Tja, es war schön mit euch Leute, aber jetzt ist Schluss mit Lustig . Leider wird ja die Video-Börse geschlossen (weswegen hier warscheinlich viele jubeln ). Aber ich fand die Börse toll, da man auch sehr viele Filme bekommen hat, die man eben nicht auf jedem Board findet.
Ich sehe mich zwar nach einem anderen Board um, wo man auch seine Uploads präsentieren kann, aber gulli bleibe ich trotzdem treu. Fand schon immer, das man hier echt über alles quatschen kann. Deshalb machts gut und wir sehen uns bestimmt in anderen Bereichen von gulli wieder .
Falls ihr bestimmte Klassiker sucht, könnt ihr eure Anfragen hier posten. Ich schau dann mal ob ich (oder jemand anderes) an die Filme rankomme.
Falls ihr Klassiker sucht, die nicht aus Hollywood (oder England) stammen, könnt ihr eure Anfragen hier posten: cuetes Klassiker und Raritäten Sammel-Suchthread
Günstling einer Königin (1939) von Michael Curtiz [Avi (DivX)] ONLINE! Historien-Drama - DVD-Rip - Deutsch - 806 MB - 102 Minuten
Info & Review
In Günstling einer Königin stellten Bette Davis und Errol Flynn das faszinierende Privatleben von Königin Elizabeth I. und dem Earl of Essex der Öffentlichkeit vor: Der verschwenderisch ausgestattete Technicolor-Bilderbogen erzählt von der zum Scheitern verurteilten Liebe zwischen der alternden Monarchin und dem schneidigen Edelmann. In dieser Rolle verzichtete die zweifache Oscar?-Preisträgerin Bette Davis völlig auf ihr Glamour-Image ? sie ließ sich die Augenbrauen und den Haaransatz rasieren und das Gesicht kalkweiß schminken. Dennoch spielt sie die Königin derart intelligent, energisch und intensiv, dass man ihr die Romanze mit dem Jahrzehnte jüngeren Essex unbedingt abnimmt (Flynn mit seinem bemerkenswert guten Aussehen und seiner sportlichen Präsenz stand damals im Zenit seiner Karriere). Die Verfilmung des Theaterstücks Königin Elizabeth von Maxwell Anderson inszenierte Michael Curtiz ? fünf Oscar?-Nominierungen waren die Belohnung. Das Drehbuch nimmt es mit den historischen Tatsachen nicht so genau, macht aber bei der Dramatik der Ereignisse keine Abstriche. Lang lebe dieses temperamentvolle blaublütige Liebespaar! OFDb imdb
Die Kameliendame (1936) von George Cukor [Avi (XviD)] Drama - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 900 MB - 104 Minuten
Info & Review
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts. In der Oper, in den Séparées, begegnen die Galans der großen Welt den Damen der Halbwelt. Eine unter ihnen, Marguerite Gautier, ist berühmt wegen ihres Charmes und ihrer Verschwendungssucht. Zu ihren glühendsten Verehrern gehören der reiche Graf Varville und der junge Landedelmann - Armand Duval. Während Marguerite, von allen Freunden verlassen, wochenlang von einem schweren Lungenanfall ans Bett gefesselt ist, bringt Armand ihr täglich ihre Lieblingsblumen, Kamelien, und erkundigt sich nach ihrem Befinden. Doch davon erfährt sie erst, als sie längst wieder gesund, ihm zum ersten Male in der Oper begegnet. Auf den ersten Blick empfindet Marguerite ein nie gekanntes Gefühl der Zuneigung für den jungen Mann. So sehr sie sich aber zu ihm hingezogen fühlt ? sie gibt dem reichen Grafen den Vorrang, der ihr das Leben des Glanzes und der Feste bieten kann, ohne das sie nicht glücklich sein kann ? wie sie meint. Doch sie kann Armand nicht vergessen.
Als sie ihn nach Monaten wieder trifft, weiß sie, daß sie ihn liebt. Armand, der sich immer wieder abgewiesen sieht, beschließt, ins Ausland zu gehen, um sich eine Existenz zu schaffen und Marguerite zu vergessen. Gerade will er seine Koffer packen, da erscheint Marguerite in höchster Erregung und bittet ihn inständig, nicht zu reisen. Sie verspricht ihm, was er verlangt, sie schwört, den Grafen aufzugeben und an Armands Seite ein bescheidenes Leben zu führen ? wenn er nur bleibt. Armand ist selig. Mit allen Mitteln versucht er, sie aus dem Halbweltmilieu in gesündere Umgebung zu bringen, läßt sich sein Jahreseinkommen auszahlen und mietet für Marguerite ein kleines Haus auf dem Lande. Dort soll sie sich einmal wirklich erholen ? einen Sommer lang.
Es gibt eine schwere Auseinandersetzung zwischen dem Mädchen und Varville, der nicht auf Marguerite verzichten will. Schließlich zahlt er ihre Schulden, die Armand nie hätte abdecken können, und läßt sie gehen, nicht ohne die Möglichkeit einer Rückkehr für sie offenzulassen. Einen Sommer verleben die beiden Liebenden auf dem Lande. Für Marguerite ist es ein wunderschöner Traum. Sie weiß, daß sie nie wieder ganz gesund werden wird, doch in ihrer Liebe zu Armand gibt sie sich trügerischen Hoffnungen hin. Die Erinnerungen an ihre Vergangenheit beginnen zu verblassen, sie lebt ganz ihrem neuen Glück. Armand ist entschlossen, Marguerite zu heiraten. Alle ihre Bedenken hat er zu zerstreuen gewusst. Er will ihr zuliebe seine diplomatische Laufbahn aufgeben und mit Hilfe einer großväterlichen Erbschaft eine bescheidene bürgerliche Existenz für sie beide aufbauen. Da erscheint eines Tages Armands Vater bei Marguerite. Er bittet sie, um seines Sohnes willen nach Paris zurückzukehren und nicht seine Zukunft durch ihre Vergangenheit zu zerstören. Den eindringlichen Vorstellungen des alten Mannes kann sich das Mädchen nicht verschließen; unter Tränen verspricht Marguerite, Armand aufzugeben.
[Vorsicht Spoiler!]
Und sie hält ihr Versprechen. Unter dem Vorwand, sie könnte kein Leben in Armut führen, und ihre Liebe sei nicht dauerhaft genug gewesen, verläßt sie ihn und geht zu Varville zurück. Im Innersten getroffen, verläßt Armand Frankreich und geht auf einige Jahre in die Fremde. Für Marguerite ist das Leben zu Ende. Sie lebt ein Schattendasein, und ihr Gesundheitszustand wird immer schlechter. Nach Jahren trifft sie Armand in einem Spielclub wieder. Es kommt zu einem heftigen Wortgefecht zwischen Varville und dem jungen Mann, in dessen Verlauf sie sich gegenseitig beleidigen. Das Duell am nächsten Morgen verläuft ohne tödlichen Ausgang. Doch Marguerite hat in diesen Stunden so viel gelitten, daß sie den Grafen nicht mehr bei sich dulden kann. Sie zieht sich von der Welt zurück ? mit Varville verlassen sie ihre letzten Freunde. Die Gläubiger drängen, sie selbst kann das Bett nicht verlassen und wird von Hustenanfällen und Fieberträumen gequält. ? Ein schreckliches Jahr vergeht ? Armand ist wieder in Paris. Er kommt gerade zurecht, um Marguerite noch einmal zu sehen. Auf diesen Augenblick hat sie gewartet ? befreit stirbt sie in seinen Armen.
