Cool Hand Luke (Der Unbeugsame) - 1967 Gefängnisdrama - TV Rip - Deutsch - 745 MB - 126 Min
Info & Inhalt
Eine Tätlichkeit gegen Parkuhren und Trunkenheit am Steuer reichen aus, um "Luke" Jackson (Paul Newman) ins Gefängnis zu bringen. Die Aufseher "Boss Paul" (Luke Askew) und "Boss Godfrey" (Morgan Woodward) lassen von Anfang an keinen Zweifel daran, dass sie keinen Spaß verstehen und bedingungslosen Gehorsam erwarten. Auch die Regeln unter den Häftlingen sind hart: "Dragline" (George Kennedy) hat sich bereits als ihr Anführer herauskristallisiert. Diesen fordert Luke durch ein paar übermütige Bemerkungen zum Boxkampf heraus. Zwar hat Luke keine Chance und geht ein ums andere Mal zu Boden, aber es beeindruckt "Dragline", dass der Herausforderer immer wieder aufsteht, als er auch schon mit seinen Kräften am Ende zu sein scheint.
"Dragline" wird daraufhin so etwas wie Lukes Mentor. Eines Abends nimmt Luke die Herausforderung an, innerhalb einer Stunde 50 Eier zu essen. "Dragline" nimmt die Wetten an - Luke ist zwar nachher am Ende seiner Kräfte, stopft aber mit eisernem Willen ein Ei nach dem anderen in sich hinein. Am Ende hat er - und "Dragline" mit ihm - die Wette gewonnen. Aber Eieressen ist natürlich noch nicht alles, was seine Willenskraft ihn vollbringen lässt. Luke startet seinen ersten Ausbruchsversuch. Zwar wird er bereits nach ein paar Stunden wieder eingefangen, aber er hat sich endgültig den Respekt aller Gefängnisinsassen erworben. Und er kann ein weiteres Mal entkommen...
Die klassische Rolle des ewigen Rebellen spielt Paul Newman, der für seine Darstellung mit einer "OSCAR"-Nominierung belohnt wurde, in diesem Gefängnisdrama. Ebenso eindringlich ist auch die Darstellung des omnipräsenten George Kennedy, der den "OSCAR" als bester Nebendarsteller erhielt. Das Drehbuch ist nicht unbedingt in jedem Augenblick fesselnd, das wird aber durch die schauspielerischen Leistungen der Akteure wieder ausgeglichen.
ich bin schon ewig auf der suche nach den Klassikern "Die Strohpuppe" von 1964 mit Sean Connery und "Zeugin der Anklage" von 1957 mit Marlene Dietrich.
Vielleicht kann hier jemand weiterhelfen
Der Zerrissene Vorhang (1966) von Alfred Hitchcock [Avi (DivX)] Agenten-Thriller - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1.12 GB - 121 Minuten
Info & Review
Der zerrissene Vorhang
Gibt es einen schlechten Hitchcock-Film? Zumindest gibt es Filme, die einem vielleicht persönlich nicht besonders liegen. Für mich gehört dazu ?Torn Curtain?, eine relativ platte und logisch zweifelhafte Agentengeschichte, die eher an Kalte-Krieg-B-Movies erinnert, denn an den Master of Suspense. Das Drehbuch schrieb der aus Irland stammende und später in Kanada u.a. durch Kriminalromane berühmt gewordene Brian Moore.
? I N H A L T ?
Der amerikanische Physiker Michael Armstrong (Paul Newman) plant, sich von Skandinavien aus nach Ost-Berlin abzusetzen. Armstrong arbeitete in den USA an einem Raketenabwehrprojekt, für dessen Vollendung ihm allerdings die entscheidenden wissenschaftlichen Grundlagen fehlen. Diejenige Macht, die eine solche Technologie als erste entwickeln könnte, hätte einen enormen Vorsprung im Rüstungswettlauf. Armstrong nimmt mit seiner Assistentin und Geliebten Sarah Sherman (Julie Andrews) an einem Kongress teil und hat Kontakt mit dem DDR-Kollegen Karl Manfred (Günter Strack), der Armstrong penibel beobachtet. Sarah liebt Michael und will nichts weiter, als ihn endlich heiraten. Doch als ihr einige Dinge merkwürdig vorkommen ? z.B. ein geheimnisvolles Buch, das sie für Armstrong von einem Buchhändler besorgt ?, stellt sie Michael zur Rede. Sie kann es nicht glauben, dass Michael sich zum Feind absetzen will, und ist erschüttert, als er ihr unmissverständlich erklärt, es gebe keine gemeinsame Zukunft.
Sarah gibt jedoch nicht auf. Sie bucht einen Platz im selben Flugzeug nach Ost-Berlin und bleibt ihm auf den Fersen. Der Oberst der Staatssicherheit Gerhard (Hansjörg Felmy), sein Adjutant Gromek (Wolfgang Kieling) und einige andere Herren der Parteiführung begrüßen den Überläufer auf dem Flugplatz. Dass er Sarah bei sich hat, findet man zwar merkwürdig, schert sich aber nicht weiter darum. Was weder sie, noch Sarah ahnen: Armstrong läuft nur zum Schein über. Er hat Kontakt zu einer Oppositionsgruppe namens ?Pi? (?), die Regimegegnern zur Flucht verhilft, und will dem Leipziger Professor Lindt (Ludwig Donath) die Informationen entlocken, die den Amerikanern fehlen, um danach die DDR illegal zu verlassen. Endlich beichtet er Sarah seine Pläne.
Nur einer traut dem Frieden um den willkommenen Überläufer nicht: Gromek. Als Armstrong heimlich auf einem abgelegenen Hof mit einem Bauern (Mort Mills) und seiner Frau, die zu ?Pi? gehören, Kontakt aufnimmt, folgt Gromek ihm mit dem Motorrad. Gromek stellt die Frau (Carolyn Conwell) und Armstrong zur Rede. Beide können ihn allerdings überwältigen. Die Bäuerin sticht ihm mit einem Messer in die Brust, Armstrong schlägt Gromek zu Boden, und beide zwängen seinen Kopf in den Gasherd. Gromek erstickt.
Was Armstrong allerdings nicht bedacht hat: Der Taxifahrer, der ihn zu dem Hof gefahren hatte, erkennt Gromek in der Zeitung wieder, in der die Stasi die Bevölkerung um Hinweise über den Verbleib Gromeks bittet. Armstrong und Sherman befinden sich in akuter Lebensgefahr. Die Zeit drängt, auch wenn Armstrong von Lindt die nötigen Informationen im letzten Moment erhält, bevor der merkt, dass Armstrong ein amerikanischer Agent ist ...
? I N S Z E N I E R U N G ?
Das alles hört sich mehr nach James Bond, denn nach Hitchcock an. Dies allein wäre keine Tragödie. Doch die Story ist von vorn bis hinten ? eine mittelmäßige Katastrophe. Newman selbst schrieb vor Drehbeginn an Hitchcock, an dem Drehbuch müsste wohl noch einiges geändert werden. Hitchcock änderte selbst etliche Szenen und Dialoge. Das alles aber half nicht allzu viel. Um nur einige Beispiele zu nennen:
Armstrong handelt offensichtlich nicht im Auftrag der CIA, sondern in eigenem Namen. Wie verhält er sich? Strohdumm. Seine engste Mitarbeiterin und Geliebte kommt relativ einfach dahinter, dass er überlaufen will. Wieso verständigt sie nicht die amerikanischen Behörden? Aus Liebe? In der DDR soll Armstrong lediglich einer Befragung durch Wissenschaftler unterzogen werden. Die Staatssicherheit selbst lässt ihn mehr oder weniger in Ruhe (nur Gromek scheint Zweifel zu hegen). Armstrong, der wissen muss, dass eine Kontaktaufnahme zu Oppositionellen gut vorbereitet sein will, damit die Stasi nichts davon erfährt, verhält sich, als ob es sich bei seinen Plänen um einen verbotenen Dumme-Jungen-Streich handeln würde. Dass er dann auch noch das griechische Pi , das er vor dem Hof in den Sand zeichnet ? Erkennungszeichen für die Bäuerin, dass er kein verkappter Stasi-Spitzel, sondern eben Armstrong ist ?, nicht wieder wegwischt, als Gromek dort erscheint, grenzt an Debilität. Der Mord an Gromek ? ohne Musikuntermalung gedreht ? lässt zwar die Handschrift Hitchcocks erkennen, ist allerdings wider alle Logik inszeniert: Dass ein Mann, dem ein Messer in die Brust gejagt wird, dessen Klinge abbricht, nicht vor Schmerz schreit, geschweige denn um Hilfe ruft ? der Taxifahrer wartet vor dem Hof auf Armstrong ! ?, ist unglaubwürdig. Dass die Bäuerin ? eine nicht gerade sehr starke Frau ? Gromek, der am Boden liegt, in den Gasherd ziehen kann, obwohl Armstrong fast mit seinem ganzen Gewicht auf ihm kniet, kann man Hitchcock nun wirklich nicht abnehmen.
Aber es kommt noch schlimmer. Als Armstrong Lindt Informationen entlocken will, stellt er sich ? einen bekannten, sehr erfahrenen Wissenschaftler, was auch seine Kollegen in der DDR wissen ? derart dumm, dass Lindt sofort vermuten müsste, das etwas nicht stimmt. Statt dessen löst Armstrongs angebliche, dümmlich vorgebrachte Unwissenheit aus, dass Lindt wie ein Buch anfängt zu reden und eine Formel nach der anderen an der Tafel korrigiert.
