Hi Klabauter
könntest du die Serie zur Verfügung stellen wäre echt nett.
Zitat:
Zitat von Klabauter
Meine ist zwar nicht von serienjunkies,aber vermutlich gibt es nur diese eine Version,alle Teile so bei 320-350 MB.
Ich finde die Quali nicht so schlecht,dürfte ja auch am Ausgangsmaterial liegen.
Etwas Knistern im Material hat für mich einen gewissen Reiz.
DDR - die "ausgezeichnete Republik"
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Info
Vom “Helden der Arbeit” bis zum Pionierabzeichen: Ausgezeichnet wurde in der DDR gerne und viel. So würdigte der sozialistische Staat die Leistungen seiner Bürger. Medaillen für hervorragende Leistungen in der Bewegung “Messe der Meister von Morgen”, für “Verdienste im Grubenrettungswesen”, für “hervorragende propagandistische Leistungen”, für Solidaritätsarbeit etc. In einer kleinen Fabrik in Markneukirchen sind die meisten Orden der DDR entstanden. Wer sie bekam, wurde ganz woanders entschieden. Der “Held der Arbeit” war streng limitiert - zehn Stück gab es pro Jahr. Und auch eine Übererfüllungsquote war festgeschrieben: 100 Prozent. Das machte 20 Helden pro Jahr, bei mehreren Millionen Anwärtern. Je mehr das Land im Laufe der Jahre in der Kritik stand, desto inflationärer wurde ausgezeichnet. Am Ende waren es 562 Auszeichnungen, unterteilt in Orden, Preise, Medaillen und Ehrentitel. Einige waren für damalige Verhältnisse mit erheblichen Geldsummen verbunden. Auch die Führungselite hat sich gern gegenseitig mit Orden überhäuft. Honecker zeichnete Mielke und Mielke Honecker aus. Stoph zeichnete Ulbricht und Ulbricht zeichnete die Frauen aus. Breshnew zeichnete Honecker aus und Honecker gab Ceaucescu einen Orden. Böse Zungen behaupteten zu DDR-Zeiten, dass es schon eine Leistung war, den “Aktivisten der sozialistischen Arbeit” nicht zu bekommen. Dementsprechend sah an den auszeichnungsträchtigen Tagen - wie Tag der Republik, Frauentag, Tag des Bauarbeiters - auch die Berichterstattung aus. Je nach Wertigkeit wurden die Ausgezeichneten in der “Aktuellen Kamera”, der Zeitung oder wenigstens der Betriebswandzeitung präsentiert. Auszeichnende und Ausgezeichnete beschreiben die Mechanismen der Verleihungen, erzählen rückblickend, auf was sie noch heute stolz sind und was sie lieber vergessen würden.
Vorhang auf ... Lipsi-Schritt und Jugendliebe
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Info
Sie erinnern an den "Himmelblauen Trabant" und an die "Mokka-Milch-Eisbar". Sie erzählen von der "Jugendliebe" und von der Sehnsucht "Am Fenster". Sie prophezeien, dass "Erna kommt" und auch "Der Süße". Songs aus dem Osten, Lieder aus einem "verschwundenen Land", doch allemal Lieder, die nie aus den Herzen verschwunden sind. "Vorhang auf ... Lipsi-Schritt und Jugendliebe" präsentiert die schönsten Hits aus dem Osten: von Helga Brauers "Lipsi-Schritt" im Jahre 1959 bis zum "Holzmichl" der Randfichten im Jahre 2004, von Ulk-Schlagern wie "Sing mei Sachse sing" bis zu Rock-Balladen wie "Zeit, die nie vergeht". Die Zuschauer erwartet ein Wiedersehen mit Stars wie Chris Doerk und Frank Schöbel, Inka Bause und Achim Mentzel sowie jede Menge Überraschungen.
Spaßvögel packen aus
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Info
Schon als Kind hat Susi Schuster die Leute gern mit dem Akkordeon unterhalten, später feierte sie allein und an der Seite der "4 Brummers" Showerfolge in allen großen Sendungen des damaligen Fernsehfunks. Selbstverständlich ist sie dabei sämtlichen Komikern der 60er- und 70er-Jahre begegnet. Bei einem Rundgang durch ihr geliebtes Zwickau - zwischen "August-Horch-Museum" und dem Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" - stellt sie bekannte und weniger bekannte Gebäude und Ecken ihrer Heimatstadt vor, die für ihre spätere Karriere wichtig waren. Außerdem dabei sind Bobby Bölke, Eberhard Cohrs, Leni Statz, Heinz Quermann und die "4 Brummers".
