Die unglücklich verheiratete Hausfrau Alice Hyatt ist nach dem Tod ihres Mannes Donald gezwungen, allein für sich und ihren halbwüchsigen Sohn Tommy zu sorgen. Auf der Reise in ihre kalifornische Heimat landen sie in einer Kleinstadt, wo Alice in einer Bar als Sängerin arbeitet. Nach einer kurzen Affäre mit dem gewalttätigen Ben flieht sie und landet in Tucson in Arizona. Während Tommy Freundschaft mit der frechen Audrey schließt, arbeitet Alice als Kellnerin in einem Schnellimbiss. Das Schandmaul ihrer Kollegin Flo treibt sie bald in den Wahnsinn, doch die anbahnende Romanze mit dem Farmer David hält Alice, die nur auf der Durchreise ist, länger auf als geplant.
Fletcher Munson has a doppelgänger in dentist Dr. Jeffrey Korchek. In his only starring performance to date, acclaimed director Steven Soderbergh inhabits both roles: Munson, onanistic corporate drone and speechwriter for New Age guru T. Azimuth Schwitters, and the swinging Korchek, Muzak enthusiast and lover to Munson’s disenchanted wife. Meanwhile, mad exterminator and part-time celebrity prima donna Elmo Oxygen seduces local housewives in secret code and plots against Schwitters. criterion
Comment
[...] Naked men streak through a park, a randy bugman spews nonsense dialogue while he's persued by a mysterious film team. During a lull, the camera pans to a tree adorned with a sign: "Idea missing."
In other words, "Schizopolis" is a very odd movie, certainly Soderbergh's most over-the-top. There is a plot, but it's told from three different angles in scenes that overlap and repeat. In all of his films, Soderbergh shows a readiness to experiment with conventions. Here, he abandons all reservations and let his whims play freely.
The result is hard to define. I would call "Schizopolis" a one-of-a-kind self-referential meditation on doubles and coincidences, a biting contemporary satire bordering on the absurd, the brutally honest work of a confessional auteur, and a lasting example of the high ironic style of the mid-nineties. But that doesn't quite sum it up either. about.com
Review
Also selten habe ich so einen faszinierenden Film wie "Schizopolis" gesehen, der nach Aussage des Regisseurs und übereinstimmender Meinung des Publikums keine durchgehende Handlung hat und wirklich nicht zu verstehen ist. Wild werden irgendwelche Sequenzen, die nach Betrachten des Zuschauers überhaupt nicht in den Kontext passen, aneinander geschnitten, um den Konsumenten nicht nur zu verwirren, sondern ihn völlig in Konfusität zu stürzen.
"Schizopolis" wird wahrscheinlich niemand verstehen, selbst nach mehrmaligen Ansehen. Zu abgedreht und anders ist er, damit irgendjemand einen festen Handlungsstrang in ihm entdeckt, den er dann auch noch logisch nachvollziehen und erklären kann. Das Alles läuft nicht so ab wie bei den Filmen eines David Lynch, ich denke da speziell an "Lost Highway", sondern nicht eine Sekunde lang hat der Zuschauer die Macht über das Werk, er versteht einfach nichts. Viele denken sich da jetzt sicherlich, dass "Schizopolis" ein schlechter, langweiliger, uninteressanter Film ist. Doch davon kann nicht eine Sekunde die Rede sein, denn wie oben schon erwähnt, er zieht einen in seinen Bann, auch wenn man überhaupt keine Ahnung hat, man bleibt bei der Sache und versucht, wenn auch vergebens, irgendwelche Parallelen oder irgendwelchen Zusammenhang der gezeigten Szenen zu schließen. Selbst wenn bzw. auch wenn das keinem gelingt, Unterhaltung ist bestens geboten. Denn Ironie oder Sozialkritik wird dennoch deutlich, da muss man den Film nicht unbedingt verstehen.
Ich nehme auch mal an, Steven Soderbergh hat sich bei "Schizopolis" etwas gedacht und wollte den Zuschauer damit nicht verarschen, gleichzeitig hatte er aber anscheinend nicht die Absicht, ihm das irgendwie erkenntlich zu machen. Auch Leute, die gerne interpretieren und behaupten, jeden Film irgendwie verstehen zu können, werden hier wahrscheinlich den Kürzeren ziehen. Gut, vielleicht mag der Film eine Aneinanderreihung von Gedanken sein, irgendwie kommt es ja auch so rüber, als ob die Szenen was miteinander zu tun haben, aber man kommt einfach nicht auf die Quintessenz, unmöglich.
Seid nicht abgeschreckt von diesem Review, ganz im Gegenteil, versucht die Möglichkeit zu bekommen, "Schizopolis" zu sehen und ihn wirklich konzentriert zu verfolgen. Ihn nachzuvollziehen wird und ist unmöglich. Dennoch wird der Spaß am Film nicht genommen, so paradox es auch klingt. Ein außergewöhnliches Werk, dass Soderbergh heimlich als sein wichtigstes bezeichnet. Es gibt keine vergleichbaren Filme, man kann nicht sagen:"Wenn der dir und der Film gefallen hat, gefällt dir 'Schizopolis' auch". Unmöglich! Ein wirklich eigenständiges Werk, das vielleicht nach 10 Mal ansehen annähernd einen Sinn ergibt, aber erstmal soll der Zuschauer alles über sich ergehen lassen, wie es gezeigt wird. Alles andere macht einen verrückt. Dennoch, 8,5/10 Punkte Tool
Martha (Debbie Doebereiner), a matronly woman who takes care of her aging father, and Kyle (Dustin James Ashley), a young high school dropout whose main pleasure in life is the solitary joint he puffs before bed, work together at a doll factory. They share a friendship forged from solitude and expressed in few words. When attractive single mother Rose (Misty Dawn Wilkins) arrives in town, the fragile balance of their relationship is upset--and soon, there is murder. A stoic detective arrives on the scene, played (of course) by a real cop (Decker Moody.)
Set in a poor Midwestern town and cast with amateur actors, "Bubble" portrays the claustrophobic lives of its working class inhabitants--sitting silently in front of TVs in their trailer homes, exchanging banalities over Happy Meal lunches, driving cars through the poverty-stricken landscape, exhausted from not just one, but two mind-numbing jobs.