Als Armstrong und Sarah in Verdacht geraten, CIA-Spitzel zu sein, werden sie zwar gesucht. Doch bei dieser Suche stellt die Stasi sich derart unbeholfen an, dass einem die Haare zu Berge stehen. Auf der Flucht mit einem Bus, in dem sich nur Leute aus ?Pi? befinden, versucht der Fluchthelfer Jakobi (David Opatoshu) einem Vopo weiszumachen, ihr angeblicher Linienbus sei zusätzlich eingesetzt worden. Der Vopo zweifelt nicht daran und eskortiert den Bus bis in die Stadt. Als die Vopos dann dort herausbekommen, dass irgend etwas nicht stimmt, ballern sie wie wild und völlig sinnlos (man will doch schließlich von denen was erfahren, oder?) auf die flüchtenden Passagiere. Armstrong und Sarah entkommen natürlich, und dann wird man mit der nächsten schrecklichen Szene konfrontiert: Eine Polin, die Gräfin Kuchinska (Lila Kedrova), will den beiden unter der Bedingung helfen, dass Armstrong für sie bei den staatlichen Stellen bürgt. Sie will nämlich ausreisen. Was soll das? Erstens ist sie Polin und wird wohl kaum von den DDR-Behörden ein Ausreisevisum erhalten. Zweitens wird ihr die Bürgschaft eines von den Behörden gesuchten Agenten kaum etwas nützen. Drittens spielt Lila Kedrova diese Rolle derart übertrieben, sozusagen ?außer Rand und Band?, dass man lieber wegschauen möchte.
Auch die schauspielerischen Leistungen lassen zu wünschen übrig. Newman spielt, als gehöre er gar nicht in den Film. Er ist entweder völlig unterfordert oder gibt sich derart unglaubwürdigen Szenen hin wie der mit Lindt an der Tafel. Julie Andrews hat zwar ein paar gute Szenen ? etwa die Auseinandersetzung mit Newman zu Anfang, als sie von seinen Absichten erfährt ?, wirkt aber ansonsten eher wie eine (fast schon überflüssige) Statistin. Hansjörg Felmy als Oberst der Stasi ist völlig fehl am Platz (der Liebhaber steht ihm besser). Die Fluchthelfer ? u.a. auch die Ärztin Dr. Koska (Gisela Fischer) ? treten immer dann in Aktion, wenn das Drehbuch mal gerade wieder in einer Sackgasse gelandet ist.
Der einzige, der mich wirklich überzeugt hat, ist Wolfgang Kieling. Kieling, im schwarzen Ledermantel, mit bissigen, ironischen und zynischen Bemerkungen, einem ebensolchen Blick, spielt diesen Stasi Gromek überzeugend: einen skrupellosen, intelligenten Mann, der Armstrong immer wieder mit englischen Zitaten begegnet, weil er offenbar einmal in New York war. Gerade Gromeks Zweifel an Armstrongs Echtheit, die der kaum übersehen kann, veranlassen den amerikanischen Wissenschaftler in keiner Weise, vorsichtiger zu sein und vorbereiteter zu handeln.
? F A Z I T ?
Kurzum: Dieses Drehbuch und diese Inszenierung sind eine reine Katastrophe. Die Charaktere sind (mit Ausnahme Gromeks) entweder flach, unausgegoren, unterfordert oder einfach nur peinlich (Kedrova). Und als Sahnehäubchen inszenierte mein geliebter Alfred Hitchcock eine Flucht Armstrongs und Sarahs, die sich gewaschen hat, sprich: der nicht vorhandenen Plausibilität dieses Films die Krone aufsetzt: Die beiden flüchten ins Theater und werden dort in großen Körben versteckt, die zum Transport der Kleider der Schauspieler benutzt werden. Stasi-Gerhard und seine Männer, die sich im Theater aufhalten und die beiden Flüchtenden verfolgen, sehen offenbar keinen Anlass dazu, das ganze Theater gründlich zu durchsuchen ? jedenfalls nicht die Körbe, die munter auf ein Schiff transportiert werden. Fluchthilfe gelungen, Film allerdings daneben gegangen.
Hitchcock drehte später eine weitere Agentenstory, ?Topas? (1969), die zwar auch nicht zu den Meisterwerken des Regisseurs gehörte, aber wenigstens logisch, spannend und gut gespielt war. Mit ?Torn Curtain? jedenfalls konnte Hitchcock eigentlich selbst nicht zufrieden gewesen sein.
Richard Thorpe - Ivanhoe, der schwarze Ritter (USA, 1952)
Inhalt
England 1190: Der englische König Richard Löwenherz ist in Österreich entführt worden. Sein intriganter Bruder Prinz John (Guy Rolfe) weigert sich jedoch, das Lösegeld zu zahlen, um selbst den Thron übernehmen zu können. Richards tapferer Ritter Wilfred von Ivanhoe (Robert Taylor) versucht nun auf eigene Faust, das Geld aufzutreiben.
Er hofft jedoch vergeblich auf die Hilfe seines Vaters Cedric, mit dem er sich vor langer Zeit überwarf. Cedrics Mündel Rowena (Joan Fontaine) ist indes glücklich über die Rückkehr ihres geliebten Ivanhoe. Als dieser die Unterstützung des jüdischen Kaufmanns Isaac erreicht, beobachtet Lady Rowena voller Sorge, wie sich auch Isaacs Tochter Rebecca (Elizabeth Taylor) für Ivanhoe zu interessieren beginnt.
Ivanhoe kann sich als unbekannter Schwarzer Ritter vor Prinz Johns Augen in ein Turnier schmuggeln, bei dem er dessen normannischen Verbündeten DeBois-Guilbert (George Sanders) eine schwere Niederlage beschert. Der verletzte Ivanhoe kann unerkannt entkommen. John lässt daraufhin Sir Cedric und Isaac sowie Rebecca und Rowena entführen, um seinen Widersacher herauszufordern.
Trotz aller Hindernisse verhindert König Richard durch seine rechtzeitige Rückkehr nach England, dass sein abtrünniger Bruder John den 'schwarzen Ritter' Ivanhoe und die Freunde in den Tod schickt. ndr
Info Link Pass
DVD-Rip nero mp4 915MB 103min Deutsch Englisch mit Untertiteln
Der "Defender of the Crown", lässt Kinderherzen höher schlagen - von angehenden Rittern sowieso, auch Knappen genannt, weil sie knapp davor stehen. Mein Favorit heutzutage ist allerdings Sir Brian De Bois-Guilbert, nicht nur allein des Namens wegen
Tschitti Tschitti Bäng Bäng (1968) von Ken Hughes Komödie/Musikfilm - DVD-Rip - Deutsch - 1.37 GB - 139 Minuten
Zur Verfügung gestellt von Der_Joe (THX)
Info & Review
Meine Damen und Herren, liebe Kinder - alles einsteigen und anschnallen:
Denn gleich beginnt eine unglaubliche Fahrt in einem der wundervollsten Familienfilme aller Zeiten.
Dick Van Dyke spielt den exzentrischen Erfinder Caractacus Pott, der aus einem Oldtimer ein Wunderauto macht. Und das kann nicht nur fliegen und schwimmen, sondern steuert ihn, seine Kinder und die hübsche Truly mitten hinein in eine phantastische Welt voller Piraten, Burgen und Abenteuer.
Darsteller:
Dick van Dyke, Gert Fröbe, Benny Hill
Sally Ann Howes, Lionel Jeffries, Anna Quayle
Regie: Hughes, Ken
Der Glückspilz (1961) von Billy Wilder [Avi (XviD)] Komödie - - DVD-Rip - Deutsch - 884 MB - 120 Minuten
Zur Verfügung gestellt von Der_Joe (THX)
Info & Review
Originaltitel: The Fortune Cookie
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1966
Freigabe: FSK 12
Laufzeit: ca. ~ 120:34 Min. ~ (119:45 Min.o.A.)
Bildformat: 2,35:1 (anamorph / 16:9)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0 Mono)
"Der Glückspilz" - Inhalt und Kritik:
Harry Hinkle (Jack Lemmon) ist beim Fernsehen - sein Job ist allerdings wenig spektakulär: Er steht hinter der Kamera und sorgt dafür, dass die großen Sportübertragungen in Amerikas Wohnzimmer kommen. Bei einem Baseball-Spiel in Cleveland steht er plötzlich selbst im Mittelpunkt: Er wird von dem Zwei-Meter-Mann "Boom Boom" Thompson (Ron Rich) über den Haufen gerannt und liegt ohnmächtig am Boden. Im Krankenhaus stellt man allerdings fest, dass er doch recht glimpflich davon gekommen ist.
Als Harry die Angelegenheit schon fast wieder vergessen will, tritt sein Schwager Willie Gingrich (Walter Matthau) auf den Plan. Der ist nämlich Anwalt und sieht die Chance seines Lebens gekommen, auch einmal richtig Kohle zu verdienen - in dem er Jackson auf eine Million Dollar Schadenersatz verklagt. Das ist mit ein paar Blessuren natürlich nicht möglich und so muss Harry im Rollstuhl Platz nehmen und den Schwerverletzten mimen. Womit er nicht rechnet, ist, dass auch Sportstars Gefühle haben und Jackson von großen Schuldgefühlen gequält wird, da er den Kameramann zum Invaliden gemacht hat...
