Eine Urlaubsbekanntschaft wächst sich zur Liebe aus und führt zur sofortigen Hochzeit. Sportreporter Mike (Gregory Peck) und die Modedesignerin Marilla (Lauren Bacall) heiraten, ohne sich klar zu sein, wie der entsprechende Partner im normalen Leben ist. Kaum dort wieder angekommen, klaffen die Unterschiede nur um so größer. Noch dazu fühlt sich Mike im Gegensatz zu der erfolgreichen Marilla als ziemlicher Underdog, was die Beziehung etwas belastet. Wild entschlossen, seine journalistischen Fähigkeit zu Großem zu beweisen, versucht er sich an einer riskanten Story und bringt sich und Marilla in Schwierigkeiten...
Lybien 1929. Das Land ist besetzt von Italien. Doch die Bevölkerung und vor allem die Beduinen um Omar Mukhtar (Anthony Quinn) wollen das nicht hinnehmen. Seit 1911 bilden sie bereits einen Widerstand, bis Mussolini (Rod Steiger) fordert, dass der Sache Einhalt gebote wird. Die Italiener setzen alles daran, Mukhtar zu kriegen...
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Video: DivX 5, 1400kbps 25fps, Format 736x320 (2,35:1) Farbe, Laufzeit 2:36:08, 1,75GB, DVDrip
Audio1: Deutsch (synchronisiert), MP3 64kbps 1ch CBR 48kHz, Quelle VHS
Audio2: Englisch (Original), MP3 128kbps 2ch CBR 48kHz, Quelle DVD
Die Zehn Gebote (1956) von Cecil B. DeMille [Avi] Drama/Historienfilm - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 2,15 GB - 222 Minuten
Info & Review
Es begab sich aber zu der Zeit, dass der ägyptische Pharao ausrufen ließ, dass alle Kinder der Juden umzubringen seien. Da setzte eine Hebräerin ihr Kind in einem Bastkörbchen auf dem Fluss aus. Ausgerechnet die Tochter des Pharaos Baket (Nina Foch) fand dieses Kind und nahm sich seiner an, da ihr Mann gerade verstorben war und sie so keine eigenen Kinder bekommen konnte. Sie nannte ihn Moses und schon bald liebte der Pharao dieses Kind mehr als seinen eigenen Sohn Ramses.
20 Jahre zogen ins Land und Moses (Charlton Heston) ist zu einem erwachsenen Mann geworden, er hart für das ägyptische Volk arbeitet, sich dabei aber ein um das andere Mal mit Ramses (Yul Brynner) anlegt Auch in der Liebe verfolgen die beiden ähnliche Ansichten, denn sie haben beide ein Auge auf die hübsche Prinzessin Nefreti (Anne Baxter) geworden. Durch sie erfährt Moses auch zum ersten Mal von seiner wahren Herkunft. Er beschließt, seine leibliche Mutter zu besuchen und ist fortan ein energischer Verfechter der Befreiung des israelischen Volkes von der Knechtschaft der Ägypter...
Würde heute jemand die "Zehn Gebote" verfilmen, gäbe es wahrscheinlich einen Episodenfilm, in dem die einzelnen Gebote durchleuchtet würden. Nicht so bei Cecil B. DeMille. Der Meister des Kostümfilms ließ alles aufbieten, was verfügbar war und inszenierte die Lebensgeschichte des Moses in mehr als drei ein halb Stunden mit einem enormen Aufwand und zum Teil an Originalschauplätzen. DeMille erfüllte sich mit seinem letzten Film einen Traum: Er inszenierte noch einmal den Stoff, den er schon 1923 als Stummfilm und in schwarz-weiß auf Zelluloid bannte. Die Spezialeffekte wir Hagelschauer, Feuerstürme und die Teilung des Meeres wirken zwar aus heutiger Sicht manchmal simpel und durchschaubar - für die 1950er Jahre waren sie revolutionär und wurden mit einem "OSCAR" belohnt. Allerdings der einzige "OSCAR" für diesen Klassiker, trotz sieben Nominierungen. Yul Brynner schaffte in diesem Jahr das Kunststück, in insgesamt drei "OSCAR"-prämierten Streifen mitzuspielen - er selbst erhielt die Auszeichnung für "Der König und ich".
