Andreas Eschbach - Quantenmüll-Ohrkino.dl.am

Super - vielen Dank für den Up.
Konnte mir nicht recht was drunter vorstellen... und mal danach gesucht.
Das hier hab ich als Beschreibung dazu im Netz gefunden:
Vorbemerkung:
Die Story ?Quantenmüll? debütierte 2004 als Kurzgeschichte in der Anthologie ?Der Atem Gottes und andere Visionen 2004? und wurde im gleichen Jahr als Hörspiel im DRS gesendet.
Inhalt:
Eines der größten Probleme der zivilisierten industriellen Gesellschaften ist der produzierte Müll und Abfall respektive die diesbezügliche Beseitigung. Eine neuartige Technik scheint für dieses Problem eine finale Lösung gefunden zu haben. Damit sind alle Müllprobleme der Welt gelöst. Die Müllvermeidung ist ob der perfekten Entsorgung nicht mehr Gegenstand politischer Diskussionen. ?Ungeniertes? Leben ist angesagt ? bis? ja bis sich die wahre Natur der neuen technischen Errungenschaft offenbart?.
Kritik:
30 Minuten sind für ein Science Fiction Hörspiel eine recht knapp bemessene Zeit. Hier aber reicht es aus, um eine faszinierende technische Utopie zu entwickeln nur um sie dann in der Auflösung der Geschichte mit einem Knall in eine düstere, bittere Dystopie zu verwandeln.
Die Überraschung gelingt genauso, wie die Entwicklung eines perfekten Spannungsbogens:
Weiß der Zuhörer zunächst nicht um die Bedeutung eines durch Zufall entdeckten Kraftfeldes, so wird er alsbald mit seiner mysteriösen Wirkung konfrontiert. Kaum sinniert man darüber, wie das Kraftfeld wohl funktionieren mag, da lenkt der Autor der Geschichte die Gedanken den Rezipienten bereits weg von dem technischen Faszinosum hin zu der sich aus der gewinnbringenden Verwertung jenes Kraftfeldes ergebenen gesellschaftspolitischen Implikation. Geschickt wird dabei die Reflexion über eine globale Nutzung einer in Ihren Wirkungen nicht abzuschätzenden technischen Errungenschaft ausgeblendet. Das böse Ende holt den Zuhörer dann ein und regt insbesondere in der zuvor genannten Konnotation zum Nachdenken an.
Fazit:
Ein Science Fiction Thriller der besonderen Art.