Zynisch und etwas grotesk ist die Ausgangssituation, die Billy Wilder hier mit seinen Lieblingsdarstellern Lemmon und Matthau inszeniert hat. Und man weiß als Zuschauer nicht so recht, ob man dem Winkeladvokaten die Daumen, zum Gelingen seines durchtriebenen Planes drücken soll oder doch lieber die Gerechtigkeit siegen lassen würde. Und auch Lemmons Charakter schwankt zwischen diesen beiden Gefühlen - gerade das verschafft ihm wieder einmal die Sympathien beim Publikum. Wenngleich auch der Humor im Laufe des Filmes teilweise nur eine untergeordnete Rolle spielt, wusste der Film doch auch die gestrengen Kritiker zu überzeugen. Für vier "OSCAR"s (Nebendarsteller Matthau, Drehbuch, Kamera, Ausstattung) wurde "Der Glückspilz" nominiert, Walter Matthau konnte die Trophäe schließlich mit nach Hause nehmen.
Ninotschka (1939) von Ernst Lubitsch [Avi (DivX)] Romantik-Komödie - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 998 MB - 105 Minuten
Info & Review
?Der lustigste Film, den ich je gesehen habe. So lustig, dass ich in die Hand meiner Freundin gepinkelt habe,? *1 hat ein Zuschauer nach einer der ersten Testvorführungen von ?Ninotschka? auf seinen Bewertungszettel geschrieben. Ganz ohne Zweifel: Bis heute hat Lubitschs Parabel über Kapitalismus, Kommunismus und Liebe nur wenig von ihrer Komik eingebüßt und auch sonst noch die eine oder andere ehrliche Feststellung über den Willen des Geistes und die Schwäche des Fleiches zu bieten.
1939, Hunger herrscht in Russland. Um Brot für das Volk zu beschaffen, werden die drei Genossen Iranoff (Sig Ruman), Buljanoff (Felix Bressart) und Kopalski (Alexander Granach) nach Frankreich geschickt, um dort den Verkauf der Kronjuwelen der Zaren durch die Gesandte Ninotchka Yakushova (Greta Garbo; ?Die freudlose Gasse?, ?Der Kuss?, ?Mata Hari?) vorzubereiten. Diese tritt als emotionslose, analytische, aber kluge Vertreterin der kommunistischen Ideale auf, die für das dekadente Leben im aristokratischen Paris nicht mehr als kalte Verachtung und sarkastische Kommentare übrig hat. Inmitten des Gewusels des Pariser Straßenverkehrs lernt die desorientiere Neuangekommene dann den französischen Charmeur mit Lebensart par excellence kennen ? Melvyn Douglas (?Theodora wird wild?, ?Manuel?, ?Die Verdammten der Meere?) in der Rolle des Count Leon (der, wäre es nach Lubitsch gegangen, übrigens von Cary Grant hätte gespielt werden sollen).
Auf seine klassische Masche springt die linientreue und sachliche Ninotchka jedoch nicht an, und so dauert es seine Zeit, bis Leon sie von den Vorzügen der guten Lebensart überzeugt hat und davon, dass es zwischen Männern und Frauen dann und wann doch etwas mehr geben kann als den zum Arterhalt notwendigen Austausch von Körperflüssigkeiten.
Auch den materiellen Annehmlichkeiten des kapitalistischen Systems ? wir haben es geahnt ? vermag die stolze Bolschewikin nicht auf Dauer zu widerstehen. Ihr ideelles Nachgeben hat Lubitsch äußerst geschickt und ökonomisch inszeniert, ohne dabei eine einzige Szene in Paris drehen zu müssen. Bei ihrer Ankunft in der Stadt der Liebe führt der Weg zum Hotel sie an einem extravaganten Hut vorbei, ausgestellt in einem Schaufenster. Hat Ninotchka zunächst noch nichts als zynische Verachtung übrig für dieses Symbol des Überflusses (?How can such a civilization survive which permits their women to put things like that on their heads? It won't be long now comrades.?), sehen wir schließlich einige Zeit später, wie sie den Hut heimlich aus einer Schublade zieht und sich damit wohlwollend im Spiegel betrachtet. (Witzig: Die Idee hierfür kam Lubitsch kurzerhand auf der Toilette, als die kreativen Köpfe feststeckten in dem Versuch, Ninotschkas Vereinnahmung durch den Kapitalismus einfach zu verdeutlichen. *2) Dennoch verkauft sie ihre Seele nicht in einem Anflug von Gewissenlosigkeit an die westliche Welt: Als es hart auf hart kommt, erinnert sie sich an ihren moralischen Auftrag und handelt selten selbstlos, zum Trotz des altbekannten Prinzips ?Wer Blut geleckt hat, will noch mehr?.
Zwar erscheint die ?Verwandlung? der kalten Russin in eine humorvoll-romantische Liebhaberin etwas holprig-übereilt, aber ?Ninotschka? will auch keine psychoanalytische Charakterstudie sein, sondern eine unterhaltsame Komödie zwischen Kitsch und Stil. So oder so macht es Spaß, Greta Garbo beim Auftauen zuzuschauen und die beiden konträren Facetten ihrer Figur auf ihrem Gesicht und an ihrem Körper abzulesen.
?Ninotschka? ist ein Film, der sich nicht in erster Linie durch technische Merkmale ins Gedächtnis brennt. Vielmehr sind es die beiden liebenswerten Figuren, in denen zwei Welten aufeinanderprallen und denen ihre Darsteller wunderbare Gestalt verleihen. Wenngleich (hollywood-erwartungsgemäß) der sowjetische Kommunismus mit zum Teil haarsträubenden Klischeebildern abgefrühstückt und die Berechtigung des kapitalistischen Status Quo gerechtfertigt wird, geht Lubitsch doch ironisch und humorvoll mit dem Konflikt um. So ist Leons Butler Gaston (Richard Carle) nur wenig begeistert von der Vorstellung der Gleichberechtigung, die ihm Leon nach der Lektüre von Marx unterbreitet und muss sich deshalb von seinem Arbeitgeber als reaktionär beschimpfen lassen. Und schon zu Beginn entgegnet der Hotelboy auf die russische Diagnose seiner Arbeit als sozial ungerecht ganz schlicht die Feststellung, dass das ganz vom Trinkgeld abhänge.
?Ninotschka? nimmt seine Themen nicht bierernst und deswegen sollte man auch den Film nicht zu tief hinterfragen. Es gibt Situationen zum Lachen, Dialoge zum Lachen und einige zutreffende Beobachtungen über die menschliche Natur und die einhergehenden Schwierigkeiten mit der Realisierung von ideologischen Konzepten wie dem Kommunismus. Und zu guter Letzt bekommt auch der Kapitalismus noch seinen augenzwinkernden Seitenhieb...
*1 Crowe, Cameron: Hat es Spaß gemacht, Mr. Wilder? München/Zürich 2000, S. 26f.
Eine total, total verrückte Welt (1963) von Stanley Kramer [Avi (XviD)] Komödie - DVD-Rip - Deutsch - 1.38 GB - 154 Minuten
Zur Verfügung gestellt von Der_Joe (THX)
Info & Review
Originaltitel: It's a Mad Mad Mad Mad World
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1963
Regie: Stanley Kramer
Darsteller:
Spencer Tracy, Milton Berle, Sid Caesar
Buddy Hackett, Ethel Merman, Mickey Rooney
Dick Shawn, Phil Silvers, Terry-Thomas
Jonathan Winters, Edie Adams, Dorothy Provine u.v.m.
Auf einer kurvenreichen Strecke fällt Smiler Grogan (Jimmy Durante) durch seine riskante und gefährliche Fahrweise auf. Eine Kurve erwischt er nicht mehr und stürzt einen Abhang hinunter. 5 Fahrer, die er gerade hinter sich gelassen hatte, kommen ihm zu Hilfe und müssen erstaunt feststellen, daß er noch lebt: J. Russell Finch (Milton Berle), Melville Crump (Sid Cesar), Benjy Benjamin (Buddy Hackett), Ding Bell (Mickey Rooney) und Otto Meyer (Phil Silvers). Er kann ihnen gerade noch sagen, dass er im Santa Rosita Park unter einem "großen W" 350.000 Dollar versteckt hat - und dass er sie jenen 5 nun hiermit schenken möchte; dann verstirbt er. Der Polizei erzählt das Quintett nichts von dieser Botschaft sondern macht sich eigenständig wieder auf den Weg. Schon bald müssen sie feststellen, dass niemand dem anderen vertraut. Jeder versucht zuerst in Santa Rosita zu sein. Also halten sie unterwegs an und versuchen sich zu einigen, um den Schatz gemeinsam zu heben. Allerdings kommen sie bei der Frage der Verteilung der Beute nicht auf einen Nenner, u.a. Dank der "energischen Eingriffe" von Mrs. Marcus (Ethel Merman) - wer soll wie viel bekommen, sollen auch die Beifahrer beteiligt werden. Als sie einsehen, dass Einigung sinnlos ist, setzt sich jeder wieder in seinen Wagen und versucht den anderen nun erst recht ein Schnippchen zu schlagen. Aber noch jemand ist auf die Fünferbande aufmerksam geworden: Captainb C.G. Culpeper (Spencer Tracy), Leiter der Kriminalpolizei von Santa Rosita, der schon lange hinter Grogan her ist; denn die 350.000 Dollar stammen aus einem Raubzug und Culpeper hat berechtigten Grund zu der Annahme, dass der Convoy ihn geradewegs zu dem Versteck führen wird...