George Cukor verfilmte den Roman ?La Dame aux Camelias? Mitte der 1930er Jahre ? zu einer Zeit, als Greta Garbo schon das Stigma, nicht lachen zu können, verloren hatte. Im Gegenteil, in diesem Film wirft ihr der Baron vor, nicht weinen zu können? ?Die Kameliendame? ist bewegendes Schwarz-Weiß-Kino mit einer Garbo in Hochform, die hierfür auch eine ?OSCAR? ?Nominierung erhielt. Das Ende kommt recht plötzlich und Cukor verzichtet damit darauf, all zu sehr auf die Tränendrüsen zu drücken.
Leoparden küsst man nicht (1938) von Howard Hawks [Avi (DivX)] Screwball-Comedy - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 849 MB - 98 Minuten
Info & Review
Die Screwball-Komödie ?Leoparden küsst man nicht? ? gedreht vor 66 Jahren von Altmeister Howard Hawks ? hat von ihrem Reiz und ihrem bezaubernden Humor bis heute nichts verloren, auch wenn sie 1938 ein finanzieller Misserfolg war (die Leute meinten, solche Menschen wie im Film gebe es nicht; der Film sei unrealistisch!). Heute gehört die Komödie zu den Klassikern des Genres.
Katherine Hepburn ? schlank, schön, sexy und durchtrieben in einem durchaus positiven Sinn ? das ist Susan, die Nichte einer reichen Tante, Mrs. Elizabeth Carlton-Random (May Robson). Während Tantchen eine Frau ist, die mit beiden Beinen auf dem Boden der Realitäten steht, tritt Susan in jedes Fettnäpfchen, das im Wege steht. Man könnte aber auch sagen: Sie nimmt das Leben locker und leicht. Wie wichtig sind schon zerrissene Fracks oder beschädigte Autos, wenn es darum geht, den Mann fürs Leben zu ergattern und selbiges zu genießen? Und schließlich hat Tantchen der leicht oder mehr als leicht überkandidelten Nichte eine satte Erbschaft in Aussicht gestellt. Der Mann muss erst noch gefunden werden ? und läuft der Schönheit, wie es so schön heißt, rein zufällig über den Weg, sprich über den Golfplatz. Der Mann ist Paläontologe, leicht aus der Ruhe zu bringen, denn für Dr. David Huxley (Cary Grant) muss alles seine Ordnung haben. Schließlich bastelt er seit Jahren im Stuyvesant-Museum of Natural History penibel an der Rekonstruktion eines Brontosaurus. Und ein solcher korrekter Mann hat natürlich die entsprechende Verlobte, Miss Alice Swallow (Virginia Walker), gekleidet in ein sittsames dunkles Kostüm, und hinter dem Äußeren verbirgt sich nichts anderes: Sittsames. Alice will David heiraten, um sich ganz seiner Arbeit zu widmen. Liebe ist da kaum angesagt.
Huxley steht kurz vor der Hochzeit und kurz vor der Fertigstellung seines Saurier-Gerippes ? ein einziger Knochen ? der Claviculus Intercostalus ? fehlt ihm noch. ?Oh well, Alice I was sort of hoping, well, you mean children and all that sort of thing.? ?Exactly.? Alice deutet auf das Skelett. ?This will be our child.? Schöne Aussichten: ein Gerippe als Kind! Also muss das Schicksal her. Und so trifft es sich, dass David an eine äußerst großzügige Spende der reichen Mrs. Carlton-Random herankommen will, weswegen er sich mit deren Anwalt Mr. Peabody (George Irving) zum Golfen trifft, um zu betteln, das Geld für das Museum zu verwenden. Nur leider bzw. Gott sei dank trifft Davids Golfball auf Susan Vance, und die hat nichts besseres zu tun, als sich über den Besitz des Balls mit David in ein äußerst amüsantes Gespräch zu verwickeln.
Nicht nur das: Sie will mit Davids Auto davonfahren, und der schon jetzt aus der Fassung gebrachte Paläontologe ist nicht fähig, der lebenslustigen jungen Dame zu erklären, dass es sich um seinen Wagen handelt. Als David im Ritz Plaza erneut Peabody treffen will, rutscht er auf einer Olive aus ? die (wer auch sonst?) Susan in einem kleinen Experiment, das ihr der Barkeeper gezeigt hat, zu Boden fallen ließ.
And so on. Ein zerrissener Frack, eine Susan mit verlorener Schleppe, ein David, der sich schützend vor die sichtbare Unterhose Susans stellt, um mit ihr das Plaza eiligst zu verlassen, vorher noch ein Psychiater namens Dr. Lehman (Fritz Feld), der den Erklärungen Susans über die Verwechslung zweier Handtaschen nicht ganz folgen kann ? und ein zahmer Leopard, den Susans Bruder beider Tante zum Geschenk machen will, ketten Susan und David eng aneinander. Ihr Schicksal scheint auf eine höchst amüsante Art schon jetzt miteinander verknüpft. Baby ? so heißt der Schmuse-Leopard ? führt (mit tatkräftiger Hilfe Susans) beide zu Tante Elizabeth. Denn schließlich hat Dr. Lehman auf die Frage Susans, was es zu bedeuten habe, dass ein Mann, den sie gar nicht kenne, sie ständig verfolge, klar und deutlich geantwortet: ?Well, the love impulse in men very frequently reveals itself in terms of conflict.? ?The love impulse!? ?Without my knowing anything about it, my rough guess would be that he has a fixation on you.? Aber eigentlich ist das nur das Stichwort für Susan, sich diesen Mann mit Brille zu angeln, der es ihr schon längst angetan hat (und der ohne Brille viel, viel besser aussieht).
Nun ist weibliches Einfühlungsvermögen und vor allem Geschick gefragt. Man stehle dem Mann, der noch gar nichts davon weiß, dass er nicht Alice heiraten wird, sondern Susan, die Kleider, um ihn bei der Stange, sprich bei Tante Elizabeth zu halten. David blamiert sich kräftig, als ihn die agile alte Dame im Morgenrock trifft und er in seiner Verzweiflung über derart viele Turbulenzen Tantchen anschreit, um sein merkwürdiges Aussehen zu erklären: ?Because I just went gay all of a sudden.?