Eberhard Cohrs war eine Jahrhundertbegabung unter den deutschen Komikern. Und er war der Sachse durch und durch. Der gebürtige Dresdner, nicht größer als ein Dreikäsehoch, brachte mit seiner großen Gusche wohl jeden zum Lachen, der sich ein Herz bewahrt hat für das allzu Menschliche. Fünf Jahrzehnte hielt ihm das Publikum die Treue. Und stand er vor der Filmkamera, stahl er manchem Star die Show ...
Lebenszentrum LachenAls "bleeder Heini" nahm der gebürtige Dresdner bei seinen Auftritten kein Blatt vor den Mund. Millionen von Zuschauern liebten den typischen Cohrs-Humor im gepflegten Sächsisch. 1977 blieb der kalauernde Humorist nach einem Gastspiel im Westen. Dort musste Cohrs noch einmal ganz neu anfangen. Das erwies sich als schwierig, da seine Witze im Westen keiner verstand. An seine großen Erfolge konnte er nicht wieder anknüpfen. Cohrs spielte mit Grit Böttcher und Harald Juhnke in "Ein verrücktes Paar". Er trat zusammen mit Freddy Quinn auf und ritt als Trapper Sam Hawkins an der Seite von Pierre Brice bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg. Er spielte im Berliner Kabarett "Die Wühlmäuse" und auf der Operettenbühne.
Cohrs gab die Bühne nie auf.Nach dem Fall der Mauer war Cohrs nach Ostdeutschland zurückgekehrt. Als Wahlbrandenburger lebte er zurückgezogen wieder in seinem früheren Haus am Scharmützelsee bei Berlin, ohne die Bühne aufzugeben. Wegen seiner schweren Krebserkrankung hatte er im Frühjahr 1999 einen Auftritt in der Dresdner Staatsoperette als Gefängniswärter Frosch in der "Fledermaus" absagen müssen. Im August 1999 starb er im Alter von 78 Jahren an Krebs. Wenige Wochen zuvor hatte er noch einmal Schlagzeilen gesorgt, als er - nach seiner Aussage nach der Einnahme von starken Medikamenten - auf seine Frau schoss und sie dabei schwer verletzte.
Ein weiterer Film von DEFA-Kultfilm-Regisseur Herrmann Zschoche.
Und es spielt sich teilweise auch wieder auf dem kühlen Nass ab....
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DEFA - Die Alleinseglerin 1987
INFO
Ein nachdenklicher, stiller Film, der mit leisem Witz und pointenreichen Dialogen die Selbstfindung einer jungen Frau beschreibt. Immer wieder muss Christine, eine junge Literaturwissenschaftlerin, sich gegen gutmeinende männliche Autorität abgrenzen. Oft hilft ihr das geerbte Segelboot – das nicht mehr Regattaklasse ist – die nötige Distanz herzustellen. Abstand braucht sie zu Vaters Hand, die selbstverständlich das Ruder übernimmt, zu dem ehemaligen Geliebten und seiner Unbeherrschtheit, dem allwissenden Professor, der die entscheidenden Impulse setzen will und dem charmanten Musiker, der in der Partnerschaft vor allem seine Interessen im Blick behält. Keiner der Männer ist wirklich bösartig, aber von ihren Erwartungen und Ansprüchen fühlt sich Christine bedrängt. Zusätzlich rührt sich ihr schlechtes Gewissen, weil sie ihrem kleinen Sohn nicht so viel Aufmerksamkeit widmet, wie sie möchte. In ihrem Bemühen, sich einen Freiraum zu schaffen, in dem sie sich entfalten kann, der ihr allein gehört und ihr den Platz gibt, sich zu entwickeln, verprellt sie liebe Menschen, verbaut sich berufliche Chancen und kommt letztlich zu keinem für sie selbst beglückenden Ergebnis. Wer allein durchs Leben segelt, kann kaum vermeiden, gute Vorhaben in den Sand zu setzen.