File Info:
01 x ca. ~ 39, 317 kb [.rar]
15 x ca. ~ 99 ,610 kb [.rar]
Anzahl der CD's = 2 Stück = ca. ~ 1385 ,354 kb
CD1 = ca. ~ 700 MB
CD2 = ca. ~ 652 MB
Format: [.avi]
Codec: [Xvid]
Bitrate: ca. ~ 192 kbit/s
Die Brücke am Kwai (1957) von David Lean [Avi] Kriegs-Drama - DVD-Rip - Deutsch - 1.40 GB - 155 Minuten
Info & Review
Was macht einen guten Kriegsfilm aus? Die Tatsache, dass er möglichst detailliert darzustellen vermag, wie der Krieg wirklich war und ist? Wenn der Film dazu noch das Prädikat "Anti-Kriegsfilm" verdient, denkt man als Kinogänger vielleicht an ein Beispiel jüngerer Zeit: "Der Soldat James Ryan". Wer erinnert sich nicht an die ersten 30 Minuten, in denen uns - oft in Großaufnahme - gezeigt wurde, wie sich amerikanische und deutsche Soldaten gegenseitig die Köpfe einschießen? Zweifellos: "Der Soldat James Ryan" ist ein guter Film. Aber muss ein Film, der dem Zuschauer die Sinnlosigkeit und Kälte des Krieges vorführen soll, zwangsläufig in allen Einzelheiten die Grausamkeiten einer Schlacht zeigen? Das berühmteste Gegenbeispiel ist David Leans "Die Brücke am Kwai".
Im Jahr 1943 sollen britische Kriegsgefangene für die Japaner eine Brücke über den Fluss Kwai bauen. Diese Brücke ist so wichtig, weil sie die geplante Eisenbahn-Linie zwischen Bangkok und Rangun, im heutigen Birma, verbinden wird.
Nun führt der englische Kommandant Nicholson (Alec Guinness, "Doktor Schiwago", "Krieg der Sterne") seine Leute in das Lager des japanischen Kommandanten Saito (Sessue Hayakawa). Saito ist dafür verantwortlich, die Brücke binnen weniger Monate fertig zu stellen. Dafür verlangt er von seinen Gefangenen, dass sie mit vollem Einsatz arbeiten - auch die Offiziere. Doch hier treffen die beiden Kommandanten erstmals aufeinander: Nicholson beruft sich auf die Genfer Konvention, die es verbietet, gefangenen Offizieren körperliche Arbeiten aufzubürden. Saito dagegen fühlt sich dem nicht verpflichtet, da Japan der Konvention damals nicht zugestimmt hatte. Der erste Akt eines Zweikampfes sondergleichen beginnt.
"Die Brücke am Kwai" verzichtet fast gänzlich auf Elemente des typischen Kriegskinos: Schießereien und blutige Kampfeinlagen sind hier Mangelware - und dennoch ist der Film ein einziger Konflikt. Hier treffen zwei Männer aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander. Sie mögen sich nicht, sie haben völlig unterschiedliche Auffassungen, und trotzdem sind sie aufeinander angewiesen. Auf den zweiten Blick wird aber deutlich, dass sie sich sehr ähnlich sind; und genau das ist es, was diese Beziehung so eindrucksvoll macht.
Da ist Saito, der stolze und mächtige Kommandant der Japaner. Er ist durch das hierarchische Denken seiner japanischen Heimat geprägt: Stolz, Ehre und Würde sind ihm das Wichtigste im Leben. Wie die meisten Japaner im zweiten Weltkrieg verachtet er die Engländer im Lager, da sie sich gefangen nehmen ließen, anstatt Selbstmord zu begehen. Sessue Hayakawa spielt die Rolle dieses Mannes, der die Briten mit traditionellem Samurai-Schwert empfängt, eindrucksvoll. 1957 war er als bester Nebendarsteller für den Oscar nominiert, war aber von all den Nominierten dieses Films der einzige, der letztendlich keine Trophäe in Händen hielt.
Sein britischer Gegenüber, Alec Guinness alias Colonel Nicholson, heimste den begehrten Oscar als bester Hauptdarsteller ein. Seine Leistung hier trug entscheidenden Anteil daran, dass Guinness in späteren Jahren als Epitom des stolzen Engländers angesehen wurde, eine Identifikation, mit dem britschen Empire, die ihm schließlich den Ritterschlag der Königin einbrachte. Ein echter Gentleman, stolz, mit guten Manieren versehen, aber auch dominant und mit dem nötigen Durchsetzungsvermögen.
Nicholson und Saito bestehen auf ihren Positionen; sie sind Dickköpfe, wie sie im Buche stehen. Dazu passt auch, dass jeder den anderen als "verrückt" bezeichnet. Beide fühlen sich im Recht, denken keine Sekunde daran, auf den anderen zuzugehen. Der britische Militär-Arzt Clipton (James Donald) fragt sich nicht ohne Grund: "Sind sie beide verrückt, oder werde ich verrückt? Oder ist es die Sonne?" Die Kommandanten wollen nicht ihr Gesicht verlieren - es geht nur noch um das Prinzip. Selbst als Nicholson schon drei Tage in grausamer Einzelhaft verkommt, besteht er auf seiner Forderung, die Offiziere nicht an der Arbeit mitwirken zu lassen.
Doch während es Saito neben seinem Stolz anfangs darum geht, Arbeitskräfte für den Brückenbau zu gewinnen, denkt Nicholson an etwas anderes: Wie kann die Moral der Truppe auch in Gefangenschaft aufrecht erhalten werden? Wie können die Männer ihren Status als Soldaten bewahren? Nicholson möchte seine Einheit nicht zu Sklaven werden lassen, und so setzt er alles daran, den Japanern die britische Überlegenheit zu demonstrieren.
Dies ist ein Hauptanliegen des Films. Wie schafft man es in solch einer Hölle, Mensch zu bleiben? Die Sonne brennt unerbittlich, die hygienischen Verhältnisse sind katastrophal, und jeden Tag versuchen die japanischen Besatzer die Gefangenen aufs Neue zu erniedrigen. "Die Brücke am Kwai" zeigt, wie Menschen in dieser Ausnahmesituation des Krieges denken, wie sie leben, mit was für Gedanken sie sich herum schlagen. Der wichtigste Punkt ist aber die Würde. Was auch passiert, mit welchen Schwierigkeiten sich Nicholson auch konfrontiert sieht - der englische Gentleman bewahrt seine Würde. Selbst als Saito ihn in einem unbeherrschten Moment ins Gesicht schlägt, behält er die Fassung - die Zivilisation siegt über das Chaos im Lager.
Schließlich setzt sich der Engländer durch: die Offiziere müssen nicht körperlich arbeiten. Doch dabei belässt Nicholson es nicht; er will die Brücke besser bauen, um der Mannschaft eine Aufgabe zu geben. Sie sollen nicht das Gefühl verlieren, Soldat zu sein.
Zusammen mit einigen Offizieren beschließt Nicholson den Bau einer Brücke, wie sie die Japaner niemals bauen könnten. Er ist sich der Tatsache durchaus bewusst, dem Feind damit zu helfen. In dieser Situation kommt es dem Offizier jedoch darauf an, ein Beispiel zu setzen: "Wir können diesen Barbaren eine Lektion in westlicher Effizienz erteilen, das wird sie beschämen. Wir werden ihnen zeigen, zu was britische Soldaten in der Lage sind!"
Es ist immer noch Krieg. Aber dieser Krieg wird anders ausgetragen; die Gefangenen kooperieren quasi mit dem Feind - und dennoch kämpfen sie gegen die Japaner, indem sie ihnen im Lager im Punkt der Würde überlegen sind. Hier siegt der Mensch über den Soldaten, das humane Denken über den Krieg. Später arbeiten neben den Offizieren selbst viele Verletzte an der Brücke mit. Die Genfer Konvention ist vergessen, jetzt geht es um den englischen Stolz. Nicholson und seine Männer sind Herren über sich selbst, sie haben eine Aufgabe - und diese wollen sie bestmöglich erfüllen.
Die Brücke wird entgegen jeglicher Befürchtung noch rechtzeitig fertig, die englischen Gefangenen haben ein Kunstwerk geschaffen. Am Tag vor der offiziellen Einweihung lässt Nicholson ein Schild anbringen: "Diese Brücke wurde von Soldaten der britischen Armee entworfen und gebaut. Februar bis Mai 1943". Hier ist etwas geschaffen worden, das auch nach dem Krieg Bestand haben kann. Eine der bedeutendsten Szenen des Films ist wohl das Zusammentreffen Saitos und Nicholsons auf der fertigen Brücke. Etwas zurückhaltend bescheinigt der Japaner seinem Gefangenen die Schönheit der Brücke. Nicholson ist ob der Arbeit seiner Leute sichtlich gerührt und sinniert über die vergangenen Wochen. Erneut zeigt David Lean, wie sich der Mensch immer wieder über den Krieg hinweg setzt.
Doch ausgerechnet englische Soldaten sollen Nicholsons Werk vernichten: um die Pläne der Japaner zu durchkreuzen, ist ein Spezial-Trupp unterwegs, der die Brücke sprengen soll. Als es zum Showdown kommt, zeigt sich abermals der Mensch im Soldaten Nicholson. Er bemerkt die Sprengvorrichtungen an "seinem Werk" und versucht zusammen mit Saito, die Brücke zu retten. Nicholson stellt sich gegen seine Landsmänner, gegen sein Land, um das Werk seiner Einheit zu erhalten.
"Die Brücke am Kwai" basiert auf dem gleichnamigen Roman des französischen Autors Pierre Boulle, der auch schon die Idee zum "Planet der Affen" hatte. Auch für das Drehbuch zeichnet er verantwortlich, obwohl ihm inoffiziell weitere Schreiber zur Seite standen.
Der Film war der große Gewinner der Oscar-Verleihung 1957. Insgesamt sieben Auszeichnungen (Bester Film, bestes Drehbuch, Hauptdarsteller, Kamera, Musik, Regie und Schnitt) konnte David Leans Machwerk sein Eigen nennen.