And so on. Eine Turbulenz reiht sich an die andere. Das Geld scheint futsch, ein wilder aus dem Zoo ausgebrochener Leopard richtet ein heilloses Durcheinander an, das kleine Biest von Terrier namens George klaut den Claviculus Intercostalus, den David kurz zuvor per Post erhalten hatte, und vergräbt ihn im riesigen Garten von Tantchen, ein Großwildjäger namens Major Applegate (Charles Ruggles) versucht beim Diner, Susan, Tantchen und David den Unterschied zwischen dem Schrei einer Eule und dem eines Leoparden zu demonstrieren, ein dem Alkohol zugeneigter Stallknecht (Barry Fitzgerald) glaubt, im Delirium einen Leoparden zu sehen, der doch wirklich vorhanden ist, ein Kleinstadt-Sheriff namens Slocum (Walter Catlett) sperrt erst einmal alle ein, die irgend etwas von einem Leoparden erzählen ? um sich später eines besseren belehren lassen zu müssen ?, der arme Mr. Peabody wird nachts mit Steinen beworfen ? und das alles bis zum bitteren Ende für den armen Brontosaurus und zum glücklichen für Susan und David.
Puh! ?Leoparden küsst man nicht? ? das ist wohl von Anfang bis Ende die (!) Screwball-Komödie schlechthin. In Hawks Klassiker stimmt einfach alles: Geschichte, Figuren, Dialoge, Wortwitz. ?Leoparden küsst man nicht? ist eine rasante 102-Minuten-Fahrt durch sämtliche Facetten der Komik und der menschlichen Unzulänglichkeiten. Katherine Hepburn spielt eine Frau, die in fast jeder Hinsicht ihrem männlichen Gegenüber überlegen ist. Susan weiß, was sie will. Sie ist intelligent, geht über Nebensächlichkeiten mit einer Selbstverständlichkeit hinweg, die David zwar aus der Fassung bringt, gegen die er aber machtlos ist. Er wird eingefangen wie die Leoparden, wie George, wie der Knochen. Und Alice? Am Schluss bringt sie es auf den Punkt: ?You?re just a butterfly?, sagt sie zu David. Und dieser Schmetterling bekommt die Flügel schlagende Susan.
Die Besetzung ist bis in die Nebenrollen perfekt: ob Charles Ruggles als ein bisschen großkotziger und ein bisschen wirrer Großwildjäger, May Robson als resolute Tante, die ihre Nichte nicht in den Griff bekommt, Fritz Feld als nervöser Psychiater, der in seiner Analyse von David und Susan völlig daneben liegt, Walter Catlett als leicht vom Thema abzubringender Polizist, Barry Fitzgerald als Ben Turpin ähnelnder Stallknecht ? eine in jeder Hinsicht überzeugende Besetzung, die ?Leoparden küsst man nicht? zum Klassiker gemacht hat.
Peter Bogdanovichs Hommage an die Screwball-Komödien der 30er Jahre "Is' was, Doc" (1972, mit Barbra Streisand und Ryan O?Neal) war übrigens ein gelungenes Remake von ?Leoparden küsst man nicht?, ist aber leider in Vergessenheit geraten.
Alle Klassiker im Überblick
Leider werden die Filme nicht mehr richtig verlinkt. Aber zumindest landet man auf der richtigen Seite . Also auch mal etwas weiter oben oder unten auf der Seite schauen.
Sammel-Threads
Hier findet ihr Klassiker, Kultfilme und andere Raritäten aus aller Welt: Raritäten für Cineastengestartet von Gris Gris (THX)
Hier findet ihr die Kultfilme der Hammer-Studios und andere phantastische Filme: Hammer Studio und andere Kultfilmegeuppt von Plymo und Wiesent(THX)
Hier sind auch einige Klassiker zu finden: HDTV-Sammelthreadgestartet von Topfpflanzn (THX)
Dieser Link führt zum SZ-Cinemathek Sammelthread von Vaido (THX) mit einigen Klassikern und weiteren interessanten Filmen.
Hier sind Unmengen an Sherlock Holmes Filmen und Serien zu finden Sherlock Holmesgeuppt von Twistar,I20 ,Rockford963, Floyd69 und Wiesent(THX)
Hier findet ihr auch einige Klassiker (u.a. einige Marx Bros. Filme) Tordalks Filmweltgeuppt von Tordalk (THX)
Wikipedia
Tarantula ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Horror-Thriller in Schwarz-Weiß von 1955, in dem John Agar, Mara Corday und Leo G. Carroll unter der Regie von Jack Arnold die Hauptrollen spielten. Obwohl es sich bei Tarantula um ein typisches B-Movie handelt, erlangte der Film im Lauf der Jahrzehnte einen gewissen Kultstatus.
Infos
Dateiame : Tarantula.avi
Dateigröße : 686 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 01:16:59
Film vollständig : Ja
Piratenfilm, USA 1952, Regie: Robert Siodmak, Buch: Roland Kibbee, Kamera: Otto Heller, Musik: William Alwyn, Produzent: Harold Hecht. Mit: Burt Lancaster, Eva Bartok, Nick Cravat, James Hayter, Leslie Bradley, Margot Grahame, Noel Purcell, Frederick Leicester, Christopher Lee, Torin Thatcher.
Seeräuber-Käpitän Vallo hat sich fettere Beute versprochen, denn das Schiff der Königlichen Marine hat wider Erwarten kein Gold an Bord. Immerhin erbeutet er eine Unmenge von Waffen und Munition, die er an den Rebellenführer El Libre verscherbeln will. Als sich Vallo aber in dessen Tochter Consuelo verliebt, kommen Geschäft und Gefühl durcheinander... Info
Gesprengte Ketten - The Great Escape (John Sturges, 1963) German - DivX4
Inhalt, Review & Links
Inhalt • I N H A L T •
Mitten im zweiten Weltkrieg planen einige hundert Kriegsgefangene aus den USA und England die Flucht aus einem deutschen Kriegsgefangenenlager. Ihr Vorhaben besteht darin, alle auf einmal zu fliehen, wozu sie mehrere Tunnel aus dem Lager graben. Nach vielen Mühen und Schwierigkeiten gelingt einer großen Gruppe die Flucht, die dann versucht, quer durch Europa zu entkommen. http://www.ofdb.de/view.php?page=rev...265&rid=142793
• R E W I E V •
Dieses Meisterwerk von Regisseur John Sturges, der unter anderem für „Die glorreichen Sieben“ verantwortlich war, heißt im Original „The Great Escape“, was eigentlich viel passender ist. Die große Flucht aus einem Nazi-Gefängnis hat nämlich tatsächlich stattgefunden: amerikanische und britische Kriegsgefangene türmten im großen Maßstab. Dass diese Flucht für die meisten ein böses Ende nehmen sollte, steht erst einmal auf einem anderen Blatt, denn bis die Handlung so weit fortgeschritten ist, nimmt sich „Gesprengte Ketten“ dem ernsten Thema Krieg geradezu heiter an. Neben vielen flotten Sprüchen sind vor allem die lockere Inszenierung und die tollen Schauspieler dafür verantwortlich, dass die Laufzeit des recht langen Streifens dahinschmilzt, wie eine Eiskugel in der Sonne und dabei auch soviel Spaß macht.