Während der Wirtschaftskrise der 30er Jahre im vergangenen Jahrhundert schlägt sich der charmante Hochstapler Moses Pray in Kansas als schlitzohriger Bibelverkäufer durchs Leben. Dabei hat er es besonders auf frischgebackene reiche Witwen abgesehen. Auf der Beerdigung von einer seiner Damenbekanntschaften lernt er deren neunjährige Tochter Addie kennen. Er soll die kleine Waise, die ihm an Gerissenheit in nichts nachsteht, zu entfernten Verwandten bringen. Addie, die Moses für ihren unehelichen Vater hält, bringt dem erfahrenen Betrüger noch jede Menge neuer Tricks bei. Da sie auch schnell durchschaut hat, dass er sich die ihm anvertrauten 200 Dollar unter den Nagel gerissen hat, weicht sie nicht mehr von seiner Seite. Aus der Not macht Moses eine Tugend: Er tut sich mit der frechen Göre zur "Gauner GmbH" zusammen, wobei Addie die Kasse führt und Moses die Betrügereien einfädelt. Bald floriert das gemeinsame Geschäft, und aus der erzwungenen Zweckgemeinschaft wird echte Freundschaft. Doch eines Tages kommt das ungleiche Gaunerpaar in ernste Schwierigkeiten...
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Vollständiger Name : Paper_Moon.avi
Format : AVI
Format/Info : Audio Video Interleave
Format/Family : RIFF
Dateigröße : 895 MiB
Spielzeit : 1h 38min
Bitrate : 1260 Kbps
Verwendetes Programm : FairUse Wizard - http://fairusewizard.com
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Zwei Brüder sind sich spinnefeind: Prinz Einar ist Sohn und Erbe eines grausamen Wikingerhäuptlings. Prinz Eric ist sein unwissender Halbbruder, unehelich gezeugt von Einars Vater mit einer englischen Königin.Als die Wikinger eine Prinzessin entführen, entfacht ihre Schönheit die Leidenschaft beider Männer und führt sie zu einem blutigen Duell, dessen Ausgang nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch die Zukunft der englischen Krone bestimmt.
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Allgemein #0
Vollständiger Name : Die Wikinger.avi
Format : AVI
Format/Info : Audio Video Interleave
Format/Family : RIFF
Dateigröße : 995 MiB
Spielzeit : 1h 51min
Bitrate : 1237 Kbps
Verwendetes Programm : FairUse Wizard - http://fairusewizard.com
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Arizona, 1880: John Russell wird als Kind von Apachen entführt. Später bleibt er freiwillig bei den Indianern, und eignet sich deren Verhaltensweisen an. Russell erfährt von dem Posthalter Mendez, daß er von seinem leiblichen Vater die Farm Sweetmary geerbt hat. Russell verkauft die Farm, worauf die einstigen Bewohner obdachlos werden. Zu- sammen mit diesen Menschen nimmt Russell die letzte Postkutsche, die überfallen wird. Zusammen mit den Menschen, die ihm ablehnend gegenüber stehen, muss Russell gegen die Gangster kämpfen...
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Allgemein #0
Vollständiger Name : Man nannte ihn Hombre.avi
Format : AVI
Format/Info : Audio Video Interleave
Format/Family : RIFF
Dateigröße : 945 MiB
Spielzeit : 1h 46min
Bitrate : 1231 Kbps
Verwendetes Programm : FairUse Wizard - http://fairusewizard.com
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Das PW beim Hombre will nicht funzen.
4all
Habe nur ich dieses Problem?
Hoffentlich.
Ich teste das Passwort natürlich immer bevor was online geht.
Könnte aber sein, dass ich mich zweimal gleich vertippt habe.
Unwahrscheinlich aber nicht unmöglich.
Leider habe die Files schon gelöscht, sonst hätte ich es nochmal testen können.
Naja, eigentlich nicht, aber andere halten sich auch nicht an die Regeln . Ich habe das mal in die Liste der gesuchten Filme aufgenommen.
Aber ich würde euch trotzdem nochmal bitten, bei Film-Gesuchen/Problemen im Such-Thread zu posten. Danke .
