Alle Filme sind dtv-Rips und auf deutsch, soweit nicht anders angegeben!
20000 Jahre in Sing Sing - Spencer Tracy - 1932 - 608x464 xvid
Filminfo:
S-(1932).Sträfling Tom (Spencer Tracy) hat Hafturlaub, da erschießt seine Freundin (Bette Davis) einen Gangster. Tom nimmt die Schuld auf sich? Klassiker.
Originaltitel: 20,000 Years in Sing Sing, USA 1932
Regie: Michael Curtiz
Darsteller: Spencer Tracy, Bette Davis, Lyle Talbot, Arthur Byron, Grant Mitchell
Abwehr greift ein - Five steps to danger 576x432 xvid
Filminfo:
US-Urlauber Emmet (Sterling Hayden) steigt zur falschen Frau ins Auto. ? Altbackene Spionage-Klischees.
Originaltitel: Five Steps to Danger, USA 1957
Regie: Henry S. Kesler
Darsteller: Ruth Roman, Sterling Hayden, Werner Klemperer, Richard Gaines, Charles Davis, Karl Lindt, Jeanne Cooper, Peter Hansen, John Merrick, John Mitchum
Als der Kalte Krieg seinen Gefrierpunkt erreichte, lief die politische Phantasie Hollywoods heiß: Ein Atomphysiker soll aus Montreal hinter den Eisernen Vorhang verschleppt werden. Zum Glück bekommt die kanadische Polizei Wind von der kommunistischen Verschwörung. Können sie das Schlimmste verhüten? Trotz Mitwirkung der Ex-Gangster-Stars Edward G. Robinson und George Raft bleibt der Thriller nicht mehr als dürftige Routine.
Originaltitel: A Bullet for Joey, USA 1955
Regie: Lewis Allen
Darsteller:Edward G. Robinson, George Raft, Audrey Totter, George Dolenz, Peter van Eyck, Peter Mamkow, Peter Hanson, Karen Verne, Ralph Smiley, Henri Letondal, John Cliff, Joseph Vitale, Bill Bryant, Stan Malotte, Toni Gerry, Sally Blaine
Länge: 86 Min., FSK: ab 12, Kinostart: 17.08.1956
================================================== ===== Arzt und Dämon - S. Tracy 1941 - 704x528 - xvid
Filminfo:
London im Jahr 1887: Auf der Suche nach einem Serum, das das Böse aus der menschlichen Seele vertreibt, unternimmt der Nervenarzt Dr. Jekyll (Spencer Tracy) einen gefährlichen Selbstversuch. Dabei verwandelt sich der nette Gentleman in das Monster Mr. Hyde? Der brillant fotografierte Film von Regisseur Victor Fleming (?Vom Winde verweht?) erhielt drei Oscar-Nominierungen.
Originaltitel: Dr. Jekyll and Mr. Hyde, USA 1941
Regie: Victor Fleming
Darsteller: Spencer Tracy, Ingrid Bergman, Lana Turner, Donald Crisp, Ian Hunter
Länge: 108 Min.,
nach Eugene O?Neill. Die Hure Anna Christie (Greta Garbo) lernt den Matrosen Matt (Theo Schall) kennen, der sich in sie verliebt. ? Ein Fest für alle Garbo-Fans.
Originaltitel: Anna Christie, USA 1931
Regie: Jacques Feyder
Darsteller: Greta Garbo, Theo Shall, Salka Steuermann, Hans Junkermann, Hermann Bing
Länge: 89 Min., Kinostart: 31.03.1930
Joe (Spencer Tracy) wird unschuldig der Kindesentführung verdächtigt. Hinter Gittern sieht er sich der Meute hilflos ausgesetzt? Das US-Debüt des emigrierten Nazi-Gegners Fritz Lang (?Metropolis?) erschien dem MGM-Studio als zu kritisch und wäre fast im Archiv verschwunden.
Originaltitel: Fury, USA 1936
Regie: Fritz Lang
Darsteller: Spencer Tracy, Sylvia Sidney, Walter Abel, Edward Ellis, Bruce Cabot, Walter Brennan, George Walcott
Länge: 90 Min.
Agenten der Nacht - H. Bogart - 1942 - 720x528 - xvid -
Filmfino:
New York zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Käsekuchenfan und Zocker Donahue (Humphrey Bogart) entdeckt einen Nazi-Agentenring: Die Schurken (u. a. Peter Lorre) haben ihr Quartier als Auktionshaus getarnt. ? Zweiter Film der Bogart-Nacht: ein genialer Mix aus Propaganda, Gangsterfilm und Komödie.
Originaltitel: All Through the Night, USA 1942
Regie: Vincent Sherman
Darsteller:Humphrey Bogart, Conrad Veidt, Kaaren Verne, Jane Darwell, Peter Lorre, Frank McHugh, Judith Anderson, Ludwig Stössel, William Demarest, Jackie C. Gleason, Barton MacLane, Irene Seidner
Länge: 105 Min.,
Die Spur des Falken - Bogart 1941 - 544x488 - xvid
Filminfo:
Privatdetektiv Sam Spade (Humphrey Bogart) wird von Miss Wonderly (Mary Astor) beauftragt, ihre Schwester zu finden. Einige Leichen später merkt Spade, dass die mysteri-öse Dame etwas anderes sucht: eine wertvolle alte Plastik, den ?Malteser Falken?, an dem noch weitere zwielichtige Gestalten interessiert sind (darunter Peter Lorre und Sydney Greenstreet)?Ein megacooler Klassiker.
Originaltitel: The Maltese Falcon, USA 1941
Regie: John Huston
Darsteller:Humphrey Bogart, Mary Astor, Gladys George, Peter Lorre, Barton MacLane, Sydney Greenstreet, Elisha Cook Jr., Jerome Cowan, John Hamilton, Murray Alper
Länge: 100 Min.,
Die Braut kam per Nachnahme - J.Cagney 1941 - 704x528 - xvid
Filminfo:
Umzu verhindern, dass seine Tochter Joan (Bette Davis) einen unliebsamen Bräutigam heiratet, lässt Millionär Winfield sie von Charterpilot Steve (James Cagney) entführen. - Turbulentes Star-Gekabbel.
Originaltitel: The Bride Came C.O.D., USA 1941
Regie: William Keighley
Darsteller: James Cagney, Bette Davis, Stuart Erwin, Eugene Pallette, Jack Carson, George Tobias, Harry Davenport
Länge: 90 Min.
Abu, der Dieb von Bagdad, wird auf frischer Tat ertappt und in den Kerker geworfen. Dort macht er die Bekanntschaft mit dem jungen Ahmad, dem rechtmäßigen Kalifen von Bagdad, der von seinem zaubermächtigen Großwesir Jaffar entmachtet und eingesperrt wurde. Dem listigen Abu gelingt es, einem Wärter den Schlüssel zu stehlen und mit Ahmad nach Basra zu entkommen ? wo sich Ahmad in eine schöne Prinzessin verliebt und Abu einen Flaschengeist weckt ...
Originaltitel: The Thief of Bagdad, GB 1940
Regie: Ludwig Berger, Tim Whelan, Michael Powell
Darsteller: Sabu, John Justin, June Duprez, Conrad Veidt, Rex Ingram, Miles Malleson, Morton Selten
Länge: 108 Min.,
Der Frauenheld
LADY KILLER (Originaltitel),
L (Land) USA,
J (Jahr) 1933,
Gangsterfilm, Komödie, Literaturverfilmung,
P (Produktionsfirma) Warner,
Länge: 73 Minuten, FSK: , Erstaufführung: 20.9.1977 ZDF
R (Regie) Roy Del Ruth,
B (Drehbuch) Ben Markson, Lillie Hayward,
K (Kamera) Tony Gaudio,
M (Musik) Leo F. Forbstein,
D (Darsteller) Henry O'Neill als Ramick, Mae Clarke als Myra, Leslie Fenton als Duke, James Cagney als Dan Quigley, Margaret Lindsay als Lois Underwood,
Ein ehemaliger Kino-Platzanweiser steigt zunächst zum Gaunerboß auf und macht da...
Der große Gangster - H. Bogart 1942 - 640x480 - xvid
Filminfo:
Nach 20 Jahren Haft wird Humphrey Bogart vom Ehemann seiner Ex-Geliebten über den Tisch gezogen? Mau!