Ähnlich wie in „Die glorreichen Sieben“ versammelte Sturges eine wahre Flut an erstklassigen Schauspielern vor der Kamera, die allesamt auch gut aufgelegt waren. Steve McQueen verfestigte seinen Ruf als junger Draufgänger. Er ist der typische unbekümmerte amerikanische Sonnyboy, der sich nicht einschüchtern läßt. Richard Attenborough ist der Kopf des Ausbruchs. Er koordiniert und kontrolliert die vielfältigen Fluchtmaßnahmen. Dabei gestaltet er seine Figur sehr tiefgründig und nachdenklich. James Garner, Charles Bronson und James Coburn können ebenso überzeugen. Es macht wirklich Spaß diese Größen des Films zusammen auf der Leinwand zu sehen. Hervorzuheben sind noch Donald Pleasance, der einen sehr leisen, aber enorm liebenswerten Charakter spielt, der unter fast völliger Blindheit leidet. Das Spiel ist so gelungen, dass man seine Figur andauernd in den Arm nehmen möchte. Dass Pleasance dennoch einige Szenen hat, in denen er verschmitzt sein kann, spricht nur für die Qualität dieses Schauspielers, die er in seinen letzten Filmen, in viel zu vielen miesen Fortsetzungen des genialen „Halloween“ von John Carpenter verschwendete. Des weiteren soll an dieser Stelle noch Hans Messemer hervorgehoben werden, auch stellvertretend für einige deutsche Schauspieler. Er spielt den Gefängnisleiter ganz anders, als vermutet. Obwohl er einen deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg darstellt, ist seine Rolle geradezu sympathisch. Die Machenschaften der Nazis sind ihm beinahe unangenehm und er ist sehr um das Wohl seiner Gefangenen bemüht. Seine Figur ist weit davon entfernt, der böse Durchschnitts-Klischee-Nazi zu sein, den man aus anderen Filmen kennt. Diese differenzierte Darstellung ist zum Einen das Verdienst Messemers und anderer deutscher Darsteller, aber natürlich auch das Ergebnis des wunderbaren Drehbuchs, das zwar natürlich ein ur-amerikanisches Thema aufgreift („Wenn man zusammenhält und es nur fest genug will, kann man alles schaffen“), doch dabei nicht in eine zu patriotische Sicht verfällt, die die Deutschen zu seelen- und hirnlosen Monstern degradiert. Dass ein wahrer und letztlich tragischer Vorfall auf diese Art und Weise verfilmt wurde, macht den Film außergewöhnlich.
Außergewöhnlich ist auch die Musik, die eine weltbekannte Melodie enthält, die wohl jeder schon mal gehört hat. Auch der übrige Score von Elmer Bernstein ist dem Geschehen absolut angemessen und trug zum verdienten Erfolg dieses Streifens das übrige bei. Wirklich rund konnte der Film trotz der schon gelobten Zutaten nur durch eine geschickte Inszenierung werden, die Sturges auch famos gelang. Trotz der enormen Lauflänge und der vielen Nebengeschichten unterhält der Film locker. Erreicht wird dies durch die dynamische Inszenierung, die sich vor allem den technischen Kniffen und dem Voranschreiten des Ausbruchs widmet. Dabei gibt es immer wieder beeindruckende visuelle Einfälle, wie z.B. die vielen Tunnelsequenzen, in denen die Protagonisten auf engstem Raum auf einer improvisierten Lore bäuchlings rollten.
„Gesprengte Ketten“ ist ganz großes Kino, keine Frage. Die tollen Darsteller, die fesselnde (und wahre) Story, die überaus memorable Musik und die dynamische Inszenierung trugen dazu bei, ein Meisterwerk zu schaffen, das überhaupt keinen Staub angesetzt hat, und das man sich immer wieder gern ansieht. Viel größere Komplimente kann man einem Film eigentlich gar nicht machen, doch „Gesprengte Ketten“ verdient sich diese in jeder Filmminute, in der die teilnehmenden Leinwandlegenden zu sehen sind. Dass der Film trotz des eigentlich bitteren Endes und der ernsten Thematik so überaus positiv im Gedächtnis bleibt, ist eine der größten Qualitäten dieses Klassikers von 1963. Welchen Einfluß der Film auf andere Filmemacher hatte, läßt sich z.B. daran erahnen, dass es eine gelungene Trickfilmhuldigung von dem Stoff gibt: „Hennen Rennen“ von Nick Park („Wallace und Gromit“) erzählt die gleiche Story nocheinmal, allerdings mit Knetgummihühnern. Dass dabei manche Szenen sehr ähnlich nachgestellt werden und auch die bekannte Musik verwendet wird, macht diesen Film zu einem wahren Fest für den Fan von „Gesprengte Ketten“. Insofern kann dieses Review direkt zwei Filme empfehlen und das ist doch mal was, oder? http://www.ofdb.de/view.php?page=rev...361&rid=195079
Gesprengte Ketten - The Great Escape (Steve McQueen, 1963) german - CD1.avi
Dateigröße : 691 MiB
Format : Audio Video Interleave
Gesamte Bitrate : 1151 Kbps
Spielzeit : 1h 23min
verwendete Encoder-B : H
Video #0
Codec : DivX 4
Family : MPEG-4
Info : Project Mayo DivX 4
Bitrate : 1026 Kbps
Breite : 640
Höhe : 272
Bildseitenverhältnis : 2.35
Bildwiederholungsrat : 25 FPS
Bits/(Pixel*Frame) : 0.236
Interlacement : [PPF] Picture-per-field
Arsen und Spitzenhäubchen (1944) von Frank Capra [Avi (DivX)] Schwarze Komödie - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1380 MB - 112 Minuten
Info & Review
Nach einer (Theater-)Vorlage von Joseph Kesselring (1902-1967) aus dem Jahr 1939 drehte Frank Capra (*1897- ?1991; u.a. ?Mister Deeds geht in die Stadt?, 1936, mit Gary Cooper; ?Die unteren Zehntausend?, 1961, mit Bette Davis und Glenn Ford) 1944 nach einem Drehbuch von Julius und Philipp Epstein diese Komödie, die für mich neben ?Leoparden küsst man nicht? (1938 mit Katherine Hepburn, Regie: Howard Hawks) und ?Ich war eine männliche Kriegsbraut? (1949 mit Ann Sheridan, Regie: ebenfalls Howard Hawks) zu den drei überragenden Komödien mit Cary Grant gehört. Das Stück ist übrigens auch noch heute auf vielen größeren und kleineren Bühnen ein begehrter Stoff.
Kesselring hatte das Stück übrigens selbst als sozialkritisches, düsteres Drama verfasst und bekam gar Depressionen, weil Capra den Stoff als schwarze Komödie verarbeitete. Ursprünglich war James Stewart für die Hauptrolle vorgesehen; doch der war als Pilot im Krieg gegen Deutschland beschäftigt.
