5teilige Doku-Soap hat die 20monatige Versuchsphase begleitet. Kanada, Dubai und Kolumbien waren einige Stationen der spannenden Reise mit dem Supervogel. Teil 1: Bis an die Grenzen
Der erste Teil zeigt den Beginn der Tests im Flugversuchszentrum Toulouse.
In Toulouse werden alle neuen Modelle der Airbus-Reihe getestet, bevor sie ihre Zulassung für den Linienverkehr erhalten. Chefmechaniker Gérard Desbois und Chefpilot Jacques Rosay bereiten sich auf einen riskanten Testflug des neuen Großraumjets A380 vor. Zunächst werden die Tragflächen des Prototyps MSN001 am Boden sechs Minuten lang künstlich in extreme Schwingungen versetzt, um zu prüfen, ob die Konstruktion diesen Belastungen standhält.
Gibt die Konstruktion nach, könnte das gesamte Flugzeug auseinander brechen. Einige Wochen später folgt ein weiterer, allerdings weniger riskanter Versuch. Zur Prüfung des Verhaltens bei Aquaplaning muss das doppelstöckige Großraumflugzeug mit voller Geschwindigkeit auf einer überfluteten Piste starten. Die Maschine rollt, das Wasser spritzt Meter hoch. Das Ergebnis ist nicht befriedigend, denn durch den Druck des Wassers auf das Fahrwerk wurde das Bremssystem beschädigt.
Ein erster Fehlschlag, doch es wird nicht der Letzte sein. Denn beim Versuch, das Flugzeug mit möglichst geringer Geschwindigkeit in die Luft zu bringen, rutscht das Heck der Maschine einige Meter Funken sprühend über den Boden. Keine Überraschung für die Techniker und Testpiloten. Solche Zwischenfälle gehören zu ihrem Alltag. Download: RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting Teil 2: In extremen Höhen Der zweite Teil begleitet die Testingenieure des Airbus A380 in die dünne Höhenluft der kolumbianischen Anden. Dort wird ein Triebwerksausfall simuliert.
Medellín, Kolumbien: Jacky Joye und Emanuele Costanzo, zwei Triebwerkspezialisten, sollen die Funktionstauglichkeit der leistungsstarken Rolls-Royce-Triebwerke in der sauerstoffarmen Höhenluft Kolumbiens prüfen. Es wird ein Triebwerksausfall simuliert, um festzustellen, ob die Schubkraft der drei verbliebenen Triebwerke in dieser dünnen Atmosphäre ausreicht, um die Maschine in der Luft zu halten.
Die Begrüßung in Medellín ist überaus herzlich. Mehrere tausend Kolumbianer drängen sich am Flugfeld, um die A380 und ihre Crew willkommen zu heißen. Der Aufenthalt lässt sich gut an. Jacky, Emanuele und die anderen Techniker tauschen unaufgeregt die Rollen: Mal machen sie PR-Arbeit, mal erproben sie Triebwerke. Die nächsten fünf Tage bieten ein volles Programm.
Nach Abschluss der zahlreichen Tests fällt der Abschied in Medellín ergreifend aus. Die Menschen stehen am Flugfeld und winken, und nur die Aussicht auf einen Zwischenstopp in Guadeloupe kann die Mannschaft zum Aufbruch bewegen. Die Begrüßung in Pointe-?-Pitre ist ebenso herzlich wie in Medellín. Doch der Zwischenstopp ist kein Kurzurlaub unter tropischer Sonne. Die Ingenieure wollen herausfinden, wie sich das Flugzeug bei Außentemperaturen von über 35 Grad Celsius verhält, denn die Maschine muss selbst in der größten Tageshitze problemlos starten können. Download: RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting Teil 3: In eisiger Kälte Wir sind in Iqaluit an der äußersten Nordspitze des amerikanischen Kontinents. In dieser Testphase wird der Airbus im Hohen Norden Kanadas extremer Kälte ausgesetzt.