Originaltitel: The Big Shot, USA 1942
Regie: Lewis Seiler
Darsteller: Humphrey Bogart, Irene Manning, Stanley Ridges, Susan Peters, Minor Watson
Länge: 79 Min.,
Dschungel im Sturm - C.Gable 1932 - 704x528 - h.264
Filminfo:
Plantagenbesitzer Dennis (Clark Gable) ist nicht gerade begeistert, als die von den Behörden gesuchte Prostituierte Vantine (Jean Harlow) in Indochina aufkreuzt. Doch Amor hat längst seine Pfeile abgeschossen und auch Barbara (Mary Astor) wirft ihre Netze in Richtung Dennis aus? Gepfefferte Situationen und anzügliche Dialoge brachten Hollywoods Zensoren ins Schwitzen.
Originaltitel: Red Dust, USA 1932
Regie: Victor Fleming
Darsteller: Clark Gable, Jean Harlow, Mary Astor, Gene Raymond, Donald Crisp
Länge: 80 Min.
Ein Paar wie Katz und Hund - C. Gable 1935 - 704x528 - h.264
Filminfo:
Clark Gable als Zeitungsmann mit Detektivneigung steigt nicht nur einem windigen Politiker nach. Alternativtitel: ?Nach Büroschluß?
Chefredakteur Jim Branch (Clark Gable) leitet ein angesehenes Blatt. Kein Wunder, daß es ihm stinkt, als der Verleger eine Recherche über den Playboypolitiker Bannister verhindern will. Auch die Journalistin Sharon Norwood (Constance Bennett) zieht sich Branchs Zorn zu. Kündigung. Erst dann merkt er, daß ihm die Schöne gefällt. Doch für Turtelei ist keine Zeit, denn Bannister steht inzwischen unter Mordverdacht. Ein klarer Fall für zwei? Auch wenn Clark Gable in dieser Krimimixtur hübsch standhaft bleibt, die konstruierte Story wackelt.
Originaltitel: After Office Hours, USA 1935
Regie: Robert Z. Leonard
Darsteller: Constance Bennett, Clark Gable, Stuart Erwin, Billie Burke, Katherine Alexander
Länge: 73 Min., Kinostart: 06.02.1936
Gegen alle Flaggen - E. Flynn 1952 - 720x576 - xvid
Filminfo:
Gegen alle Flaggen
AGAINST ALL FLAGS (Originaltitel),
L (Land) USA,
J (Jahr) 1952,
Abenteuerfilm, Literaturverfilmung,
P (Produktionsfirma) Universal,
VA (Video-Anbieter) Universal,
Länge: 80 Minuten, FSK: ab 12; nf, Erstaufführung: 4.4.1953/7.6.2001 Video
Pd (Produzent) Howard Christie,
R (Regie) George Sherman,
B (Drehbuch) Aeneas MacKenzie, Joseph Hoffman,
K (Kamera) Russell Metty,
M (Musik) Hans J. Salter,
S (Schnitt) Frank Gross,
D (Darsteller) Alice Kelley als Prinzessin Patma, Mildred Natwick als Molvina MacGregor, Anthony Quinn als Roc Brasiliano, Errol Flynn als Brian Hawke, Maureen O'Hara als Spitfire Stevens,
Im 18. Jahrhundert macht ein kühner englischer Seeoffizier im Alleingang die Kan...
Von der Bank in den Boxring: 1887 in San Francisco lernt der Kassierer James J. Corbett die Millionärstochter Victoria Ware kennen. Das öffnet dem Draufgänger die Tür zum feinen Olympia-Sportclub. Ein kometenhafter Aufstieg steht ihm bevor. Schon bald macht sich der Heißsporn einen Namen durch seinen spielerischen Boxstil. Fünf Jahre später kämpft er als ?Gentleman Jim? um den Weltmeistertitel? Errol Flynn spielt Corbett, den ersten ?modernen? Boxchampion (18661933), mit Charme und Chuzpe; es war seine Lieblingsrolle. Raoul Walsh (18871980), Regieprofi für Action, war einer der 36 Gründer der Oscar-Akademie.
Originaltitel: Gentleman Jim, USA 1942
Regie: Raoul Walsh
Darsteller: Errol Flynn, Alexis Smith, Jack Carson, Alan Hale, John Loder, William Frowley
Länge: 105 Min., FSK: ab 12, Kinostart: 01.02.1947
Herr der sieben Meere . E. Flynn 1940 - 688x576 - xvid
Filminfo:
Der draufgängerische Seefahrer Kapitän Thorpe (Errol Flynn) ist ein Patriot. Im Dienste seiner Königin kapert der Pirat ausschließlich spanische Schiffe. Auf einer jener Galeonen jedoch reist die betörend schöne spanische Edeldame Dona Maria (Brenda Marshall). Um sich ihr gegenüber als Gentleman zu beweisen, gibt er ihr die gestohlenen Juwelen zurück. Die Königin ist da-rüber ?not amused?? Hintergrund des aufwän-digen Klassikers ist der Konflikt zwischen Elizabeth I. und Philip II., der schließlich zum Untergang der spanischen Armada führte.
Originaltitel: Sea Hawk, USA 1940
Regie: Michael Curtiz
Darsteller: Errol Flynn, Claude Rains, Brenda Marshall, Flora Robson, Henry Daniell, Alan Hale, Donald Crisp
Länge: 126 Min., FSK: ab 12, Kinostart: 01.04.1948
Gestütserbin Carol (Jean Harlow) verguckt sich in Windhund Duke (Clark Gable)? Die 26-jährige ?Sexbombe? Harlow verstarb während der Dreharbeiten an Nierenversagen.
Originaltitel: Saratoga, USA 1937
Regie: Jack Conway
Darsteller:Jean Harlow, Clark Gable, Walter Pidgeon, Lionel Barrymore, Una Merkel, Frank Morgan, Cliff Edwards, George Zucco, Jonathan Hale, Hattie McDaniel, Frankie Darro
Länge: 89 Min., Kinostart: 04.12.1938
r ist die Inkarnation des brutalen, menschenverachtenden Gangsters: Tom Powers (James Cagney) wächst in den Slums von Chicago auf und durchläuft gradlinig eine kriminelle Karriere. Vom ruhelosen Straßenjungen entwickelt er sich zum kaltblütigen Polizistenmörder. Selbst vor Menschen, die ihm nahestehen, machen sein Zynismus und seine Brutalität nicht Halt. In nur 26 Tagen und mit einem minimalen Budget von 150 000 Dollar inszenierte William A. Wellman 1931 ein Meisterwerk des Gangsterfilms. Für James Cagney war es erst der dritte Lein-wandauftritt, doch der verhalf ihm prompt zum großen Durchbruch.
Originaltitel: The Public Enemy, USA 1931
Regie: William A. Wellman
Darsteller: James Cagney, Edward Woods, Jean Harlow, Joan Blondell, Beryl Mercer, Murray Kinnell, Donald Cook
Länge: 80 Min.,
Wer den Wind sät (1960) von Stanley Kramer [Avi] Drama - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1,13 GB - 122 Minuten
Info & Review
Die Theorie, dass der Mensch vom Affen abstammt, ist für die strenggläubigen Bewohner einer Kleinstadt im Süden der USA Gotteslästerung. Deshalb lassen sie den jungen Lehrer Cates (Dick York) verhaften. Der hatte seine Schüler mit Darwins Theorie konfrontiert. Seine Verteidigung übernimmt der renommierte Anwalt Henry Drummond (Spencer Tracy). - Aufwühlender Gerichtsfilmklassiker nach wahren Ereignissen, vier Oscar-Nominierungen.