Eine zerbrechliche Christina Powileit spielt einfühlsam und nachdenklich eine Frau auf der Suche. Leider bleibt "Die Alleinseglerin“ der einzige Auftritt der Mona Lise-Drummerin als Schauspielerin. Herrmann Zschoche inszeniert sehr zurückhaltend und mit großer Sensibilität, was ursprünglich eine Alltagsbeobachtung der Frauenemanzipation in der DDR werden sollte. Entstanden ist eine Selbstfindungsgeschichte um Mehrfachbelastung und unbefriedigende Beziehungen, wie sie heute noch tausendmal passieren. So oder anders: Das Ziel der Suche, die Grundstimmung werden immer ähnlich sein.
Als Nächstes ein heiterer Film mit vielen bekannten Schauspielern der DEFA
Geschonneck dreht wiedermal richtig auf.... :rockon:
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DEFA - Verlobung in Hullerbusch 1979
INFO
Großbauer Wagemühl, mit dem es zu Ende geht, bringt seinen Neffen Ewald in Liebes- und Gewissensnöte, als er ihm Hof und Adoptivtochter vermacht. Um Zeit zu gewinnen, stimmt Ewald der Verlobung vorerst zu.
Im Jahre 1960 erfährt Großbauer Walter Wagemühl aus dem Westen, dass es mit ihm zu Ende geht. Um den Hof in treue Hände übergeben zu können, schickt er seine Adoptivtochter Catharina zwecks Heirat in den Osten zu seinem patenten Neffen Ewald.
ich sage DANKE ganz besonders für DEFA - Die Alleinseglerin 1987
hab mich sehr darüber gefreut
schaue jeden tag, was es so neues hier gibt und bin immer wieder POSITIV überrascht.
weiter so!
ein FAN von euch und DEFA
grüße
doki
Hallo, hat jemand von Euch vielleicht "Treffpunkt Flughafen" in guter Qualität. Die gibts zwar auch schon auf Serienjunkies, einige Teile sind aber ziemlich fehlerhaft (schwarze Streifen etc.) sieht aus , wie eine schlechte Überspielung von VHS. Gruss Speedmaster
Hallo Klabauter, vielen Dank für die Hilfe. Diese Version ist jedoch leider die gleiche wie die von SJ. Habe ich schon mal geladen- schade, ist so eine schöne Serie.
Gruss Speedmaster
Hallo,
erst einmal großes Lob für die tollen Filme.
Ich suche schon lange den Trickfilm Vuk der kleine Fuchs Deutschland/ Ungarn, 1981
und den Film Das Geheimnis des alten Dachbodens Jugoslawien,1984
wenn die einer hätte, wäre echt klasse!
Vuk habe ich zwar,nur gehört und passt er hier nicht in den Thread,hat nämlich nichts mit der DEFA zu tun,Synchro stammt von der Münchner Firma Infafilm.
Also,wenn überhaupt,bitte in einen extra Thread.
Wuk, der Fuchs
BR Deutschland / Ungarn 1981/1982, Animationsfilm
Credits
. Regie Attila Dargay
.
.
.
. Weitere Titel
.
. Vuk (Originaltitel, Ungarn)
.
. Vuk - aus dem Leben eines Fuchses (sonstiger Titel)
.
. Vuk, der kleine Fuchs (sonstiger Titel)
.
.
.
. Produktionsfirma Infafilm GmbH Manfred Korytowski (München); Pannónia Filmstúdió (Budapest)
.
. Länge 85 min
.
. Format 35mm (?)
.
. Bild/Ton Farbe, Ton
.
. Aufführung Uraufführung (DE): 20.12.1982, Bayern 3
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Den anderen Film kenne ich auch,der war wirklich nicht schlecht,dazu einige Infos und Screens,habe ihn leider nicht:
Meine Güte das haut einen ja richtig vom Hocker. Diese Klasiker einer vergangen Gesellschaft. Eine derart gute Sammlung habe ich noch nicht gesehen. Also ein ganz fettes Lob und viiielen DANK.
In diesem Sinne traue ich mich, auch aus persönlichen Gründen (meine Bekannte fragte mich danach) , hier nach einem DEFA Film zu fragen.
DEFA - ... verdammt, ich bin erwachsen
Ich bin seid sehr langer zeit danach auf der Suche. Habe leider bisher nirgends etwas dazu gefunden. Eventuell zu alt oder uninteressant. Hier geht es um Personen im Film, daher ist es mir wichtig.