Die Produzenten präsentieren im Film jedoch nur einen Teil der historischen Wahrheit. Natürlich - Lean kann nur einen kleinen Teil dessen zeigen, was sich im Krieg an den Schienen der sogenannten "Todesbahn" abgespielt hat. An der echten Thailand-Burma-Railway arbeiteten zwischen Sommer 1942 und Herbst 1943 fast 69.000 Kriegsgefangene, darunter vor allem Briten, Holländer und Australier. Nachdem die Japaner wegen des zunächst langsamen Voranschreitens die "Operation Speedo" - Arbeitshetze ohne Rücksicht auf die Gefangenen - ins Leben gerufen hatten, wurden weitere 100.000 Menschen aus den besetzten Gebieten China, Malaysia und Korea herangezogen. Bis zur Fertigstellung starben nach offiziellen Angaben 16.000 Kriegsgefangene sowie fast 50.000 Asiaten. Doch es gibt keine Zahlen, die belegen, wie viele Menschen dem Bau der Bahnlinie in Wirklichkeit zum Opfer gefallen sind.
Die Brücke am Kwai gab es wirklich, allerdings war das Original aus Stahl und wurde erst nach Kriegsende von den Amerikanern zerstört. Hollywood baute "seine" Brücke in Sri Lanka aus Bambus nach. Für damalige Verhältnisse war dies ein echtes Mammut-Projekt: 1000 Eingeborene fällten mit Hilfe von 35 Elefanten etwa 1200 Bäume, um die Kulisse für den Film zu erbauen. Damals war die Brücke, die 35 Meter hoch und 130 Meter lang war, die größte der Filmgeschichte.
Was ist das Besondere an diesem Film? Actionszenen gibt es zwar, und die Sprengung der Brücke war für damalige Verhältnisse sicherlich eine hervorragende Arbeit im Filmgeschäft. Aber in "Die Brücke am Kwai" dominieren doch die Charaktere - die Menschen sind die Handlung. Die Beziehung zwischen Saito und Nicholson ist mit Sicherheit eine der bemerkenswertesten der Filmgeschichte und war nur mit solch hervorragenden Schauspielern wie Guinness und Hayakawa zu erreichen; eigentlich hätte man ihnen den Oscar zusammen verleihen müssen.
Jedes Kind kennt wohl die Melodie des "Colonel Bogey March", in Deutschland besser als "River Kwai Marsch" ein Begriff; in jeder Folge des "Traumschiff" wird das Kapitänsdinner durch dieses Lied eingeläutet, und der Magenbitter Underberg machte den flotten Pfiff ebenfalls zu seiner Erkennungsmelodie. Zur Zeit des Erscheinens von "Die Brücke am Kwai" war der Song in England ein großer Hit.
Neben Guinness und Hayakawa wirken eine Reihe weiterer hochklassiger Darsteller im Film mit. William Holden, Jack Hawkins und der junge Geoffrey Horne sind nur Beispiele der guten Besetzung.
All das macht diesen Film wohl zu einem der besten seines Genres. Und auch heute gilt "Die Brücke am Kwai" als einer der besten Kriegsfilme aller Zeiten - auch ohne viel Blut und Explosionen.
Inhaftiert wird Robert Stroud (Burt Lancaster) wegen Totschlags und im Gefängnis macht er schon bald deutlich, dass er sich von Niemandem etwas gefallen lässt. Das bekommen nicht nur seine Mitgefangenen zu spüren, sondern vor allem der Aufseher Kramer (Crahan Denton), den Stroud im Streit zu Tode bringt. Sein Kollege Harvey Shoemaker (Karl Malden) schwört ihm darauf ewige Rache und sorgt mit dafür, dass Stroud vor Gericht gestellt und zum Tode verurteilt wird. Nur durch die persönliche Vorsprache bei der Gattin des Präsidenten schafft es Strouds Mutter Elizabeth (Thelma Ritter), dass ihr Sohn begnadigt wird - er bekommt lebenslang, muss aber weiter in Einzelhaft bleiben. Eines Tages liest Stroud beim Hofgang einen Vogel auf, einen Kümmerling, für den sich die Mutter offenbar nicht mehr zuständig fühlte. Er zieht ihn groß und bekommt die Erlaubnis, ihn auch behalten zu dürfen. Das weckt dann jedoch auch in den anderen Gefangenen, den Wunsch, einen Vogel zu besitzen, und immer mehr Angehörige schicken ihren Lieben - meist singende Kanarienvögel - in den Käfig, Kranke Tiere oder Tiere, an denen der Besitzer den Spaß verloren hat, werden bei Stroud in Pflege gegeben und schon bald gleicht seine Zelle einem riesigen Vogelkäfig.
Das Verflixte 7. Jahr (1955) von Billy Wilder [Avi] Komödie - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1019 MB- 100 Minuten
Info & Review
?You see, that?s all they think of me??
So kommentierte die zusehends ob ihrer Darstellung als Sex-Symbol frustrierter werdende Marilyn Monroe die Werbe-Kampagne für ?The Seven Year Itch?. Es war der Film, der ihre wohl berühmteste Filmszene beinhaltete: den wehenden Rock auf dem U-Bahn-Schacht. Die Szene, die das Ende ihrer Ehe mit Joe DiMaggio einläuten sollte und zugleich die Szene, mit der am stärksten für den umstrittenen Film geworben wurde. Es war aber auch der Film, der ihren endgültigen Durchbruch im Filmgeschäft darstellen sollte.
Der Lektor Richard Sherman (Tom Ewell) freut sich auf einen ruhigen Sommer im heißen New York: Seine Frau und sein Sohn sind für die Dauer der Sommerferien aufs Land gefahren und er kann dem Strohwitwer-Dasein frönen. Jedoch hat er seinen Plan ohne die neu zugezogene Blondine (Marilyn Monroe) gemacht. Aufgrund ihrer hinreißenden Art sieht sich Sherman der größten Versuchung seines Lebens gegenüber gestellt? Ein heißer Sommer voller Gewissensbisse und Verführung bahnt sich an?
Mit einer 20 Meter großen Monroe auf dem Time Square in New York wurde für Billy Wilders nächsten Streich nach ?Sabrina? geworben, und die Massen waren begeistert? Nur die Monroe und die Moralapostel der USA reihten sich nicht in die Begeisterung ein. Bereits die Vorbereitungen für ?The Seven Year Itch? stellten sich als überaus beschwerlich dar. George Axelrods Broadway-Stoff fand zwar bereits seit längerem Interesse bei den Hollywood-Studios, jedoch war die Reaktion des ?Hayes Office?, einem von den Studios gegründeten Zensurgremium, so gefürchtet, dass sich erst in der Kooperation zwischen Billy Wilder, George Axelrod und den Fox-Studios ein Team fand, das sich die Bürde auflastete, den auf dem Broadway anrüchig gespielten und vom Publikum geliebten Stoff zu verfilmen. Und wie es nicht anders zu erwarten war, sah sich Wilder von Beginn an den strengen Auflagen des ?Hayes Office? gegenüber gestellt, in deren ?Production Code? strengstens reglementiert war:
?Ehebruch darf niemals zur Komödie oder zum Gelächter gemacht werden?
Sollte etwa tatsächlich das zentrale Thema vom ?Verflixten 7. Jahr? auf Betreiben des Zensurgremiums aus der Story gestrichen werden? Dies wäre einhergegangen mit dem direkten Untergang des eigentlichen Witzes, des eigentlichen Charmes der Geschichte. Nichtsdestotrotz mussten sich Axelrod und Wilder den Vorgaben des Gremiums beugen und so strichen sie rigoros alles, was direkt auf den Ehebruch des Protagonisten Richard Sherman hindeutete. Stattdessen spielten sie mit andeutendem Humor, von dem sie hofften, dass er die Zustimmung des ?Hayes Office? erlangt. Doch es sollte nicht lange dauern bis eine weitere Institution sich dazu berufen fühlte, die Produktion des Streifens zu überwachen: der ?Katholische Verband für Anstand? hatte fortan einen festen Platz auf dem Set zu ?Das Verflixte 7. Jahr? und beäugte sowohl Drehbuch als auch Dreh der Wilder-Komödie. Unter diesen erschwerten Bedingungen, die noch weiter dadurch erschwert wurden, dass sich Marilyn Monroe nur schwerlich am Set konzentrieren konnte und so etliche Szenen ein ums andere Mal wiederholt werden mussten, sah sich Billy Wilder einer der größten Herausforderungen seiner Regie-Karriere gegenüber gestellt: Er sollte einen Film erschaffen, der
1. den Auflagen der Sittenwächter Hollywoods Genüge leistete,
2. dennoch unterschwellig ein Plädoyer für die künstlerische Freiheit der Filmemacher darstellte, und
3. zu einem Publikumserfolg werden sollte.
Bei der Bewältigung dieser Aufgabe legte 20th Century Fox zwar den ersten Stein in Wilders Weg zur Fertigstellung des Filmes, aber es war auch der Stein, der am einfachsten zu überwinden war: Wilder wollte ursprünglich den zu jener Zeit gänzlich unbekannten Walter Matthau für die Rolle des Strohwitwers casten, jedoch wollte das Studio keinen Neuling für diesen Film, sondern einen gestandenen, dem Publikum bereits bekannten Schauspieler. Dass dabei Hollywood-Schönlinge wie Cary Grant keine Beachtung finden sollten, stand für die Filmemacher bereits früh fest, da hier auch ein Männertraum auf die Leinwand gebracht werden sollte: Der Traum davon, dass selbst das ?hässlichste Entlein? Erfolg bei Traumfrauen wie Marilyn Monroe haben können. So einigte man sich letztlich auch auf Tom Ewell für die Rolle des Richard Sherman, der diese Rolle bereits am Broadway hervorragend interpretierte. Und auch in Wilders Verfilmung agiert der Theater-Schauspieler überragend: seine Monologe, die zeitweilig wie eine an den Zuschauer gewandte Rede wirken, sind wirklich wunderbar anzuhören und verdeutlichen die innere Zerrissenheit des Ehemannes fundamental.
