Er zeigt das knallharte Leben der Jugendlichen und Gangmitgleder in Paris, die ihr z.Zt. in den Medien als Brandstifter und Gewalttäter erlebt.
Hass (Originaltitel La haine) ist ein französisches Filmdrama aus dem Jahre 1995. Der Film, der das trostlose Leben in den Banlieues Frankreichs schildert, ist in Schwarz-Weiß gedreht. Er zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Protagonisten, deren Welt von Hip-Hop, Gewalt, Drogen und Auseinandersetzungen mit der Polizei beherrscht wird.
Handlung
Der Film erzählt 24 Stunden im Leben des Arabers Sa?d, des Juden Vinz und des Schwarzen Hubert, drei Jugendlichen, die ein tristes Leben in einer der Pariser Banlieues führen. Während einer Straßenschlacht mit der Polizei wurde Abdel, ?einer von ihnen?, lebensgefährlich verletzt und liegt nun im Koma. Daraufhin entbrennen weitere, nunmehr ausufernde Straßenschlachten zwischen den Gangs des Viertels und der Polizei. Vinz findet die verloren gegangene Pistole eines Polizisten und schwört, ?das Gleichgewicht wiederherzustellen?, sollte Abdel sterben.
Auszeichnungen
La Haine gilt als Meilenstein des französischen Kinos der 1990er und gewann unter anderem beim Filmfestival in Cannes die Auszeichnung für den besten Regisseur, den César für den besten Film und den Europäischen Filmpreis in der Kategorie Young European Film of the Year.
Audio:
Französisch Dolby Digital 5.1 & DTS;
Deutsch Dolby Digital 5.1
Untertitel:
Deutsch
Erscheinungsjahr: 1995
Regisseur: Mathieu Kossvitz
Hauptdarsteller: Vincent Cassel, Hubert Koundé, Said Taghmaoui
imdb-Rating: 8,1 von 10 Punkten
Beschreibung:
In den tristen und armen Vierteln der Pariser banlieus halten sich die arbeitslosen Jugendlichen mit kleinen Drogendeals über Wasser und warten darauf, daß sich endlich etwas in ihrem Leben ändert. Als der 16jährige Araber Abdel von der Polizei fast zu Tode geprügelt wird, brechen überall in den Trabantenstädten Aufstände aus. Der junge Jude Vinz findet eine 44er Smith & Wesson, die ein Polizist während der Straßenschlachten verloren hat. Stolz erklärt er seinen Freunden Hubert und Said, dass er damit einen der brutalen flics töten wird. Endlich kann er seinem Hass gegen das System freien Lauf lassen.
Der 25-jährige französische Regisseur Mathieu Kassovitz hat in seiner zweiten Regie-Arbeit ein schonungslos hartes Großstadt-Drama in Szene gesetzt. Darin zeigt er knapp 24 Stunden aus dem Leben seiner drei Protagonisten und führt dem Zuschauer dabei eindringlich die gewaltauslösenden Konfliktsituationen vor Augen. Mit den ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bildern und dem geschickten Einsatz der Handkamera erweist sich der junge Filmemacher als ausgezeichneter Kenner des traditionsreichen Cinéma-Vérité-Stils. Der schonungslos-brutale Ghetto-Thriller, der 1995 in Cannes mit der Silbernen Palme für die beste Regie ausgezeichnet wurde, dürfte nicht nur Cineasten begeistern.