Du suchst "Das Geheimnis der Berghöhle", 1975, UdSSR
Handelt von einer Gruppe von Kindern (ca. 5), die eine Bergwanderung machen
und dabei eine Höhle entdecken. Dann gibt es ein Erdbeben und der Ausgang
der Höhle wird verschüttet. Beim Umsehen in der Höhle stellen sie fest, daß
diese ein Stützpunkt der Nazis war, sie finden Insignien, Skelette in
Uniformen (?), und alte Konservendosen. Einer der Jungens (ein "nerd") warnt
die anderen, die Dosen trotz des aufkommenden Hungers zu essen, da sie
verdorben seien, und wirft sie dann heimlich, während die anderen schlafen,
in ein endlos tiefes Loch, was die Nazis aus irgendeinem Grund in der Höhle
gebuddelt hatten.
In der Höhle ist auch ein Schaltkasten o.ä. mit einem Hebel, an dem ein
Schild hängt, daß man ihn bei Todesstrafe nicht betätigen darf. Nach Tagen
ziehen sie doch an dem Hebel und eine Wand des Bergs wird gesprengt, wodurch
sie eindlich freikommen.
Vier Kinder finden in einer Berghöhle im Kaukasus ein ehemaliges Versteck faschistischer Truppen.
Kommunistische Schreibweise auf einer Privatsenderseite?
Bin ja leicht erstaunt darüber,ob von den Zuschauern jemand weiss,was "faschistische"-Truppen sind.
Da war wohl einer der Autoren ziemlich faul und hat es von irgendwoher übernommen.
Eigentlich ist der Faschismus nicht so sehr der "Aufhänger" dieses Filmes. Die Kinder gehen wandern und werden dabei in Bergen von einem Sturm überrascht - und finden Unterschlupf in dieser Berghöhle. Dort finden sie u.a. den "Panzer" und viele Konserven. Hauptinhalt ist m.E. der "Kampf" der Kinder gegen Angst, Hunger und Durst, Krankheit etc.
Noch so eine Erinnerung für Dich: Der Junge läuft nach Betätigung des Schalters aus der Höhle, man sieht eine Hubschrauber und ein Auto, das vor dem zusammengebrochenen Kind hält - es werden natürlich alle gerettet.
Wie gesagt, Nazis und Krieg spielen eine sehr kleine Rolle. Der Film hatte mich in meiner Kindheit voll in seinen Bann gezogen, es war ein schönes Gefühl, ihn wieder einmal zu sehen. Auch nach so vielen Jahren ist er immer noch spannend!
Stars die in den Osten kamen
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Info
Bei jedem "Kessel Buntes" warteten die DDR-Zuschauer regelmäßig auf den internationalen Gaststar und hofften, dass neben den Unterhaltungskünstlern aus den Bruderländern auch mal ein Star aus dem Westen auftrat. Und sie kamen tatsächlich, trotz Mauer und Grenze. Udo Jürgens und Costa Cordalis schwärmen noch heute von ihren Fans im Osten. Sie berichten von eindrucksvollen und auch kuriosen Erlebnissen im anderen deutschen Staat. In Erinnerung geblieben sind bewegende Auftritte, Begegnungen mit der Staatsmacht und die Waschkörbe voller Post, die sie aus der DDR erhielten. Sie haben auch die schmackhafte rote Suppe namens Soljanka nicht vergessen und die Autopanne, bei der ihnen pfiffige DDR-Handwerker aus der Klemme halfen.
Udo Jürgens war auch im Osten ein Star.Zunächst kamen vor allem Schlagerstars, die im "Palast der Republik" oder in den Kulturhäusern auftraten. Mireille Mathieu, Nana Mouskouri und Roland Kaiser waren umjubelte Gäste in der DDR. Hermann Falk, Chef der Künstleragentur Ost, war für den "Einkauf" der Weststars zuständig. Die Künstler verlangten Geld für ihre Auftritte, West-Geld. Ein rarer Artikel im Osten Deutschlands. So gab es auch nur einen Teil des Honorars in Devisen, den anderen, weitaus größeren Teil in DDR-Mark.
