ich hab da letztens ein paar ältere Zeitschriften bekommen und diese eingescannt, wenn jemand interesse hat kann er sie sich am Kiosk im DDR-Musik-Fred abholen. also hier.
Ich gehe mit den Atze-Heften langsam in die Zielgerade, und leg noch einen schnellen Spurt ein bevor der gesammte Rest der 90er Jahre, inclusive letztem Heft (das wussten die nur nicht), kommt.
Diesmal habe ich die Hefte gebündelt, wie wir das früher für SERO auch gemacht haben. Also freut euch auf die letzten Hefte, und wenn jemand die Lücken füllen kann, wird ihm das sicher niemand übel nehmen.
Vielen Dank für die motivierenden Worte, so weiß ich wenigstens, das es ein paar Leuten auch gefällt .
Atze Jahrgang 1990 man erkennt die Änderungen der Wendezeit sehr gut an den Heften, die plötzlich ihren jahrelangen Stil verändern, besseres Papier bekamen, bunter und teurer werden (ab heft 5 -> 40 Pfennig).
für das Jahr 1991 zog man in den Kampf mit mehr Seiten, mehr Comics und einem grösseren Format (vorher: 145x210; jetzt:165x235). Leider stieg der Preis dafür auf satte 1,40 DM!
Für alle, die so schön Atze gelesen haben kommen nun noch ein paar ganz alte Hefte, die ich sehr interessant finde. Es wird sogar Werbung für den technikus gemacht. Übrigends ist das Heft 6/56 genauso gross wie die 1991er! aber mit vieeeel weniger Seiten.
Was sind Mosaikbeilagen? wird sich so mancher fragen. Warum soll ich das hier selber erklären wenn es für fast alles ein Wiki gibt (ausserdem kannte ich die bis vor kurzem selber nicht). Also erst mal hier hin und informieren und dann die tollen Comics (Klaus und Hein) und Technik-Info Blättchen runterladen.
Mosaikbeilagen sind aber auch eine Geldanlage. Ich hab spassenshalber mal bei 3...2...1...meins geguckt und Gebote bis zu 20€ gesehen und da waren noch 3 Tage Zeit.
Aber ich will mal nicht so sein, wenn ihr mir pro cbr 10€ überweist will ich mich damit zufrieden geben.
"Uff, Schweiss-von-der-Stirn-wisch - endlich bin ich mit den Heften durch, ich hoffe es hat euch auch ein wenig gefallen."
Das war wirklich ein Hammer,bubibubi,denn meine ganzen Hefte sind wohl zu Hause bei meinen Eltern über den "Jordan" gegangen,leider!
Darum vielen,vielen Dank für Deine Mühe!
Es hatte hier mal jemand ne ganze Menge Atze-Hefte gepostet,muss ich mal vergleichen,wenn ich sie wiederfinde,vielleicht kann man wirklich Lücken füllen.
Werde Dich dann über PM informieren.
Um bubibubi mal etwas zu unterstützen und um die Sammlung zu ergänzen,poste ich mal ein Atze-Heft-Package,welches ich aus der boerse gezogen hatte,dieser Post wurde aber gelöscht.
Ausserdem muss ich zugeben,das ich in dem Thread von Zeichner diese Sammlung irgendwie nicht gefunden habe,auch wenn er in dieser Comicliste steht.
Also,nichts für ungut,damit will ich nur etwas aushelfen.
Von der Bezeichnung nicht irreführen lassen,mehr kommt da nicht.
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Für Dich - Illustrierte Zeitschrift für die Frau 1971-30
(Sonderheft Für Ihn)
Die Für Dich ist ja eigentlich eine Frauenzeitschrift, aber dieses Sonderexemplar ist Für Ihn. Dieses Heft ist ein schönes Zeitdokument, wird doch hier über den Mann geschrieben so wie er in dieser Zeit war bzw sein sollte. Es gibt Mode- und Stylingtips bei denen sich heute die Fussnägel nach oben rollen.Ein kleiner Test Sind sie ein Mann von heute ist ein interssanter Vergleich mit dem Verhalten heutzutage.
