Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Marie Ault, Arthur Chesney, June
Originaltitel: The Lodger
Herstellungsland: USA
Handlung:
In London wird jeden Dienstag eine blonde, junge Frau ermordet. Die Presse hat den geheimnisvollen Mörder den "Rächer" getauft. Ein neuer Untermieter einer Londoner Familie benimmt sich stark ungewöhnlich, und schnell gerät er in Verdacht, er wäre der gesuchte Mörder, der "Rächer". Die blonde Tochter der Familie verliebt sich in den mysteriösen Mieter, und bringt sich damit - vielleicht - in Lebensgefahr...
Technische Daten:
Sprache: Stummfilm ? nur Musik
Untertitel: deutsch/englisch
Young and innocent aka Jung und unschuldig, OmU 1937
Info zum Film:
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Nova Pilbeam, Derrick De Marney, Percy Marmont
Originaltitel: Young and innocent
Herstellungsland: USA
Handlung:
Nach einem Streit mit ihrem Freund wird die Schauspielerin Christine Clay am Strand tot aufgefunden, erdrosselt mit dem Gürtel eines Regenmantels. Unglücklicherweise wird ihr Finder, Robert Tisdall des Mordes verdächtigt, da er seinen eigenen Regenmantel nicht vorweisen kann. Unerwartete Hilfe bekommt er von Erica, der Tochter des Polizeichefs. Nachdem er eine Gelegenheit zur Flucht genutzt hat, suchen beide nach dem wahren Mörder. Erster Hinweis ist ein Landstreicher, der mit Regenmantel gesehen worden ist. Doch die Polizei ist beiden auf den Fersen...
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Annette Benson, Lilian Braithwaite, Violet Farebrother, Alfred Goddard,
Barbara Gott
Originaltitel: Downhill
Herstellungsland: Großbritannien
Handlung:
Ein beliebter und erfolgreicher Student wird für einen Diebstahl verantwortlich gemacht, den ein Freund von ihm begangen hat. Als niemand ihm glaubt geht er von zuhause fort und landet in Paris, wo er als Tänzer arbeitet und dem Alkohol verfällt. Nachdem er von einer verstorbenen Tante 30.000 englische Pfund erbt, gibt seine Freundin alles aus. Völlig in der Gosse sucht er nun sein Glück in den englischen Kolonien, wird aber von einigen Seeleuten wieder nach Hause geschickt und will dort seinen Frieden mit seinen Eltern schließen...
Technische Daten:
Sprache: Stummfilm ? kein Ton!
Untertitel: deutsch/englisch
Regie: Alfred Hitchcock
Darsteller: Carl Brisson, Lillian Hall-Davis, Ian Hunter, Forrester Harvey
Originaltitel: The Ring
Herstellungsland: Großbrittanien
Handlung:
The symbolic use of objects, form editing, the position of characters in the scene... these were all used with such joyous abandon by Hitchcock that you can really see what a fertile genius he had. The way the wife moves from one corner of the ring to the other as the fight progresses, the editing when the wedding ring is placed on her finger... while these may seem a bit obvious by todays standards, in the silent era they spoke volumes about the story without a word being spoken. Even the title has a least four meanings that I can see; the boxing ring, the wedding ring, the bracelet the lover buys, and the love triangle at the heart of the story.
Technische Daten:
Sprache: Stummfilm ? nur Musik
Untertitel: englisch
Aus einer flüchtigen Bekanntschaft wird für Zorg und Betty die große Liebe. Beide erleben eine tiefe Beziehung, voller Erotik und Leidenschaft. Aber bald schon merkt Zorg, dass Betty anders ist als andere Frauen. Ohne Rücksicht auf die Realität lebt Betty in einer Traumwelt, aus der es für sie kein Entrinnen gibt. Bei allen Verrücktheiten, die sie anstellt, weicht Zorg nicht von ihrer Seite. Doch ein Mädchen wie Betty zu lieben, bedeutet, ihr bis in den Wahnsinn zu folgen... http://de.wikipedia.org/wiki/Betty_B...Grad_am_Morgen
Maria ist Studentin und arbeitet in der Uni-Bibiliothek. Wenn sie nicht gerade arbeitet, vögelt sie herum. Entweder mit Wolfgang (Richy Müller) oder mit irgendeinem Typen, den sie in einem Nachtclub kennenlernt. Sie ist einsam, traurig und kommt mit sich selbst - insbesondere dann, wenn sie allein ist - nicht klar.
Dann lernt sie plötzlich Jan kennen, einen Tiermedizin-Studenten. Von ihm bekommt sie zum ersten Mal die Geborgenheit, das Vertrauen und die ernsten Gefühle, nach denen sie sich durchaus gesehnt hat. Doch schon nach kurzer Zeit fällt sie in alte Schemata zurück: Sie ritzt sich die Arme auf, sie trinkt und zweifelt. Als Jan dann auch noch für ein paar Tage wegen seines Studiums unterwegs ist, schläft sie auch wieder mit Wolfgang.
Der Film ist eigentlich sehr schön, wobei ich mir nicht sicher bin, ob er nicht besser auf dem heimischen Fernseher hätte laufen sollen. Kann aber auch sein, dass mich das Pärchen hinter mir durch ihre In-der-Popcorntüte-wühlen-Nase-hochziehen-und-rumplappern-Geräusche einfach zu sehr genervt hat.
Größe: 1400 MB
Länge: 88min
Format: XviD
Ton: German AC3
Der Film, an dessen Herstellung so bekannte Leute wie Klaus Mann, Sergio Amidei und Federico Fellini beteiligt waren, besteht aus sechs Episoden, die zeitlich dem Vormarsch der alliierten Truppen von der Landung in Sizilien bis zum Vordringen in die Po-Ebene folgen. Alle sechs Episoden sind in sich abgeschlossen, haben auf den ersten Blick kaum etwas miteinander zu tun, außer, dass sie im Krieg in Italien spielen. Dabei geht es Rossellini kaum darum, eine Gesamteinschätzung dieses zweiten Weltkrieges zu präsentieren.
EPISODE 1:
Nach der Landung in Sizilien ...
Amerikanische Soldaten dringen des nachts in ein Dorf an der Küste ein. In der Kirche treffen sie auf die Einwohner, die kaum glauben können, dass es sich nicht um deutsche Soldaten handelt. Einer der Soldaten kann italienisch, weil seine Vorfahren aus Sizilien stammen. Die Sizilianer berichten, dass die deutschen Soldaten den Ort am Morgen verlassen haben. Carmela soll die Amerikaner an der Küste entlang führen, damit diese die von den Deutschen gelegten Minenfelder umgehen können.
In einer Ruine lassen die Soldaten Carmela zurück, bewacht von Joe. Die anderen ziehen weiter, um die Gegend zu erkunden. Joe und Carmela kommen ins Gespräch, obwohl sie beide die Sprache des anderen nicht verstehen können. Fast scheint es so, als ob sich die beiden anfreunden. Da fällt ein tödlicher Schuss ...
EPISODE 2:
Kurz nach der Befreiung Neapels ...