"Wer den Wind säht" spielt in den 20er Jahren in Hillsboro, einem Städtchen in Tennessee, in dem es gesetzlich verboten ist, Darwins Evolutionstheorie an der Schule zu lehren. Als der Lehrer Bertram T. Cates (Dick York) sich über das Verbot hinwegsetzt, wird er vor Gericht gestellt. Der Vertreter der Anklage, der redegewandte Lokalpolitiker Matthew Harrison Brady (Frederic March), beharrt darauf, dass der biblische Schöpfungsbericht wortwörtlich zu nehmen sei. Doch in dem Anwalt Henry Drummond (Spencer Tracy) erwächst ihm ein ebenbürtiger Gegner im Kampf um die Meinungsfreiheit. Der u.a. für den "Besten Hauptdarsteller" und das "Beste Drehbuch" nominierte Film basiert auf dem gleichnamigen Bühnenstück über den aufsehenerregenden "Scopes-Affen-Prozess" von 1925, bei dem die Anwälte Clarence Darrow und William Jennings Bryan aufeinander getroffen und die Verteidiger der Evolutionslehre unterlegen waren. Der Film nimmt die tatsächlichen Ereignisse jedoch als Metapher und versteht sich wie das in der "McCarthy"-Ära entstandene Bühnenstück als grundsätzliches Plädoyer für die verfassungsmäßig verbriefte Meinungsfreiheit. Daher sind die Namen der eigentlichen Protagonisten auch künstlerisch abgewandelt worden: H. L. Mencken heißt nun E. K. Hornbeck und wird von Gene Kelley gespielt; Darrow und Bryan wurden zu Drummond und Brady. Dass der wirkliche Bryan mit seiner Argumentation gegen die Evolutionslehre vor allem auf die desaströsen ethischen Konsequenzen des Sozialdarwinismus abzielte, kommt unter der Zielvorgabe des Films natürlich zu kurz. Nach Bryan würde die gnadenlose Lehre vom "survival of the fittest" das christliche Gesetz der Liebe eliminieren, die Gesellschaft in einen Kampf aller gegen alle stürzen und die Industrienationen in Schlachthäuser verwandeln. OFDb imdb
Marty (Ernest Borgnine), ein einsamer Schlachtermeister aus der Bronx, ist ein sympatischer mondgesichtiger Mann mittleren Alters, der jedoch mit seiner Einfachheit einen harten Stand bei den Frauen hat. Er sagt von sich selbst, dass, was immer es sein mag, was die Frauen an Männern mögen, er es bestimmt nicht hat. Umso nachhaltiger versucht seine Mutter (Esther Minciotti), ihren Sprössling unter die Haube zu bringen. Da lernt der resignierte Marty eines Abends Clara (Betsy Blair) kennen und die beiden verlieben sich auf den ersten Blick ineinander. Das scheinbar so harmonische Glück stößt jedoch überall auf Widerstand: Martys führsorgliche Mutter terrorisiert ihn mit ihrer Eifersucht und Martys Freunde erkennen Clara nicht an, weil sie dem sinnlichen Ideal der Frauen aus ihren Klitschromanen nicht entspricht. Wird Marty den Mut aufbringen die Beziehung zu Clara zu verteidigen und seiner Umwelt die Stirn zu zeigen?
Auszeichnungen
Die Europapremiere des Films fand im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 1955 statt, bei denen Marty die Goldene Palme als Bester Film und Delbert Mann einen OCIC-Award erhielten.
Marty war die erste amerikanische Produktion, die mit einer Goldenen Palme ausgezeichnet wurde.
Bei den Oscars 1956 war der Film für den Besten Nebendarsteller (Joe Mantell), die Beste Nebendarstellerin (Betsy Blair), das Beste Schwarzweiß-Szenenbild (Ted Haworth, Walter M. Simonds und Robert Priestley) und die Beste Schwarzweiß-Kamera (Joseph LaShelle) nominiert und erhielt Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film (Harold Hecht), Beste Regie (Delbert Mann), Bestes Drehbuch (Paddy Chayefsky) und Bester Hauptdarsteller (Ernest Borgnine).
Delbert Mann war der erste Regisseur, der für sein Debüt mit dem Regie-Oscar ausgezeichnet wurde. Marty ist bis heute der kürzeste Film, der jemals den Oscar als Bester Film erhielt und der einzige, der gleichzeitig die Goldene Palme von Cannes gewinnen konnte.
Ernest Borgnine und Betsy Blair erhielten bei den BAFTA-Awards 1956 Darstellerpreise, der Film selbst eine Nominierung.
Bei den dänischen Bodil-Awards wurde Marty als Bester amerikanischer Film ausgezeichnet. Der Film erhielt außerdem einen Directors Guild of America-Award, einen Writers Guild of America-Award, zwei New York Film Critics Circle Awards als Bester Film und für den Besten Hauptdarsteller, zwei National Board of Review-Awards als Bester Film und für den Besten Hauptdarsteller und einen Golden Globe Award als Bestes Drama.
1994 wurde Marty in das National Film Registry aufgenommen. wiki
Info Link Pass
DVD-Rip mp4 Englisch Deutsch + UT 738MB 86min s/w ~1,2Mb/s
Julius Caesar (1953) von Joseph L. Mankiewicz [Avi] Drama/Historienfilm - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1.12 GB - 116 Minuten
Info & Review
Wer hoch steigt, kann auch tief fallen; das musste auch der römische Imperator Julius Caesar (Louis Calhern) - von ihm bekamen bekanntlich die nachfolgenden "Kaiser" ihren Namen - erfahren. Der Senat machte ihn zum alleinigen Herrscher des Römischen Reiches, er war ein erfolgreicher Feldherr und dann einige wieder zu erfolgreich und machtvoll. Eine Gruppe einflussreicher Senatoren um Cassius (John Gielgud) plant seine Ermordung.
An den "Iden des März" setzt Brutus (James Mason) zum tödlichen Dolchstoß an - Rom ist über das Ergebnis geteilter Meinung. Während die einen die Befreiung vom Tyrannen feiern, herrscht nicht nur bei Caesars Freunden Bestürzung und Empörung. Wortführer dieser Gruppe wird Mark Anton (Marlon Brando), der in einer flammenden Rede die Taten des Herrschers rühmt und die Verschwörer verdammt...
Mehrere Jahrhunderte ist es her, dass William Shakespeare die altbekannte Geschichte der Ermordung Julius Caesars in Worte und ein Theaterstück fasste - und doch, diese Worte wurden 1953 wörtlich so übernommen. Dank Shakespeares Sprachgewalt und der Ausdruckskraft seiner Darsteller, allen voran Marlon Brando in einem wirklich atemberaubenden Monolog, wurde "Julius Caesar" ein Meisterwerk. Den "OSCAR" gab es für die Ausstattung, drei weitere Nominierungen (u. a. für Brando und als "bester Film") schlugen fehl.
Frank Ehrlacher (Moviemaster)
Hintergrund
"Joseph L. Mankiewicz, der Regisseur, hatte gute Schauspieler versammelt wie Louis Calhern, James Mason, Greer Garson, Deborah Kerr, John Gielgud ... Obwohl englische Schauspieler den Amerikanern im allgemeinen weit überlegen sind, was Stil, Sprache und die Vertrautheit mit Shakespeare betrifft, sind viele britische Schauspieler, zum Beispiel Maurice Evans, in Shakespeare-Stücken nicht besser als wir. Es erfordert schon jemanden vom Format eines Gielgud, der bereits die wichtigsten Shakespeare-Rollen gespielt hat, um solche Parts glaubwürdig darzustellen. Aber ohne einschlägige Erfahrung am Set zu erscheinen und den Mark Anton zu spielen, wie ich es tat, war ausgesprochen idiotisch." so lautet das Resumee von Marlon Brando, der immerhin für seine Darstellung eine Oscarnominierung erhielt.
(Marlon Brando: Mein Leben, C. Bertelsmann, 1994, S. 165)
Kritiken
?Die Beibehaltung von Versmaß und Szenenfolge der Tragödie William Shakespeares legt der Verfilmung deutlich die Fesseln der Bühnenelemente an. Auch kommen in der deutschen Fassung die Schönheit der Sprache Shakespeares in den originalgetreuen Versen von Schlegel-Tieck und die Kühnheit seiner Gedankenflüge nur unvollkommen zur Wirkung. Dennoch ein eindrucksvolles historisches Fresko mit hervorragenden Schauspielern.?
(Lexikon des internationalen Films)
Originaltitel: The Misfits Erscheinungsjahr: USA, 1961 Genre: Drama Filmlänge: 1h 59min Regie:John Huston Schauspieler: Clark Gable, Marilyn Monroe, Montgomery Clift, Thelma Ritter, Eli Wallach
James Barton, Kevin McCarthy, Estelle Winwood, Dennis Shaw, Philip Mitchell u.a. Größe|Typ: 1x1.37 GB Anzahl Parts: 15 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Die frisch geschiedene Roslyn (Marilyn Monroe) lernt den netten Guido (Eli Wallach) kennen, der sie wiederum dem Cowboy Gay (Clark Gable) und seinem Partner Perce (Montgomery Clift) vorstellt. Roslyn verliebt sich in Gay, doch bei einer angesetzten Wildpferdjagd, die mit ungeheurer Brutalität durchgeführt wird, da die Pferde eh zu Hundefutter gemacht werden sollen, wird die Beziehung auf die Probe gestellt.