Interessant ist natürlich auch das Kreuzworträtsel, denn Fragen wie sowjetischer Schriftsteller "Timur und sein Trupp" können meine Kinder nicht mehr beantworten und ein Bezirk der DDR ist ihnen auch nicht bekannt.
Wer weiß noch was in der Woche vom 26.7 - 1.8 1971 im Ostfernsehen lief? Natürlich ihr wenn ihr den Download macht. Da lief am Freitag im ersten Ost um 20.00 Uhr Daniel Boone (schon ewig nicht mehr gesehen - seufz). Und auf Farbsendungen wurde extra hingewiesen.
In den 70ern hat man auch noch werbung gemacht wie hier für den KT100! Ist das nicht lustig.
Erich Schmitt - Lustige Geschichten #1 (Nixi und Kollege Blech)
Muss man zu erich schmitt etwas sagen? Eigentlich Nein.
Für die, die ihn nicht kennen ist der Spoiler
Erich Schmitt (* 11. März 1924 in Berlin; † 29. Dezember 1984 ebenda) war ein deutscher Karikaturist. Er war einer der bekanntesten Karikaturisten und Comiczeichner der DDR, wozu auch seine unverkennbare Darstellungsweise der Figuren beitrug.
Er arbeitete für zahlreiche DDR-Zeitungen und Zeitschriften, etwa für den Eulenspiegel oder die Wochenpost. Fester Arbeitgeber wurde jedoch die Berliner Zeitung, welche bereits seit 1951 regelmäßig Sammelbände mit den Schmittschen Tageskarikaturen herausbrachte. Im Laufe dreier Jahrzehnte schuf er allein für dieses Blatt an die 10.000 Zeichnungen.
Der untersetzte Mann mit rundem Bauch und Schnurrbart – wie er sich selbst zeichnete – veränderte seinen ausgeprägten Stil nie. Er begeisterte sich für Tiere und den Weltraum, entdeckte mit Berliner Witz und Schnauze die heiteren, kuriosen und kritikwürdigen Momente im Alltag, die er in schnell erfassbare Episoden, meist mit Bildunterschriften, umsetzte. Er hielt sich am liebsten im Berliner Tierpark auf.
Die von ihm erschaffenen Figuren wie etwa Kuno Wimmerzahn, Schwester Monika, Nixi, Adam und Evchen, Kollege Blech, Karl Gabel, Ede, aber auch seine farbigen Serien für Kinder wie Benjamin und Benjamin erreichten einen hohen Beliebtheits- und Bekanntheitsgrad in der DDR. Diverse seiner Serien wurden schon zu Lebzeiten in Buchform aufgelegt. Schließlich wurde 1968 das Dicke-Schmitt-Buch herausgegeben, das zu einer der begehrtesten Bückwaren der DDR avancierte. Für viele Buchausgaben der DDR arbeitete Schmitt auch als Illustrator.
Leider ist es mir bisher noch nicht gelungen eine Eule aus Zeiten der DDR zu bekommen (3..2..meins ist mir zu teuer) und in der neuen Eule finde ich die meisten Karikarturen sowas von häßlich.
Aber in meinem Schrank habe ich neben Karikaturbüchern aus dieser Zeit auch noch das Funzl-Buch gefunden. Die „Funzel. Abendblatt für trübe Stunden“ erschien 1x im Monat und hatte eine Eule gratis dabei , und war beliebter als die Eule selbst. Lag es an dem mitgelieferten Akt?
Hier habt ihr nochmal die Möglichkeit mit und über den realexistierenden Sozialismus zu lachen.