Das Leben ist wieder ausgebrochen in der befreiten Stadt. Kinder, verarmt, verwaist ziehen durch die Stadt, um sich durch Diebstahl über Wasser zu halten. Einer der Jungen zerrt einen betrunkenen amerikanischen Soldaten hinter sich her, um ihn vor dem Zugriff der Militärpolizei zu schützen. Doch irgendwann kann der Soldat nicht mehr, will schlafen. Der Junge nimmt dessen Mundharmonika und rennt weg, der Soldat hinter ihm her. Auf einem Trümmerhaufen sitzen sie nebeneinander, der Junge spielt auf der Mundharmonika, der Soldat lallt, erzählt von zu Hause und schläft irgendwann ein.
Am nächsten Tag erwischt der Soldat, selbst Militärpolizist, einen Jungen beim Diebstahl auf einem Lkw. Er nimmt ihn fest, schimpft und merkt plötzlich, dass es der Junge vom Vortag war ...
EPISODE 3:
Rom begrüßt seine Befreier ...
Einer Prostituierten gelingt es, der Verhaftung durch die Militärpolizei zu entkommen. Auf ihrem Weg trifft sie auf einen betrunkenen amerikanischen Soldaten, nimmt ihn mit in eine Absteige. Sie meint, ein bisschen Geld durch ihn verdienen zu können. Doch der junge Mann ist depressiv, und er erzählt ihr eine Geschichte, die sich kurz nach der Befreiung der Stadt ereignete. Da habe er eine junge Frau kennen gelernt, Francesca, und sich in sie verliebt. Da er jedoch wieder zum Dienst musste, habe er sie aus den Augen verloren. Inzwischen habe sich so viel verändert. Aus den fröhlichen jungen Frauen seien überwiegend Prostituierte geworden - und Francesca habe er nicht wiedergefunden. Die Prostituierte weiß, von wem der Soldat spricht ...
EPISODE 4:
Florenz ...
Noch ist Florenz nicht befreit. Faschisten und deutsche Soldaten besetzen noch einen Großteil der Stadt. Die amerikanische Krankenschwester Harriet ist auf der Suche nach einem Maler, in den sie offensichtlich verliebt ist. Der ist inzwischen Partisanenführer und hat den Decknamen Lupo. Hals über Kopf macht sich Harriet auf nach Florenz, trifft dort auf einen alten Bekannten namens Massimo, der seine Familie sucht. Beide machen sich auf den Weg in den umkämpften Teil der Stadt, rennen über Dächer, durch Straßen, in denen geschossen wird, um Lupo bzw. Massimos Familie zu finden ...
EPISODE 5:
Um jedes Dorf entbrennt ein heftiger Kampf ...
Fast friedlich ist es auf einem Berg, wo Mönche sich in einem Kloster in die Arme fallen - vor Freude, dass die Alliierten immer weiter vorwärts kommen. Sie bekommen Besuch von drei amerikanischen Kaplänen, die ihnen Schokolade anbieten. Die Mönche haben kaum etwas zu essen, weil sie das Geflügel und die Lebensmittel den Einwohnern der Umgebung gegeben haben. Trotzdem laden sie die drei Kapläne zum Essen ein.
Als die Mönche erfahren, dass nur einer der drei Katholik ist, die beiden anderen protestantisch und jüdisch, bekreuzigen sie sich und meinen, man müsse die beiden bekehren ...
EPISODE 6:
In der Po-Ebene ...
Der breite Po durchzieht das Land wie eine Macht, gegen die man nichts ausrichten kann. Doch an seinen Ufern, im dichten Schilf, und in der Ebene herrscht eine andere Macht: der Krieg. Partisanen und ein paar amerikanische Soldaten vom OSS sind von der Außenwelt abgeschnitten. Man lenkt die Deutschen, die sich in der Nähe aufhalten und mit Scharfschützen operieren ab, um einen toten Partisanen, den die Deutschen in einem Rettungsring und dem Schild "Partisan" in den Fluss geworfen haben, aus dem Wasser zu holen und zu begraben.
Obwohl das Hauptquartier der alliierten Streitkräfte ihren Rückzug befohlen hat, sehen die Partisanen keinen anderen Weg, als sich weiter durchzuschlagen. Allein, es fehlt an Munition und Lebensmitteln. Bei Fischern bekommen sie etwas zu essen und Fisch zum Mitnehmen. In der Nacht müssen sie feststellen, dass die Deutschen die Fischer umgebracht haben. Nur ein kleines Kind weint bitterlich zwischen den Toten ...
Rossellini verbindet diese sechs Episoden durch Wochenschauausschnitte über das Kriegsgeschehen in Italien. Trotzdem erreicht der Film - in voller Absicht - nicht den Status einer geschlossenen Erzählung. Indem er genau auf diese klassische Erzählstruktur verzichtet, erscheint das Geschehen nahezu undurchschaubar und vermittelt nicht den Gesamteindruck eines Krieges. Er zeigt einzelne Menschen in ihrem Handeln, vorwärts getrieben einerseits durch das Kriegsgeschehen, andererseits durch ihre Sehnsüchte und Wünsche wie etwa Harriet. Damit verweigert er dem Zuschauer eine "klare" Aussage über das Geschehene und das Gezeigte. "Vorkenntnisse", Theorien, Einschätzungen - all das nützt dem Betrachter nichts oder jedenfalls nicht viel.
Angst - 1983 - DVDRip XviD (incl. DVD Extras - Vorwort von Jörg Buttgereit, Trailer) (Reupp)
Inhalt & Review
Angst
(Österreich 1983)
Regie: Gerald Kargl
Buch: Gerald Kargl & Zbigniew Rybczynski
Kamera & Schnitt: Zbigniew Rybczynski
Musik: Klaus Schulze
Darsteller: Erwin Leder, Rudolf Götz, Silvia Rabenreither, Edith Rosset u.a.
Länge: 75 Minuten
Verleih: epiX
Ein junger Mann, sein Name wird nicht genannt, kommt aus dem Gefängnis heraus. Hier saß er wegen eines Gewaltverbrechens, hat sich aber gut geführt und den Beamten nach dem Mund geredet, so dass er früher wieder heraus durfte. Kaum aus dem Gefängnistor entschwunden, beginnt er Pläne zu schmieden, wie er seinem unwiderstehlichen Morddrang ausleben könnte. Als ihm eine Taxifahrerin mit Müh und Not entkommen kann, bricht er in eine Villa ein, trifft hier auf eine Frau, ihren alten behinderten und Bruder und die Mutter der Frau. Er beginnt sein perfides Spiel…
Dieser Film basiert auf wahren Begebenheiten, nämlich auf einem dreifachen Mord aus dem Jahre 1980, der von einem Mann namens Werner Kniesek begangen wurde. In seiner Machart ist er sehr einfach, aber sehr erschütternd. Zuallererst muss man sagen, dass in dem Film kaum gesprochen wird, der Killer selbst kommt nur in einem Voice Over zur Sprache, er redet mit dem Zuschauer, wodurch schon fast eine Atmosphäre wie in einem Dokumentarfilm entsteht. Das macht die rohe Gewalt des Killers noch ein gutes Stück realistischer und verstörender, denn diese Kommentare lassen darauf schliessen, dass der Täter nicht sonderlich intelligent ist und sowieso davon ausgeht, dass er bald wieder im Knast sitzt und deshalb lässt er seinen Trieben noch mehr Lauf, denn er muss nichts vertuschen. Sein Töten ist planlos, er geht nur mit dem Gedanken an die Sache, seiner Lust zu frönen. Die guten Schauspieler machen das Ganze dann noch erschreckender, denn die verstehen es, absolut realistisch ihre Angst, so ja auch der Titel des Filmes, darzustellen und so wirkt das ganze Werk noch viel verstörender. Ein echtes Kleinod deutschsprachigen Filmes.
aus http://www.haikosfilmlexikon.de/link/index.php?ID=8182
"Angst" kann durch seine Art, einen Gewaltverbrecher zu portraitieren, ein flaues Gefühl im Magen hervorufen. Wer sensibel ist, den rate ich ab, diesen Film anzuschauen. Wer mit diesem Thema umgehen kann, sollte man sich das Werk jedoch auf keinen Fall entgehen lassen.