Es herrscht eine Temperatur von minus 30 Grad und eine Sturmwarnung wurde ausgegeben. Warum landet ein für 800 Passagiere konzipiertes Verkehrsflugzeug an einem der kältesten Orte der Erde? Der Notfall soll geübt werden, falls eine Maschine beim Flug von Asien in die USA über dem Nordpol notlanden muss. Der Direktor des Flughafens von Iqaluit, John Graham, kennt solche Testlandungen schon. Auch die Airbus-Modelle A340 und A320 wurden hier dem Kältetest ausgesetzt.
Als die strahlend weiße A380 am Himmel auftaucht und sich ihre imposante Silhouette langsam auf die Landebahn zu bewegt, scheint die Zeit einen Augenblick still zu stehen. Pedro Dias, Koordinator der Flugversuche bei Airbus, wartet bereits. Er hat mehrere Generatoren aus den USA herbeischaffen lassen, damit alles Systeme des Flugzeugs über Nacht auf Stand-by laufen können.
Danach wird der Strom abgeschaltet, um einen Blackout zu simulieren. Anschließend wird geprüft, ob Triebwerke, Elektronik und elektrische Systeme trotz extremer Kälte wieder anspringen. Alle Tests können erfolgreich abgeschlossen werden. Der A380-Prototyp hat selbst unter extremen Bedingungen seine Funktionstüchtigkeit bewiesen. Download: RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting Teil 4: Willkommen bei der Dubai Air Show An Bord des Airbus A380 bereitet sich die Mannschaft auf eine besondere Aufgabe vor: Testflugmechaniker Pascal Verneau fliegt mit seinem Team auf die Luftfahrtmesse nach Dubai. Mit einem erholsamen Aufenthalt in dem Wüstenstaat ist jedoch nicht zu rechnen, denn die Schau dient dazu, das neue Großraumflugzeug seinem wichtigsten Käufer vorzuführen, Scheich Mohammed bin Rashid al Maktoum.
Außerdem soll die Präsentation in Dubai auch die größten Skeptiker vom technologischen Erfolg des Projektes überzeugen. Der Besucherandrang ist groß und viele zeigen sich sehr beeindruckt. Der Blick ins Innere des Jets allerdings bleibt einer kleinen Gruppe handverlesener VIPs und Scheichs vorbehalten. Für ihre hohen Gäste mutieren die Piloten, Ingenieure und Mechaniker kurzfristig zu Fremdenführern. Täglich finden Flugvorführungen statt. Jagdflugzeuge und Kampfhubschrauber beeindrucken mit ihrer Wendigkeit, doch die A380 ist der eigentliche Star der Show.
Im Cockpit des Megaliners sitzt Claude Lelaie, Leiter der Abteilung Flugversuche und Testpilot. Unter den Augen eines staunenden Publikums bringt er den Riesenvogel elegant in die Luft. Krönung der Veranstaltung ist eine gemeinsame Darbietung der Kunstflugstaffel der französischen Luftwaffe mit der A380 über dem Golf von Dubai - ein magischer Anblick am Himmel über eine magischen Stadt. Download: RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting Teil 5: 90 Sekunden für den Ernstfall Zurück in Europa findet der letzte, für die Erteilung der Zulassung entscheidende Test statt: die Evakuierung von 880 Passagieren in weniger als 90 Sekunden.
Smail Maksen, zuständig für die Kabinensicherheit der A380, bereitet mit einer Gruppe Stuntmen auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg einen der schwierigsten Tests vor. In vier Monaten wird die Crew der A380 in einem Hangar auf dem Airbus-Gelände in Hamburg die Evakuierung des Flugzeugs proben. Die Stuntmen werden dabei sein, um den Passagieren beim Verlassen der Maschine zu helfen, ohne dass sich jemand verletzt. 880 Passagiere, 16 Notausgänge, 90 Sekunden Zeit - so lauten die Bedingungen.
Sendetermine
In einem Hangar auf dem Airbus-Gelände werden die letzten Vorbereitungen getroffen. Das Innere des Flugzeugs wird mit allen Sicherheitsfeatures eines normalen Linienflugzeuges ausgestattet. Im Hangar nebenan treffen die Passagiere nach und nach ein. Eine Stunde vor dem Test besteigen sie schweigend das Flugzeug. 853 Personen und 20 Crewmitglieder stellen sich auf die kommende Übung ein. Die Türen des Flugzeugs werden geschlossen. Im Flugzeug und im Hangar ist es dunkel. Es herrscht angespannte Stille.