"Greif zu, Greif zu!
Ich wollte dich alles lehren. Ich wollte dir soviel erzählen, Helen; von allen Dingen, die uns für eine kleine Weile auf dieser Welt gehören; von dem, was wir auf Erden sind; von allem, was Menschen geschaffen haben und was sie überlebt hat. Wenn du Worte verstehen lernst, kannst du 5 Jahrtausende zurückwandern.
Alles was wir fühlen, denken, wissen, das drücken wir in Worten aus. Wenn du das lernst Helen, wird deine Seele nicht mehr in der Dunkelheit sein. Und ich weiß genau, ich weiß genau, wenn du erst ein Wort begriffen hast, kann ich die ganze Welt in deine Hand legen und wenn man mich für verrückt hält ich werde nicht locker lassen.
Aber wie soll ich es machen? Wie kann ich dir erklären, dass diese Zeichen ein Wort bedeuten und damit das DAS HIER gemeint ist ... Wolle ... oder das hier 'S' 'T' 'U' 'H' 'L', damit meine ich DAS HIER, es ist ein Ding ..., ... 'Kleid' und das hier bedeutet Gesicht."
Wittgenstein würde sich zwar im Grabe umdrehen, bei dieser Wort-Gegenstand-Theorie, dennoch sehr glaubwürdig, aufregend und dramatisch vorgetragen. Alle die wiedermal Schwierigkeiten beim Lernen oder Lehren/Erziehen haben, kann ich diesen Film wärmstens empfehlen, denn er zeigt eine Welt, die viel schwieriger zugänglich ist als die Aneignung "der Relativitätstheorie auf Chinesisch" oder dem Einschreiten in eine Konfliktsituation mit Halbstarken in der U-Bahn/auf dem Pausenhof...
1887 reist die Lehrerin Annie Sullivan von Boston in eine Kleinstadt nach Alabama, um die Erziehung der jungen Helen Keller zu übernehmen, die mit 19 Monaten erkrankte und taubstumm und blind wurde. Annie, selbst blind gewesen, bemüht sich um Helen, deren körperliche Gewandtheit sie erstaunt. Annie, die emotionale und intellektuelle Kräfte Helens wecken will, wird in ihrer Arbeit durch die Familie behindert. Trotzdem macht Helen dank Annies Aufopferung, Mut und Energie ihre Fortschritte, lernt die Regeln sozialen Lebens und beginnt zu sprechen. amazon
Die beiden Hauptdarstellerinnen Anne Bancroft und Patty Duke erhielten 1962 Oscars für ihre fesselnde und einfühlsame Darstellung in Arthur Penns Verfilmung der authentischen Geschichte der Schriftstellerin Helen Keller (1880-1968). prisma
suche den movie " alice im wunderland" dem mit menschen net den zeichentrich
film........
habe schon viel danach gesucht ...aber finden tu ich leider nix....
könnt ihr mir helfen???
Günstling einer Königin (1939) von Michael Curtiz [Avi (DivX)] Re-Up Historien-Drama - DVD-Rip - Deutsch - 806 MB - 102 Minuten
Info & Review
In Günstling einer Königin stellten Bette Davis und Errol Flynn das faszinierende Privatleben von Königin Elizabeth I. und dem Earl of Essex der Öffentlichkeit vor: Der verschwenderisch ausgestattete Technicolor-Bilderbogen erzählt von der zum Scheitern verurteilten Liebe zwischen der alternden Monarchin und dem schneidigen Edelmann. In dieser Rolle verzichtete die zweifache Oscar?-Preisträgerin Bette Davis völlig auf ihr Glamour-Image ? sie ließ sich die Augenbrauen und den Haaransatz rasieren und das Gesicht kalkweiß schminken. Dennoch spielt sie die Königin derart intelligent, energisch und intensiv, dass man ihr die Romanze mit dem Jahrzehnte jüngeren Essex unbedingt abnimmt (Flynn mit seinem bemerkenswert guten Aussehen und seiner sportlichen Präsenz stand damals im Zenit seiner Karriere). Die Verfilmung des Theaterstücks Königin Elizabeth von Maxwell Anderson inszenierte Michael Curtiz ? fünf Oscar?-Nominierungen waren die Belohnung. Das Drehbuch nimmt es mit den historischen Tatsachen nicht so genau, macht aber bei der Dramatik der Ereignisse keine Abstriche. Lang lebe dieses temperamentvolle blaublütige Liebespaar! OFDb imdb
Krieg und Frieden (1956) von King Vidor [Avi] Drama/Krieg/Historienfilm/Liebe/Romantik - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1,83 GB - 199 Minuten
Info & Review
King Vidors monumentales Historienepos nach Leo Tolstoi. Mit Audrey Hepburn
Im September 1812 marschieren Napoleons Truppen in Moskau ein. Der Sieg ist nur der Auftakt einer verheerenden Niederlage. Vor diesem Hintergrund siedelte Leo Tolstoi 1868 ein Familiendrama an, das Hollywood-Epiker King Vidor 1956 in der römischen Cinecitt? mit Millionenaufwand verfilmte. Die Ausstattungsorgie mit ihren von Mario Soldati inszenierten Massen- und Schlachtenszenen gilt heute als Technicolor-Klassiker. Und das nicht nur dank Audrey Hepburn, die der romantischen Comtesse Natascha Rostowa in unübertrefflicher Weise Leben einhaucht. Obwohl Natascha dem Fürsten Bolkonski (Mel Ferrer) versprochen ist, schlägt ihr Herz nur für den skrupellosen Anatole (Vittorio Gassman). Auch der weltfremde Graf Besukow (Henry Fonda) ist in sie verliebt. Seine Stunde schlägt erst nach der Schlacht von Borodin?
Seit Jahren fährt der alte Mann (Spencer Tracy) nun schon zur See - aber ein Desaster wie momentan, hat er noch nie erlebt: Seit 84 Tagen hat er jetzt schon keinen Fisch mehr gefangen. Die ersten 40 Tage war sein Bootsjunge (Felipe Pazos jr.) noch tapfer bei ihm - dann beschlossen dessen Eltern aber, der alte Mann sei endgültig vom Glück verlassen und ließen ihn auf einem anderen Boot eine Stelle annehmen. Von da an fuhr der alte Mann alleine hinaus auf die See.
Am 85 Tag ist es dann soweit: Nach einigen mysteriösen Vorzeichen beißt ein Fisch an: Ein Schwertfisch, so schwer, dass er ihn mit der Angelrute nicht einholen kann. Einen Tag und eine Nacht kämpft der alte Mann mit dem Tier. In der Zeit erinnert er sich an einige Erfolgserlebnisse, als er noch jünger war und beschließt, es allen noch einmal zu beweisen. Und es gelingt: Er kann den Fisch gefangen nehmen und will ihn nun neben seinem Boot nach Hause schaffen. Allerdings währt seine Freude nicht all zu lange: Sein Boot wird von Haien attackiert ...
Für die Geschichte vom "alten Mann und das Meer" bekam Ernest Hemingway den "Pulitzer Preis". Ein moderner Klassiker also, der hier fast wie ein Märchen erzählt wird. Der Film ist über weite Strecken ein Ein-Personen-Stück, was die Leistung von Spencer Tracy, der hierfür eine "OSCAR"-Nominierung erhielt, sicherlich beachtlich macht. Negativ fällt auf, dass die Film- und Tricktechnik keinesfalls auf dem neuesten Stand war und manchmal ist doch sehr eindeutig zu sehen, dass der alte Mann statt auf offener See im Studio vor einer Leinwand daherschippert und der Riesen-Schwertfisch nur aus Pappe ist. So gab es zwar drei "OSCAR"-Nominierungen (Hauptdarsteller Spencer Tracy, Kameramann James Wong Howe), den Preis gab es aber lediglich für die Film-Musik.