Regisseurin: Vivian Naefe
Darsteller: Gisela Schneeberger, Elmar Wepper, August Zirner
Genre: Komödie
Vivian Naefe - Biographie und Filmographie
Vivian Naefe, am 21. Juli 1958 in Hamburg geboren, wuchs in den USA und in München auf. Als 19-Jährige wollte sie zunächst Medizin studieren, mit dem Ziel, sich auf den Teilbereich der Psychiatrie zu spezialisieren. Stattdessen entschied sie sich für ein Praktikum bei der Münchner Abendzeitung, schrieb dort bis 1983 und moderierte im Bayerischen Fernsehen die Reihe "Kino Kino".
Gleichzeitig studierte Vivian Naefe an der Münchner Hochschule für Fernsehen und Film (HFF). Ihr 1982 gedrehter Abschlussfilm, die Kinokomödie Zuckerhut, wurde von der ARD erworben und zur besten Sendezeit ausgestrahlt.
Seitdem zählt Vivian Naefe zu den meist beschäftigten Regisseurinnen der deutschen Fernseh- und Filmszene. Sie inszenierte eine ganze Reihe von Filmen, darunter Krimi-/Liebeskomödien, Tragikkomödien um außergewöhnliche Frauen sowie Psychodramen.
Zu ihren wichtigsten Arbeiten zählen Pizza-Express (1987), Der Boss aus dem Westen (1988), Meine Tochter gehört mir (1992), der zwei Bundesfilmpreise erhielt, Zaubergirl (1994) mit Herbert Knaup und Jasmin Tabatabai, Eine ungehorsame Frau (1998) mit Veronica Ferres, Michael Degen und Lavinia Wilson, Einer geht noch (1999), für den sie mit dem Grimme Preis ausgezeichnet wurde und Bobby (2000).
Es folgte 2001 der Tatort: Kleine Diebe, für den sie mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde, So schnell du kannst (2002), Wellen (2003) und Leo (2004). Dazu kommen die Kinofilme 2 Männer 2 Frauen ? Vier Probleme (1998), Die Wilden Hühner (2005) und Die Wilden Hühner und die Liebe (2007).
Videoinfo:
Dateigröße : 800 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 01:29:07
Film vollständig : Ja
Der Herr Kaplan hat ein Problem. Er glaubt an Gott und auch an Jesus, aber bei der Auferstehung hat er Zweifel. Und wenn man weiß, wie Gerlinde Wolfs Geschichte ausgeht, könnte man fest meinen: Das war ihr Motiv, dieses Drehbuch zu schreiben.
Erst mal aber ist dieser Film mit dem schlichten Titel 'Leo' die ziemlich groteske Version eines Heimatdramas: Nach dem Tod ihrer Mutter Christa (Christa Berndl) finden sich die erwachsenen Kinder auf dem elterlichen Bauernhof ein, um erst untereinander ein paar alte Rechungen zu begleichen und dann das Erbe aufzuteilen. Doch die alte Dame hatte offenbar Grund zur Klage über die eigene Mischpoke und daher den Pfarrer (Matthias Brandt) als Alleinerben eingesetzt. Der engagiert sich, wie es scheint, ganz uneigennützig für die Indianer im brasilianischen Regenwald, und darf sich über eine kräftige Spende freuen: Weil auf Omas Land demnächst ein Flugplatz entstehen soll, werden ihre Ländereien in Bälde mehrere Millionen wert sein. Für die geprellten Erben gibt's nur eins: Der Pfarrer muss aus dem Weg geräumt werden.
Unter der Regie von Vivian Naefe wird aus der potenziell krachledernen Geschichte eine reizvolle Tragikomödie, die am Ende, jeder Logik trotzend, zur fröhlichen Groteske mutiert. Auch zuvor aber sorgen Naefe und Wolf mit diversen makabren Szenen für einige muntere Höhepunkte. Als Tochter Gisela (Gisela Schneeberger) von der Enterbung erfährt, zertritt sie wütend Omas Gebiss; später fallen zwei weitere Kinder zu Füßen der sterblichen Überreste wollüstig übereinander her. Fesselnder als diese Scharmützel am Rande aber sind die Szenen mit dem Kaplan, dem Omas Nachkommen erst gutwillig und dann um jeden Preis Angebote unterbreiten, die der Gottesmann jedoch standhaft ablehnt.
Sehenswert ist 'Leo' vor allem wegen des Titeldarstellers: Matthias Brandt hat sichtlich Spaß an dieser Rolle des Zweifelnden, der zudem die gesamte Sippschaft an der Nase rumführt. Die wiederum demontiert sich gründlich selbst: Der vermeintlich erfolgreiche Chefarzt (August Zirner) ist Alkoholiker und längst entlassen. Auch Kfz-Meister Konrad (Elmar Wepper) lebt auf viel zu großem Fuß: Der angebliche Großauftrag der örtlichen Molkerei ist pure Hochstapelei; Konrads Betrieb ist pleite, für den Milchbetrieb arbeitet er bloß als Fahrer. Sohn Benno (Thomas Schmauser) ist ebenfalls ein Versager, und Tochter Clara (Dorothee Hartinger) war kürzlich nicht etwa in Sachen Berggorillas unterwegs, sondern leidet an einem inoperablen Hirntumor. Gemessen an diesen Jammergestalten ist Kaplan Leo also ein durchaus würdiger Erbe; selbst wenn auch er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. In Sachen Auferstehung aber erlebt er schließlich noch ein veritables Wunder.
Phil Mulloy, 1948 in Wallasey (Cheshire/England) geboren, studiert Malerei am Ravensbourne Art College. Nach seinem ersten Animationskurzfilm wird er zum Royal College of Art zugelassen und wendet sich dem Spielfilm und dem Fernsehen zu. Von 1971, dem Jahr seines Studienabschlusses, bis Ende der 80er Jahre arbeitet Mulloy als Drehbuchautor und Regisseur, insbesondere mit Keith Griffiths, dem Produzenten der Gebrüder Quay und von Patrick Keiller. Seitdem lebt er in Wales und widmet sich auschließlich dem Animationsfilm.