It is somewhat of a miracle that "Bubble" works at all: it is, after all, a simple story about simple people told in simple words. And yet, the intensity of emotion communicated by the amateur actors is a testament to the power of the movies. Soderbergh, who has already proven himself as master of the weightless Hollywood confections ("Ocean's Eleven") and rousing populist cinema ("Erin Brokovich") can add another notch to his belt: "Bubble" is astonishingly economical and effective melodrama--down to the devastating last line. about.com
Die emanzipierte Antonia (Willeke Van Ammelrooy) kehrt nach Ende des zweiten Weltkriegs mit ihrer Tochter Danielle (Els Dottermans) in ihr Heimatdorf zurück, um ihre Mutter zu begraben. Die beiden beschließen, dort zu bleiben und sich eine Existenz aufzubauen. Ohne engen Kontakt zu den übrigen Dorfbewohnern und vorerst auch ohne Männer bewirtschaften die Frauen ihren eigenen Hof. Bis Danielle eines Tages selbst ein Kind haben will...
Über fünf Generation erstreckt sich die Geschichte von Antonias Welt, und ungewöhnlich ist sie allemal. Antonia, die im Dorf den Ruf des schwarzen Schafes genießt, schert sich nicht um die Meinung der anderen Bewohner und will allen damaligen Gepflogenheiten zum Trotz ihr Leben nicht mit einem Mann teilen. Als in Tochter Danielle der Mutterinstinkt erwacht, sucht auch diese sich lediglich einen Mann zur Befruchtung, hat aber anderweitig kein Interesse an einer Beziehung. Das soll sich allerdings ändern, als sie später die Lehrerin ihrer kleinen Tochter kennen lernt. Als sich Antonia dann im gereiften Alter auch noch einen Liebhaber zulegt und sich die behinderte Deedee in den geistig zurückgebliebenen Dorftrottel verliebt, spielt das ganze Dorf verrückt. Nur Antonia lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und legt unerschütterlichen Optimismus und Durchhaltevermögen an den Tag, denn neben Geburten, Liebe und Hochzeiten gibt es auch weniger erfreuliche Ereignisse wie Selbstmord, Vergewaltigungen und Mord zu überstehen. Für die mit Schwung und vor allem viel Herz erzählte Familiensaga erhielt Regisseurin und Drehbuchautorin Marleen Gorris als erste Frau den Oscar für den besten ausländischen Film.
Ein Meisterwerk und Monolith der Filmkunst: die Geschichte eines Malers und seines Modells, dargestellt von Michel Piccoli und der jungen Emmanuelle Beart, frei nach Balzac. Auf einem südfranzösischen Landsitz inszenierte der große auteur Jacques Rivette sein Meisterwerk:
DIE SCHÖNE QUERULANTIN spielt, frei nach einer Erzählung Balzacs, in unserer Zeit auf dem Landsitz des Malers Frenhofer (Michel Piccoli) im sonnendurchfluteten Süden Frankreichs.
Mit seinem alten Freund Porbus (Gilles Arbona) hat Frenhofer den jungen Maler Nicolas (David Bursztein) und dessen schöne Freundin Marianne (Emmanuelle Béart) eingeladen.
Schon lange malt Frenhofer nicht mehr, ein Geheimnis quält ihn, das sich bald enthüllt: vor zehn Jahren hat er ein großes Bild unvollendet gelassen, das sein Meisterwerk werden sollte, für das seine Frau Liz (Jane Birkin) Modell stand: Die schöne Querulantin.
Von Porbus animiert, läßt Frenhofer sich an diesem Nachmittag, zunächst noch widerstrebend, von einer Idee und schließlich einem Plan mitreißen: er wird die Arbeit an seinem Meisterwerk wieder aufnehmen, doch diesmal mit der jungen Marianne als Modell.
Fünf Tage im Atelier folgen, fünf Tage, die die Grenzen zwischen der Kunst und dem Leben in Frage stellen und die Beziehungen der Protagonisten zueinander tiefgreifend verändern.
Nach und nach werden die Ursachen offensichtlich, weshalb Frenhofer eins die Realisierung des Bildes aufgab und die Malerei überhaupt.
Was das - schließlich vollendete - Bild angeht: es wahrt sein Geheimnis...
Jacques Rivette war Mitbegründer der Nouvelle Vague und ist einer der größten europäischen Filmemacher.
DIE SCHÖNE QUERULANTIN erzählt von einem fesselnden Spiel um Kunst und Körper, Liebe und Leidenschaft. Und es geht um das Verhältnis von Leben und Kunst, Künstler und Modell - doch was anderswo komplizierte Reflexion sein mag, wird hier zur puren Lust und zum Schauvergnügen...
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Die Kunst "ist gewiss Teil des kapitalistischen Kreislaufs, aber darin ein großes Rätsel", hat Roger M. Buergel, der künstlerische Leiter der kommenden documenta, unlängst geäußert. Das größte von diesen Rätseln ist vermutlich die Malerei. Mit exzellenter Technik (oder dem Verzicht darauf) erreicht ein Maler vielleicht den "Anschein des Lebens", aber drückt er auch "sein Zuviel aus, das über die Ufer tritt, jenes Irgendetwas, das vielleicht die Seele ist und das wolkig über der Hülle schwimmt"?
So formuliert der Maler Frenhofer in Honoré de Balzacs Erzählung "Das unbekannte Meisterwerk", und so ähnlich spricht auch der von Michel Piccoli gespielte Maler Frenhofer in Jacques Rivettes Film "Die schöne Querulantin" ("La belle noiseuse"), während er sein Modell Marianne (Emmanuelle Béart) in immer neue Posen zwingt. Er will die nackte Frau nicht einfach malen, er will etwas aus ihrem Körper herauszwingen, das sich der Beschreibung entzieht.
Das Modell ist für den Maler ein "schwarzes Loch", ein "Wirbelwind", das Bild ein Meisterwerk nach Kriterien, die nur wenige Eingeweihte verstehen. Wen wundert es also, wenn Laien den Unterschied zwischen guten und schlechten Bildern nicht erkennen und auch Kritiker keine besseren Anhaltspunkte haben als "jenes Irgendetwas", von dem Frenhofer spricht? "Die schöne Querulantin" kam 1991 heraus, drei Jahre, nachdem Jacques Rivette mit "Die Viererbande" einen großen Erfolg gelandet hatte. Die vierstündige Fassung ist ein Exerzitium, atmet aber auch die Zeitlosigkeit eines Urlaubs im sonnigen Südwestfrankreich. Der junge Maler Nicolas (David Burzstein) ist mit seiner Freundin Marianne in das Dorf gekommen, um dem verehrten Edouard Frenhofer einen Besuch abzustatten. Frenhofer hat seit zehn Jahren nicht mehr gemalt, seit er ein Gemälde mit dem Titel "La belle noiseuse" aufgegeben hat, für das seine Lebensgefährtin Liz (Jane Birkin) Modell stand. Seine letzte Ausstellung war im Jahr 1974. Seither lebt er von seinem Ruhm oder seinem Vermögen - seine materielle Situation wird nicht weiter thematisiert, sein Anwesen ist jedenfalls von herrschaftlicher Größe.