Alles scheint perfekt zu laufen im Leben des Theaterkritikers Mortimer Brewster (Cary Grant). Er ist mit der reizenden Elaine (Priscilla Lane) verlobt, beide wollen heiraten, und auch seine beiden alten Tanten Martha (Jean Adair) und Abby (Josephine Hull) sind ihm zwei angenehme Menschen. Als er jedoch kurz vor den Flitterwochen bei den Tantchen vorbeischaut, muss er eine schreckliche Entdeckung machen: In einer Truhe findet er eine Leiche. Kein Problem, meinen Tante und Tante. Denn das war nicht ihr erstes Mordopfer, das sie aus lauter purem Mitleid ins paradiesische Jenseits befördert haben. Der Keller der beiden ist ein einziger Friedhof für ältere Herren, denen die Tanten ein unschönes Alter ersparen wollten. Ist das nicht rührend? Und was haben die Tanten ihrem Mortimer dazu zu sagen? Nichts weiter als: ?Es ist ja auch ganz einfach, lieber Junge. Auf einen Viertel Liter Holunderbeerwein nehme ich einen Teelöffel Arsenik, einen halben Teelöffel Strychnin und ein paar Körnchen Zyankali.? Fertig ist die nächste Leiche.
Doch Mortimer ist natürlich entsetzt und versucht mit allen Mitteln, weitere Mordopfer zu verhindern. Das allerdings erweist sich als äußerst schwierig, nicht zuletzt wegen Mortimers absonderlichem Bruder Teddy (John Alexander), der sich für Präsident Theodore Roosevelt hält und die Leichen im Keller verscharrt hat; jedes neue Grab ist für ihn nichts anderes als eine neue Schleuse des Panamakanals. Aber nicht allein Teddy muss Mortimer Sorgen machen. Zu allem Überfluss taucht auch noch sein anderer, von der Polizei gesuchter Bruder Jonathan (Raymond Massey) mit seinem verrückten Freund und ?Arzt? Dr. Einstein (Peter Lorre) auf, der aus Jonathan eine Art Frankenstein kreieren will.
Jonathan entwickelt eine ausgeprägten Neid auf seine Tanten angesichts deren Zahl von Leichen im Keller und hat nichts besseres im Sinn als zu versuchen, seinen Bruder Mortimer ins Jenseits zu befördern. Die Situation wird immer verworrener ? und dann tauchen auch noch ab und an nichtsahnende nette Polizisten bei Tantchen und Tantchen zum Nachmittags-Tee auf ...
Frank Capra legte mit dieser klassischen Komödie ein Meisterwerk des skurrilen Humors hin. Es stimmt einfach alles und man amüsiert sich köstlich von Anfang bis zum (natürlich beruhigenden) Ende. Cary Grant kann sein ganzes steif-humoriges, hilflos-bemühendes Talent in exzellenter Weise ausspielen. Peter Lorre, der leider viel zu früh verstorbene Meister der schwarzen Magie und des absurd-Bösen, sowie die beiden Broadway-Schauspielerinnen Priscilla Laine und Josephine Hull, die in New York dieselben Rollen auf der Bühne gespielt hatten, tun ihr Bestes, um in diesem Streifen die Verrückten als normal und die Normalen als Exzentriker erscheinen zu lassen. Dem Zuschauer erscheint es irgendwann fast schon als selbstverständlich, alten Männern die Gnade des frühen Todes zuteil werden zu lassen.
Cary Grant als Mortimer ist bemüht, die kleinbürgerliche Idylle wiederherzustellen, und genau dies gerät in dem Film zu einem derartig absurden Vorhaben, dass letztlich ?nur? Lachen angesagt ist.
Auch wenn die Normalität am Schluss des Films wiederhergestellt wird, erscheint sie doch in einem ganz anderen Licht als zuvor. So manche gegenwärtigen Hollywood-Regisseure der Komödie könnten sich an einem solchen Film wie ?Arsenic And Old Lace? nicht nur eine Scheibe abschneiden. Der Film hat nicht nur Schwung, ja geradezu Turbulenzen en masse; Capra treibt die Vorlage in der filmischen Umsetzung bis zum Exzess auf alle Höhen (schwarzen) komödiantischen Könnens. Bravo, bravissimo! Mein Fazit lautet also schlicht: Ansehen, sobald der Film mal wieder im Fernsehen gezeigt wird. OFDb imdb
Der Flug des Phoenix (1965) von Robert Aldrich [Avi (DivX)] Abenteuer/Drama - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1370 MB - 136 Minuten
Info & Review
Katastrophenfilme überschwemmten ab Anfang der 70-er Jahre die Kinos und das Fernsehen. Flugzeugunglücke, gepaart mit allerlei menschlichen Dramen mehr oder weniger glaubwürdiger Art, und andere technische Katastrophen waren en vogue. Aldrichs Drama ?The Flight of the Phoenix? könnte man als eine Art Vorläufer solcher Filme betrachten; doch das wäre zu einfach. Denn im Mittelpunkt dieses Films stehen ein Dutzend Männer und deren Konflikte und Auseinandersetzungen, die angesichts einer Notlandung in der Wüste aufbrechen und durchaus überzeugend dargestellt werden. Die Besetzung des Films mit hochkarätigen Schauspielern sorgt für Spannung über mehr als zwei Stunden.
Irgendwo über der Sahara fliegt Captain Frank Towns (James Stewart) mit 13 Passagieren in einen Sandsturm, der ihn dazu zwingt, eine gewagte Notlandung zu riskieren, nachdem er zuvor vergeblich versucht hatte, durch eine Kursänderung dem Sandsturm zu entkommen. So landet Towns 150 km vom Kurs entfernt im heißen Sand. Zwei Passagiere kommen während des Landeanflugs ums Leben, ein dritter, Gabriel (Gabriele Tinti) wird so schwer verletzt, dass er nur wenig Chancen hat zu überleben.
50 Grad im Schatten, Wasser für vielleicht zwölf Tage. Eine schier aussichtslose Situation. Nach fünf Tagen unter diesen Bedingungen glaubt niemand mehr, dass ein Rettungsflugzeug noch auftauchen wird. Der britische Captain Harris (Peter Finch) beschließt, mit seinem Untergebenen, Sergeant Watson (Ronald Fraser), die nächste Wasserstelle zu suchen. Fraser jedoch täuscht einen Sturz und eine Knöchelverletzung vor, um nicht in die Wüste hinausgehen zu müssen. Dem psychisch erschöpften Amerikaner Cobb (Ernest Borgnine) verbieten Towns und der französische Arzt Dr. Renaud (Christian Marquand), Harris zu begleiten. Der marschiert mit Carlos (Alex Montoya) los. Cobb folgt den beiden heimlich und wird am nächsten Tag von Towns tot aufgefunden.