Zwei Brüder sind sich spinnefeind: Prinz Einar ist Sohn und Erbe eines grausamen Wikingerhäuptlings. Prinz Eric ist sein unwissender Halbbruder, unehelich gezeugt von Einars Vater mit einer englischen Königin.Als die Wikinger eine Prinzessin entführen, entfacht ihre Schönheit die Leidenschaft beider Männer und führt sie zu einem blutigen Duell, dessen Ausgang nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch die Zukunft der englischen Krone bestimmt.
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Allgemein #0
Vollständiger Name : Die Wikinger.avi
Format : AVI
Format/Info : Audio Video Interleave
Format/Family : RIFF
Dateigröße : 995 MiB
Spielzeit : 1h 51min
Bitrate : 1237 Kbps
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Hat sich inzwischen auch der Letzte bedankt, eine Frage gestellt, ein unnötige Info abgegeben, eine Suchanfrage hier reingestellt, oder allgemein ein mächtiges Zitat über die halbe Seite gemacht?
Wenn sich einer bedanken will, dann gibt es da ein BEDANKEN Button. Diese tausende kleine Bemerkungen und du bist mein Held Hinweise vermüllen nur die Seite.
PS: ich bin mir übrigens bewußt selbst einen Müllbeitrag erstellt zu haben. Das mußte aber sein.
Originaltitel: Who?s Afraid of Virginia Woolf? Erscheinungsjahr: USA, 1966 Genre: Drama Filmlänge: 2h 5min Sprache: Deutsch/Englisch Regie:Mike Nichols Schauspieler: Elizabeth Taylor, Richard Burton, George Segal, Sandy Dennis u.a. Größe|Typ: 1X1,36GB Anzahl Parts: 15 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Der Historiker George ist zum Zyniker geworden; seine Frau Martha kann sich mit dem Prozess des Alterns nicht abfinden. An einem Samstagabend sind ihre jüngeren Nachbarn Nick und Honey bei ihnen zu Besuch. Vor ihren schockierten Gästen liefern sich George und Martha ein durch den Alkohol angeheiztes Psychoduell, in dem die in zwanzig Ehejahren aufgestauten Frustrationen zum Ausbruch kommen und Lebenslügen zerbrechen. Durch Provokationen und Demütigungen ziehen George und Martha auch das jüngere Ehepaar in die Auseinandersetzung mit ein.
Originaltitel: High Noon Erscheinungsjahr: USA, 1952 Genre: Western, Thriller Filmlänge: 1h 20min Sprache: Deutsch/Englisch Regie:Fred Zinnemann Schauspieler: Gary Cooper, Grace Kelly, Lloyd Bridges, Lee Van Cleef, Lon Chaney Jr., Thomas Mitchell u.a. Größe|Typ: 1X1,36GB Anzahl Parts: 15 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Will Kane (Gary Cooper) war viele Jahre Sheriff einer kleinen Stadt im Wilden Westen. Nun ist die Zeit gekommen sich zur Ruhe zu setzen, was auch von seiner Frau Amy (Grace Kelly) begrüßt wird. Während ihm ein schöner Abschied gemacht wird, erreicht ihn die Nachricht, daß der Mörder Frank Miller mit Freunden in die Stadt kommen wird, um sich an Kane zu rächen. Obwohl er eigentlich außer Dienst ist, weigert sich Kane, die Stadt zu verlassen und vor der Bedrohung zu fliehen. Doch seine Suche nach Hilfe in der Stadt bleibt ergebnislos, alle Mitbürger sind zu feige. Auch Amy ist nicht erfreut darüber, daß Kane die Herausforderung annehmen will. Und so steht Will Kane allein da, als um zwölf Uhr mittags die Banditen in die Stadt einreiten...