In der Geschichte von Balzac, deren Grundmotive das Drehbuch von Pascal Bonitzer und Christine Lavant sehr genau übernimmt, heißt es über Frenhofer: "Er ist ein wunderbarer Maler, aber er hatte das Unglück, reich geboren zu werden, denn das erlaubte ihm Abschweifungen; ahmt ihn nicht nach! Arbeitet! Maler dürfen nur mit dem Pinsel in der Hand nachdenken." Michel Piccoli macht aus Frenhofer einen schwer atmenden, alternden Egoisten, der gern trinkt und kaum gesellschaftsfähig ist. Dass Liz bei ihm bleibt, schreibt sie ihrer eigenen Verrücktheit zu. Eine träge Sommerstille liegt über dem Dorf. An Marianne inspiriert sich der Maler neu. Er überwindet seine Verzweiflung, während die junge Frau ihrerseits die Rolle des Modells immer wichtiger nimmt.
Die Entstehung des Bildes "La belle noiseuse" (zugleich die Übermalung des alten Bildes, auf dem das Gesicht von Liz zu sehen gewesen war) erscheint tatsächlich als eine Art Koproduktion, zu der Maler und Modell so intensiv beitragen, dass das Werk am Ende nicht zeigbar ist. Es stellt das Gegenteil eines MacGuffins bei Hitchcock dar, also eines Gegenstands, der so überdeutlich im Zentrum steht, dass gar nicht genau hinterfragt wird, um welchen Inhalt es geht. Von einem Wechselspiel zwischen "logischer Verborgenheit" und "optischer Präsenz" schrieb Hans Blumenberg mit Blick auf dem MacGuffin. In "Die schöne Querulantin" wird der Kunstbetrieb zur Umkehrung eben dieses Wechselspiels. Das Bild gewinnt eine logische (oder systemische) Präsenz, indem es seine optische Präsenz verliert. "Das unbekannte Meisterwerk" bekommen wir nicht zu sehen, weil es zu nahe an das Geheimnis, das "Arkanum der Natur" (Balzac) rührt. Es wird durch ein erträgliches Gemälde ersetzt, das dem Kunstsinn des Sammlers (und dessen Spekulationsgeist) genügt. Die Kunst kreist um ein schwarzes Loch des Absoluten, von dem Jacques Rivette nur das zeigen kann, was noch dem Leben angehört. Frenhofers Selbsterlösung mit seinem "ersten posthumen Bild", wie er pathetisch sagt, müssen wir nicht nachvollziehen. Das Publikum bleibt zwischen Komödie und Tragödie, zwischen Vampirgeschichte und Sommernachtstraum, zwischen dem Buch der Könige und der Mythologie des Voodoo, zwischen Kapitalismus und Rätsel, in der Schwebe eines offenen Kunstwerks.
Pressestimmen:
?Kurzweiliger, fesselnder, spannender als jeder andere Film?
STUTTGARTER ZEITUNG
?Ein vollendetes Meisterwerk: ein unerhört schöner Film über einen Maler und sein Modell.?
KÖLNISCHE RUNDSCHAU
?Eine Komposition von seltener Schönheit, in der Rivette alle filmischen Ausdrucksmittel mit traumhafter Sicherheit einsetzt.?
AUGSBURGER ALLGEMEINE
?Ohne einen Augenblick der Langeweile, alles scheint zu stimmen, jede Kamerabewegung, jeder Schnitt, jedes Geräusch, gleichzeitig wirkt der Film sehr einfach und vermittelt das Gefühl einer wunderbaren Lässigkeit und Freiheut, wie es im Kino nicht mehr oft zu erleben ist.?
FRANKFURTER ALLGEMEINE
?Eine Fünftagereise im Stil de Sades: eine komplexe Komplizenschaft, die Beschreibung eines subtilen Kampfes, wie sie in dieser Reinheit und Spiritualität ? die gleichwohl ganz materiell und sensuell ist ? das Kino noch nicht gesehen und gezeigt hat.?
FRANKFURTER RUNDSCHAU
?So delikat und bannend, so ironisch-heiter in der Verzweiflung wie bei Rivette hat man selten einen Kino-Exkurs über die Dämonie in der Kunst gesehen.?
ABENDZEITUNG
?Ein unglaublich spannendes Duell des immer selbstgewisser werdenden Michel Piccoli und der mit unaufdringlicher Sinnlichkeit begabten Emmanuelle Béart.?
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
Regisseur: Julian Schnabel
Darsteller: Javier Bardem, Olivier Martinez, Andrea Di Stefano, Johnny Depp, Michael Wincott, Olatz Lopez Garmendia, Giovanni Florido, Loló Navarro, Sebastián Silva, Carmen Beato, Cy Schnabel, Olmo Schnabel, Vito Maria Schnabel, Pedro Armendáriz Jr., Diego Luna, Lia Chapman, Sean Penn, Jerzy Skolimowski, Aquiles Benites, Eva Piaskowska, Patricia Reyes Spíndola, Hector Babenco, Marlene Díaz, Olga Borayo, Santiago Magill, Manolo García, Lola Schnabel, Ofelia Medina, Lois Barragán, Eduardo Antonio, Stella Schnabel, Manuel González, Maurice Compte, Claudette Maillé, John Ortiz, Vincent Laresca, Rene Rivera, Chanel Puertas, Manolo Rivero, Nemo, Andrea Fassler, Magda, Julian Bucio, Jorge Zárate, Najwa Nimri, Francisco Gattorno, Marisol Padilla Sánchez, Jorge Zamora, Noel Medina, Jorge Zepeda
USA 2000
Genre: Drama
Videoinfo:
Dateigröße : 1001 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 02:07:39
Film vollständig : Ja
Kuba 1943. In der Provinz Oriente kommt ein Junge zur Welt, der später zu einem der schillerndsten und zugleich verkanntesten Schriftsteller Kubas werden soll: Reinaldo Arenas. Aufgewachsen als uneheliches Kind in völliger Armut wird er als 14-Jähriger in Castros Revolution verwickelt. Mit 20 veröffentlicht er seinen ersten Roman, der sofort den nationalen Buchpreis gewinnt. Arenas steht eine beispiellose Karriere bevor. Doch Zeiten und Umstände richten sich gegen den Poeten. Als bekennender Homosexueller und politischer Freidenker kämpft er ständig gegen Zensur und Demütigungen. Für zwei Jahre wird er als Staatsfeind ins berüchtigte El Morro-Gefängnis gesteckt. Danach darf er in seiner Heimat nie wieder ein Buch veröffentlichen und flüchtet 1980 ins Exil nach New York. Nach einem Leben voller Kampf stirbt Arenas 1990 an Aids.