Inhaltsangabe:
Dieses Buch enthält Lyrik und Prosa und noch viele schöne andere Kunst. Manche Beiträge sind länger als manche kürzeren. Das hat lediglich gestalterische Gründe und nur gelegentlich einen Zusammenhang mit dem Ideengehalt. Man wird feststellen, dass in manchem kurzen Beitrag auch nicht mehr drinsteht als in manchem langen. Der Vorteil ist nur: Man merkt es schneller. Die Materialien sind geordnet. Das heißt: Es steckt kein besonderes System darin. Das Buch ist trocken und sauber aufzubewahren, in Ehren zu halten und bei Zollkontrollen unaufgefordert vorzulesen.
Erich Schmitt - Karl Gabels sämtliche Weltraumabenteuer Expedition 1-4
Wiki meint zu Karl Gabel:
Nach dem Start der Wochenzeitung Wochenpost bemühte sich der Chefredakteur nach dem Vorbild westdeutscher Zeitschriften auch sein Blatt durch einen Comicstrip aufzuwerten. Man fand in dem bereits beliebten Erich Schmitt einen Partner für das Projekt. Dieser war Fan von Science-Fiction-Geschichten und wählte dieses Genre für seinen Comic „Die Reise zu den Proximanen“. Dieser startete in der letzten Ausgabe des Jahres 1955 mit einer kleinen Vorgeschichte, den Schmitt erstmal mit einem kleinen Einleitungstext fortsetzte, bevor die Geschichte am 7. Januar 1956 endgültig begann.
Obwohl sich die Serie von Anfang an großer Beliebtheit erfreute, wurde sie erst einmal nicht fortgesetzt. Erst 1967 entschloss man sich bei der Berliner Zeitung, die Geschichte erneut abzudrucken. Doch man begnügte sich nicht damit, das Ganze in der schon einmal erschienenen Fassung nochmals zu bringen. Erich Schmitt, der sich mittlerweile zeichnerisch weiterentwickelt hatte, war mit seiner ersten Fassung nicht mehr so zufrieden und zeichnete die ganze Geschichte neu. Inhaltlich veränderte er dabei nur wenig. Zeichnerisch sind deutliche Verbesserungen erkennbar. Am auffälligsten ist, dass die gesamtdeutsche Mannschaft der Urfassung durch eine deutsch-sowjetische Mannschaft ersetzt wurde. So erschien „Die Reise zu den Proximanen“ in überarbeiteter Fassung ab 1967 in der Berliner Zeitung. Die Geschichte wurde von den Lesern überschwänglich aufgenommen, so dass Erich Schmitt fünf Jahre später die Fortsetzung „Aloa, der 5. Planet“ folgen ließ. Durch den großen Erfolg ermutigt, ließ der Eulenspiegel Verlag noch 1973 die Buchfassung der beiden Abenteuer folgen. Dabei wurde von der „Reise zu den Proximanen“ nur die zweite Fassung verwendet, so auch bei der späteren Aufnahme der beiden Geschichten in dem sehr populären „Dicken Schmitt-Buch“. 1975 folgten mit „Der Weltraum-Katamaran“ und 1979 mit „Auf Tierfang im Kosmos“ zwei weitere Fortsetzungen. 1980 wurden alle vier Geschichten erfolgreich in dem Sammelband „Karl Gabels sämtliche Weltraumabenteuer“ veröffentlicht, wobei die Urfassung abermals unter den Tisch fiel. Im „Dicken Schmitt-Buch“ fanden die beiden Abschlussfolgen bis heute keine Aufnahme. Erst im Jahre 2006 wurde auch die Urfassung von „Die Reise zu dem Proximanen“ erstmals in gesammelter Form veröffentlicht.