Der Sarkasmus und die beißende Schärfe seiner schwarzen Komöden kennen keine Grenze. Die minimalistische Ästhetik, bewusst roh und primitiv, tragen zu dem unverwechselbaren Stil seiner Filme bei, die ihm zahlreiche international Preise eingebracht haben.
Die trockenen – zuweilen an Hieroglyphen grenzenden – Formen und die mit schwarzer Tinte ausgeführten brutal wirkenden Striche werden sein Markenzeichen. Aber mehr noch als durch den expressionistischen Stil seiner Zeichnungen unterscheidet sich Phil Mulloy durch die Themenwahl und die Behandlung der Themen von den anderen.
„The Sound of Music“, ein wahres Meisterwerk, veranschaulicht die Politik einer gewalttätigen und offensichtlich willkürlichen Kultur, die auf Klassentrennung und kodifiziertem Sexualverhalten beruht. Eine groteske Satire, die in Großbritannien ihresgleichen sucht! Dieselbe sozialkritische Stoßrichtung mit surrealistischem Touch verfolgen „Die Zehn Gebote“: Sie zeigen einen Gott, der, indem der die Menschen nach seinem Vorbild geschaffen hat, seine eigenen Schwächen und seine eigene Inhumanität unter Beweis gestellt hat. „History of the World“ vertritt gewagte Standpunkte und greift aufs Heftigste konservative Vorstellungen an.
Die Eindringlichkeit von Mulloys Bilder- und Vorstellungswelt macht aus dem Animationsfilm nicht nur ein einzigartiges Ausdrucksmittel, sondern sie zeigt den Autor als scharfen Kritiker sozialer Ungleichheit und Verlogenheit und der unterschwelligen Alltagskonflikte.
Inhalt • I N H A L T •
Der ebenso verzweifelte wie kleine marokkanische Gauner André (Jamel Debbouze) hat genug von seinem kümmerlichen Dasein und der ständigen Flucht vor seinen zahlreichen Gläubigern, er beschließt sein Leben mit einem Sprung in die Seine abzuschließen. Just als er seinen Beschluß umsetzen möchte entdeckt er jedoch eine Frau auf der gleichen Brücke und anstatt sich umzubringen rettet André die schöne Unbekannte namens Angela (Rie Rasmussen). Fortan heftet sich Angela wie eine Klette an André, kaum einen Schritt ohne sie kann er noch machen. Aber wie es aussieht tut ihm das gut, denn Angela scheint seinen bisherigen ewigen Begleiter verscheucht zu haben: seine Pechsträhne. Das Blatt wendet sich für André, die Dinge laufen gut wie nie zuvor und schließlich erzählt ihm Angela die unglaubliche Geschichte ihrer Herkunft ... http://www.ofdb.de/view.php?pag...206&full=1
• R E W I E V •
Mehr als sechs Jahre mussten sich Bessons Fans gedulden bis mit Angel - A sein nächstes Projekt das Licht der Leinwand erblickt. Zu sehr hat Luc Besson sein Talent in Dutzende mehr oder weniger nutzlose Werke als Produzent gesteckt. Als seine letzte Regiearbeit The Messenger: The Story of Joan of Arc trotz guten Kritiken an den Kassen floppte, war es ruhig um den Franzosen geworden. Einzig die von ihm in letzter Zeit verfassten Drehbücher drangen aufmerksam in die Öffentlichkeit. Nun ist er wieder zurück an dem Platz wo er hingehört, auf den Regiestuhl. Und diesen Stuhl füllt er mit Präsenz aus, die ihm seit jeher ausgezeichnet hat. Angel - A ist ein kleiner aber feiner Film über Liebe, Angst, das Versagen und der Hoffnung. Angel - A bietet alles was ein cineastisches Herz benötigt. Er beinhaltet Wortwitz, ist sensibel, berührend und mit einer imposanten schwarz / weißen Bildsprache ausgestattet. Jedes einzelne eingefangene Bild erlaubt dem Liebhaber seiner Kunst ein kleines zufriedenes Seufzen. Fast jede Abbildung eingerahmt würde stilgerecht in eine Ausstellung passen. Dabei sei es jedem einzelnen Zuseher selbst überlassen ob er die von Besson selbst geschriebene Geschichte originell findet, oder nicht. Der Punkt ist einfach das Luc Besson das gewisse Gefühl besitzt, jede Szene in eine bestimmte Stimmung zu bringen. Das Flair das Angel - A umgibt ist intensiv und eindrucksvoll. Um diese Bilder in den richtigen Rahmen zu bekommen engagierte Luc seinen französischen Landsmann und Freund Thierry Arbogast. Er gilt als absolutes Genie und einer der großen Photographen Frankreichs. Seine sinnlichen verträumt poetischen Bilder im Film werden oft im Gegenlicht gehalten und ergeben deshalb des öfteren einen karikaturistischen Effekt den man aus diversen Scherenschnittfilmen kennt. Außerdem bietet Angel - A ohne Farben so viele Schattierungen an das getrost auf Bunt verzichtet werden kann. Kunst kann so schön und einfach sein. Und Paris als Schauplatz sowieso !
Ein Mann trifft eine Frau in Paris. ( Luc Besson )
Als Hauptprotagonisten wurden zwei grundverschiedene Typen unter Vertrag genommen. Zum einen der kleinwüchsige Komiker Jamel Debbouze ( Die wunderbare Welt der Amelie ) der den notorischen Lügner und gefallenen Geschäftsmann verkörpert. Zum anderen das dänische Topmodell und Gucci Gesicht Rie Rasmussen, die von Gott gesandt, den kleinen frechen Chaoten wieder auf die Beine helfen soll. Die Beiden sind von so unterschiedlicher Statur das sie eine perfekte, fast bizarre Einheit ergeben. Ihre unendlich langen Beine, ihre Schlagkraft gepaart mit seiner Verzweiflung ergeben ein rührendes Resultat und tragen maßgeblich zum gelungenen Produkt bei. Die restliche Besetzung wurde nach einem typischen Besson Verfahren gecastet und ihre Charakter sind aus früheren Werken altbekannt. Sind es die grimmigen Ganoven mit gebrochener Nase oder die mafiosoähnlichen Gestalten mit Bürstenschnitt. Sie alle bezeichnen den Stil der sich wie ein dünner Faden durch das Gesamtschaffen Bessons zieht. Das Luc gewisse Vorlieben für bestimmte Ähnlichkeiten seiner Darsteller bekannt ist beweist die Besetzung von Rie Rasmussen im Vergleich zu Milla Jovovich.
Einzig die Tatsache das Eric Serra diesmal nicht für den Score eines Luc Besson Film zuständig ist, sorgt für Unmut und Verwirrung. Nicht das der Soundtrack von Anja Garbarek nicht passend oder gar unmelodiös wäre, aber eine vertraute Serra Melodie würde die Empfindung von Angel - A weiter anheben. Den Eindruck mit großer Wahrscheinlichkeit noch bleibender vermitteln. Serras einzigartige Klänge prägen ein Werk und von diesem Status ist die Komponistin und Musikerin Anja Garbarek noch deutlich entfernt. Doch sei für Bessons nächstes Vorhaben Entwarnung angesagt. In Arthur and the Minimoys ist Eric Serra wieder für die musikalische Untermalung zuständig.