Inzwischen hat der deutsche Flugzeugkonstrukteur Heinrich Dorfmann (Hardy Krüger) Lew Moran (Richard Attenborough), dem Navigator der Maschine und alten Freund von Towns, seinen Plan unterbreitet, aus den Restbeständen des Flugzeugs ein neues zu bauen. Towns hält Dorfmann für verrückt. Doch nach einem Streit zwischen beiden fangen die verbliebenen Männer, darunter noch Crow (Ian Bannen), Standish (Dan Duryea) und Bellamy (George Kennedy), in der Nacht mit den Arbeiten an. Am nächsten Morgen finden die Männer Captain Harris völlig erschöpft in der Nähe der Absturzstelle. Carlos ist tot, und wenig später nimmt sich der schwerverletzte Gabriel das Leben.
Hoffnung keimt noch einmal auf, als Araber auf Kamelen in der Nähe auftauchen. Doch Harris und Dr. Renaud müssen mit ihrem Leben bezahlen, als sie versuchen, Wasser von ihnen zu bekommen. Die letzte Hoffnung der verbliebenen sieben Männer ist der Bau des Flugzeugs ...
Ein ?Katastrophenfilm?, aber mit viel Spannung und vor allem mit Charakteren, die es in sich haben, ist Aldrich gelungen. James Stewart spielt den alten Flieger-Haudegen, dem niemand etwas vormachen kann und der sich nichts sagen lassen will ? schon gar nicht von dem Deutschen Dorfmann, den er als ?Rechenschieber? bezeichnet. Außerdem hat Towns mit Schuldgefühlen zu kämpfen, denn er sieht bei sich die Verantwortung für den Tod der fünf Männer. Dorfmann, kühl, pedantisch, hoch intelligent und ebenso von sich und seinen Plänen überzeugt, wird von Hardy Krüger gespielt, und zwar exzellent. Der Zusammenstoß der beiden Männer ist einer der Konflikte, die Aldrich in die Geschichte überzeugend eingebaut hat. Richard Attenborough spielt Towns alten Freund Moran, einen alkoholabhängigen Mann, der nichts mehr zu trinken hat, dem jetzt die Rolle des Vermittlers, einer Integrationsfigur zukommt. Und Attenborough spielt diese Rolle mit allem Können, das ein Schauspieler aufbringen kann. Immer wieder muss er zwischen Dorfmann und Towns vermitteln.
Ein weiterer Konflikt beherrscht die Szenerie. Sergeant Watson hat eine schon lange schwelende Wut auf sein Soldatendasein. Sein Vater hatte ihn zum Militär gesteckt, und seit diesem Zeitpunkt gefällt sich Watson in der Rolle, jeden Vorgesetzten zu hassen und zu verachten. Er entzieht sich nicht nur dem Befehl, mit Harris nach einer Wasserstelle zu suchen; er lässt ihn auch des nachts liegen, als Harris völlig am Ende die anderen wiedergefunden hat, und er verweigert den Befehl, als Harris ihn mit zu den Arabern nehmen will. Daneben trifft man auf E. Cobb, einen unter Erschöpfung leidenden Mann, für den diese Situation katastrophal ist. Ernst Borgnine spielt ihn gewohnt gut, ebenso gut wie Ian Bannen den Zyniker Crow.
Etwas unterbeschäftigt sind Christian Marquand als Arzt, Dan Duryea als Versicherungsagent von Aramco und vor allem George Kennedy, der eine krasse Nebenrolle abbekam.
Von der Bruchlandung bis zum Showdown wird man jedoch nicht nur mit diesen Konflikten konfrontiert. Der Film lebt vor allem auch von überraschenden Wendungen, von denen hier natürlich nichts verraten sei.
Fazit:
?Der Flug des Phoenix? ist summa summarum ein exzellentes Drama. Und wer nicht glauben kann, dass man aus den Resten eines Flugzeugs unter extrem schwierigen Bedingungen eine Art Hilfsflugzeug bauen kann, der wird durch diesen Streifen eines besseren belehrt. OFDb imdb
Wikipedia
Der Film spielt im Zweiten Weltkrieg. Frankreich ist von der Wehrmacht erobert und besetzt, nicht aber das französische Protektorat Marokko, das zum vom Vichy-Regime verwalteten Französisch-Nordafrika gehört. Viele Menschen flüchten nach Casablanca, um von dort einen Flug ins neutrale Lissabon zu erreichen, von wo sie weiter nach Amerika zu fliehen versuchen. Allerdings kommen die meisten der Flüchtlinge nicht über Casablanca hinaus. Der korrupte französische Polizeichef Louis Renault erteilt Transit-Visa nur gegen Bezahlung mit Geld oder Sex. Zwielichtige Gestalten wie Ugarte bieten Transit-Visa auf dem Schwarzmarkt gegen Höchstbeträge an.
Die Piratenkönigin (1951) von Jacques Tourneur [Avi (DivX)] Abenteuer - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 800 MB - 78 Minuten
Info & Review
Piratenfilme waren in früheren Zeiten aus dem Sonntagnachmittagsprogramm des Fernsehens nicht wegzudenken. Da schwangen sich die bösen Buben sebelfechtend über Schiffsdecks, kletterten geschwind die Wanten herauf und feuerten mit Kanonen aufeinander. Natürlich durften auch die Kneipenszenen der trinkfesten Abenteurer nicht fehlen. Und selbstverständlich identifizierte man sich mit dem Freiheitsgedanken der außerhalb des rechts stehenden Freibeuter anstelle der steifen Militärs. So sahen früher Sonntagnachmittage aus. "Die Piratenkönigin" von Jacques Tourneur steht in dieser Tradition. Mcone hat den Abenteuerfilm jetzt in seiner Classic Edition herausgebracht. Vorbild der titelgebenden Piratenkönigin war eine reale Freibeuterin, die es im 18. Jahrhundert in der Karibik gegeben haben soll. Allerdings war diese wohl eher burschikos-derb, während Hauptdarstellerin Jean Peters trotz ihrer resoluten Art sehr feminin wirkt. Bei einem Raubzug fällt der Piratenkönigin auch ein Franzose in die Hände, der als Gefangener der Engländer über das Meer transportiert wurde. Da Feinde der Engländer höchstwahrscheinlich vertrauenswürdige Menschen sind, nimmt sie ihn in ihre Truppe auf. Aber der neue Pirat kocht sein eigenes Süppchen und ist bereit, für das eigene Fortkommen seine Chefin zu verraten. Dabei hat er nicht damit gerechnet, dass sich die Piratenkönigin in ihn verlieben würde und auch er nicht frei von Gefühlen ist.
"Routinefester Abenteuerfilm, der wilden Kämpfen, wüsten Fechtereien und romantischen Liebesidyllen viel Platz gewährt" (Lexikon des internationalen Films).