DDR-comics.de:
Mit Karl Gabels Weltraumabenteuern schuf Erich Schmitt den längste und wohl auch populärsten "echten" Zeitschriftencomic der DDR. Nach einer frühen Inkarnation in der Wochenpost zeichnete er die Originalserie mehr als zehn Jahre später für die Berliner Zeitung neu und verlängerte die Geschichte um weitere drei Abenteuer. In deren Mittelpunkt steht der Ingenieur Karl Gabel, eine echte Berliner Schnauze und wahrscheinlich auch ein Stückchen Alter Ego seines Schöpfers. Die Originalfolgen dürften nur noch spärlich aufzutreiben sein, und der Zustand meiner Buchexemplare reflektiert die Popularität der Bildgeschichten.
Hier könnt ihr nun selber in das Atomraumschiff "Albert Einstein" einsteigen und mit der deutsch-sowjetischen Mannschaft Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltraums erleben
Pittiplatschs Abenteuer mit den Tintenteufeln (1968)
ein Beschäftigungsbuch für Kinder von 8 Jahren an
die Beschäftigungsbeilagen von Richard Hambach (bekannt aus der Frösi) haben schon Kinder beschäftigt, aber auf Seite 22 sieht man was es war.
Die Geschenkdienst- und Kleinexporte GmbH (kurz Genex; später nur noch Genex Geschenkdienst GmbH) war ein am 20. Dezember 1956 von der DDR-Regierung gegründetes Unternehmen. Es war eine der wichtigsten Devisenquellen der Kommerziellen Koordinierung, einer Abteilung des Ministeriums für Außenhandel der DDR. Hauptsitz war in Ost-Berlin.
Das Unternehmen vertrieb einen Katalog mit dem Titel Geschenke in die DDR, aus dem die Bürger der Bundesrepublik Waren bestellen und mit D-Mark bezahlen konnten, welche direkt an ihre Verwandten und Bekannten in der DDR versendet wurden.
Die Waren im Katalog waren zu etwa neunzig Prozent aus der DDR-Produktion. Neben Lebensmitteln und Konsumgütern wie Möbeln, Kosmetik, Kleidung, Werkzeug und HiFi-Anlagen konnte man aber auch Motorräder, Autos (ohne die sonst üblichen mehrjährigen Wartezeiten), Campingwagen und sogar ganze Fertigteilhäuser, die so genannten Neckermannhäuser, bestellen.
Neben Motorrädern von MZ und Simson, sowie z. B. 1986 einem Yamaha-Motorrad, gab es die ostdeutschen Autos Trabant, Wartburg (auch als Pickup) und Barkas sowie osteuropäische Fahrzeuge von Škoda, Polski Fiat und Lada, die in der DDR schon als bessere Wagen galten. Aber man konnte auch ausgewählte Modelle von westeuropäischen Automobilkonzernen verschenken. So wurde z. B. im Katalog von 1986 ein Fiat Uno 60 Super, Renault 9 GTL, Ford Orion, VW Golf, VW Passat und der VW Transporter angeboten. Auch die Marken Mazda und Volvo gab es zeitweise im Angebot. Hierbei war zu berücksichtigen, dass bei einigen westeuropäischen/japanischen Marken die Ersatzteilversorgung nur für fünf Jahre gegen Mark der DDR erfolgte; danach nur noch gegen DM.
Dem Beschenkten entstanden keine Kosten, die sonst schwer erhältlichen Waren wurden ohne große Wartezeit (bei Autos beispielsweise nur vier bis sechs Wochen) direkt an die DDR-Bürger geliefert.
Mir persönlich war Genex völlig unbekannt, erst nach der Wende hab ich davon erfahren und war ganz schön sauer zu erfahren, das Westverwandtschaft sich doch auszahlte und der Staat sich nicht zu schade war gegen D-Mark Ostprodukte in den Osten zu schicken. Wir waren halt doch noch einen (2)Klassengesellschaft.
Aber der Katalog ist für mich interessant sich an Produkte von damals zu erinnern (so wie vor 2 Jahren als wir in Pirna im DDR-Museum waren - oh gugg ma, den Kassettenrekorder hat ich damals ooch ...)
Bei Interesse hätt ich noch den 77er Autokatalog und den 86er Katalog