Dass der Film für heutige Maßstäbe ziemlich unschuldig erscheint, liegt zum einen an den Sehgewohnheiten des heutigen Publikums, aber auch an den Zensuren, die Axelrod und Wilder am Drehbuch vornehmen mussten. Trotz dieser Zensuren sorgte ?The Seven Year Itch? Mitte der 50er Jahre für Furore, was nicht zuletzt an der erotischen Brisanz liegt, für die die atemberaubend schöne Marilyn Monroe sorgte. In jedem Moment, in dem die Monroe die Leinwand für sich beansprucht, rücken sämtliche Darsteller in den Hintergrund, sie zieht den Zuschauer mit ihrer schlafwandlerisch sicheren Leichtigkeit vollkommen in ihren Bann. Ursprünglich sollte der Focus des Filmes auf dem innerlich zerrissenen Sherman liegen, doch das, was das Drehbuch vorgab, wird durch die weibliche Hauptrolle vollkommen über den Haufen geworfen. Wir sehen hier eine Monroe, die stärker agiert als jemals zuvor. Wo sie in ?Gentlemen prefer Blondes? das naive Blondchen mimte, setzt sie hier wieder an, verleiht ihrer Rolle aber in gewisser Hinsicht einiges mehr an Charme, ohne aus den Bahnen des blonden Dummchens heraustreten zu wollen. Schaut man sich heute ?Das Verflixte 7. Jahr? an, so erkennt man recht schnell, was die Faszination ausmachte, die zur damaligen Zeit von dieser Frau ausging.
Die Story an sich bietet auch in der der Zensur zum Opfer gefallenen Version genügend komische Momente, die auch heutzutage für einige Schmunzler und Schenkelklopfer sorgen können. Da wirkt es auch nicht mehr sonderlich schlimm, dass den Filmemachern bei der Schaffung dieses Films die Hände stark gebunden waren; denn in der Nachbetrachtung dieser Komödie bleibt festzustellen, dass Billy Wilder es dann doch letztlich gelungen ist, das Fundament dafür zu legen, dass die künstlerische Freiheit sich im Laufe der Jahre gegen zensurwütige Moralapostel (zu einem großen Teil) durchgesetzt hat.
?Das Verflixte 7. Jahr? ist demzufolge nicht nur ein überaus amüsanter Vertreter des Comedy-Genres, sondern auch ein wichtiger filmischer Beitrag für seine Zeit. Dieser Film ist ein Klassiker, der als ein Denkmal für das Sexsymbol der 50er Jahre ? für Marilyn Monroe ? angesehen werden muss, stellt sie doch hier unter Beweis, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern auch durch ein erfrischend leichtes Spiel als Schauspielerin überzeugen kann. Sehenswert von der ersten bis zur letzten Minute ist und bleibt ?The Seven Year Itch? ein hervorragender Film. 9 von 10 Punkten für die charmante Komödie rund um den Ehebruch, der ja eigentlich nicht ?zum Gelächter gemacht? werden durfte?
Was hat ... Scotland Yard jagt Dr.Mabuse mit Hollywood Klassikern zu tun ?
Ich nicht begreifen ..
Klassiker schon, nur eher so im Rahmen von z. B. auch den Edgar Wallce
Krimis .. welche auch meist alle klassischen deutschen Ursprungs ausser
den Romanvorlagen sind.
W. S. Van Dyke - Tarzan, the Ape Man (USA, 1932)
Ein unverwüstlicher Klassiker des Abenteuerfilms. Auch wenn es schon zu Stummfilmzeiten einige Verfilmungen der "Tarzan"-Geschichte von Edgar Rice Burroughs gab, ist dies zumindest die definitive Tonfilmfassung. Seinerzeit fiel eine Badeszene von Maureen O’Sullivan der Schere zum Opfer, da zu erahnen war, dass die Dame nackt war. In den Nachfolgern war dann auch das Kostüm der Jane wesentlich züchtiger. Quelle
Story
Auf der Suche nach Elfenbein gelangt eine Afrika-Expedition unter der Leitung des britischen Elefantenjägers James Parker, der von seiner Tochter Jane und dem jungen Harry Holt begleitet wird, an den "Berg des Schweigens", der von den Eingeborenen aus abergläubischer Angst gemieden wird. Dort wird Jane von Tarzan, dem sagenumwobenen Urwaldmenschen, entführt. Erst fürchtet sie sich vor dem "Wilden", dann ist sie dankbar für seinen Schutz in der ungewohnten Umgebung. Und schließlich kommt es, wie es kommen muss: Sie verliebt sich in den zärtlichen Affenmenschen...
Info Link Pass
DVD-Rip Nero Digital mp4 859MB 96min Deutsch Englisch mit Untertiteln
Hinweis:
Der Film lässt sich mit einem Videokonverter auch in ein avi-Format umwandeln (divx, xvid). Die gepackten Files lassen sich reparieren, falls Probleme beim entpacken auftauchen sollten.
W. S. Van Dyke - Tarzan, the Ape Man (USA, 1932)
Hinweis:
Der Film lässt sich mit einem Videokonverter auch in ein avi-Format umwandeln (divx, xvid). Die gepackten Files lassen sich reparieren, falls Probleme beim entpacken auftauchen sollten.[/spoiler]
Das sollte man auf keinen Fall tun ?
Warum ?
Dann gehen sämtliche Futures an Erweiterungen wie z. B. die Kapitel verloren !
Ist nämlich das einzigste Krompressionsformat welches Kapitel beherbergt.
Einfacher ist !
Einfach die Dateiendung in mpg so auch in avi umbenennbar, das reicht !
Und so bleiben die Futueres letztlich in der Datei für später enthalten.
Wie angelt man sich einen Millionär (1953) von Jean Negulesco [Avi] Komödie - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 849 MiB - 91 Minuten
Info & Review
Sie sind jung, sie sind schön - und sie sind pleite. Der einzige Ausweg aus der Misere ist ganz klar: Ein stinkreicher Millionär muß her. Mit ihrem letzten Groschen mietet das Goldfish-Trio ein vornehmes Penthouse, um dort die Opfer endgültig auf die Knie zum Antrag zu zwingen. Doch der Plan scheint fürchterlich schief zu gehen, als sich zwei der Mädchen Hals über Kopf in Männer verlieben, die offensichtlich genauso arm sind, wie sie selbst...
Ironisch-witzige MM-Komödie um drei Mannequins, die glauben, die große Liebe nur in Millionären finden zu können, aber feststellen müssen, daß Liebe kaum etwas mit Geld zu tun hat.
Quelle: DVD & Video Report
Drei Mannequins aus New York leiden unter chronischer Kassenebbe, möchten aber trotzdem in der High Society mitmischen. Nachdem man mit ungedeckten Schecks, Inventarverkäufen und allerlei anderen Experimenten nicht mehr vorwärtskommt, hilft nur noch der Gang an den Traualtar, wobei der Zukünftige selbstredend über eine dicke Brieftasche verfügen sollte. Doch obwohl man nichts unversucht läßt, das Motto des Filmes in die Tat umzusetzen, obsiegt in allen drei Fällen wahre Liebe über schnöde Gier. Und dafür läßt auch die Belohnung nicht auf sich warten... Schwungvolle, ironische und überaus kassenträchtige Screwballkomödie von Jean Negulesco ('Drei Münzen im Brunnen') nach einem ebenso erfolgreichen Bühnenstück. Marylin Monroe, die hier einige extrem komische Szenen hat, die großen Auftritte jedoch noch Lauren Bacall überlassen muß, spielte sich in der Rolle der halbblinden Pola in die Herzen des Massenpublikums, war von diesem Moment an aber auch für lange Zeit auf die Rolle des blonden Dummchens festgelegt.
@Babalou35:
Erstmal Danke nochmal für deine Uploads , aber wie demo schon sagte ist dies hier ein Hollywood-Klassiker Thread. Und damit es übersichtlich bleibt sollten halt nur Hollywood-Filme aus dem Zeitraum zwischen ca. 1920-1970 gepostet werden.
"Scotland Yard sucht Dr. Mabuse" kann stehen bleiben, aber bitte keine weiteren Non-Hollywood Filme mehr. Nix für ungut .
Der Glanz des Hauses Amberson (1942) von Orson Welles [Avi] Drama - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 770 MB - 84 Minuten
Info & Review
Der Nachfolger zu Orson Welles gelobhudeltem ?Citizen Kane? beschreibt die tragische Geschichte der ruhmreichen Familie Amberson zur Jahrhundertwende in Indiana, die ihre Blütezeit unfreiwillig überwindet und über den eigenen Hochmut stolpert, mit sowohl menschlichen als auch materiellen Konsequenzen. Es geht aber auch um die bürgerliche Familie Morgan, die in die Verwicklungen der Ambersons sehr stark involviert ist. Eugene Morgan, der im Jugendalter Isabel Amberson hofierte, verspielte sich durch einen profanen Lapsus alle Chancen bei ihr. Nach knapp zwei Jahrzehnten kehrt er schließlich als gemachter Mann, er ist erfolgreicher Automobilingenieur, mit seiner Tochter Lucy zurück. Als Isabel zufällig just nach seinem Wiederauftauchen verwitwet, hält der elegante Gentleman Eugene, ebenfalls wieder Single, erneut um die Hand des sperrigen Frauenzimmers an. Doch auch diesmal gibt es ein Hindernis. Es ist aber nicht Isabels verletzte Eitelkeit, sondern ihr verhätschelter Sohn George, auf den sich ihre ganze Zuwendung konzentrierte und an dessen verdorbenem Charakter sie mehr als nur eine Teilschuld trägt.