Originaltitel: The Awful Truth Erscheinungsjahr: USA, 1937 Genre: Komödie, Liebe, Romantik Filmlänge: 1h 26min Sprache: Deutsch/Englisch Regie:Leo McCarey Schauspieler: Irene Dunne, Cary Grant, Ralph Bellamy, Alexander D'Arcy, Cecil Cunningham, Molly Lamont, Esther Dale u.a. Größe|Typ: 1X1,36GB Anzahl Parts: 15 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Da seine Ehe nicht mehr zu funktionieren scheint, reicht ein Paar die Scheidung ein. Weil das Urteil erst nach 90 Tagen rechtskräftig wird, verbleibt den beiden eine Bedenkzeit, die vor allem er nutzt, um die Frau erneut für sich zu gewinnen
Originaltitel: What Ever Happened to Baby Jane? Erscheinungsjahr: USA, 1962 Genre: Drama, Triller, Horror Filmlänge: 2h 8min Sprache: Deutsch/Englisch Regie:Robert Aldrich Schauspieler: Bette Davis, Joan Crawford, Victor Buono, Wesley Addy, Julie Allred, Anne Barton, Marjorie Bennett u.a. Größe|Typ: 1X1,36GB Anzahl Parts: 15 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Der ehemalige Vaudeville-Star Baby Jane Hudson (Bette Davis) ist inzwischen alt, versoffen und ziemlich verrückt geworden, sieht aber keine dieser drei Tatsachen ein. Sie lebt zusammen mit ihrer an den Rollstuhl gefesselten Schwester Blanche (Joan Crawford), die eine gefeierte Schauspielerin war.
Als Blanche ihr Haus verkaufen will, sperrt Jane sie ein und beginnt sie zu terrorisieren, da sie immer noch von einem großen Comeback träumt. Um Blanche vor der Außenwelt versteckt zu halten, schreckt sie auch vor Mord nicht zurück...
Originaltitel: Top Hat Erscheinungsjahr: USA, 1935 Genre: Komödie, Liebe, Romantik Tanzfilm Filmlänge: 1h 33min Regie:Mark Sandrich Schauspieler: Fred Astaire, Ginger Rogers, Edward Everett Horton, Eric Blore, Helen Broderick, Erik Rhodes u.a. Größe|Typ: 820Mb Anzahl Parts: 9 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Broadwaystar Jerry verliebt sich in London in die Amerikanerin Dale. Dummerweise glaubt sie, ihr Verehrer sei der Gatte ihrer Freundin und reist ab. Jerry folgt Dale nach Venedig... "Er gab ihr Klasse, sie gab ihm Sex", bemerkte Katharine Hepburn über das berühmte Tanzpaar Fred Astaire/Ginger Rogers. Vierfach Oscar-nominiert, gilt "Top Hat" (Originaltitel) als ihre schönste Zusammenarbeit. Die Musik schrieb Irving Berlin.
Da auf der Top Hat DVD noch ein Film als Bonus enthalten war habe ich den auch gerippt. Der Film hat keine deutsche Tonspur nur deutsche Untertitel dafür aber Original untertiel von der Filmrolle.
Hollywood Hotel (Carioca)
Originaltitel: Flying down to Rio Erscheinungsjahr: USA, 1933 Genre: Komödie, Liebe, Romantik Tanzfilm Filmlänge: 1h 23min Regie:Thornton Freeland Schauspieler: Dolores del Rio, Gene Raymond, Paul Roulien, Ginger Rogers, Fred Astaire, Blanche Friderici, Walter Walker u.a. Größe|Typ: 700Mb Anzahl Parts: 8 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
K.A.
Fileinfo:
Format: XviD AVI Video: 967Kbps, 448x336, 4/3 Schwarz/weiss Audio: English AC3 2.0, 192 Kbps,48 KHz Untertitel: Deutsch Hardcoded
Filmfans und Kritiker können argumentieren bis sie schwarz werden, ob dieses üppige Dickenssche Musical den Oscar als bester Film des Jahres 1968 verdient hat oder nicht, aber der Film spricht auf seine wunderbar unterhaltende Art für sich. Oliver! beruht auf dem klassischen Roman Oliver Twist von Charles Dickens und gehört zu den dramatisch und artistisch beeindruckendsten Musicals der 60er-Jahre. Carol Reed führte mit so mitreißendem Enthusiasmus Regie, dass er ganz sicher auch Charles Dickens damit überzeugt hätte.
