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Deutscher Titel: Stalingrad
Originaltitel: Stalingrad
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 1993
Länge (PAL-DVD): 132 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 12
Format: XVid
Qualität: Bild 7/10 Ton 8/10
Die im Kessel von Stalingrad eingeschlossene deutsche 6. Armee wird auf Befehl der deutschen Führung in einen aussichtslosen Kampf getrieben und ist damit zum Untergang verurteilt.
Ungenügend ausgerüstet werden immer neue Truppen in diese Hölle geschickt, um in erbarmungslosen Häuserkämpfen den Tod zu finden. Die Durchhalteparolen des Führers ("Bis zur letzten Patrone") werden hier nur noch mit verbittertem Sarkasmus kommentiert. Die Soldaten führen schon längst einen grausamen Kampf um das eigene Leben.
Der Film beginnt mit der Einblendung eines Einleitungstextes, in dem auf den Spätsommer 1942 Bezug genommen wird, den Russlandfeldzug Unternehmen Barbarossa und die Stadt Stalingrad.
In der ersten Szene des Filmes sieht man die Soldaten noch in Italien in einer Art Fronturlaub. Sie kommen gerade aus Afrika. Man sieht auch erste Verletzte. Die Soldaten sollen nun an die Ostfront fahren, direkt nach Stalingrad. Auf der Zugfahrt wird noch gescherzt "Die Stadt nehmen wir doch in drei Tagen". Der Trupp hat hier eine Stärke von ca. 400 Mann.
Angekommen in Stalingrad zeigt sich jedoch ein anderes Bild. In der fast zerstörten Stadt bleiben die Landser im erbitterten Häuserkampf stecken. Die Versorgung ist schlecht, die Moral am Boden. Die 6. Armee wird eingeschlossen. Nachdem einige MG-Nester gestürmt wurden, verschanzen sich die Soldaten in einem Haus an einem größeren Platz. Bei der Einnahme des Gebäudes kommt es zu einem Unglück. Der Landser "Müller" erschießt aus einer Reaktion heraus einen anderen Deutschen. Er setzt sich hin, kann seine Tat nicht fassen. Zwei russische Soldaten kommen in das Gebäude. Müller schreit sie an zu schießen, doch die Soldaten sind so perplex über den Anblick, dass sie von anderen Deutschen mit vorgehaltener Waffe überrascht werden. Sie erheben die Hände, werden aber erschossen. Die Deutschen verschanzen sich in dem Haus. An der Gegenseite des Platzes ist "Iwan" verschanzt. Der Leutnant handelt gegen jede Order einen Waffenstillstand aus, um sich um die gefallenen und vielleicht noch lebenden Soldaten zu kümmern. Ein Junge läuft ebenfalls über den Platz und die Deutschen nehmen ihn gefangen, nachdem die Waffenruhe plötzlich unterbrochen wird und ein deutscher Soldat das Feuer eröffnet.