Komödie, USA 1942, Regie: George Stevens, Buch: Ring Lardner jr. und Michael Kanin, Kamera: Joseph Ruttenberg, Musik: Franz Waxman, Produzent: Joseph L. Mankiewicz. Mit: Katharine Hepburn, Spencer Tracy, Fay Bainter, Reginald Owen, William Bendix, Minor Watson, Gladys Blake, Ludwig Stössel, George Kezas.
Die prominente politische Kolumnistin Tess Harding hält Sport für überflüssig, seine Anhänger für grob gestrickt. Für Sportreporter Sam Craig sind Politiker Schwätzer und Intriganten. Beide halten mit ihrer Meinung in ihren Artikeln nicht hinter dem Berg. Als sie sich persönlich kennen lernen, funkt es zwischen den beiden Streithähnen gewaltig. Wenig später folgt die Hochzeit. Doch die Ehe mit einer Tess Harding, die von der Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur umschwärmt wird, ist alles andere als gemütlich...
Diese ungemein vergnügliche Komödie - unvergesslich ist etwa die Szene, in der sie versucht, ihr erstes Live-Baseball-Spiel zu verstehen - war der Start für eine der glücklichsten Starkombinationen der Filmgeschichte. Katharine Hepburn und Spencer Tracy ergänzten sich perfekt. Neun weitere gemeinsame Filme entstanden. Zwei Wochen nach Beendigung der Dreharbeiten zu "Rat mal, wer zum Essen kommt?" starb der seit langem schwer kranke Spencer Tracy kurz vor seinem 67. Geburtstag.
Kriegsfilm, USA 1942, Regie: Michael Curtiz, Buch: Arthur T. Horman, Richard Macaulay und Norman Reilly Raine, Kamera: Sol Polito und Wilfred M. Cline, Musik: Max Steiner, Produzent: Hal B. Wallis. Mit: James Cagney, Dennis Morgan, Alan Hale, Brenda Marshall, George Tobias, Reginald Gardiner, W. A. Bishop, Reginald Denny, Russell Arms, Paul Cavanagh, Clem Bevans, J. M. Kerrigan, J. Farrell MacDonald, Patrick O'Moore, Morton Lowry.
Der kanadische Buschpilot Brian McLean hat ein lockeres Mundwerk und ein ausgeprägtes Talent, anderen Piloten Aufträge abzujagen; dennoch gewinnt er unter ihnen gute Freunde. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs meldet er sich freiwillig zu den kanadischen Luftstreitkräften, ist aber zu alt, um Kampfeinsätze fliegen zu dürfen. Er findet jedoch einen Weg, seinen Mut und sein fliegerisches Können auf dramatische Weise zu beweisen...
1942 war für Regisseur Michael Curtiz einmal mehr ein arbeitsreiches Jahr. Nachdem er mit James Cagney bereits das fabelhafte Musical "Yankee Doodle Dandy" abgedreht hatte, inszenierte er diesen packenden und imposanten Fliegerfilm erneut mit Cagney in der Hauptrolle. Der größte Wurf seiner gesamten Karriere gelang Curtiz allerdings mit seiner dritten Regiearbeit in jenem Jahr: mit Ingrid Bergman und Humphrey Bogart drehte er "Casablanca" - bis heute einer der berühmtesten Filme aller Zeiten..
Melodram, USA 1934, Regie: William K. Howard, Buch: Lenore Coffee, Kamera: Charles G. Clarke, Musik: Oscar Radin, Produzent: John W. Considine jr.. Mit: Myrna Loy, William Powell, Una Merkel, Rosalind Russell, Harvey Stephens, Isabel Jewell, Edward Brophy, Cora Sue Collins, Jessie Ralph, Henry Wadsworth, Frank Conroy.
Komödie, USA 1937, Regie: Richard Thorpe, Buch: Jo Swerling und Werner S. Salt, Kamera: William Daniels, Musik: Edward Ward, Produzent: Joseph L. Mankiewicz. Mit: William Powell, Myrna Loy, Florence Rice, Edgar Kennedy, Sidney Toler, Mary Gordon, John Beal, Jessie Ralph, Katherine Alexander, Priscilla Lawson, Barnett Parker.
Die junge Karrierefrau Margit Agnew ist entsetzt über die romantischen Gefühle, die ihre jüngere Schwester Irene für den vagabundierenden Maler Charlie Lodge empfindet. Dabei hat sie schon festgesetzt, dass Irene endlich ihren schüchternen Verlobten Waldo heiraten soll. Um ihre Schwester und Charlie auseinander zu bringen, rückt Margit dem verrückten Künstler auf den Leib, erliegt dabei jedoch selber mehr und mehr seinem Charme.
Eine witzige und pointenreiche Komödie von Richard Thorpe mit dem Traumpaar der 30 Jahre, William Powell und Myrna Loy, das 1934 mit der Krimikomödie "Der dünne Mann" über Nacht berühmt wurde. In "Irren ist menschlich" sind die beiden Hollywood-Stars wieder ein herrliches Duo, das sich bei einer turbulenten Doppel-Trauung im Wohnwagen endlich zusammenrauft. Powell und Loy spielten übrigens in fünf weiteren "Dünner Mann"-Filmen bis weit in die 40er Jahre hinein zusammen, in "Der dünne Mann kehrt heim" (1944) arbeitete Thorpe noch einmal mit dem Star-Duo zusammen.
Über den Todespass
(The Far Country)
Western, USA 1954, Regie: Anthony Mann, Buch: Borden Chase, Kamera: William Daniels, Musik: Joseph Gershenson, Produzent: Aaron Rosenberg. Mit: James Stewart, Ruth Roman, Corinne Calvet, Walter Brennan, John McIntire, Jay C. Flippen, Henry "Harry" Morgan, Steve Brodie, Royal Dano, Gregg Barton, Chubby Johnson.
Jeff Webster, ein erfahrener, einzelgängerischer Westerner, gerät in dem Ort Skagway in Schwierigkeiten; nur das Einschreiten einer gewissen Ronda Castle bewahrt ihn vor dem Strick. Um diese Schuld zu begleichen, lässt Webster sich engagieren, einen Treck nach Dawson zu führen. Ein gefahrvolles Unternehmen nimmt seinen Anfang...
Anthony Mann hat von 1950 bis 1960 elf Western gedreht (fünf davon mit James Stewart und drei nach Drehbüchern von Borden Chase): in den Fünfzigerjahren neben den Western von John Ford und Budd Boetticher die schönsten und aufregendsten Beiträge in diesem Genre. Manns Helden (vor allem James Stewart) sind schrankenlose Einzelgänger. Selbstständigkeit, Freiheit und Unabhängigkeit sind die Fähigkeiten, sich rücksichtslos und mit Gewalt gegen andere durchzusetzen. Die Geschichten, die Anthony Mann erzählt, führen vor, mit welchen Schwierigkeiten und Qualen aus dieser wüsten Autonomie soziale Verantwortung wird..
Trommeln am Mohawk
(Drums along the Mohawk)
Western, USA 1939, Regie: John Ford, Buch: Lamar Trotti, Sonya Levien und William Faulkner, Kamera: Bert Glennon und Ray Rennahan, Musik: Alfred Newman, Produzent: Raymond Griffith. Mit: Claudette Colbert, Henry Fonda, Edna May Oliver, Eddie Collins, John Carradine, Jessie Ralph, Arthur Shields.
Als Gilbert Martin mit seiner jungen Frau Lana 1776 im Planwagen nach Westen in die neue Heimat im Mohawk-Tal reist, erklären die englischen Kolonien in Nordamerika ihre Unabhängigkeit. Es kommt zu einem langen Krieg, der auch Gilberts und Lanas Tal erreicht. Eine Gruppe Engländer und Indianer versuchen unter der Führung des einäugigen Caldwell das nahe Fort einzunehmen. Gil und viele andere Männer müssen an die Front. Lanas Mann ist einer der wenigen, die eines Tages zurückkehren. Im Mohawk-Tal scheint ein besseres Leben zu beginnen. Lana bekommt einen gesunden Jungen, Gil arbeitet auf dem Feld. Doch Caldwell versucht noch einmal einen großen Angriff auf das Fort.
John Ford inszenierte mit seinem ersten Farbfilm einen meisterhaft erzählten Western mit brillantem Kameraeinsatz und guten Darstellern (z.B. John Carradine als Bösewicht mit Augenklappe). Zweifellos einer der besten John Ford-Filme..