Mark Lester spielt den heimatlosen Waisen Oliver Twist, dessen sich der Taschendieb Artful Dodger (Jack Wild) annimmt. Oliver Twist wird für eine Gang von jugendlichen Dieben rekrutiert, die von Fagin (in Perfektion gespielt von Ron Moody) geleitet wird. Der böse Bill Sikes (Oliver Reed) wirft seinen langen Schatten über Oliver und seine Freunde, aber der junge Waise schafft es auch unter schrecklichsten Umständen liebevolle Zuwendung zu finden. Oliver! ist angefüllt mit zeitlosen Melodien und wunderbaren Texten, die ihn zu einem zeitlosen Film machen. Sogar die sonst so schwer zufrieden zu stellende Kritikerin Pauline Kael beschreibt den Film als "eine herrliche Demonstration intelligenten Handwerks" und "es scheint, als würde der Film alles daran setzen, nicht nur einen Tribut an Charles Dickens und dessen melodramatische Schreibweise zu sein, sondern auch, die Geschichte von Oliver Twist zu erzählen".
Oliver! erhielt sechs Oscars, darunter beste Regie und beste Musik. Ein spezieller Preis ging an Onna White für die lebendige Choreographie. Ron Moody und Jack Wild waren in den Kategorien bester Schauspieler und beste Nebenrolle nominiert.
Video Infos
Format : AVI
Format/Info : Audio Video Interleave
Format/Family : RIFF
Dateigröße : 1.36 GiB
Spielzeit : 2h 27min
Bitrate : 1315 Kbps
Verwendetes Programm : FairUse Wizard
verwendete Encoder-B : The best and REALLY easy backup tool
In 80 Tagen um die Welt (1956) von Michael Anderson/Sidney Smith [Avi] Abenteuer - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - ca. 1,7 GB - 175 Minuten
Info & Review
Die längste Außenwette der Unterhaltungsgeschichte
Jules Vernes Erzählung von der ?Reise um die Erde in 80 Tagen? gehört wahrscheinlich zu der Sorte von Romanen, die zwar jeder kennt, die aber doch von niemandem gelesen werden ? oder die doch zumindest nicht mehr sehr häufig gelesen werden.
Zu einem gewissen Teil ist das sicherlich ein Zeichen der Zeit: Viele von Vernes hochfliegenden Träumen, die seine zeitgenössischen Leser bestenfalls für Science Fiction, schlimmstenfalls für Spinnerei gehalten haben mögen, sind inzwischen längst Wirklichkeit und, mehr noch, für uns selbstverständlich geworden. Ob Reise um die Erde oder Reise zum Mond ? beides ist uns jederzeit problemlos möglich, und keines davon dauert auch nur annähernd 80 Tage.
Es kann hilfreich sein sich in Erinnerung zu rufen, dass dem nicht immer so war ? und dass unsere uns so selbstverständlich erscheinende Auffassung der allseits beschworenen Mobilität vergleichsweise jung ist. Im Erscheinungsjahr von Mike Todds einzigem, mit 5 Oscars ausgezeichneten (ja, hier muss wirklich ein Komma stehen) Film hatte noch keines Menschen Fuß je den Mond betreten ? und auch von der Weltenbummelei dürfte man 1956 noch etwas andere Vorstellungen gehabt haben, als das heute der Fall ist. Es ist gut, wenn man das im Gedächtnis behält, denn es kann durchaus zum besseren Verständnis des Films beitragen. In gewisser Hinsicht sollte man, das ist mir kürzlich erst bewusst geworden, ?In 80 Tagen um die Welt? vielleicht auch als die Art virtueller Urlaubsreise in ferne Länder ansehen, die er vor knapp einem halben Jahrhundert für manchen Zuschauer gewesen sein dürfte.
Wer sich diese Sichtweise zu eigen macht, der wird zum Beispiel auch nachvollziehen können, warum der Blick der Kamera für unsere Sehgewohnheiten oft viel zu lange auf Ansichten verharrt, die eher Lokalkolorit sind, als dass sie die Handlung wirklich vorantrieben. Ein gutes Beispiel dafür ist die Szene in einer kleinen spanischen Bodega, in der ein Tänzer im wahrsten Wortsinn über Tisch und Bänke geht: Wir haben solche Tanzeinlagen schon tausendfach gesehen. Das Premierenpublikum mag das etwas anders gesehen haben ? wie so vieles im Film, der streckenweise in erster Linie ein bunter Bilderbogen ist, der nicht zuletzt die Neugier auf Bilder aus fernen, fremden Ländern befriedigen zu wollen scheint.