Acht Türen öffnen sich gleichzeitig. Die Crew hat die Passagiere aufgefordert, das Flugzeug über die Notausstiege zu verlassen. Die Rutschen entfalten sich mit lautem Knall. Oben an den Ausgängen ermuntern die Flugbegleiter die Passagiere zu springen. Für die Airbus-Verantwortlichen sind diese 90 Sekunden die längsten seit Gründung des Unternehmens. Smail Maksen verfolgt das Geschehen sichtlich bewegt. Erstmals in der Geschichte der zivilen Luftfahrt haben 873 Menschen in einem Flugzeug Platz genommen und es unter Notfallbedingungen heil wieder verlassen, und die internationalen Flugsicherheitsbehörden waren dabei. Die A380-Testreihe ist erfolgreich abgeschlossen. Download: RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting ARD-exclusiv - Jungfernflug im Supervogel - Der A380 hebt ab zum Dienst K1 Doku - Superflieger A380 - Luxus über den Wolken Hessen-Reporter - Der Supervogel - A380 80 Meter breit, 500 Tonnen schwer und Platz für 526 Passagiere: Die Lufthansa (LH) bekommt ihre erste A380, das größte Passagierflugzeug der Welt, das alle Rekorde in der internationalen Luftfahrt schlägt.
Die Maschine bietet fast jeden Luxus in zehn Kilometern Höhe irgendwo zwischen Frankfurt und Asien oder Amerika. Über ein Jahr hat der Bau der ersten LH-Maschine gedauert. Der "Hessen-Reporter" hat den Prozess begleitet: Heiner Krämer, der Chef-Ingenieur von Lufthansa, ist verantwortlich für die Endmontage der A380 in Hamburg. 3,5 Millionen Teile muss er kontrollieren, testen und auf seiner Liste abhaken. Erst wenn alles funktioniert, wird er die 300 Million Dollar überweisen lassen, erst dann gehört die Maschine Lufthansa. "Es ist der aufregendste Moment in meiner Karriere", sagt der gelernte Flugzeugbauer. Über hundert Flugzeuge hat er schon abgenommen, aber die waren höchstens halb so groß. "Die vielen Einzelteile, der Termindruck, das sind unglaubliche Herausforderungen". Die Maschine hat schon zwei Jahre Verspätung, und jeder weitere Tag kostet die Airline zu viel Geld. "Doch bei so einem großen Flieger gibt es jeden Tag neue Probleme", sagt Krämer, "von der defekten Glühbirne bis zum Ersatzrad, dieser Job kostet Zeit und Nerven". In Frankfurt trainiert die Crew. Stewardessen müssen im Notfall 526 Passagiere evakuieren. Das muss genauso geprobt werden wie der Service an Bord, aber auch das Betanken, Reinigen und Abfertigen des Fliegers: 1.000 Koffer, 600 Essen, 320 Tonnen Sprit in nur neunzig Minuten, länger soll später eine A380 nicht am Boden stehen. Ingo Meyerdierks ist einer der ersten A380-Piloten bei Lufthansa. Er wird die neue Maschine in Hamburg abholen. Doch für den Supervogel braucht er eine Fluglizenz. Deshalb trainiert er stundenlang im Flugsimulator in Frankfurt. "Bei diesem Flugzeug bekomme ich Gänsehaut. So groß und doch ein Wunder, dass 500 Tonnen fliegen können!", sagt der Frankfurter, der den Erstflug mit der A380 kaum noch erwarten kann. Download: RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting RapidShare: 1-CLICK Web hosting - Easy Filehosting PW: doku.dl.am File-infos:
Quelle: dTV
Format: XviD
Auflösung: 720x400 (16:9)
Sprache : Deutsch
Audio: MP3, 128 kbps VBR Stereo
Größe: je 250 MB (K1 Doku: 400 MB)
Laufzeit: je 25 min (K1 Doku: 45 min) |