Damit liegt das Lexikon goldrichtig, wobei vor allem der romantische Aspekt innerhalb des Films eine große Rolle spielt. Tourneur interessiert sich mehr für die Beziehung zwischen dem Franzosen und der Piratenkönigin, als für die Auseinandersetzung zwischen den Freibeutern und der britischen Krone. Seine bedingungslos romantische Grundstimmung führt er konsequent bis zum Schlusspunkt. "Die Piratenkönigin" spielt sich in die Herzen der Zuschauer, wobei auch Action und Abenteuerduft nicht zu kurz kommen. OFDb imdb
Produktion: USA 1973
Genre: Thriller/Drama
FSK: 16
Laufzeit: 145 Minuten
Regie: Franklin J. Schaffner
Darsteller: Steve McQueen, Dustin Hoffmann u.a
Ein absolutes Meisterwerk! Und einer der wenigen Filme, die von mir mit 10 von 10 Punkten belohnt werden!
Die auf einer wahren Begebenheit beruhende Story ist relativ einfach gestrickt: Ein Gefängnisdrama auf der "Todesinsel" Cayenne in Französisch-Guayana. Im Mittelpunkt die zwei Häftlinge Papillon (Steve McQueen) und Louis Dega (Dustin Hoffman), deren Charaktere nicht unterschiedlicher sein könnten. Papillons oberstes Ziel ist es, aus der zermarternden Strafanstalt zu fliehen, koste es was es wolle. Der zurückhaltende Dega fügt sich seinem Schicksal und versucht sich in seiner Umgebung bestmöglichst zurechtzufinden. Dennoch sind beide voneinander abhängig. Der vermögende Dega benötigt körperlichen Schutz und Papillon dessen Geld um seine Flucht verwirklichen zu können. So folgt eine Geschichte voll von aufreibender Zwangsarbeit und Folter am Rande der Hoffnungslosigkeit.
Die beiden Hauptrollen hätten mit Steve McQueen und Dustin Hoffman nicht besser besetzt werden können. Wenn der Film nicht auf den realen Erlebnissen von Henri Charriere beruhen würde, könnte man denken, die Story wäre eigens auf diese beiden herausragenden Schauspieler zugeschnitten worden. Die nahende Hoffnungslosigkeit und die Gebrechlichkeit des Verstandes unter derartigen Umständen werden absolut glaubwürdig dargestellt, dass man die Verzweiflung und den Drang nach Freiheit beinahe am eigenen Leib spüren kann.
Unterstützt wird die schauspielerische Leistung von überragender Kamera- und Regiearbeit, die Vergleichen mit Filmen der heutigen Zeit absolut standhalten.
Insgesamt ein Film mit überaus intensiver Charakterzeichnung, die von den Darstellern meisterhaft umgestzt wird. Ein Film über Freundschaft, Treue und Freiheit, der bis zum letzten Augenblick mitreißt und einen in seinen Bann zieht. http://www.ofdb.de/view.php?page=rev...3610&rid=78830
Der Tag an dem die Erde stillstand (1951) von Robert Wise [Avi (DivX)] Science-Fiction - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 800 MB - 88 Minuten
Info & Review
Klaatu, der Abgesandte einer außerirdischen, planetaren Macht, ist in einer friedlichen Mission auf dem Weg zur Erde. Er landet in Begleitung eines Roboters in der US-Hauptstadt Washington, denn dort will er der Menschheit seine Botschaft verkünden. Er fordert die Menschen auf, endlich in Frieden miteinander zu leben. Falls dies nicht geschehe, werde ein ganzes Roboterheer seines Staates die Weltherrschaft übernehmen. Niemand außer Helen Benson nimmt seine Botschaft ernst. Gemeinsam versuchen sie die Menschen von der Wichtigkeit des Weltfriedens zu überzeugen. Als Klaatu die Sinnlosigkeit seiner Versuche erkennt, demonstriert er der Welt seine Macht: Er läßt alle Maschinen der Erde einen Tag lang still stehen...
Für weitere Infos: OFDb bmovies wikipedia
Jenseits von Eden (1955) von Elia Kazan [Avi (DivX)] Drama - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1,03 GB - 112 Minuten
Info & Review
Jenseits von Gut und Böse
"Es begab sich aber nach etlicher
Zeit, dass Kain dem Herrn Opfer
brachte von den Früchten des
Feldes. Und auch Abel brachte
von den Erstlingen seiner Herde
und von ihrem Fett. Und der Herr
sah gnädig an Abel und sein Opfer,
aber Kain und sein Opfer sah er
nicht gnädig an. Da ergrimmte
Kain sehr und senkte finster seinen
Blick." (1)
Das Konservative trifft auf das Rebellische, das Gezähmte auf das Wilde, das Integrierte auf das Desillusionierte, das "Gute" auf das "Böse", aber all dies nicht in einem politischen Sinn, nicht in Gestalt "absoluter" Positionen. Nein, Elia Kazans einer klassischen Tragödie ähnelnde und auf dem Roman John Steinbecks basierende Geschichte um die Familie Trask verortet diese Gegensätze in einer sehr konkreten, dichten Erzählung um Liebe und Hass, Verzweiflung, Verrat und Sehnsucht, in der die religiösen Verweise - insbesondere die Geschichte von Kain und Abel - die Form sind, in der sich diese Tragödie abspielt, in der Erlösung und Tod, Befreiung und Verletzung untrennbar miteinander verbunden sind.
Der Anfang des Films zeigt ganze drei Minuten lang, begleitet von dramatischer Musik, eine felsige Küste, bis die Kamera langsam nach rechts schwenkt, so dass man am Horizont etliche Häuser, ein paar Bäume und Wiesen hinter dem Meer und den Klippen sehen kann.
"In northern California, the Santa
Lucia Mountains, dark and brooding,
stand like a wall between the peaceful
agricultural town of Salinas and the
rough and tumble fishing port of
Monterey, fifteen miles away."
(aus dem Vorspann des Films)
Wir schreiben das Jahr 1917. Ein junger Mann verfolgt eine schwarz gekleidete Frau bis nach Hause. Sie lässt ihn durch einen Angestellten vertreiben. "Bestellen Sie ihr, dass ich sie hasse", sagt der junge Mann dem Angestellten im Weggehen, steigt auf das Dach eines Güterwagens und fährt so wieder nach Hause. Die Frau heißt Kate (Jo van Fleet) und leitet ein Bordell und eine verruchte Kneipe in Monterey. Der junge Mann heißt Cal Trask (James Dean), und jemand hat ihm erzählt, seine Mutter sei nicht nach seiner und seines Bruders Geburt gestorben, sondern lebe in Monterey. Kate ist seine Mutter.
Cals Vater Adam (Raymond Massey) ist ein tief religiöser Mann, sein Bruder Aron (Richard Davalos) kommt nach seinem Vater. Und Cal? Cal ist ein rebellischer, innerlich aufgewühlter junger Mann, der von seinem Vater nicht geliebt, ja, eigentlich verachtet wird. Cal kämpft stündlich, ja jeden Augenblick um die Anerkennung und Zuneigung Adams, vergeblich.