Natürlich ist ?In 80 Tagen um die Welt? keine Dokumentation. Die Welt im Film ist, wie es in der Textzeile eines Songs aus den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts so schön heißt, ?a Barnum and Bailey world?, und tatsächlich scheint auch der Produzent Mike Todd ein schillernder Charakter gewesen zu sein, der sich in der Zirkuswelt von Barnum & Bailey auch heimisch gefühlt haben müsste: ?Treten Sie näher?, scheint uns sein Film zuzurufen, ?sehen Sie Menschen, Tiere, Sensationen aus fremden Ländern ? sehen Sie die Wunder der Welt mit eigenen Augen ? jetzt und hier!?
Mit anderen Worten: Der von Todd produzierte Film (Regie führte Michael Anderson) um Vernes exzentrischen Gentleman Phileas Fogg, der in buchstäblich letzter Minute doch noch zum Wettkönig wird, war und ist im eigentlichen und besten Wortsinne ein Spektakel.
Ich kenne und mag den Film seit den Tagen, in denen man noch darauf vertrauen durfte, gewisse Filme mit schöner Regelmäßigkeit als festen Baustein im Feiertagsprogramm der öffentlich-rechtlichen TV-Sender zu entdecken: Man durfte darauf bauen, zur Nachmittagskaffeezeit entweder Ken Annakins ?Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten?, Blake Edwards? ?Das große Rennen rund um die Welt? oder eben Mike Todds ?In 80 Tagen um die Welt? serviert zu bekommen. Das Wiedersehen war für mich stets erfreulich, und deshalb finde ich es natürlich auch erfreulich, dass mittlerweile alle drei Filme auf DVD erschienen sind. Im Falle von ?In 80 Tagen um die Welt? musste ich nicht einmal auf einen Import zurückgreifen, da die deutsche Warner-Tochter den Film kürzlich auch hier zu Lande auf einer fabelhaft ausgestatteten Doppel-DVD veröffentlich hat.
Der Kommentar von BBC-Radiosprecher Brian Sibley gehört dabei zum Besten, was ich seit langer Zeit gehört habe: ohne Unterlass reiht Dampfplauderer Sibley szenenspezifische Daten und Fakten aneinander und beantwortet, so habe ich das jedenfalls empfunden, so manche Frage, die ich mir beim Sehen des Films gestellt habe. Dazu gehört zum Beispiel, dass Sibley den Gesichtern auf der Leinwand Daten und Werke zuordnet ? etwas, das bei einem Film mit einer Unzahl von Cameo-Auftritten höchst willkommen ist, zumal es Otto Normalzuschauer viel Grübelei (?Woher kenn? ich das Gesicht nur??) und dem Filminteressierten das Nachschlagen (?In welcher Reihe steht denn heute meine ?Bibliothek des Internationalen Films?!?) ersparen kann.
Wenn Herr Fogg (David Niven) und Diener Passepartout (der mexikanische Komiker ?Cantinflas", eigtl.: Mario Moreno Reyes) zum Ballonflug ansetzen, merkt Sibley z.B. wie selbstverständlich kurz ein bisschen was zur Geschichte der Ballonfahrt im Allgemeinen an, aber auch Anekdoten, die sich unmittelbarer mit dem Film und den an seiner Entstehung Beteiligten beschäftigen, kommen nicht zu kurz. Man merkt: der Mann hat nicht nur seine Hausaufgaben gemacht und hat etwas zu sagen, sondern weiß auch, wie er?s am Besten sagt: sehr unterhaltsam, sehr informativ ? eben ?sehr BBC?.
Der Rest der Ausstattung lässt sich m.E. ebenfalls sehen: durch die Vielzahl von Standbildern und die elf der Schere zum Opfer gefallenen Szenen auf DVD 1 habe ich mich zwar noch nicht gewühlt, aber immerhin habe ich mir bereits den Großteil des Bonusmaterials auf DVD 2 zu Gemüte geführt, das ich, unterm Strich, als ?kurios, aber nicht uninteressant? prädikatisieren würde. Ein weniger als eine Minute langer Wochenschau-Filmschnipsel, in dem Elizabeth Taylor zu bewundern ist (die, das erfahren wir, zeitweilig mal eine Mrs. Todd war), ist dabei vielleicht eher kurios als wirklich aussagekräftig. Auch der rund dreiviertelstündige Zusammenschnitt einer Ausgabe eines TV-Boulevardmagazins aus den 50ern (?Playhouse 90?) wirft, wie das Gros der DVD-Beigaben, wohl eher ein Licht auf Produzent Todd als auf sein Werk ? aber das ist in meinen Augen auch insofern nicht verwerflich, als Todd wohl wirklich ein schillernder Charakter und ein ausgemachtes Schlitzohr gewesen sein muss. Oder um es mit den Worten eines Zeitzeugen zu sagen: ?ein amerikanisches Original?, das auch im Mittelpunkt der 50-minütigen Dokumentation ?Around the world in 80days with Mike Todd? steht.