Fazit:
Luc Besson beweist mit Angel - A einmal mehr sehr deutlich das es keinerlei Millionen Euro benötigt um einen hervorragenden Film zu inszenieren. Talent und vor allem Fingerspitzengefühl genügt um aus etwas Kleines etwas ganz Großes zu schaffen. Er besinnt sich wieder auf alte Stärken und sein Comeback lässt auf weitere Geniestreiche, wie Dieser einer ist, hoffen... http://www.dvd-forum.at/8366/fi...detail.htm
Jesus, Du weißt - von Ulrich Seidl (2003) DivX5 (Reupp)
Inhalt, Review & Links
Inhalt • I N H A L T •
Ein Film als Beichtstuhl. Menschen gehen in die Kirche, Menschen sitzen alleine in der Kirchenbank, Menschen beten zu Jesus, der ihnen alles ist: Vater und Freund, Heiland und Retter, Wegweiser und Klagemauer, Redender, Schweigender, Liebender.
Da ist etwa ein Student, der gegen den Willen seiner Eltern täglich die Messe besucht, seine ganze Freizeit in der Kirche verbringt und der Jesus einfach alles erzählt und alles bereut: erotische Phantasien wie Heldenträume.
Da ist eine Mutter von zwei Kindern, die genauso viel Zeit in der Kirche verbringt wie zu Hause, wo sie seit Jahren ihren gelähmten Mann pflegt. Innigst bittet sie Jesus, dass er ihren Mann, einen Moslem, heilen möge. Der wiederum sieht in seiner Krankheit die Gottesstrafe dafür, dass er eine Christin geheiratet hat.
Oder die pensionierte Chemielehrerin, die von ihrem Lebensgefährten mit einer anderen Frau betrogen wird. Sie sinnt im Gebet nach Rache. Aber ist Rache nicht Sünde? Wie viele andere kommt sie in die Kirche und klagt, kollaboriert, sinniert, bekennt, grübelt und bittet Jesus, er möge ihr verzeihen.
Formal streng zeigt Ulrich Seidls neuer Film JESUS, DU WEISST sechs fragmentarische Porträts von Gläubigen, die ganz persönlich mit Jesus sprechen. Jede der sechs Geschichten öffnet dabei einen Raum, eine Intimität, eine Aussicht auf das, was man Gott nennen könnte. http://www.riffraff.ch/index.html?/P.../Film0410.html
• R E W I E V •
Österreich und die katholische Kirche: Das ist auch die Geschichte einer langen Feindschaft. Der grosse Polemiker Thomas Bernhard bezeichnete den Nationalsozialismus einmal als ?Katholizismus mit seltsamen Kreuzen?. Von derart heilig-nüchternem Zorn ist Ulrich Seidl mit ?Jesus, Du weisst? weit entfernt - und dennoch nicht weniger radikal. Der Wiener gibt seit ?Tierische Liebe?, ?Models? oder ?Hundstage? den provokativen Chronisten jenes sehr dumpfen Österreich, das Hunde vögelt, während sich die Schickeria am Wiener Opernball einbildet, ihr Land sei noch Weltmacht. Im Seidl'schen Panoptikum dreht sich nie jemand im Dreivierteltakt in der Hofburg zu Wien, dafür immer viel um Verzweiflungssex im Reihenhaus bei Attnang-Puchheim. Ausserhalb, ausser sich, abgefuckt: Hier beginnt die Seidl-Zone.
Und jetzt also ein Dokumentarfilm über Glauben und Kirche; ein waschechter, muss man sagen, weil das bei Ulrich Seidl, dem Grossmeister des inszenierten, genannt ?Fake-Dok?, keineswegs selbstverständlich ist. ?Nicht die Heuchelei oder Erstarrtheit, das Zeremonielle, Bigotte, autoritär Konservative oder den Kitsch an der katholischen Kirche?, habe er zeigen wollen, so der Regisseur - und bei Gott, er tut es nicht. Seidls Neuer wurde hymnisch als ?Hardcore-Variante aller Religionsfilme? gefeiert, weil er reduzierter ist, als alle anderen vor ihm, und vor allem intimer: In ?Jesus, Du weisst? wird nur gebetet, und zwar laut und deutlich. Der Student bereut seine erotischen Phantasien. Die Hausfrau beklagt die Unfähigkeit ihres Mannes, das richtige Fernsehprogramm auszuwählen. Die alte Dame, betrogen von ihrem Gatten, sinnt im Gebet nach Rache. Sechs Menschen öffnen ihre Herzen, heben die Stimme, gestehen Missbrauch, Einsamkeit und Verzweiflung - und blicken doch nur in Seidls Kamera.
Spätestens an dieser Stelle zeigt sich die Radikalität dieses Films, die sich programmatisch im ersten der sechs Porträts andeutet. ?Jesus, Du weisst? kokettiert auch mit dem Konzept einer Fernseh-Talkshow, aber Seidl verweigert seinem Personal genau das, was ihm Pfarrer Fliege & Co. gerne garantieren: Da ist niemand, der so etwas wie Trost spendet; da ist im Grunde überhaupt nichts, ausser Menschen und ihr fester Glaube, dass dieser Jesus, der stumm über den Betern am Kreuze hängt, sie erhört und ihre Not. Das nachgerade erschütternde Allein-Sein wird noch totaler, weil Seidl es im Bilde verdoppelt. Nie waren seine Tableaus stimmiger: Wir sehen gezeichnete Menschen, nein, nur Köpfe, wie abgesunken auf den unteren Bildrand. Und über ihnen wölbt riesig sich die Kirche. Steinhimmel. Schweigen. Grossartig.
Text: Stefan Gubser
Joel & Ethan Coen: O Brother, Where Art Thou? (Reupp)
(DVDRip DivX)
Story
Mitten in der Depressionszeit, mitten in Mississippi, mitten in einem Maisfeld: Angeführt von dem redegewandten Everett Ulysses McGill gelingt drei Häftlingen die Flucht aus einer Sträflingskolonne. Everett hat seine Kumpanen Delmar und Pete mit der Aussicht auf einen sagenhaften Goldschatz zur Flucht überredet. Doch zunächst hat das chaotische Trio noch ganz andere Sorgen - denn auf ihrem Weg in die Freiheit warten jede Menge seltsame Zeitgenossen auf sie...
Regie: Mamoru Hosi
Darsteller: Goro Inagaki, Kôji Yakusho
Originaltitel: Warai no daigaku
Herstellungsland: Japan
Handlung:
1940, Tokyo. Hajime Tsubaki (Goro Inagaki) is a writer / director, working for 'The University of Laughs Theatre Group'; a small theatre who put on comedies, laced with parody and satire. He is taking his latest work, a play named 'The Tragedy of Juleo and Romiet', to be approved by the police censor, before the theatre company can begin rehearsals, but he runs into trouble with the new censor. Mutsuo Sakisaka (Koji Yakusho) has returned to Japan, after working in China suppressing anti-Japanese sentiment, he has been re-assigned to work as a cultural censor. Sakisaka is a man, ill at ease in his new role, although his superiors believe that he, a man so unreceptive to humour, is the ideal person for the job.