Abenteuerfilm, USA 1953, Regie: John Ford, Buch: John Lee Mahin, Kamera: Robert Surtees, Freddie Young, Produzent: Sam Zimbalist. Mit: Clark Gable, Ava Gardner, Grace Kelly, Donald Sinden, Philip Stainton, Eric Pohlmann, Laurence Naismith, Denis O'Dea.
So eine Jagd ist doch ganz lustig! Clark Gable und Grace Kelly?T?
Vor dem Hintergrund des afrikanischen Urwalds entwickelt sich eine handfeste Dreiecksgeschichte: Eine schöne, temperamentvolle Tänzerin verliebt sich in einen berühmten Tierfänger. Die beiden kommen sich langsam näher, doch dann taucht ein Forscherpaar auf. Linda, die Frau des ernsten Wissenschaftlers, verliebt sich heftig in den erfolgreichen Tierfänger...
Meisterregisseur John Ford drehte den stimmungsvollen Abenteuerfilm im Jahr 1953. Neben den Schauspielern setzt er Afrika mit seiner Tierwelt meisterlich in Szene. Ava Gardner bietet hier eine ihrer besten Rollen, Grace Kelly wurde durch diesen Film zum Star und Clark Gable, der ewige "Rhett Butler", spielt hier mit gewohnter, amüsierter Leichtigkeit, zumal Ford dessen betont "männliches Image" gekonnt bis ins letzte ausschöpfte. Dies ist zwar einer der schwächsten Ford-Filme, bietet aber dennoch gute Unterhaltung.
Abenteuerfilm, USA 1942, Regie: Cecil B. DeMille, Buch: Alan Le May, Charles Bennett, Jesse Lasky jr., Jeanie Macpherson, Kamera: Victor Milner, Dewey Wrigley, William V. Skall, Musik: Victor Young, Produzent: Cecil B. DeMille. Mit: Ray Milland, John Wayne, Paulette Goddard, Raymond Massey, Robert Preston, Susan Hayward, Lynne Overman, Lynn Overman, Charles Bickford, Hedda Hopper, Martha O'Driscoll, Walter Hampden, Louise Beavers, Victor Kilian.
Florida im 19. Jahrhundert: Strandpiraten treiben ihr Unwesen. Mit Irrlichtern locken sie Schiffe auf Grund, dann rauben sie die Ladungen. Der aufrechte Anwalt Tolliver will den Piraten das Handwerk legen. Dies ist ihm auch rein privat ein Bedürfnis, denn der zwielichtige Kapitän Jack Stuart hat ein Auge auf das von Tolliver auserkorene Mädchen geworfen: die hübsche Loxi. Stuart macht gemeinsame Sache mit dem Chef der Piraten, um den Rivalen Tolliver aus dem Weg zu schaffen...
Regisseur Cecil B. DeMille, sonst vor allem auf biblische Stoffe abonniert ("Die zehn Gebote"), drehte mit diesem kunterbunten Abenteuerfilm um Piraten, Liebe und Riesenkrake eines seiner besten und unterhaltsamsten Werke.
Western, USA 1959, Regie: Howard Hawks, Buch: Jules Furthman, Leigh Brackett, Kamera: Russell Harlan, Musik: Dimitri Tiomkin, Produzent: Howard Hawks. Mit: John Wayne, Dean Martin, Rick Nelson, Walter Brennan, Angie Dickinson, Ward Bond, John Russell, Claude Akins, Estalita Rodriguez, Pedro Gonzales-Gonzales, Harry Carey jr., Malcolm Atterbury, Bob Steele, Myron Healy, Ted White, Bob Terhune, Riley Hill, Fred Graham, Tom Monroe, Andrew Brennan.
Nach der Verhaftung des mutmaßlichen Mörders Joe Burdette gerät Sheriff John T. Chance in große Schwierigkeiten. Der mächtige Rancher Nathan Burdette setzt alles daran, um seinen Bruder aus dem Gefängnis zu befreien. Mit seinen Leuten riegelt er die Stadt ab und lässt jeden Schritt des Sheriffs von Berufskillern überwachen. Chance findet lediglich drei Männer, die bereit sind, ihm zu helfen: den versoffenen Ex-Deputy Dude, den jungen Revolverhelden Colorado und den altersschwachen Stumpy. Als die Burdette-Bande Dude entführt, bleibt Chance keine andere Wahl. Er muss seinen früheren Freund gegen den Gefangenen austauschen. Während der Übergabe kommt es zum tödlichen Showdown....
Heute eilt dem Western "Rio Bravo" schon fast ein legendärer Ruf voraus. Howard Hawks, einer der vielseitigsten Regisseure Hollywoods ("Red River", "Leoparden küsst man nicht", "Tote schlafen fest"), drehte diesen Kultfilm über eine wunderbare inszenierte den Westernklassiker als Gegenstück zu "Zwölf Uhr mittags", weil er darin Gary Coopers "unprofessionelles Gejammer" zutiefst verachtete. Das "Rio Bravo"-Thema faszinierte Hawks so sehr, dass er "El Dorado" und "Rio Lobo" ähnlich anlegte. Der Legende nach hätte John Wayne gerne die Rolle des Säufers Dude gespielt, wohl wissend, dass dieser Part die größere Herausforderung bedeutet hätte. Die Rolle bekam dann jedoch der auch im Privatleben als trinkfest bekannte Dean Martin.
Western, USA 1950, Regie: Anthony Mann, Buch: Robert L. Richards und Borden Chase, Kamera: William Daniels, Musik: Joseph Gershenson, Joseph Gershenson und Jesse Hibbs, Jesse Hibbs, Produzent: Aaron Rosenberg. Mit: James Stewart, Shelley Winters, Dan Duryea, Stephen McNally, Millard Mitchell, Rock Hudson, Anthony Curtis, Charles Drake, Will Geer, Jay C. Flippen, John McIntire, Steve Brodie, John Doucette.
In der Kleinstadt Dodge City im amerikanischen Westen wird 1876 ein Preisschießen veranstaltet. Der Hauptpreis: das begehrteste Repetiergewehr des Wilden Westens, die legendäre "Winchester" des Jahres 1873. Alle Teilnehmer sind hinter dem Gewehr her, unter ihnen auch Lin McAdam und der Gauner Brown, der McAdam das Gewehr raubt. Aber bevor es zum alles entscheidenden Kampf zwischen den beiden kommt, geht das Gewehr durch viele blutige Hände: Waffenhändler, Indianer, Bankräuber...
Nach einem Roman von Stuart N. Lake inszenierte Anthony Mann einen spannenden Western, der das berühmte Repetiergewehr des amerikanischen Westens als dramaturgisches Mittel benutzt, um eine Reihe von typischen Western-Handlungen miteinander zu verknüpfen. James Stewart ist hier übrigens in seiner ersten Western-Rolle zu sehen. Mit Anthony Mann drehte er noch vier weitere Western.
Gilda (1946) von Charles Vidor [Avi] Liebe/Romantik/Thriller - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 800 MB - 105 Minuten
Info & Review
Charles Vidors ?Gilda? zählt zu den ganz großen Klassikern des Film Noir, die ihre Blütezeit in den 40er Jahren hatte. Es ist vor allem die Femme Fatale der Story, die dem Betrachter in Erinnerung bleibt: Rita Hayworth als die hemmungslose, verführerische Gilda Munson. ?Gilda? machte Hayworth nicht nur zur Legende, sondern auch zum ultimativen Pin-Up-Girl ihrer Zeit.
Südamerika, kurz nach dem Zweiten Weltkrieg: Nachdem der zwielichtige Geschäftsmann Ballin Mundson (George Macready) den Abenteurer und passionierten Kartenspieler Johnny Farrell (Glenn Ford) einmal das Leben gerettet und dann beim Kartenspiel in seinem Kasino beobachtet hat, stellt er ihn ein. Die zwei werden Freunde. Als aber eines Tages Ballin zusammen mit seiner frisch angetrauten Frau im Gepäck von einer Geschäftsreise zurückkehrt, kommt es zu Komplikationen. Johnny und die eigenwillige Gilda (Rita Hayworth) kennen sich von früher, was sie Ballin verheimlichen wollen. Zwischen ihnen funkt es gewaltig und sie müssen einsehen, dass Hass und Liebe nahe beieinander liegen können. Doch der knallharte Ballin lässt nicht mit sich spaßen?