Edipo Re (1967) von Pier Paolo Pasolini [Avi] Drama - DVD-Rip - Deutsch/Italienisch - 950 MB - 94 Minuten
Info & Review
Der junge Ödipus hält sich für einen Sohn des Königs von Korinth und gibt nicht viel auf die Schmähungen eines Rivalen beim Wettkampf, der ihm vorwirft, er sei ein Findling. Ein Angsttraum veranlasst ihn, Rat beim Orakel von Delphi zu suchen. Dort erschreckt ihn Pythia mit einer furchtbaren Prophezeiung: Er werde seinen Vater töten und seine Mutter ehelichen.
Völlig verstört entschließt sich Ödipus, nie mehr nach Korinth zurückzukehren. Er ahnt nicht, dass in Wahrheit Laios und Iokaste, das Königspaar von Theben, seine Eltern sind. Auch Laios hatte das Orakel den Tod durch Sohneshand prophezeit, darum ließ er den Knaben gleich nach der Geburt aussetzen. Ein Hirte rettete das Kind und brachte es nach Korinth; dort nahm König Polybos den Findling an Sohnes Statt an.
Auf dem Weg in die Fremde begegnet der junge Mann dem alten König Laios und erschlägt ihn im Streit. Er befreit Theben von der Sphinx, der Lohn dafür sind der Thron und die Hand Iokastes, der Königin, seiner Mutter. Bald darauf wird Theben von einer schlimmen Seuche heimgesucht. Schuld daran sei der ungesühnte Tod des Laios, lautet die Auskunft des Orakels, das Ödipus befragen lässt. Der junge König ist entschlossen, den unbekannten Täter ausfindig zu machen und lässt den blinden Seher Teiresias zu sich rufen. Als dieser ihn nach langem Zögern beschuldigt, er selber sei der Mörder des Laios, glaubt Ödipus an eine Verschwörung seines Schwagers Kreon. Als er schließlich die unbewusste Schuld zu Tage fördert, bestraft er sich selber durch Blendung.
Edipo Re ist der erste Film Pasolinis, der in der Dritten Welt gedreht wurde. Die Architektur Marokkos und viele Komparsen bei Massenszenen wurden Teil der Poesie des Films. Die Musik nahm zu einem großen Teil Bezug auf afrikanische Rhythmen.
Pasolini sagte über seinen Film: ?Als ich den Film machte, hatte ich zwei Ziele: erstens eine vollständig metaphorische und deshalb mythisierte Autobiografie: und zweitens wollte ich sowohl dem Problem der Psychoanalyse als auch dem Problem des Mythos entgegentreten. Aber anstatt den Mythos auf die Psychoanalyse zu projizieren, habe ich erneut die Psychoanalyse auf den Mythos projiziert."
Auch betont Pasolini, der ebenfalls in Bologna geboren ist, die autobografische Bedeutung der Ödipusfigur: ?Der Vatermord wird im Film stärker herausgestellt als der Inzest. Während ich zu meinem Vater ein rivalisierendes, haßerfülltes Verhältnis hatte und mich daher in der Darstellung dieses Verhältnisses freier fühlte, ist die Liebe zu meiner Mutter latent geblieben. Dies ist der am meisten autobiographische meiner Filme."
Regisseur: Andrea Breth
Darsteller: Emilia Galotti - Johanna Wokalek
Odoardo Galotti, ihr Vater - Michael König
Claudia Galotti, ihre Mutter - Elisabeth Orth
Hettore Gonzaga, Prinz von Guastalla - Sven Eric Bechtolf
Genre: Theaterstück nach Gotthold Ephraim Lessing
Videoinfo:
Dateigröße : 1,37 Gb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 02:29:53
Film vollständig : Ja
Seit seiner ersten zufälligen Begegnung mit dem Bürgermädchen Emilia Galotti ist der labile und egozentrische Prinz von Guastalla von dem Gedanken besessen, dieses Mädchen zu besitzen. Als er von ihrer unmittelbar bevorstehenden Hochzeit mit dem Grafen Appiani erfährt, gibt er in seiner Verzweiflung seinem intriganten Kammerherrn Marinelli freie Hand, alles zu tun, um die Heirat zu verhindern. Dieser lässt das Paar durch zwei bezahlte Verbrecher auf dem Wege zur Trauung überfallen und Appiani ermorden. Emilia wird zusammen mit ihrer Mutter, Claudia Galotti, auf des Prinzen Schloss in scheinbare Sicherheit gebracht. Claudia erkennt schon bald die wahren Zusammenhänge - im Gegensatz zu Emilia, die sich, durch die Ereignisse völlig verstört, beinahe willenlos in ihr Schicksal fügt. Die Lage spitzt sich zu, als Emilias Vater Odoardo Galotti auf das Schloss kommt. Er trifft dort die Gräfin Orsina, die wegen Emilia verlassene ehemalige Geliebte des Prinzen, und erfährt durch sie von Appianis Tod und seinen möglichen Folgen für Emilia. Am Ende des Gesprächs gibt Orsina Odoardo einen Dolch, damit er sie und Appiani räche. Obwohl Emilia mittlerweile den wirklichen Sachverhalt erahnt, fürchtet sie, den Verführungen des Hoflebens zu erliegen. Sie glaubt ihre Ehre nur durch den Tod retten zu können und fleht Odoardo an, ihr den Dolch zu geben oder sie selbst zu töten. Nach einigem Zögern gibt der Vater ihrem Drängen schließlich nach und ersticht seine Tochter Emilia.