Das Bild des Films ist streckenweise etwas unscharf, die Farben sind hie und da etwas flau; unterm Strich aber finde ich nichts, was ich wirklich beanstandenswert fände. Umso weniger, da die Fassung, die ich auf der DVD zu sehen bekommen habe, um einen Prolog erweitert worden ist, der in der mir aus dem Fernsehen bekannten Fassung nicht zu sehen gewesen ist. Für mich ein Highlight, zumal dieser Prolog auch George Melies? ?Reise von der Erde bis zum Mond? umfasst: Szenenfotos aus dem kurzen Filmchen von 1902 (die früheste Verfilmung eines Werkes von Jules Verne) kannte ich zwar, das frühe Filmwerk selbst aber kannte ich bislang nur in Ausschnitten.
Wenn mich etwas gestört hat, dann ist es schon eher der miese, an mindestens einer Stelle ungrammatikalische Ausdruck der deutschen Übersetzung des Prologs sowie die tonlose Art, in der der deutsche Synchronsprecher seinen Text zum Vortrag bringt: Ich weiß nicht, wo Warner Brothers Deutschland in der letzten Zeit ihre Synchronsprecher hernehmen und wer für die Anfertigung der Texte zuständig ist, die sie herunterleiern, aber ich ahne, dass da mal wieder wer am falschen Ende spart. Mein Urteil: professionelle Arbeit hinterlässt bei mir einen anderen Eindruck.
Was mich außerdem ein bisschen enttäuscht hat, ist das Booklet zur DVD: ein solches gibt?s nämlich nicht ? und im Falle eines Films vom Kaliber ?In 80 Tagen um die Welt? fällt mir die Fehlanzeige, ausnahmsweise einmal, wirklich störend auf. Ansonsten finde ich aber wirklich nicht viel, das zu bekritteln sich wirklich lohnte: Die Doppel-DVD ist manierlich geraten (der Originalton überzeugt, wie so oft, noch sehr viel mehr als der deutsche Ton ? aber immerhin handelt es sich bei der deutschen Synchronfassung um das deutsche, mir aus Kindertagen vertraute Original und nicht um eine der unseligen Warner-typischen Neuvertonungen), bietet allerhand netten, guckenswerten Schnickschnack rund um den Film und vor allem dessen Regisseur, und allein Brian Sibleys fundierter Kommentar zum Film ist mir eine 5-Sterne-Kaufempfehlung wert (nein, deutsche Untertitel dazu gibt?s leider nicht ? aber wer über ein halbwegs präsentables Schulenglisch verfügt, wird trotzdem keine allzu großen Verständnisschwierigkeiten haben. Wie gesagt: Wir haben?s ja nicht mit irgendwelchem 0815-Genuschel zu tun, sondern mit einem Vortrag in 1A-BBC-Qualität).
Wer also das Wiedersehen mit einem liebenswert-altmodischen Komödien-Klassiker erneuern möchte, muss jetzt nicht mehr auf den nächsten Feiertag warten, sondern darf zur Doppel-DVD aus dem Hause Warner greifen.
Die besticht, finde ich, im Vergleich mit so mancher TV-Ausstrahlung übrigens noch durch ein paar andere Mehrwerte: Zum einen bietet die DVD auch das "entr' acte" genannte musikalische Intermezzo (eine Art musikalischer Pausenfüller, der bei Filmen mit Überlänge noch bis in die 60er Jahre hinein weit verbreitet war), zum anderen natürlich auch den kompletten Abspann, der hier besonders sehenswert ist, da für die Gestaltung der "End Credits" von ?In 80 Tagen um die Welt? der legendäre Saul Bass verantwortlich zeichnete.