Exotische Kulisse, Nazis, ein ambivalenter Antiheld, ein schwer durchschaubarer Bad Guy und die Femme Fatale schlechthin: Das Krimidrama ?Gilda? bietet alles, was den Film Noir so berühmtberüchtigt und neuerdings wieder populär macht. Unzweifelhafte Hauptattraktion dieses Noir-Thrillers ist die Femme Fatale, ist Rita Hayworth. Obgleich der Film weitaus mehr zu bieten hat, bleiben doch sie und einige ihrer äußerst denkwürdigen Szenen dem Betrachter im Gedächtnis. Sie hat das hautenge, figurbetonte ?Kleine Schwarze? nicht nur salonfähig, sondern auch zur Ausdrucksform gemacht. Die Hüllen lässt sie nie fallen und trotzdem geht es kaum mehr erotischer als Rita Hayworth in und als ?Gilda?. Unvergessen die legendäre Szene, in der sie sich im trägerlosen, schwarzen Satinkleid während dem (von einem Stimmdouble) vorgetragenen Song ?Put The Blame On Mame? lasziv ihren armlangen Handschuh abstreift.
Trotzdem, ?Gilda? ist kein Erotikthriller und hat noch etwas mehr zu bieten, über das es sich zu sprechen lohnt. In erster Linie nämlich besticht der an sich nur leidlich spannende Thriller als ausgefeilte Charakterstudie. Die atemberaubend schöne Gilda korrumpiert, ist hemmungslos und polarisiert - Angst- und Traumvision eines Mannes zugleich. Ihr gegenüber steht Johnny, der vermeintliche Held. Er entpuppt sich mit der Zeit als eiskaltes Ekelpaket. Die beiden hassen und lieben sich. Unfähig einander ihre Zuneigung zu gestehen, verletzen sie sich immer wieder gegenseitig. Gilda ist eine starke Frau und doch eine gebrochen Person, gleiches gilt sowohl für Johnny als auch für den undurchsichtigen Ballin. Sie alle verlangen in dieser Dreiecksbeziehung nach Liebe, sind aber unfähig sie selber zu geben. Im altmodischen Film Noir ist es üblich, dass der männerverschlingende Vamp, die Femme Fatale, am Ende ihrer vermeintlich gerechten Strafe, dem Tode, zugeführt wird. ?Gilda? bricht diese Regel. Am Ende scheint Gilda geläutert, doch der fröhliche Zweisamkeit nur vortäuschende Schluss lässt das Schicksal der zwiespältigen und doch lieb gewonnenen Antiheld(inn)en ungewiss. Der Betrachter spürt, dass das finale Zusammenraufen längst nicht bedeuten muss, dass nunmehr alles gut sei.
Es gibt kein Gut und Böse in ?Gilda?. Auch Ballin, formal der zu besiegende Bösewicht, ist alles andere als ein unsympathischer Kotzbrocken. Größenwahnsinnig und brutal mag der Kasinobesitzer sein, dem gegenüber steht aber seine aufrichtige Freundschaft zu Johnny. Es menschelt gewaltig, was alle Charaktere, seien sie noch so verdorben, sympathisch und in der Konsequenz bedauernswert macht. Akzentuiert und gelungen sind die Leistungen von Glenn Ford als Johnny und George Macready als Ballin. Sie stehen der alles überstrahlende Rita Hayworth in nichts nach, die aber dank ihrer elektrisierenden Leinwandpräsenz das Geschehen beherrscht. Als sorgfältig ausgearbeitete und exzellent gespielte Charakterstudie kann ?Gilda? auf ganzer Linie überzeugen.
Wer schon einige Werke des von zwielichtigen Figuren bevölkerten Noir-Subgenres gesehen hat, wird wissen, was mit ?Gilda? auf ihn zukommt. Der kriminalistische Thrillerpart entwickelt sich vorhersehbar und ohne große Überraschungen. In der Funktion einer melodramatischen, aber nie zu pathetischen Tragödie weiß der Film jedoch zu gefallen. Nicht zuletzt auch dank Charles Vidors sicherer und versierter Regie darf ?Gilda? zu den ganz großen Klassikern des Genres gezählt werden. Rudolph Matés gekonnte Kameraführung bannt die exotischen, von exquisiter Ausstattung profitierenden Kulissen in ansprechende, dem typischen ?Noir-Stil? verpflichtete Bilder und sorgt so für die stimmige, dichte Atmosphäre. Ein anspruchsvoller, sehenswerter und vor allem - wie es sich gehört - düsterer Film Noir.
--------------------------------------------------------------------------------------------
Edit:
Neues RSDF hinzugefügt, da Part 5 zweimal vorhanden war.
Ein Köder für die Bestie (1962) von J. Lee Thompson [Avi] Thriller - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 999 MB - 101 Minuten
Info & Review
Schleichender Terror
Es funktioniert alles, vielleicht nicht perfekt, aber dennoch läuft es wie geschmiert. Eine Gemeinschaft scheint im Gleichgewicht. Das, was aus den Fugen gerät, wird wieder repariert. Wer die Regeln missachtet, wird bestraft. Und dennoch herrscht auch Gnade; es wird verziehen, wenn es nötig und angebracht ist. James R. Webbs Roman "The Executioners" und auch Thompsons "Cape Fear" zeigen eine vorbildliche amerikanische Gemeinschaft, ein Musterbeispiel des Zusammenlebens, des sozialen Miteinanders. In diesen Frieden bricht etwas herein, deutlich, aggressiv und dennoch lange unfassbar und ungreifbar; ein Etwas, das sich, indem es sich formal an die Regeln dieser Gemeinschaft hält, die es sehr gut kennt, und doch diese Regeln außer Kraft setzen will und außer Kraft setzt. Etwas in seiner ganzen Ausprägung scheinbar diametral dieser funktionierenden Gemeinschaft Konträres. Fast scheint es so, als habe dieses Etwas absolut nichts mit dieser Gemeinschaft zu tun, als käme es von außen, als sei es etwas absolut Fremdes. Dieses Fremde steckt in einem Mann namens Max Cady (Robert Mitchum).
Cady saß acht Jahre im Zuchthaus. Nun taucht er auf in dieser Gemeinschaft einer vielleicht mittelgroßen Stadt des Südens (der Film wurde in Savannah, Georgia, gedreht), geht in ein Gerichtsgebäude und beobachtet einen Prozess, der dort gerade stattfindet. Schnell wird klar, dass es ihm nicht um diesen Prozess geht, sondern um einen der Beteiligten, den Rechtsanwalt Sam Bowden (Gregory Peck), der gegen Cady acht Jahre zuvor als entscheidender Belastungszeuge aufgetreten war. Cady hatte eine Frau misshandelt, Bowden hatte dies beobachtet und aufgrund seiner Aussage wurde Cady verurteilt.
Von Anfang an wird auch klar, dass es Cady um Rache geht. Doch es ist nicht die Rache des Hinterhalts, der Heimtücke, des nächtlichen Mordes durch einen Schuss aus dem Dunkel der Nacht, die den Täter unerkannt lässt. Es ist nicht jene Rache, deren Träger sich versteckt und bedeckt hält.
Cady tritt ganz offen auf, stellt Bowden, als der mit dem Auto nach Hause fahren will. Cady weiß Bescheid über Bowden, der eine Frau, Peggy (Polly Bergen), und eine Tochter, Nancy (Lori Martin), hat. Die Familie wohnt in einem dieser schicken Häuser des Südens mit großem Garten, einem dieser Häuser, in denen man sich wohl fühlt, eine Stätte der Ruhe und des Friedens, der Erholung und des Glücks.
Cady droht nicht direkt. Er nennt Namen, die Namen Nancy und Peggy, und dass er beide bald kennen lernen werde, dass sich er und Bowden immer wieder treffen würden usw. Und er vermittelt damit Bowden deutlich, aber ohne dass der ihm etwas anhaben kann, seine Absichten. Der mit Bowden befreundete Polizeichef Dutton (Martin Balsam) sieht nur geringe Chancen, Cady los zu werden. Er lädt ihn vor, fragt ihn aus, überprüft seine Vermögensverhältnisse. Aber all das nützt nichts. Cady ist gut vorbereitet. Er hat das Haus seines Vaters verkauft, das Geld auf einer Bank hier in der Stadt deponiert. Dutton muss ihn laufen lassen, kann ihn nicht aus der Stadt weisen.