Maybe it's because it is the first comedy he encounters, but Sakisaka takes particular interest in Tsubaki's script. Sakisaka is not sure that comedy has a place in contemporary Japan, given the current environment, and barracks Tsubaki, insisting he cannot approve the play: furthermore, he says that it is simply not funny. Tsubaki is undeterred, he's used to the censor's requests and asks what needs changing. When Sakisaka responds, his requests for narrative amendments suggest that he may be harbouring a healthy, if not slightly cruel, sense of humour. Tsubaki doesn't miss this, indeed, he is inspired and returns the next day with, what is to be, his first of many rewrites. So begins a strange relationship between censor and playwright, a friendship between Sakisaka and Tsubaki, and the development of a better script.
Hippolito, ein von der kubanischen Revolution enteigneter Bourgeois, erfährt am Totenbett seiner Schwiegermutter, daß sie in einem von zwölf englischen Stühlen, die einst im Blauen Salon ihrer Villa standen, ihre Juwelen versteckt hat.
Schleunigst begibt er sich auf die Suche. Doch in der Villa wird er nicht fündig: Sie dient heute als Altersheim, und Hippolito stößt hier nur auf Oscar, einen seiner ehemaligen Dienstboten, den er als mithelfenden Schatzsucher engagiert. Gemeinsam ziehen sie durchs Land ? ebenso wie ein gefährlicher Rivale auf der Jagd nach dem Schmuck: Denn die Schwiegermutter hat auch ihrem Beichtvater mitgeteilt, daß sich in einem der Stühle ein Schatz befindet...Frei nach dem gleichnamigen Roman von Ilf und Petrow, der auch in Deutschland mit Heinz Rühmann und Hans Moser in den Hauptrollen (?13 Stühle?) verfilmt wurde.
Regisseur: Wayne Wang, Paul Auster
Darsteller: Madonna , Roseanne , RuPaul , Victor Argo, Keith David, Giancarlo Esposito, Michael J. Fox, Stephen Gevedon, Mel Gorham, Peggy Gormley, Jared Harris, Jim Jarmusch, Harvey Keitel, Sharif Rashed, Lou Reed, Mira Sorvino, Lily Tomlin, Malik Yoba, Jose Zuniga
Genre: Drama
Videoinfo:
Dateigröße : 899 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 01:19:52
Film vollständig : Ja
Tabakladenbetreiber Auggie (Harvey Keitel) ist Anlaufstelle für alle Probleme seiner Kunden. Hier werden Sorgen abgeladen, Verführungskünste geprobt, psychologische Fragebögen ausgefüllt und letzte Zigaretten geraucht. Doch das kleine Paradies ist in Gefahr. Ladenbesitzer Vinnie plant, Auggies Shop an eine Reformkostkette zu verkaufen...
This tragicomedy is the second feature for Dusan Makavejev, the most celebrated Yugoslavian director of the 1960s. Included in this montage of stories is an erotic love scene, a strudel recipe, rat catching, and a graphic autopsy of a female victim. The plot concerns a love affair between a switchboard operator and a rat catcher. In most of his films, Makavejev takes a decidedly anti-Stalinist stance and champions the causes of individual political and sexual freedom. The director claims that style is not as important, as any kind of feature can tell the story. One of his favorite tools is using the element of psychological surprise. ~ Dan Pavlides, All Movie Guide
Handlung:
Die junge und selbstzweiflerische Satoko arbeitet als Telefonistin in einer Agentur für Callgirls und wird von ihrem Chef belästigt. Akiyo arbeitet bei der gleichen Agentur als Callgirl. Sie ist in dieser Branche eine Veteranin, die dadurch auch Dinge tut, die ihre Kolleginnen nicht tun müssen. Toko ist Künstlerin und hat Bulimie. Ihre aktuelle Auftragsarbeit für einen Verlag, in dem sie ohne grosse Vorgaben Gott malen soll, stürzt sie in eine Schaffenskrise. Und die bildhübsche aber naive Chihiro, die mit Toko in einer WG lebt, verliebt sich in einen Kerl, der sie nur ausnützt.
Regisseur: Ken Russell
Darsteller: William Hurt - Professor Eddie Jessup
Blair Brown - Emily Jessup
Bob Balaban - Arthur Rosenberg
Charles Haid - Mason Parrish, Professor of Endocrinology at Harvard Medical School
Thaao Penghlis - Prof. Eduardo Eccheverria at University of Mexico
Miguel Godreau - Primal Man
Dori Brenner - Sylvia Rosenberg
Peter Brandon - Alan Hobart
Charles White-Eagle - The Brujo, Hindris Indian
Drew Barrymore - Margaret Jessup
Megan Jeffers - Grace Jessup
Jack Murdock - Hector Orteco
Francis X. McCarthy - Obispo
Deborah Baltzell - Schizophrenic Patient
Evan Richards - Rosenberg (jung)
Hap Lawrence - Endocrinology Fellow
USA 1980
Genre: Horror
Videoinfo:
Dateigröße : 800 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 01:38:32
Film vollständig : Ja
Ein hochbegabter aber auch eigensinniger Wissenschafter (William Hurt), der die Auswirkungen auf den menschlichen Geist erforschen will, lässt sich auf einen gefährlichen Selbstversuch ein. Um eine alte mittelamerikanische Mixtur auszuprobieren steigt er in einen völlig isolierten, mit Salzwasser gefüllten Tank. Unkrontrollierbare, schreckenserregende Veränderungen beginnen und faszinierende Halluzinationen öffnen ihm geheimnisvolle Welten und neue Dimensionen - die werden aber auch zur Gefahr für seine Mitmenschen.
Um die Jahrhundertwende lernt der Franzose Claude Roc die hübsche und lebensfrohe Bildhauerin Anne Brown kennen. Kurzerhand lädt sie ihn für die Ferien zu ihrer Familie nach Wales ein und hofft dabei, dass sich Claude in ihre schüchterne Schwester Muriel verliebt. Nach einiger Zeit hält Claude tatsächlich um Muriels Hand an, doch sowohl die Mutter von Claude als auch die der beiden Schwestern wollen diese Heirat nicht. Wenn Claude und Muriel sich jedoch nach einem Jahr der Trennung noch lieben, so würden sie ihre Meinung ändern.
Regie: Wayne Wang
Darsteller: Jeremy Irons, Gong Li, Maggie Cheung, Michael Hui, Rubén Blades
Originaltitel: Chinese Box
Herstellungsland: Frankreich, Japan, USA
Handlung:
Hongkong im Dezember 1996: Die Stadt feiert das letzte "freie" Silvester vor der Übergabe der britischen Kronkolonie an China. Mittendrin feiert auch der britische Journalist John. Er will die Frau, die er seit Jahren unglücklich liebt, dazu bewegen, mit ihm nach England zu gehen. Doch die Exil-Chinesin Vivian wartet weiter darauf, dass der Broker Chang sie heiratet - seit Jahren vergeblich. Kurz darauf erhält John die ärztliche Diagnose Leukämie. In den verbleibenden sechs Monaten bis zu seinem Tod - und bis zum Machtwechsel - streift John mit seiner Videokamera umher und trifft dabei das faszinierende Straßenmädchen Jean...