Andrea Breth spürt in ihrer hoch gelobten Wiener Inszenierung jeder Faser dieses feinnervigen Bühnenkrimis nach. Die sanfte Modernisierung des Stückes, die in den Designermöbel-bewehrten Salon eines gelangweilten Millionärs gezirkelt ist, lenkt nicht ab von der Konzentration dieser Inszenierung auf Emotion und psychologische Millimeterarbeit der in Wien vor stets ausverkauften Haus gefeierten Protagonisten
Viel Lärm um Nichts (1993) von Kenneth Branagh [Avi] Komödie/Liebe/Romantik - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 1,04 GB - 106 Minuten
Info & Review
Das Leben kann so einfach sein - zumindest im England des 16. Jahrhunderts. Dort amüsiert sich ein munteres Volk der besseren Gesellschaft beim Picknick auf dem Landgut von Leonato (Richgard Bries), dem Statthalter von Messina - bis Don Pedro (Denzel Washingtron), der Prinz von Aragon siegreich von einer Schlacht nach Hause kommt. Plötzlich scheinen sich alle nur noch streiten zu wollen. Allen voran Benedikt (Kenneth Branagh) und Beatrice (Emma Thompson), die sich doch insgeheim zu mögen scheinen.
Graf Claudio (Robert Sean Leonard) und Hero (Kate Beckinsale), die Tochter Leonatos, waren bereits ein Paar und schmiedeten schon Hochzeitspläne - bis Don Juan (Keanu Reeves), der Bruder Don Pedros, eine Intrige inszenierte und durchblicken ließ, Hero habe auch Kontakt zu einem anderen Mann gehabt. Wie soll sich da denn Herz zu Herzen finden...?
Die schauspielerischen und inszenatorischen Künste Kenneth Branaghs wurden schon oft - und zu Recht - gelobt. Bei "William Shakespeares Viel Lärm um nichts" zeigt sich vielleicht am deutlichsten, was seine größte Leistung ist und war: Er zeigt auch im 20. Jahrhundert, warum Shakespeare Jahrhunderte zuvor einer der größten Komödiendichter war - und das, obwohl er die Original-Dialoge in manchmal antiquierter Sprache beibehält. Da sitzt trotzdem jede Pointe - nicht zuletzt auch Dank des hervorragenden Schauspielerensembles, das Branagh hier um sich geschart hat.
Mit Mich?le (Juliette Binoche) und Alex (Denis Lavant) hat es das Leben in letzter Zeit nicht gerade gut gemeint. Alex ist obdachlos. Mich?le droht aufgrund einer schweren Krankheit zu erblinden. Die Pont-Neuf ist für die beiden Außenseiter ein Fluchtpunkt aus der Normalität, in der sie keinen festen Platz mehr haben. Hier können sie ihre Freiheit ausleben: Sie als Malerin, er als Feuerschlucker. Zwischen beiden entwickelt sich eine leidenschaftliche Beziehung. Doch eines Tages gerät ihre Liebe in Gefahr: Alex entdeckt in den Metroschächten Plakate, die eine Möglichkeit für die Heilung von Mich?les Krankheit in Aussicht stellen. Panisch vor Angst, seine Geliebte zu verlieren, läuft er Amok.
Originaltitel: Houzhe Erscheinungsjahr: China,Hongkong, 1994 Genre: Drama Filmlänge: 2h 12min Regie:Zhang Yimou Schauspieler: Ge You, Gong Li, Ben Niu, Dabong Ni, Fei Deng, Jiang Wu
Tao Guo, Tianchi Liu, Su Yan u.a. Größe|Typ: 1400 MB Anzahl Parts: 15 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
China in den 40er. Der junge Fugui versucht sich regelmäßig beim Glücksspiel. Auf die Bitte, seiner Frau, aufzuhören reagiert er nicht. Das rächt sich eines Tages als er alles was in ihrem Besitz ist verspielt. Seine Frau verlässt ihn daraufhin mit ihrer Tochter. In der nachfolgenden Zeit hält sich Fugui mit Schattenspielaufführungen über Wasser bis eines Tages seine Frau wieder auftaucht. Doch die Freude währt nicht lang denn schon einige Zeit später findet sich Fugui im Bürgerkrieg wieder. Doch selbst nach dieser wirren Zeit muss die Familie noch einige Schicksalsschläge erleiden.
Hinweis wegen vermehrter Anfrage Orientiert euch bei der Threadsuche innerhalb des Projekts an dem Datum, das die Suche ausspuckt, anschließend Link drücken und 2 bis 5 Seiten zurückspringen (je nachdem wieviele Nichtfilm-Beiträge die Mods in der Zwischenzeit gelöscht haben).
"Kwaidan" ist der vielleicht beste Horrorfilm Japans, ein Meisterwerk voller grandioser Leistungen. Tôru Takemitsus gespenstischer, atonaler Soundtrack ist genauso zu erwähnen, wie die wundervolle Scope-Photographie von Yoshio Miyajima oder das beeindruckende Studiodesign von Shigemasa Toda. Eine grandiose, visionäre Teamarbeit unter der Leitung von Masaki Kobayashi, die in der Tat zu einem ästhetischen Wunderwerk und einem narrativen, doppelbödigen Meisterwerk des Grusels wurde. http://www.mitternachtskino.de/...waidan.htm
Info Link Pass
DVD-Rip Xvid Japanisch + eng Sub 1.37GB 183min ~1Mb/s
Der Film ist jetzt im Xvid Format, war vorher mp4.
Leben und Lehren des 14. Dalai Lama. Erzählt wird die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lamas von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil 1959. Bereits im Alter von 15 Jahren wird der Dalai Lama als der geistige und politische Kopf Tibets mit der chinesischen Invasion konfrontiert. Dennoch können ihn die Chinesen nicht dazubringen sein Prinzip der Gewaltlosigkeit zu verraten. Er ist seinem Volk nicht nur ein Bruder, sondern auch Seine Heiligkeit oder Kundun, was die Gegenwart Buddhas bedeutet.