Und jetzt beginnt das, was man gemeinhin Psychoterror nennt. Dieser Begriff aber kann das, was jetzt passiert, nur fade beschreiben. Der Hund der Bowdens wird vergiftet im Garten gefunden. Als die Familie mit der Segelyacht ein Wochenende verleben will, steht Cady ganz in der Nähe - und Bowden lässt sich dazu hinreißen, ihm ins Gesicht zu schlagen. Ein von Cady beauftragter zwielichtiger Anwalt fordert Dutton und Bowden auf, Cady in Ruhe zu lassen.
Cady versteht sein Spiel - ein Spiel auf Leben und Tod.
Er passt Nancy, die wie ihre Mutter inzwischen natürlich weiß, was hier gespielt wird, ohne zu ahnen, was Cady wirklich vor hat, an der Schule ab. Voller panischer Angst flüchtet Nancy in das Gebäude zurück, findet einen Ausgang und läuft vor ein Auto. Bowden beauftragt auf den Rat Duttons hin den Privatdetektiv Sievers (Telly Savalas), Cady zu beobachten, um Beweise gegen ihn zu bekommen. Und Cady demonstriert seine Gefährlichkeit, als er eine Frau namens Diane (Barrie Chase), die er in einer Bar aufgegabelt hat, brutal misshandelt - ohne sich dabei allerdings von der Polizei und Sievers erwischen zu lassen. Und Diane, voller Angst, packt ihre Koffer und ist nicht bereit, gegen Cady auszusagen. Genau darauf hatte Cady spekuliert: Bowden zu zeigen, wozu er in der Lage ist, ohne dass man gegen ihn vorgehen kann.
Die Situation spitzt sich zu, als Bowden dem Rat Sievers folgt, Cady durch drei Männer zusammenschlagen zu lassen und einer dieser Schläger durch die Polizei gefasst wird und die Sache damit herauskommt. Für Bowden eine missliche Situation - eigentlich müsste Dutton ihn festnehmen -, und er sieht nur noch eine Möglichkeit, Cady dingfest zu machen: er will ihm eine Falle stellen ...
"Cape Fear" - 1991 erneut in Szene gesetzt von Martin Scorsese mit Nick Nolte als Bowden und Robert de Niro als Cady - ist nicht nur ein äußerst spannender, nervenzerfetzender Thriller, in dem die Gefahr für eine funktionierende Gemeinschaft durch einen Mann wie Cady immer größer wird. Der Film Thompsons ("Die Kanonen von Navarone", 1961) - auch heute noch sehenswert und im Vergleich zu Scorseses Adaption des Stoffes eine Inszenierung, die mir mehr Spaß gemacht hat - zeigt, man könnte sagen: gnadenlos, wie ein Mann, der keine Skrupel kennt, zielstrebig und ohne sich davon abhalten zu lassen eine Familie nicht nur unter Psychoterror setzt, sondern versucht, sie im wahrsten Sinn des Wortes klein zu machen.
Während Scorsese die Geschichte insofern abwandelte, als Bowden im Prozess gegen Cady ein Beweisstück unterschlagen hatte, das Cady möglicherweise entlastet hätte, so dass dieser Film eine andere Ausgangsbasis hatte, lässt Thompson Bowden als Mann mit blütenreiner Weste erscheinen und Cady als Psychopathen, der seinem Leben nur noch ein Ziel abgewinnen kann: Rache. Die Welt ist hier noch "in Ordnung", Gut und Böse noch lupenrein getrennt. Und erst durch den Fehler Bowdens, Schläger auf Cady anzusetzen, bekommt diese haarscharfe Scheidung von Gut und Böse einen Hauch von Zweifel. Trotzdem bleibt auch dies im Rahmen, denn es kann kaum ein Zweifel daran bestehen, auf wessen Seite man steht - ganz anders als die Sympathieverteilung bei Scorseses Interpretation des Stoffes, bei der die Antipathie gegen das Heuchlerische Bowdens korrespondiert mit der Sympathie für einen gewissen Gerechtigkeitssinn Cadys.
Trotzdem hat Thompsons Adaption des Stoffes auch seine enormen Vorteile. Er konfrontiert nicht nur Bowden und seine Familie, sondern auch uns mit der Frage, wie man sich gegen einen derartigen Terror schützen kann. Die Ausnahmesituation lässt Bowden zu einer Praxis greifen, die seinem Charakter und seinen Überzeugungen diametral entgegengesetzt ist. Er lässt Cady zusammenschlagen. Und auch die Umstände, die mit der Falle verbunden sind, die Bowden am Schluss Cady stellen will, implizieren immer die Möglichkeit, dass Bowden Cady bereits in einer Situation töten, könnte, in der Cady Mutter und Tochter Bowden (noch) nichts getan hat.
Cady steht dabei nicht nur für einen Mann, der unaufhaltsam seinen Racheplänen folgt. Er steht für eine Situation des Terrors, der permanenten Terrors, der sich wie ein Spinnengewebe über eine alles in allem funktionierende Gemeinschaft legt. Damit gewinnt die Geschichte eine durchaus auch aktuelle Bedeutung, v.a. in Bezug auf die Frage, wie man einer vergleichbaren Situation selbst begegnen würde.
Die Inszenierung der Geschichte selbst beinhaltet eine mit dem zunehmenden Terror Cadys analoge Steigerung der Spannung bis zum Showdown am Cape Fear, in der Dunkelheit, in einem von Gewässern und Sümpfen, Sträuchern und Bäumen unüberschaubaren Gelände. Der eigentliche "Star" dieses Films ist weniger Gregory Peck. Es ist Robert Mitchum, der Cady mittels Gestik und vor allem Mimik eine im wahrsten Sinn fürchterliche Gestalt verleiht - wohl eine der besten Rollen dieses exzellenten Darstellers. Mitchums Blick würde - jenseits aller Gestik und jenseits aller Dialoge - schon ausreichen, um den ganzen Hass und den brutalen Willen Cadys völlig überzeugend auszudrücken. Hinzu kommt aber Cadys Zynismus, besonders deutlich bei den Szenen im Polizeipräsidium und vor allem bei einem Zusammentreffen Cadys mit Bowden in einer Bar, als Bowden ihm Geld anbieten will, damit Cady verschwindet.
Am Schluss des Films wird der Name Max Cady quasi zu einem Sinnbild des Terrors und der Brutalität. Mitchum spielt diesen Cady als einen Mann, der letztlich nur noch mit jenen Aliens vergleichbar ist, die in diversen Sciencefiction gewissenlos die Erde terrorisieren. Nur dadurch, könnte man sagen, dass Cady (im Unterschied zu diesen Alien-Bedrohungen) allein operiert, lässt er Bowden am Schluss des Films die Alternative, ihn zu töten oder ihn festzunehmen, um lebenslang im Gefängnis zu schmachten. Was aber, wenn zwei Dutzend Cadys eine Stadt terrorisieren würden? Wie würden die ehrbaren Einwohner reagieren?
Neben Mitchum überzeugt Gregory Peck in einer seiner Standardrollen - dem rechtschaffenen Amerikaner, vergleichbar vielen Rollen, die etwa Henry Ford in jenen Jahren und früher gespielt hat. Auch die supporting parts - Martin Balsam, Telly Savalas (mit Haaren und ohne Lolly), Peggy Bowden und vor allem auch Lori Martin und Barrie Chase - sind gut besetzt.
"Cape Fear" hat summa summarum Hitchcock-Qualität. Und dazu bei trugen sicherlich auch Bernard Herrmann (Musik) und George Tomasini (Schnitt), die beide oft für Hitchcock gearbeitet hatten.
Originaltitel: Giant Erscheinungsjahr: USA, 1956 Genre: Drama Filmlänge: 3h 12min Regie:George Stevens Schauspieler: Elizabeth Taylor, Rock Hudson, James Dean, Carroll Baker
Jane Withers, Chill Wills, Mercedes McCambridge, Dennis Hopper, Sal Mineo, Rod Taylor u.a. Größe|Typ: 1X2,05GB Anzahl Parts: 22 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Der reiche Farmer Bick Benedict heiratet die junge Leslie. Sie hat Probleme, sich an die neue Heimat zu gewöhnen. Bicks Schwester vererbt dem jungen Jett, der Leslie heimlich liebt, ein Stück Land. Der findet dort überraschend Öl.