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Die Augsburger Puppenkiste (1960 - 1979) · German · VHSRIP · AVI · FSK 0 - LionX
Die Augsburger Puppenkiste ist ein Marionettentheater in Deutschland.
Sie ist untergebracht im historischen Heilig-Geist-Spital in der Augsburger Altstadt und führt seit 1948 Märchenaufführungen und ernste Schauspiele auf. Mit ihren zahlreichen Fernsehproduktionen (u.a. Stücke über Jim Knopf und Urmel) erlangte die Puppenkiste seit 1953 bundesweite Bekanntheit, siehe Liste der Produktionen der Augsburger Puppenkiste.
Ab 1953 wurde die Puppenkiste auch bundesweit bekannt: Am 21. Januar, nur wenige Wochen nach Premiere der Tagesschau, fand die erste Fernsehsendung mit der Geschichte Peter und der Wolf statt.[1] 
Die Sendung wurde im Bunker des NWDR in Hamburg nachgespielt und – wie auch die folgenden, bis 1954 vom Hessischen Rundfunk im Frankfurter Fernsehstudio produzierten Sendungen – aufgrund fehlender Aufzeichnungstechnik live übertragen. Zwischen 1956 und 1959 war der Bayerische Rundfunk eine weitere Station der Puppenkiste, da der HR in diesem Zeitraum sein Kinderprogramm abgesetzt hatte. Nach der Wiedereinführung bot dieser dem Hausautor Manfred Jenning jedoch die Möglichkeit an, seine Idee eines Mehrteilers (Die Geschichte der Muminfamilie) zu realisieren und die Puppenkiste ging wieder zum HR. Waren diese ersten Fernsehproduktionen der Puppenkiste noch abgefilmtes Theater, wurde schon bald mit dem Aufwand eines Spielfilms gedreht. Pro Arbeitstag entstanden nun drei bis vier Sendeminuten. Den Puppenspielern, die wegen der Scheinwerfer bei etwa 60 Grad arbeiteten, stand dabei der Schweiß auf der Stirn. Produziert wurde fortan im zum Studio umgebauten Foyer des Augsburger Theaters. Unter Jennings Leitung entwickelten sich die reinen Theateraufzeichnungen zu echten Fernsehfilmen, die alle Möglichkeiten des Mediums ausschöpften. Die Fernsehstücke wurden früh von den Bühneninszenierungen abgekoppelt. So kam es, dass all die bekannten Fernsehstars nie auf der Bühne in Augsburg zu sehen waren.
Die Klassiker
Zu den ersten großen „Stars an Fäden“ zählten – noch in schwarz-weiß produziert – Die Muminfamilie (1959/60, zwei Staffeln), Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer (1961/62, zwei Staffeln, Neuverfilmung in Farbe 1976), Der kleine dicke Ritter (1963), Klecksi, der Tintenfisch (1963), von dem leichtsinnigerweise fast alles vernichtet wurde, und der Kater Mikesch (1964). Produziert wurde seit 1954, abgesehen von einem kurzen Zwischenspiel beim Bayerischen Rundfunk 1956–1958, mit dem Hessischen Rundfunk.
Ab 1965 gab es die Puppenkiste im Fernsehen auch in Farbe: Eine der bekanntesten und beliebtesten Produktionen dieser Zeit war wohl Urmel aus dem Eis (1969). Aber auch die Löwe-Trilogie (1965–1967) sowie der Räuber Hotzenplotz (1967) und Bill Bo (1968) erfreuten die Zuschauer. Zu einem der meistverfilmten Autoren wurde Max Kruse. Er lieferte nicht nur die Vorlagen zu Der Löwe ist los, Kommt ein Löwe geflogen und Gut gebrüllt, Löwe sowie zu einer weiteren Urmelverfilmung: Urmel spielt im Schloss (1974), sondern auch zu Don Blech und der goldene Junker (1973) und dem Wildwest-Abenteuer Lord Schmetterhemd (1978). Die Drehbücher zu all diesen Fernseherfolgen stammten von Manfred Jenning, der ab 1970 mit Kleiner König Kalle Wirsch auch die Regie für die Fernsehstücke von Harald Schäfer übernahm. 1979 starb Jenning nach langer schwerer Krankheit im Alter von nur 50 Jahren. Er hinterließ ein großes Lebenswerk.(Wikipedia)
Originaltitel: Die Augsburger Puppenkiste: Jim Knopf und die wilde 13 I-IV · Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer I - IV · Urmel aus dem Eis
Deutschland: in den 60/70er
Genre: Kinder
FSK 0
Dauer: ? Minuten
diverse AVI-Dateien: ges. 3,34 GB    |