George schürt beim Zuschauer Aversionen, denn er ist ein unsympathischer, herrischer und arroganter Egoist, der, ethisches Bewusstsein entbehrend, glaubt, sich alles nehmen zu können. So kann man seine Bemühungen gegenüber Lucy Morgan dahingehend bewerten, dass ihm bewährte zwischenmenschliche Verhaltensmuster fremd zu sein scheinen. Darüber hinaus hat er als Verfechter des gelebten Hedonismus eine ganz eigene Auffassung vom "wahren Leben", das in keinem Fall darin besteht, sich den Zwängen eines Berufes auszusetzen, sondern nur und ausschließlich das zu tun, was ihm Freude bereitet, woraus sich eigentlich auch schon wieder eine Art Zwang generiert.
Er lebt in starren Vorstellungen und lehnt die Industrialisierung und den Fortschritt ab, da diese drohen, das eher althergebrachte Geschäft der Ambersons sukzessive in den Ruin zu stürzen. George projiziert diese Ablehnung auf Eugene Morgan, gegen den er ohnehin Animositäten hegt, weil er durch ihn das öffentliche Bild der Ambersons gefährdet sieht. Morgan avanciert also zum ultimativen Feindbild, zum ambivalenten Unheilsbringer der Familie im geschäftlichen und gesellschaftlichen Sinn.
Die babyspeckige Sorglosigkeit des verzogenen Nesthäkchens soll offensichtlich ein Dorn im Auge des damaligen kleinbürgerlichen Sonntagnachmittagzuschauers sein, für den Arbeit und Wohlstand in einem Kausalnexus stehen und der sich gerne empört, vor allem über die, die anders sind und es trotzdem schaffen. Aber auch für jedes andere Publikum erscheint der Versuch für diesen blasierten Bengel Empathie zu empfinden zunächst ein ebenso aussichtsloses Unterfangen zu sein wie einem engstirnigen Kreationisten Begriffe wie Urknall oder Darwin nahe zu bringen. Die von ihm nicht für möglich geglaubte Härte des Lebens, mit der er durch die Abweisung Lucys und den Bankrott der Ambersons konfrontiert wird, verschaffen dann sogar für einen kurzen Moment die erwartete Genugtuung. Der Rutsch durch das im Zuge des Kapitalismus immer breitmaschiger werdende soziale Netz und damit verbunden die komplett vollzogene Umkehr der Abhängigkeitsverhältnisse spiegelt aber nicht nur zwangsweise Georges Perspektive sondern auch den Blickwinkel des Zuschauers, der die Frevel des nun auf dem Rücken befindlichen Wohlstandskäfers schnell vergisst und sich jetzt umso rascher in ihm und seinen Existenzproblemen wieder findet. Was ein Glück, dass die Gesetzmäßigkeiten des klassischen Hollywoodfilms der Sehnsucht nach Rettung Rechnung tragen und eine glatte Lösung vorsehen, die Welles, vielleicht mehr wider-, denn bereitwillig schließlich auch bringt, als er in Form des obligatorischen Moraldopings in einem pathosüberbordendem Finale alle eventuellen Dualismen auflöst und George mit Eugene, Tradition mit Fortschritt und den Zuschauer mit der ?Glanz des Hauses Amberson? Frieden schließen lässt.
Die starke Kürzung des Filmes von ursprünglich 148 auf handlich-kompakte anderthalb Stunden sollte den Film von überflüssigem Brokat befreien und an die Sehgewohnheiten der Zielgruppe (die ist erwartungsgemäß wenig speziell und umfasst wohl jeden) anpassen. Das schlussendliche Resultat hat im Wortsinne keine Zeit sich zu entblättern und erweckt nicht selten den Eindruck als würden wichtige Ereignisse fehlen, da sich die über Jahrzehnte verlaufende Entwicklung in Zeitraffer abzuspielen scheint. Da überrascht die plötzliche Weltreise, die Krankheit Isabels und auch der Glanz bröckelt nicht, sondern fällt ganz plötzlich ab und stellt den Zuschauer vor vollendete Tatsachen. Durch die rigorose Verstümmelung wird auch das Mitfühlen mit den Charakteren erschwert. Die Figuren werden trotzdem überzeugend dargeboten, was wohl vor allem daran liegt, dass Welles hier auf den Kern seines etablierten Ensembles aus ?Citizen Kane? zurückgegriffen hat; im Einzelnen: Joseph Cotten, Agnes Moorehead, Erskine Sanford und Ray Collins (auch wenn über die Beurteilung einiger Aspekte kein einheitlicher Tenor besteht, so ist doch zumindest das erstklassige Schauspiel in "Kane" mehr als konsensfähig). Welles selbst, der sich durch unangebrachtes Understatement oftmals umso mehr in den Vordergrund drängte, begnügt sich hier mit der Rolle des ironischen Erzählers, der nicht ohne Seitenhiebe die Entwicklung der Industrialisierung kommentiert, indem er mit ihr einhergehend eine zunehmende Dekadenz des intersozialen Umgangs und traditioneller Werte heraufbeschwört.
Man hätte sich Welles auch sehr gut als George vorstellen können. Eine lediglich hypothetische Möglichkeit, mit der aber keineswegs eine Schmälerung der Leistung der B-Western-Ikone Tim Holt beabsichtigt werden soll, der mit seiner sehr guten Interpretation seiner sicherlich schwierigen Rolle die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu absorbieren versteht.
Das Attribut "konventionell" versteht Welles anscheinend als Brandmarkung, denn auch hier arbeitet er energisch mit neuartigen Erzähltechniken, interessanten Überblendungen (sowohl dialogtechnischer als auch bildtechnischer Art) und expressiven Schattenspielen. In Sachen Soundtrack verlässt sich Welles aber auf Erprobtes und engagiert mit Bernard Herrmann (u.a. ?Citizen Kane?, ?Psycho?, ?Fahrenheit 451?, ?Taxi Driver?) erneut einen der Bedeutendsten seines Fachs, dem es gelingt, die dramatische Entwicklung des Filmes trotz der fehlenden Mosaiksteine erstklassig zu unterstützen.
Der Zwang, sich unbedingt unterscheiden zu müssen, ohne darauf bedacht zu sein, ob seine Visionen in der damaligen Filmlandschaft realisierbar und publikumsverträglich sind, hat Welles schon oft den Unmut des omnipotenten Studios eingebracht, das hier ein trauriges Exempel statuierte und sich in Abwesenheit des Regisseurs ermutigt sah, den Film ? euphemistisch formuliert - zu redigieren. Bei dieser endgültigen Fassung (die herausgeschnittenen Szenen wurden vernichtet, um eine spätere Rekonstruktion zu verhindern) kann man nur mutmaßen, dass der Film seiner eigentlichen Prämisse nicht vollends gerecht wird und daher nur mit dem Bewusstsein zu genießen ist, dass er der normierenden Hollywoodschere zum Opfer fiel. Und so fehlt dem ambitionierten Stückwerk ?Der Glanz des Hauses Amberson? die nötige Kohärenz und damit der Titel gebende Glanz und dem Zuschauer bleibt nur die Ahnung von etwas ganz Großem. Um Missverständnissen vorzubeugen: der Film ist trotzdem eindeutig gut, aber eben leider nicht mehr.
Zeugin der Anklage (1957) von Billy Wilder [Avi] Krimi - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1010 MB - 111 Minuten
Info & Review
Für Billy Wilder war Charles Laughton der größte Schauspieler, der je gelebt hat. Wilder erzählte, dass Laughton ihm Szenen vorspielte, von denen Wilder meinte, sie seien genial. Doch dann überlegte sich Laughton eine andere Version. Wieder genial. ?Er hatte eine ungeheure Präsenz; eine unglaubliche Präsenz und ein wundervolles Instrument, seine Stimme. Wenn er zu den Zuschauern sprach, waren sie äußerst aufmerksam, weil sie wussten, dass er nicht nur sprach, sondern etwas sagte.? (1)
Wilder bekam für die Verfilmung des Kriminalromans von Agatha Christie aber nicht nur Laughton, sondern auch Marlene Dietrich und Tyrone Power.
Der brillante Londoner Strafverteidiger Sir Wilfrid Robarts (Charles Laughton) darf nur unter der Obhut der gestrengen Krankenschwester Plimsoll (Elsa Lanchester) das Krankenhaus verlassen, in dem er sich wegen eines Herzanfalls aufhalten musste. Doch obwohl noch nicht genesen, übernimmt er gegen den Willen von Miss Plimsoll von einem Kollegen die Verteidigung von Leonard Vole (Tyrone Power), der die reiche Witwe Mrs. French ermordet haben soll, die ihn zu ihrem Haupterben gemacht hatte. Vole bestreitet natürlich die Tat und beruft sich auf ein Alibi seiner Frau Christine (Marlene Dietrich). Für Sir Wilfrid taugt dieses Alibi nichts. Und als er die undurchsichtige Christine Vole kennenlernt, glaubt er um so weniger an die Verwertbarkeit des Alibis. Sir Wilfrid will Christine Vole daher gar nicht erst als Zeugin der Verteidigung im Prozess benennen.