Der Film ist eine Collage von verschiedenstem Filmmaterial aus Bildungs-, Werbe- und Propagandafilmen sowie Nachrichtensendungen der eineinhalb Jahrzehnte nach dem ersten ersten Abwurf über Hiroshima. Atombombenversuche und -programme, der Trinity-Test und das Bikini-Atoll kommen ebenso zur Sprache wie Interviews mit Beobachtern und Versuchsteilnehmern verschiedener Atombombentests, die etwa die ästhetische Schönheit des Atompilzes beschreiben. Die Verluste, die Soldaten während solcher Tests oder die Bevölkerung von Südsee- Staaten etwa infolge von Änderungen der Windrichtungen erlitten, werden banalisiert und trivialisiert. Es geht um Anleitungen zum Selbstbau eines Atombunkers, um Schutzmassnahmen und Notfallübungen (so werden Ausschnitte aus dem Lehrfilm Duck and Cover gezeigt, in denen empfohlen wird, sich zum Schutz vor einem Atomblitz unter dem Tisch verkriechen oder die Zeitung vor die Augen zu halten).
mp4, japanisch mit dt. und externen englischen ut, 93,38 min., 687 mb
INHALT:
Tokyo 1946: Rikio Ishikawa, ein brutaler Gangster, schließt sich der Kawada Familie an. Seine unkontrollierbare Neigung zu Gewalttaten bringt jedoch schon bald Schande über den Clan.
Durch einen tätlichen Angriff auf seinen eigenen Boss, wird Rikio für zehn Jahre aus allen Yakuza-Organisationen ausgeschlossen.
Es bleibt ihm nur die Flucht nach Osaka, wo er den Drogen verfällt und schon bald pleite wird.
Er kehrt zurück nach Tokyo und legt sich dort mit seinem einzigen verbliebenen Freund, dem Yakuza-Führer Imai an. Von nun an steht er auf der Abschussliste aller Gangster.
Rikio verfällt immer mehr der Drogensucht und seine geschundene Frau Chieko resigniert schließlich ebenfalls...
Originaltitel: Pickpocket Erscheinungsjahr: Frankreich 1959 Genre: Drama Filmlänge: 1h 11min Regie:Robert Bresson Schauspieler: Martin LaSalle, Marika Green, Jean Pélégri, Dolly Scal,
Pierre Leymarie, Kassagi, Pierre Étaix, César Gattegno u.a. Größe|Typ: 1X700mb Anzahl Parts: 7 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Michel (Martin LaSalle) schlägt sich in Paris mit Taschendiebstählen durch. Er glaubt, er könne sich über die geltenden Gesetze hinwegsetzen und lässt sich weder von seiner Freundin Jeanne (Marika Green) noch von einem ihn verdächtigenden Kommissar davon abbringen. Nach und nach verfeinert er seine Technik und wird vom Amateurdieb zum Profi. Doch auch die größte Meisterschaft kann ihn nicht vom unvermeidlichen Ende seiner kriminellen Karriere abhalten. Erst ganz am Ende realisiert er, dass die Liebe einer Frau ihn läutern und sein ganzes Leben ändern kann.
Originaltitel: L Aîné des Ferchaux Erscheinungsjahr: Frankreich, Italien, 1969 Genre: Krimi Filmlänge: 1h 40min Regie:Jean-Pierre Melville Schauspieler: Andrex, Jean-Paul Belmondo, André Certes, Simone Darot, Ginger Hall
Delia Kent, Todd Martin, E.F. Medard, Jerry Mengo u.a. Größe|Typ: 1X700mb Anzahl Parts: 7 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Der erfolglose Boxer Maudet (Jean Paul Belmondo) muß nach mehreren Niederlagen den Beruf wechseln und nimmt eine Stelle bei dem Millionär Ferchaux (Charles Vanel) als Sekretär und Reisebegleiter an. Der muß sich schon bald in die Staaten absetzen, weil er während einer Afrikaexpedition drei Untergebene getötet hat. Maudet verläßt seine Freundin und die beiden Männer reisen aus, geraten aber in New York unter Druck, als Frankreich einen Auslieferungsantrag stellt und Ferchaus Unternehmen pleite geht. Mit einer hohen Geldreserve im Gepäck fliehen die beiden Männer nach Louisiana, wo Ferchaux jedoch erkrankt und Maudet, statt ihn zu pflegen, in einer Kneipe seine Zeit verbringt. Als er sich in eine Tänzerin verliebt, kommt es um das Geld bald zum Eklat...
"Das Meer in mir" ist eine Geschichte, die einem lange
im Gedächtnis bleibt. Der wahre Fall des querschnitts-
gelähmten Spaniers Ramon Sampedro löste viele
Diskussionen über die Sterbehilfe aus.
Der Film besticht bei aller Emotionalität durch eine
weitgehend kitschfreie Behandlung des schwierigen
Themas, einen beeindruckend nur mit seiner Mimik
agierenden Hauptdarsteller (Javier Bardem) und die
aunthentische Darstellung.
Das Pro oder Contra bleibt jedem selbst überlassen.
Der Film wurde 2005 mit dem "Oscar" als bester ausländi-
scher Film ausgezeichnet und ist auch wegen der schönen
Musikuntermalung absolut sehenswert.
Über den Film
Destricted ist ein Gemeinschaftsprojekt namhafter Regisseure, mit dem Ziel ungeschminkte Sexszenen und Kunst zu verbinden. Die sieben Kurzfilme haben nichts miteinander zu tun und sind jeweils auf unterschiedlichem Videomaterial gedreht.
Information
Video: XviD 1.1.0 Final - ~850kb - 688 x 384
Audio: CBR128
Balkan Erotic Epic
...ist eine Art Dokumentarfilm, in dem eine Frau die sexuellen Eigenarten einer bestimmten Bevölkerungsgruppe und deren Verhältnis zur Natur beschreibt. Die einzelnen ?Geschichten? sind teilweise ziemlich amüsant. Das Ende hingegen fällt sehr merkwürdig aus... eine halbnackte, gesichtslose Frau hantiert mit einem Totenkopf.
Hoist
Im Beitrag von Björk-Ehemann Matthew Barney erfährt ein Mann die absolute sexuelle Offenbarung indem er sein Geschlechtsteil an einer Maschine reibt; dabei ist sein Körper von einer seltsamen zähen Flüssigkeit überzogen.
Sync
Sync ist eine sehr schnelle Collage aus verschiedenen Hollywood-Kuss- und ?Liebesszenen sowie Hardcore-Szenen aus mehr oder weniger bekannten Pornos und wirkt aufgrund der Bewegungsabfolge vor allem am Anfang fast wie eine (einzige zusammengehörende) Szene.