Die Griechin Nana Mouskouri landete mit "Weiße Rosen aus Athen" einen Hit, der auch in der DDR gern gehört wurde.Dafür konnten dann "Waren des gehobenen Bedarfs" gekauft werden. Den Künstlern wurden Einkaufstouren in die Porzellanmanufaktur Meißen, zur Suhler Jagdwaffenfabrik oder in die Pelzmeile am Leipziger Brühl vorgeschlagen. Erst in den 80er Jahren wagte die DDR-Führung mit Hilfe der FDJ die Organisation von Rockkonzerten, mit Peter Maffay, Bob Dylan oder Bruce Springsteen. Alles natürlich unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen, schließlich waren hier mehr als 100.000 Jugendliche versammelt. Im Film kommen die Stars zu Wort - aber auch jene, die sie auf die Bühnen der DDR holten.
Begegnungen an der Trasse
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Info
Ein Reisebericht über die erste Bauetappe der Drushba-Trasse und ihre Erbauer zwischen Weihnachten 1975 und April 1976: "Begegnungen an der Trasse" ist der erste Kinofilm des DEFA-Studios, der über dieses ehrgeizige Jugendprojekt der Freien Deutschen Jugend (FDJ) gedreht wurde.
Eine Gruppe von Trassen-Arbeitern schauen bei der Übergabe eines Wimpels zu.Die DDR war für einen 518 Kilometer langen, in der Ukraine gelegenen Bauabschnitt der insgesamt 2.750 Kilometer langen Erdgasleitung zuständig. 400.000 Tonnen Stahlrohre von jeweils elf Metern Länge mussten dazu in die Erde, über Berge, durch Flüsse bei Frost, Regen, Schlamm und Hitze verlegt werden. Die Trasse ist nach dem russischen Wort "Drushba" (Freundschaft) benannt.
Zwei Arbeiter unterhalten sich. Bei jedem Wetter waren sie beschäftigt.Die Reportage zeigt die meist jungen Männer, die unter komplizierten Bedingungen arbeiten und leben, getrennt auf zwei bis drei Jahre von vertrauten Lebensumständen, von Frauen und Kindern. Einfühlsam fängt Regisseur Kurt Tetzlaff die Atmosphäre an der Trasse ein. Ganze Kerle werden hier verlangt. Bei Regen, Schnee und Kälte müssen die tonnenschweren Container oft in schwerer körperlicher Arbeit entladen werden, weil die Technik bei Minusgraden nicht einsetzbar ist. Manchmal sind 14 bis 15 Stunden Einsatz gefordert.
Die Trassen-Arbeiter hatten nicht viel Zeit für Ablenkungen.Dabei sind es neben den Interviews vor allem verschiedene alltägliche Situationen, in denen sich die individuellen Charaktere und die unterschiedlichen Haltungen der Trassenbauer offenbaren. Ungeschminkt werden auch die dortigen Probleme aufgezeigt. Hannes, Elektriker, 41 Jahre, geschieden, auf der Suche nach einer neuen Lebensgefährtin, die seiner Arbeit Verständnis entgegenbringt. Siegfried, Brigadier einer Entladebrigade, der seine Tränen nicht zurückhalten kann, als er Post von seiner Familie bekommt. Und Georg aus Wolgast, der an der Trasse Walja eine ukrainische Postangestellte heiratet.
Ernst Thälmann - Sohn seiner Klasse
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Info
Teil 1 - "Ernst Thälmann, Sohn seiner Klasse" Der historisch-biographische Film beginnt in den ersten Novembertagen 1918 an der Westfront. Zu den deutschen Soldaten dringt die Nachricht vom revolutionären Aufstand in Kiel. Der junge Thälmann, Soldat wider Willen, möchte bei den sich ausbreitenden Kämpfen neben seinen Genossen in Hamburg stehen. Als die Revolution durch den Verrat rechter Sozialdemokraten und die Zersplitterung der Arbeiterklasse in Gefahr gerät, versucht er dennoch unermüdlich, die Arbeiter zu einen. Die Reaktion jedoch wird immer stärker und die Not der einfachen Leute immer größer. In dieser Situation will der Hamburger Polizeisenator die Löschung eines Schiffes mit Lebensmitteln, eine Solidaritätssendung Petrograder Arbeiter, verhindern. Thälmann aber setzt das Entladen durch.