Als es schließlich zur Verhandlung kommt, überrascht Christine Vole alle Anwesenden als Zeugin der Anklage mit der Aussage, das Alibi sei falsch und ihr Mann der Mörder der reichen Witwe. Vole sei später an dem betreffenden Abend nach Hause gekommen, als er angegeben habe, zudem mit einem blutverschmierten Jackett.
Doch nicht nur diese Überraschung müssen Vole und Sir Wilfrid verkraften. Christine Vole heißt eigentlich Christine Helm und ist mit Vole anscheinend gar nicht verheiratet. Und schließlich tauchen auch noch Liebesbriefe von Christine an einen Max auf, die Sir Wilfrid von einer geheimnisvollen Frau erhält ...
Wilder inszenierte mit ?Witness for the Prosecution? eines der spannendsten Justizdramen der Filmgeschichte. Der Film lebt nicht zuletzt von etlichen überraschenden Wendungen; Wilder führt den Zuschauer bis zum Schluss an der Nase herum, bis endlich klar wird, wer der Mörder ist und welche Hintergründe die Tat provozierten. Doch nicht nur die Umsetzung des von Wilder selbst geschriebenen Drehbuchs, vor allem auch die schauspielerischen Leistungen von Charles Laughton und Marlene Dietrich entfachen Spannung bis zum Schluss.
Laughton spielt den kränkelnden, aber mit Witz und eisernem Willen über seinen Gesundheitszustand hinwegsehenden Strafverteidiger, dem es zwar nicht an Intelligenz und Einfühlungsvermögen fehlt, der aber selbst von den etlichen Wendungen des Falls immer wieder zutiefst überrascht wird, fast in seiner Berufsehre gekränkt erscheint. Ihm gegenüber stehen Marlene Dietrich als geheimnisvolle, undurchsichtige, aber mit allen Wassern gewaschene, verruchte Christine Vole sowie ein locker aufspielender Tyrone Power.
Wilder lässt seine Hauptdarsteller die Handlung ausspielen, ausreizen bis zur nächsten Wende, bis zum Ende. ?Witness for the Prosecution? ist Komödie und Gerichtsdrama zugleich. Der Film ist Hitchcock-like, doch Wilder ging mehr Risiko ein als der Krimi-Spezialist: Er ließ insbesondere Laughton dessen Rolle als Strafverteidiger bis an die Grenzen des Möglichen ausloten.
Kaum ein Gerichtsdrama hat mich in der Filmgeschichte so fasziniert wie ?Zeugin der Anklage?. Wieder ein Wilder-Streifen, bei dem alles stimmt, Schauspieler, Plot, Spannungsmomente, usw., dabei mit etlichen komödiantischen Effekten, Laughton in einer lebhaften, begeisternden Rolle, die Dietrich auf einem Höhepunkt ihrer Karriere ? was will man mehr. Und im Unterschied zu Hitchcock präsentiert Wilder beide Seiten der Wahrheit.
(1) Cameron Crowe: Hat es Spaß gemacht, Mr. Wilder?, München und Zürich 2000, S. 30 f.
Hi,
erstmal ein fettes Riesenlob an alle Upper - Hammer was hier geuppt wurde!!!
Aber hat einer zufällig die DVD-Staffel von Elizabeth George "The Inspector Lynley's Mysteries" Staffel 1?
Es wären die Filme:
"Keiner werfe den ersten Stein"
"Denn bitter ist der Tod"
"Denn keiner ist ohne Schuld"
Den 1. Film von der Staffel habe ich schon bei Goldesel gezogen ("Auf Ehre und Gewissen") habe dafür aber sage und schreibe 5!!! Tage gebraucht da ich nur mit ca. 9 kb/s ziehen konnte....
Keine Ahnung warum - bei Gulli ziehe ich mit knapp 50 kb/s (ja ich weiß ist verdammt wenig trotz DSL aber mehr geht hier leider nicht....).
Ein Kumpel möchte sie seiner Liebsten zum Geburtstag schenken aber bei Goldesel - da bin ich ja ewig bei....
Mit der Suchfunktion konnte ich leider nur die Hörspiele hier finden daher frag ich einfach mal nach...
Wäre schön wenn mir einer weiterhelfen könnte - mein Kumpel würd sich echt freuen; und seine Liebste erst...
Ein lang unterschätzter Film aus der Traumfabrik ... Die Nacht des Jägers - The Night of the Hunter (Charles Laughton, 1955) DVDRip - deutsch & englisch - Xvid
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Inhalt, Review & Links
Inhalt ? I N H A L T & R E W I W ?
Ben Harper (Peter Graves) sitzt im Gefängnis und erwartet seine Hinrichtung. Bei einem Banküberfall erschoss er zwei Angestellte und erbeutete $10.000, die er vor seiner Verhaftung noch im Haus seiner Familie verstecken konnte. Sein Zellengenosse, der Wanderprediger Harry Powell (Robert Mitchum), versucht, ihm das Versteck zu entlocken, doch vergeblich. Nachdem Harper tot und Powell wieder auf freiem Fuss ist, taucht er bei der Familie des Bankräubers auf, gewinnt das Vertrauen der labilen Witwe Willa (Shelly Winters) und heiratete sie schließlich. Doch schnell wird ihm klar, dass nur die beiden kleinen Kinder der Harpers - Pearl (Sally Jane Bruce) und John (Billy Chapin) - wissen, wo das Geld verborgen liegt. Nachdem er sich seiner Frischangetrauten entledigt hat, streckt er seine Hände nach den Kindern aus ...
Nervenaufreibender Film Noir, Märchen für Erwachsene, Schauermär im Stile des american gothic - Charles Laughtons einzige Regiearbeit The Night of the Hunter - zu Zeiten ihres Erscheinens nicht mit Begeisterung aufgenommen - ist ein eindrucksvolles, bedrückendes Kunstwerk mit deutlichen Anleihen aus den Filmtechniken des deutschen Expressionismus. Eingesponnen in eine märchenhafte Erzählung und traumähnliche Bilder entspinnt sich aus Davis Grubbs Roman in Charles Laughtons Arbeit und der seines Kameramannes Stanley Cortez ein subtiler Alptraum im Kampf eines Geschwisterpaares gegen einen psychopathischen Mörder. Robert Mitchum als singender Wanderprediger umgarnt die Bewohner der verschlafenen Kleinstadt, allen voran die labile Willa Harper, und den Zuschauer, verschleiert seine kaltblütige Skrupellosigkeit in Bibelzitaten und frommen Worten. Er ist die Inkarnation des Bösen, des Wolfs im Schafspelz, dem sich die Unschuld in Form zweier kleiner Kinder entgegenstellt. Von ihnen ist der Junge John der einzige, der die wahre Natur des Killers erahnt, aber hilflos mitansehen muss, wie sich der gierige Wolf in die Reihen seiner Familie schleicht - seine Mutter heiratet und seine Schwester für sich gewinnt.
Das Grauen in The Night of the Hunter kommt auf leisen Sohlen daher, niemals direkt, immer angedeutet, voller dunkler Ahnung, gleich einem unaufhaltsamen Alptraum. Kameraeinstellungen und Landschaftsaufnahmen verstärken diesen irrealen Eindruck noch, in dem das Böse kein Halten zu kennen scheint. Damit bescherte uns Laughton auch gleich ein paar Bilder für die filmische Ewigkeit. Powells erstes Erscheinen am Haus der Harpers, sein Schatten vom Licht der Gaslaterne ins Zimmer von John und Pearl geworfen. Fleischgewordene Schauergeschichte. Gleich darauf seine Erzählung vom Kampf des Guten gegen das Böse - LOVE und HATE, auf seine Knöchel tätowiert:
?Ah, little lad, you're starin' at my fingers. Would you like me to tell you the little story of right hand, left hand? The story of good and evil? H-A-T-E. It was with this left hand that old brother Cain struck the blow that laid his brother low. L-O-V-E. You see these fingers, dear hearts? These fingers has veins that run straight to the soul of man - the right hand, friends, the hand of love. Now watch and I'll show you the story of life. These fingers, dear hearts, is always a-warrin' and a-tuggin', one agin the other. Now, watch 'em. Ol' brother left hand. Left hand, HATE's, a-fightin'. And it looks like LOVE's a goner. But wait a minute, wait a minute! Hot dog! LOVE's a winnin'. Yes, sirree. It's LOVE that won and ol' left hand HATE is down for the count.?
Oder seine Ermordung der religiös verblendeten Witwe, in jener befremdlichen Dachstube, einer Theaterbühne gleich. Der Tod als göttliche Kunst, akzeptiert von Opfer und Täter, während die Kinder im Zimmer darunter in unruhigem Schlaf liegen.
Und immer so fort, ein Reigen unwirklicher Bilder, die sich in die Herzen der Zuschauer schleichen, sich darum legen und mit ihrer Berührung das Grauen bringen. Die Leiche im See, Powells Drohungen, schließlich die märchenhafte Flucht, die Verfolgung durch den Prediger. Und irgendwann endlich ein erlösender Hoffnungsschimmer in Gestalt der guten Rachel (Lilian Gish).
The Night of the Hunter ist Pflichprogramm für Film Noir-Freunde und Cineasten. Warum es 1991 ein Remake gab (Regisseur David Greene, mit Richard Chamberlain als Harry Powell), wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben. Das Original ist nicht zu toppen. http://www.filmzentrale.com/rez...gersmb.htm