Impaled
Eine Gruppe männlicher Jugendlicher wird über ihre Einstellung zur Pornographie und allgemein zur Sexualität befragt. Die Befragung erfolgt, neben (vermutlich) dem Regisseur, von niemand geringerem als einer Delegation (nackter!) Pornodarstellerinnen. Einer der Probanden bekommt einen "Schnupperlehrgang" mit einer der Damen, wobei der weit mehr als nur schnuppern darf...
We Fuck Alone
Wie der Name vermuten lässt, stammt diese Episode von Frankreichs oberkontroversen Filmemacher Gaspar Noé (Irreversible) und zeigt einen Mann und sein inniges Verhältnis zu seiner Gummipuppe...dabei sieht er sich einen Porno an....die Szenerie wird immer wieder durch ein kurzes Flackern unterbrochen, was auf die Dauer ziemlich nervig ist, aber durch eine Warnung am Beginn abgekündigt wird: ?Warning: This Film contains strobing effects that may be harmful to viewers afflicted with epilepsy...
House Call
...zeigt eine sehr üppig ausgestattete Blondine, die ihre Brüste eincremt und nach einem kurzen Doktorspiel vom "Oberarzt" gewissenhaft "behandelt" wird. Das Bild ist teilweise verschwommen bzw. leicht verfremdet und erinnert von der Optik und den Schauspielern sehr an das "Golden Age of Porn".
Death Valley
Der Kurzfilm zeigt einen Mann, der mitten in der menschenleeren Wüste seine Hose aufknöpft und ungeniert beginnt zu onanieren. Nach vollzogenem Akt wirkt er irgendwie zerstört und unglücklich, wie es wahrscheinlich schon manch einem ?Alleinunterhalter? ergangen ist...
König der Fischer (1991) von Terry Gilliam [Avi (DivX)] Re-Up
Info & Review
Der Radio-Dj Jack Lucas (Jeff Bridges) hat vor Jahren in seiner provokativen Radioshow einen Anrufer solange gedemütigt, bis dieser als Amokläufer ein Massaker angerichtet hat. Lucas verlor seinen Job und ist aus seinem Tief nie wieder herausgekommen. Er führt mehr schlecht als recht eine Videothek.
Als er eines Abends auf der Straße angegriffen wird, rettet ihn der Penner Parry (Robin Williams), der sich für einen Ritter hält und zeitweise in einer Traumwelt lebt. Parry ist, wie sich herausstellt, Leidtragender des Amoklaufs und seitdem auf der Suche nach dem Heiligen Gral. Lucas sieht in dem Penner seine Chance zur Bewährung und hilft ihm, den Gral zu finden, eine neue Liebe und sein richtiges Leben. Doch das ist nicht so einfach, wie es klingt...
Für weitere Infos: OFDb 25frames
Orlando (1992) von Sally Potter [Avi (DivX)] Re-Up
Info & Review
1600, Tod: Orlando (Tilda Swinton) lebt mit seinen Eltern (John Bott, Elaine Banham) am Hof der englischen Königin Elizabeth I. (Quentin Crisp). Vor ihrem Tod im Jahr 1600 vermacht die greise Monarchin dem schönen jungen Aristokraten einen Landsitz unter der Bedingung, dass er niemals altern und welken werde.
1610, Liebe: Zehn Jahre nach dem Tod der Königin verliebt Orlando sich während eines strengen Winters in Alexandra ("Sascha") Menschikowa (Charlotte Valandry), die hübsche Tochter des Moskowiter Botschafters (Viktor Stepanov), aber die junge Frau spielt nur mit seinen Gefühlen. Als das Eis bricht und die Russen abreisen, fällt Orlando in einen tiefen Schlaf. Ratlos stehen die Ärzte an seinem Bett.
1650, Poesie: Nach sechs Tagen erwacht Orlando. Er gibt dem von ihm bewunderten Poeten Nick Greenes (Heathcote Williams) eigene Gedichte und möchte seine Meinung darüber hören. Der eitle Geck redet Orlando zunächst nach dem Mund, aber nur, bis er von ihm eine Leibrente herausgeschlagen hat. Danach verhöhnt er seinen Mäzen in einem Spottgedicht.
1700, Politik: Orlando geht für zehn Jahre als englischer Botschafter in die Türkei und befreundet sich dort mit dem Khan (Lothaire Bluteau). Gerade als ihm Erzherzog Harry (John Wood) im Auftrag von Königin Ann einen Orden überbringt, bricht in der Türkei zum Entsetzen Orlandos ein Krieg aus. Erneut fällt er in eine lange Ohnmacht, und als er erwacht und in den Spiegel schaut, stellt er fest, dass er nun eine Frau ist.
1750, Gesellschaft: Orlando befindet sich wieder in England und beteiligt sich widerstrebend an einer Konversation, bei der es darum geht, möglichst geistreiche Sotissen auszuteilen. Weil nur Männer etwas besitzen können, will man ihr das Landhaus wegnehmen. Als Erzherzog Harry ihr einen Heiratsantrag macht, flieht Orlando durch ein Labyrinth.
1850, Sex: Nach einer Liebesnacht mit Shelmerdine (Billy Zane) erhält Orlando Besuch von zwei Polizeibeamten, die ihr erklären, ein Gericht habe entschieden, dass ihr Besitz einem männlichen Nachfahren vorbehalten sei. Shelmerdine reitet allein los; er will nach Amerika und sucht nach Freiheit. Schwanger irrt Orlando in einem Krieg herum.
Geburt: Orlando fährt Motorrad. Ihre kleine Tochter (Jessica Swinton) sitzt im Beiwagen. Orlando hat einen Roman über ihr Leben geschrieben, lässt nun die Vergangenheit los und ist keine Gefangene ihres Schicksals mehr.
Kommentar:
Als wäre es nicht weiter verwunderlich, wacht der im 16. Jahrhundert geborene und immer jung gebliebene Edelmann Orlando zu Beginn des 18. Jahrhunderts unvermittelt als Frau aus einem Schlaf auf. Sie betrachtet sich im Spiegel und meint ruhig: "Dieselbe Person. Überhaupt kein Unterschied. Nur ein anderes Geschlecht." Bücher von Dieter Wunderlich Eine einsame junge Frau bleibt Orlando auch während der folgenden Jahrhunderte. Am Ende sehnt sie sich nach Sterblichkeit.
Aus Virginia Woolfs 1928 veröffentlichtem surrealen Roman "Orlando. A Biography" ("Orlando. Die Geschichte eines Lebens"), einem feinsinnigen und ideenreichen Fantasiewerk mit Anspielungen auf den Lebenslauf ihrer Freundin Vita Sackville-West, machte die vielseitige Künstlerin Sally Potter einen ganz besonderen Film und führte die im Roman 1928 endende Handlung bis in die Gegenwart (1992) weiter.