Blue Movie (Andy Warhol, 1969) German - TV Rip - 3Sat - XviD (Reupp)
Infos
Wie in allen Factory Filmen setzt Warhol die stehende Kamera als unbestechliches und unsentimentales Medium ein und zeigt damit eine oft auch unspektakuläre Wirklichkeit.
In Blue Movie (aka Fuck) zeigt er wie Vivia und Louis Waldon einen idyllischen Nachmittag in einem New Yorker Apartment verbringen. Bei seinem Erscheinen sorgte der Film für Aufruhr. So wurde seine Vorführung in den USA zunächst verboten und der Spiegel schrieb 1969: ?Eine Frau mit kleinen Brüsten und prallen Schenkeln sowie ihr muskulöser Partner haben Filmgeschichte gemacht. Denn erstmals seit Bestehen des Kommerz-Kinos ist für die Vorführung in aller Öffentlichkeit ein Beischlaf nicht vorgetäuscht, sondern wirklich aufgenommen worden.?
Mit Live-Phrasering wird bei volts&visions die Filmvorführung durch Live-Kommentare ergänzt und angereichert. Auf einem Parallel-Screen kommentieren und erläutern Barbara Brandmaier, H.G. Hildebrand, Marc Menden und Christoph Virchov. http://www.voltsandvisions.ch/f...arhol.html
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Andy Warhol sagte: "Ich wollte immer einen Film machen, der nur vom Ficken handelt, von nichts sonst, so wie es in 'Eat' nur ums essen geht, und in 'Sleep' nur ums schlafen. Also drehte ich im Oktober '68 einen Film mit Viva, die mit Louis Waldon Sex hat. Ich nannte ihn 'Fuck'."
Obwohl Viva und Louis Waldon im Film Geschlechtsverkehr haben, verbringen sie viel Zeit damit, über den Vietnamkrieg und über Essen kochen zu reden und zu Duschen. Die blaue Färbung des Films war nicht geplant, sondern das Ergbnis eines Fehlers. Warhol benutzte tungsten (Kunstlicht) Film, aber das Sonnenlicht schien in Bourdons Apartement, wodurch die blaue Färbung entstand.
Video Info
"blue Movie" habe ich aus dem Netz und ist leider nicht vollständig.
Dateigröße : 1.04 GiB
Format : Audio Video Interleave
Gesamte Bitrate : 1211 Kbps
Spielzeit : 2h 3min
Verwendetes Programm : VirtualDubMod 1.5.10.1 (build 2366/release)
verwendete Encoder-B : VirtualDubMod build 2366/release
De Noorderlingen - 1992
(DVB-capture / deutsch) (Reupp)
Info / Review
Originaltitel: De Noorderlingen
Herstellungsland: Niederlande
Dauer: 108 Min.
Erscheinungsjahr: 1992
Regie: Alex van Warmerdam
Dateigröße: 699 MB
www.cinema-muenster.de: "Ein kleiner nordholländischer Ort am Rande eines dunklen Waldes, ein halbfertiges Wohnbauprojekt mit blitzsauberen Straßen. Hinter den Fassaden verbergen sich merkwürdige Charaktere.
Der voyeuristische Postbote, der alle Briefe liest, bevor er sie zustellt, der kurzsichtige, impotente Förster und seine unbefriedigte Gattin, der gutmütige Metzger, der seine Fleischeslust nicht zügeln kann, seine rundliche, von religiösem Wahn besessene Frau, die am liebsten nur mit dem heiligen Franziskus verkehren würde und der pubertierende Sohn der beiden, der sich mit dem Freiheitskämpfer Lumumba identifiziert. Und dann ist da noch der düstere Wald am Rande der Siedlung...
Eine rabenschwarze Satire auf calvinistische Aufgeklärtheit und katholische Bigotterie. "Noorderlingen ist randvoll von hanebüchenen Geschichten, skurrilen Figuren und unerhört komischen Situationen. Wer "Delicatessen" mochte, "Toto, der Held" und "Leolo", der wäre verrückt, sich Noorderlingen entgehen zu lassen."
Video Details:
Video:
Format: Avi
Codec: XviD
Bitrate: 853 kb/s
Auflösung: 652 x 426
Italien nach dem Zweiten Weltkrieg: In einem Flüchtlingslager lernt die Litauerin Karen den Soldaten Antonio kennen. Um möglichst schnell aus dem Lager zu kommen, heiratet sie den eher simplen Fischer von der Vulkaninsel Stromboli vom Fleck weg.
Sie reisen nach Stromboli. Karen ist entsetzt über die Armut und die Kargheit der Insel und möchte am liebsten sofort wieder abreisen. Hoch über der Insel droht immer der aktive Vulkan.
Schnell erregt die attraktive Frau Missgunst und Unverständnis bei den Einheimischen. Zu ihrem Erstaunen sind viele der älteren Bewohner zurückgekehrte Emigranten aus den USA und sprechen hervorragend englisch. So findet sie auch nur zu den alten Leuten einen herzlichen Kontakt. Der Pfarrer der Insel antwortet auf Karens Verzweiflung nur mit Plattitüden. Ein harmloses Treffen am Strand mit dem Leuchtturmwärter wird von der Bevölkerung mit Schadenfreude beobachtet und Antonio wird darauf als ?Cornuto?, als Gehörnter verspottet. Hilflos verprügelt er seine Frau. Trotzdem versucht sie, sich zu arrangieren. Mit Entsetzen wohnt sie einer blutigen Fischjagd mit Netzen bei.
Der Vulkan bricht aus und zwingt die Bevölkerung, die Nacht auf dem offenen Meer zu verbringen. Die inzwischen schwangere Karen ist nun entschlossen, zu fliehen, weil sie ihr Kind nicht auf dieser Insel zur Welt bringen möchte. Sie hat gehört, dass auf der anderen Seite der Insel jemand ein Motorboot hat und versucht, über den Berg dorthin zu gelangen, bricht aber auf dem Vulkan zusammen. Sie fleht zu Gott, ihr doch zu helfen. http://de.wikipedia.org/wiki/St...oli_(Film)
Regisseur: Roberto Rossellini
Darsteller: * Ingrid Bergman: Katherine Joyce
* George Sanders: Alexander (Axel) Joyce
* Leslie Daniels: Tony Burton
* Natalia Ray: Natalie Burton
* Maria Mauban: Maria
* Anna Proclemer: Prostituierte
* Jackie Frost: Betty
* Paul Muller: Paul Dupont
Italien 1954
Genre: Drama
Videoinfo:
Dateigröße : 700 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 01:21:41
Film vollständig : Ja
Ein britisches Ehepaar, Katherine und Axel Joyce, sind in Italien unterwegs um eine geerbte Luxusvilla in Neapel zu besichtigen und nach Möglichkeit zu verkaufen. Mit ihrem Rolls-Royce fahren sie gelangweilt auf der Landstraße. Axel meint, dass ihm seine Arbeit ? er ist Jurist ? fehlen würde. Im Hotel gesellen sie sich abends zu Leuten in der Bar, wo sie Bekannte aus England treffen, und im Restaurant schmeichelt Axel einer attraktiven Dame. Am nächsten Tag spricht Katherine ihn darauf an, aber er reagiert gleichgültig. Sie fahren zusammen mit dem Hauswart der Villa, Tony Burton, zum Anwesen des verstorbenen Onkels. Sie besichtigen die Villa mitsamt ihren Kostbarkeiten und ihrer Terrasse mit Blick auf den Vesuv. Nach dem Essen, beim Sonnenbad auf der Terrasse erinnert sich Katherine eines Gedichts: ?O du wahrer Tempel des Geistes, du schwerelose Höhle der Seele, reines asketisches Bildnis, vor dir verwirrt sich das Denken, wird schwer, unklar und tief.? Es stammt von Charles, einem alten Freund Katherines, der zwei Jahre zuvor umgekommen ist. Sie lobt seine Dichtkunst schwärmerisch, während Axel dem nicht viel abgewinnen kann und mit Sarkasmus reagiert. Später fährt sie alleine ins Museum (dabei sagt sie zu sich selbst, dass sie ihn wegen seiner Arroganz hasse). Dort besichtigt sie diverse griechische und römische Statuen.