Als Adam noch einmal in seinem Leben eine große Chance wittert, nämlich mit der Kühlung von Lebensmitteln durch Eis während des Transports mit der Eisenbahn, benutzt Cal eine gestohlenen Kohlenrinne, damit die Arbeiter die Kohlköpfe besser aussortieren und verpacken können. Ein kühles Lob und der Vorwurf, man dürfe nicht stehlen, sind alles, was er von seinem Vater zu hören bekommt.
Cal erzählt seinem Vater, er wisse, dass seine Mutter noch lebe. Aber Adam erwidert nur widerwillig und deprimiert, dass er nicht wisse, warum Kate ihn verlassen habe, dass sie alles und jeden gehasst habe, wohl auch ihn. Von Kate, die Cal immer wieder versucht zu sprechen, erfährt er schließlich, dass sie gegangen sei, weil Adam sie habe einsperren wollen, weil sie keine Luft zum Atmen gehabt habe.
Von ihr leiht sich Cal 5.000 Dollar. Adam hat genau dieses Geld verloren, als der Güterzug, auf dem er die gekühlten Kohlköpfe transportiert hatte, stecken blieb, das Eis taute und die Kohlköpfe vergammelten. Jetzt will Cal mit dem Geld in Bohnen spekulieren. Denn der Kriegseintritt der USA steht kurz bevor, der Bohnenpreis steigt, weil die Armee Bohnen für ihre Soldaten in Europa benötigt. Cal verdient einen Haufen Geld. Als er es seinem Vater zu dessen Geburtstag schenken will, lehnt der das schmutzige Geld, das Cal mit dem Krieg verdient hat, ab. Es kommt zu einer Katastrophe ...
"Da sprach der Herr zu Kain. Warum
ergrimmst du? Und warum senkst du
deinen Blick? Ist's nicht also? Wenn
du fromm bist, so kannst du frei den
Blick erheben. Bist du aber nicht fromm,
so lauert die Sünde vor der Tür, und nach
dir hat sie verlangen; du aber herrsche
über sie." (1)
Kazan setzte in "East of Eden" auf intensive Charakterdarstellung, eine glaubwürdige Familiengeschichte und das, was man einen Katalysatoreffekt innerhalb einer solchen Tragödie nennen könnte, in Person des ungeliebten Sohns Cal. Das Rebellische in Cal, das Aufbegehrende richtet sich jedoch nicht nur gegen die Gefühlskälte seines Vaters, eines Mannes, der sich selbst für absolut rein und ehrlich hält, für unfehlbar könnte man sagen, für einen Mann, der immer alles richtig macht, der immer weiß, welchen Weg er einzuschlagen hat. Cal will wissen, wer er ist, will das Familiengeheimnis seiner Eltern lüften. Und er hasst seinen Bruder dafür, dass beider Vater nur Aron zu lieben scheint. Selbst dieser Hass allerdings ist genauso wenig absolut wie die vermeintliche charakterliche Reinheit seines Vaters.
Wir sehen Aron, der seinem Vater alles gleicht macht, dessen Zukunft in ebensolcher Reinheit bereits derart vorgeplant ist, dass man sich den Lebensweg bildlich vorstellen kann. Aron ist mit Abra (Julie Harris) verlobt, einer jungen, sensiblen und intelligenten Frau, die anfangs meint, in Aron den einzig richtigen Mann für ihr Leben gefunden zu haben, die Angst hat vor Cal, weil sie die Motive seines Verhaltens nicht versteht, weil sie ihn zunächst für schlecht hält, wie Aron und Adam dies immer wieder äußern. Doch im Unterschied zu Aron und Adam will sie wissen, was in Cal vorgeht, sie nähert sich ihm, versucht zu verstehen.
Bestechend an "East of Eden" ist vor allem, dass Kazan ausnahmslos alle Akteure in ihrer Zwiespältigkeit zeigt:
- Adam, die Reinheit in Person, der seinen Söhnen verheimlicht, warum Kate gegangen war, dass er sie nicht liebte, sondern nach seinen Vorstellungen bändigen wollte;
- Aron, der nichts besseres zu tun weiß, als seinem Vater in jeder Hinsicht zu folgen, um seine Anerkennung als braver Sohn zu erheischen; der die Augen vor allem verschließt, was nicht in dieses Bild passt;
- Kate, die ihre Freiheit auskostet, indem sie das Verruchte zum Geschäft gemacht und ihre Söhne allein gelassen hat;
- Abra, die sich in das Reine von Aron verliebt hat, nicht in Aron selbst, und die erst spät merkt, dass Cal ihr viel näher steht;
- und Cal, der alles, auch falsche tun würde, um die Liebe seines Vaters zu gewinnen; der sogar bereit ist, sich diese Liebe zu erkaufen.
Weil Cal aus Rache seinem Bruder von der Existenz der Mutter erzählt, ihn zu ihr führt, so dass Aron aus Verzweiflung, vor allem aber, weil sein hohles Weltbild zusammenbricht, freiwillig in den Krieg zieht, erleidet Adam einen Schlaganfall. Hier sind wir wieder bei der Geschichte von Kain und Abel, und ein langjähriger Freund Adams, der Sheriff (Burt Ives) wirft Cal vor, so wie Kain gehandelt zu haben. Warum er nicht auch weggehe wie dieser ins Land Nod.
Der Sheriff hat nichts verstanden. Nur Cal und Abra, die sich lieben, haben verstanden. Man mag diesen Schluss - als Cal sich entscheidet, seinen todkranken Vater zu pflegen - für rührselig halten. Doch das trifft den Kern der Geschichte nicht. Die Akteure durchschreiten im Verlauf der Geschichte all das, was wir alle in der einen oder anderen, stärkeren oder milderen Form erleben: den fatalen Irrtum ebenso wie die Verdrängung von Konflikten, den Verrat an uns selbst wie an anderen, den Hass wie die Suche nach dem, was Liebe heißt. Der Schluss stellt trotz der tragischen Ereignisse etwas dar, was wie ein Gewitter klärend wirkt. Das Ende ist vor allem Versöhnung, Ankommen an einem Ort (in uns), in dem nicht die Friedhofsruhe der Vergangenheit herrscht, sondern eine Ruhe, die von Liebe und Geborgenheit, Ehrlichkeit geprägt ist.
Dass das Tragische, der Verrat, die Rache, der Hass an diesen Ort führten, ist nicht unabdingbar. Dass sie aber sehr oft (schreckliche) Voraussetzung dafür sind, diesen Ort zu finden, muss einem zu denken geben. Das Zerrissene in allen Akteuren dieser Geschichte, das Fehlen einer quasi homogenen Mentalität, die einen Ausgleich von "Gut" und "Böse" in sich trägt, um beides "auf gesunde Weise" zu relativieren, ist gerade wegen dieser exzellenten Inszenierung der Geschichte hoch aktuell. Der Film verweigert sich nämlich jeglicher Schwarz-Weiß-Malerei - so wie John Steinbeck dies bereits in seinem Roman getan hatte. OFDb imdb