"Orlando" ist ein opulent ausgestatteter, wunderbarer Kinofilm mit episodenhafter Struktur. Die edlen Bilder sind von außergewöhnlicher Ästhetik, bleiben jedoch immer etwas distanziert, als ob Sally Potter gefühlvolle Reaktionen der Zuschauer vermeiden wollte. Tilda Swinton ist schlichtweg die Idealbesetzung der androgynen Titelrolle.
Originaltitel: The Stepford Wives Erscheinungsjahr: USA, 1975 Genre: Mystery, Horror Filmlänge: 1h 50min Regie:Bryan Forbes Schauspieler: Katharine Ross, Paula Prentiss, Peter Masterson, Nanette Newman, Tina Louise
Mary Stuart Masterson, Patrick O'Neal, Carol Eve Rossen, William Prince u.a. Größe|Typ: 1X1,36GB Anzahl Parts: 15 Filehoster: RapidShare.com
Filminfo:
Joanna und Walter Eberhart (Katherine Ross, Peter Masterson) ziehen aus der Großstadt in das idyllische Städtchen Stepford in Conneticut, wo so ziemlich alles perfekt zu sein scheint, wenn auch die Männer des Ortes alles andere als Prachtstücke zu sein scheinen. Doch immerhin, die Frauen sind es. Zumindest äußerlich, doch erscheinen Joanna ihre Nachbarinnen stets eindimensional und uninteressiert, das perfekte Abbild einer muckschen amerikanischen Hausfrau. Joanna selbst hat zwar auch keinen Job, will sich aber durch ihre Hobbies selbst verwirklichen und beklagt sich über ihre Rolle in der Familie, in der Walter alle Entscheidungen trifft. Genauso suspekt ist ihr der "Men's Club" der Stadt, der Walter als neues Mitglied akzeptiert. Energisch versucht sie frischen Wind in die Gemeinschaft der Frauen von Stepford zu bringen und kommt hinter ein grauenhaftes Geheimnis, das auch ihr Leben bedroht...
Lewis wird auf Malaysia mit hundert Gramm Haschisch erwischt. Ein islamisches Tribunal verurteilt ihn zum Tode. Der US-Anwältin Beth Eastern gelingt es jedoch, mit den Richtern einen Deal auszuhandeln: Sollten Lewis' Freunde Sheriff und Tony, mit denen er gemeinsam den Urlaub verbracht hatte, sich dazu bekennen, ebenfalls Joints geraucht zu haben, würde das Gericht Lewis die Strafe erlassen. Dafür müßten allerdings Sheriff und Tony für jeweils drei Jahre hinter Gitter. Beth hat eine schwierige Mission vor sich...
Container: CCF
Mit der Geschichte einer jungen Frau, die unberührt von der modernen Gesellschaft lebt, nimmt Jodie Foster die Zuschauer mit auf eine Reise durch Seele, Geist und Herz. Dieser kluge Film erzielt seine Ausstrahlung nicht allein dank der außergewöhnlichen Darstellungskunst der Schauspieler, sondern auch durch eine atemberaubende Kameraführung. All das macht Nell zu einem gefühlvollen Film, der lange im Gedächtnis bleibt. Mit ihrer Mutter führt Nell ein einfaches, ursprüngliches Leben in der unberührten Wildnis der Smoky Mountains. Doch als die Mutter stirbt, greifen zwei Ärzte aus der Stadt in ihr friedliches Leben ein. Plötzlich wird Nell mit einer völlig fremden Außenwelt konfrontiert, einer Welt, die außergewöhnliche Erfahrungen für sie bereit hält ? aber auch Gefahren jenseits ihrer Vorstellungskraft.
In seinem ersten Farbfilm kreiert Michelangelo Antonioni die radikale Sinnkrise einer Frau in der freudlosen Umgebung der italienischen Provinz, in der die Maschinen einer Fabrik den Ton angeben und in der nach dem Verlust von religiösen, emotionalen und sozialen Bindungen nur die unbekannte Oberfläche der Dinge bleibt. Ein bewegender Film mit großartigen Soundeffekten, visueller Kühle und surrealer Farbdramaturgie, die dem Innenleben der Protagonistin perfekten Ausdruck verleihen. Der Film erschien 2000 in einer farbrestaurierten Fassung.
Als Josey Aimes (Charlize Theron) sich ihre Kinder schnappt und bei ihrem prügelnden Mann auszieht, um ins eisige Minnesota zurückzukehren, kann sie kaum auf Unterstützung oder gar Verständnis hoffen. Ihr schroffer Vater (Richard Jenkins) vermutet natürlich einen anderen Kerl hinter der Trennung und zeigt seiner Tochter deutlich, dass er sie hier in den rauen Bergen für fehl am Platz hält. Gut, dass es die toughe Glory (Frances McDormand) gibt, die Josey einen Job bei der Bergbaufirma vor Ort vermittelt, bei der sie auch selbst arbeitet. Doch obwohl Josey dort sechsmal mehr verdient als bei ihrem vorherigen Job als Friseurin, ist die Freude nur von kurzer Dauer. Denn ihre Kollegen lassen sie schnell spüren, dass sie bei dieser Knochenarbeit jede Frau als Bedrohung und Konkurrenz erachten. Schnell setzen Beleidigungen, Anzüglichkeiten, aber auch sexuelle Übergriffe ein, die einzig dazu dienen sollen, Josey rauszuekeln. Joseys Klagen über die alltäglichen Demütigungen stoßen bei der Geschäftsführung der Mine auf taube Ohren, schließlich ist die junge Frau, wie man ihr bedeutet, frei zu gehen. Doch die wehrt sich und bringt schließlich ihren Fall gegen alle Widerstände vor Gericht, was allerdings auch bedeutet, dass sie sich damit gegen ihren feigen Vater stellt, der um seinen guten Ruf in der wohlanständigen Gemeinde fürchtet. Mit Hilfe der mittlerweile schwer erkrankten Glory, deren Mann (Sean Bean) und einem zynischen Anwalt (Woody Harrelson) erringt Josey schließlich einen Sieg, der 1984 als ?The landmark case that changed sexual harassment law? in die Geschichte der amerikanischen Rechtssprechung einging.