Der Büroangestellte Katsuhiko Kobayashi zieht mit seiner Familie endlich in das schwer ersparte Reihenhäuschen am Rande von Tokio. Eigentlich müsste das Familienglück nun vollkommen sein, doch der Umzug ins eigene Haus tut Familie Kobayashi gar nicht gut: Der Vater beginnt einen Kampf mit Termiten die sich im Keller ausbreiten, der Sohn verliert vor lauter lernen fast den Verstand und der Großvater laboriert an Weltkriegs-Erinnerungen. Nun sieht Kobayashi nur noch einen Ausweg aus dem Wahnsinn:
Gruppen-Selbstmord...
Damit ist die Familie aber nicht einverstanden und es entfacht ein Kampf jeder gegen jeden. Überlebt die Familie diesen Kampf, und viel wichtiger bleibt das Eigenheim stehen?
Wilkommen bei den Kobayashi, der Familie mit dem umgekehrten Düsenantrieb!
La guerre des boutons aka Der Krieg der Knöpfe, UmeU 1961
Info zum Film:
Regie: Yves Robert
Darsteller: Jacques Dufilho, Yvette Étiévant, Michel Galabru
Originaltitel: La guerre des boutons
Herstellungsland: Frankreich
Handlung:
Bereits seit Generationen bekämpfen sich die Jungen zweier französischer Dörfer. Warum, das weiß niemand so genau.
Um dem "Feind" häuslichen Ärger einzubringen, schneiden sich die Jungs bald gegenseitig alle Knöpfe, Hosenträger und Schnürsenkel ab.
So beschließen sie, die nächste Schlacht nackt zu schlagen. An die unangenehmen Seiten von Brennesseln dachte dabei jedoch niemand...
Minotauromaquia [Kurzfilm] - von Juan Pablo Etcheverry (2004) DVDRip - XviD (Reupp)
Info/Review & Link
Minotauromaquia
Kurzfilm, Spanien 2004, 9:12min
Regie: Juan Pablo Etcheverry, Drehbuch: Juan Pablo Etcheverry
Musik: Igor Stravinsky ("Der Feuervogel")
Animation: Juan Pablo Etcheverry, SAM, Pablo Pellicer
Ton: Enrique Otero, Daniel Pati?o (ohne Dialoge)
Produktion: Ignacio Benedeti Cinema, Produzent: Ignacio Benedeti
Pablo Picasso irrt durch das Labyrinth des Minotaurus. Um Freiheit zu erlangen, muss der Künstler nicht nur die Undurchschaubarkeit der Wege, sondern vor allem die Gestalten seiner eigenen Schöpfung bezwingen.
Inspiriert von Picassos Werk und dem kretischen Mythos des Labyrinths des Minotaurus öffnet Juan Pablo Etcheverry Zugang zu einer metaphorischen Welt, einem Bildnis aus der Irrung, Verzweiflung und Magie künstlerischen Schaffens. Wie in seiner früheren Animation "Dog Interface" (2000) mischt Regisseur Etcheverry verschiedenartige Materialien, wie Plastilin-Figuren, Bilder, Ölmalerei und Zeichnungen, und lässt sie durch Computeranimation zum Leben erwachen.
Der 1975 in Uruguay geborene Juan Pablo Etcheverry studierte an der Kunstakademie in Barcelona und realisierte bereits einige erfolgreiche Animationsfilme, darunter auch Spots für den spanischen TV-Sender "Calle 13" der Universal Studios. Für seine bemerkenswerte Animation "Minotauromaquia" gewann Etcheverry 2005 auf dem Filmfestival von Drama den "Prix UIP" und wurde für den Europäischen Filmpreis 2005 nominiert. habe davon keinen Link
Ah, Pook Is Here (Philip Hunt, 1994) [Kurzfilm- erzählt von William S. Burroughs] DivX3 (Reupp)
Info & Review
Inhalt
Ah Pook is here. Deutschland, 1994. Regie: Philip Hunt. Drehbuch: William S. Burroughs. Produktion: Eddel Beck. Kamera: Philipp Timme. Musik: John Cale. Darsteller: William S. Burroughs. Farbe. 9 Min.
In den verstreuten Überresten eines ausgebrannten Kosmos sitzt der letzte, vergessene Gott der Panik und diskutiert mit seinem ?Alter Ego? über das unvermeidbare Gleichgewicht zwischen Leben und Tod. Erzählt von William S. Burroughs. OFDB
Review
"Death needs time, like the junkie needs junk" ? ein typisches Exzerpt aus den Schriften von William S. Burroughs. Versuchte man in den Sechzigern das literarische Werk Burroughs' in eine Experimentalfilmform zu pressen, geht hier der britische Filmemacher Philip Hunt anders vor: Er kreiert eine unwirkliche, außerirdische Parallelwelt auf der eine höchst eigentümliche Figur die Texte aus William S. Burroughs Werken "Ah Pook is here" und "Interzone" spricht. Die Stimme Burroughs' entnahm Hunt den Audiokassetten Burroughs'. Hier bekommen Burroughs Meditationen über Krieg, Tod und amerikanische Zivilisation ein animatorisches Bühnenbild, surreal und wirr. Die Figur, die die Lippen zu Burroughs' Reden bewegt, weißt sich als "Gott der Panik" aus ? das letzte Überbleibsel unserer Zivilisation. "Death needs time for what it kills to grow in for Ah Pook's sake".
"You stupid, greedy, American death sucker". Ob die Visualisation der Texte stimmig ist bleibt fraglich ? sicher aber ist, dass "Ah Pook is here" ein hübscher, an einer deutschen Filmakademie entstandenen Animationsfilm ist. Die feine, wenn auch abschreckend obskure Animation scheint filigran ausgearbeitet zu sein. Dazu spielt die experimentelle Musik von John Cale. Als Computeranimation ist "Ah Pook is here" ein voller Erfolg, für eine stimmige Übersetzung des voller formalexperimentellen Universums Burroughs' reicht der Film jedoch nicht aus. http://www.mitternachtskino.de/Ah%20...0is%20here.htm