Au hasard Balthazar - Zum Beispiel Balthasar (Robert Bresson, 1966) DVDRip - französisch mit deutschen. ext. Subs - XviD (Reupped)
Info & Review
Inhalt
Der Film schildert das traurige Leben des Esels Balthazar von seiner behüteten Kindheit, umgeben von Kindern bishin zu Mißhandlung im Erwachsenenalter und Tod. Sein Leben verläuft parallel mit dem seiner Namensgeberin, welche von ihrem sadistischen Liebhaber ausgepeitscht wird. Doch dann findet er seinen Frieden bei einem Müller, der ihn für die Reinkarnation eines Heiligen hält... OFDB
Review
Frankreich/Schweden 1966,
Regie: Robert Bresson,
Buch: Robert Bresson,
Kamera: Ghislain Cloquet,
Musik: Franz Schubert, Jean Wiener,
Produzent: Mag Bodard.
Mit: Anne Wiazemsky, Paul Asselin, François Lafarge, Philippe Asselin, Nathalie Joyaut, Walter Green, Jean-Claude Guilbert, Pierre Klossowski.
Laufzeit: 91 min.
Geburt, Leiden und Sterben des Esels Balthasar: Das Tier, das sehr jung von zwei Kindern, Marie und Jacques aufgenommen und christlich getauft wurde, wird im Laufe seines Lebens zum Träger unterschiedlichster, jedoch gleichartig erniedrigender Arbeiten. Als Träger größter Lasten erträgt es die Peitschenhiebe ebenso geduldig, wie beim Ziehen eines Mühlsteins, als Zirkusattraktion oder als Transportmittel für eine an den Grenzen agierende Schmugglerbande.
Der Zenit der cineastischen Askese: Robert Bressons überwältigend einfaches und doch endlos kompliziertes Meisterwerk von 1966 gehört zu den besten Arbeiten des einzigartigen Filmemachers.
"Jeder, der diesen Film sieht, wird absolut erstaunt sein, denn dieser Film ist wahrhaftig die Welt in anderthalb Stunden." (Jean-Luc Godard)
"Über die letzten 15 Jahre erschien Bresson wie Gott selbst, entfernt, jenseits der Kommunikation. Nun ist Bresson, wie Gott, tot." (Paul Schrader)
Man muss sich eine Welt vorstellen, in der das Unschuldige gänzlich einsam dem vollendet Sündigen gegenübersteht. Nicht aber als kämpfender Heros, sondern als unterworfenes, besiegtes Wehmutswesen, das alle Resistenz abgelegt und sich nun mit dem Fügen abgefunden hat. Es existiert so lange in dieser Welt - beobachtend, hinnehmend, duldend - bis es entweder untergeht oder selbst schuldig und vom System vernichtet oder eingeebnet wird. Wenn uns sein Sterben nicht mehr mit tiefem Entsetzen treffen und bedrücken kann, so haben wir uns selbst zum Bestandteil dieser Welt gemacht, in der allein ein trauriger Fatalismus die Gefühle bestimmt. Das Sterben Balthasars am Ende von Au Hasard Balthazar ist ein Augenblick, der zu einer solch essentiellen Kreuzung werden kann, an der wir entweder zu Tränen gebracht, oder von einer kühlen Gleichgültigkeit heimgesucht werden.
Robert Bresson war einer der eigentümlichsten und unvergleichbarsten Filmemacher in der Geschichte des Kinos. In völlig beispiellosen Filmen kreierte er einen Stil der völligen Reinheit, Nüchternheit und augenscheinlichen Attraktionslosigkeit. Die Darsteller in seinen Filmen drücken fast niemals Emotionen aus, die für die Kamera sichtbar wären. Nie habe ich bei Bresson eine Träne vor der Kamera fließen sehen und selbst wenn es sie gäbe, so würde sie wohl über ein Gesicht wie aus Marmor laufen und so gewollt so unwirklich wirken, wie alle Kinotränen es sind. Robert Bresson war wie nur wenig andere große Regisseure sehr weit weg vom "Kino" und dafür umso näher beim "Film". Keine seiner Arbeiten könnte ich mir in ihrer Wirkung als Roman vorstellen, als Bühnenstück, oder gar als Gemälde oder Bildhauerei. So viele - auch manche großartigen - Filme sind ihrem Medium fürchterlich undienlich gegenübergestellt, missbrauchen die bewegten Bilder quasi zur bloßen, schrittweisen Visualisierung von Texten oder Gedanken und glauben, sie machten sich selbst dadurch "filmischer", indem sie sich mit ausladenden Effekten und Tricks schmücken. Bressons Filme haben keine Effekte, keine Tricks, keine Experimente und ultimativ vielleicht noch nicht einmal mehr das, was wir uns heute unter "Kino" vorstellen wollen. Wer noch nie mit Bresson in Kontakt gekommen ist und sich einen seiner Filme ansehen möchte, muss also darauf gefasst sein, eine Vision dessen zu bekommen, wie das "Kino" hätte sein können, wäre es in der Meinung der breiten Öffentlichkeit nicht degradiert zur Massenkunst des 20. Jahrhunderts und somit faktisch schon allen deshalb anderen Künsten untergeordnet worden. Um sich Bresson anzunähern, muss man seine Filme anschauen mit einer Haltung, die die Konventionen und bekannten "Gemütlichkeiten" zu verwerfen im Stande ist. Seine Filme benötigen Offenheit für ein Kino der grundlegenden Essenz, frei von jedweder Ausschmückung. Wer meint, Kunst sei das, was besonders diffizil herzustellen ist, was ungemein "erschlagend" oder direkt auf den ersten Blick "genial" erscheint, der wird die Meisterwerke Robert Bressons weder verstehen (was zuweilen in der Gänze des Wortes sowieso beinahe unmöglich scheint), noch wird er sie genießen können. Diese Filme sind oftmals anstrengend, immer wieder voller Hermetismus und ihre unvergleichliche Kargheit kann bisweilen zu einem völligen Fehlen von "Zugängen" führen - und dennoch zwingen sie zum mehrfachen Anschauen, denn bei einem Minimalisten wie Bresson einer war, lassen sich oftmals die bedeutsamsten Zusammenhänge aus den scheinbar kleinsten Gesten, Situationen und Bildern erschließen. Wer Au Hasard Balthazar mit zwei wachen Augen anschaut, ihm mit der gegebenen Aufgeschlossenheit begegnet, der erfährt vielleicht den unsagbaren Reichtum dieses Films und kann in ihm wohlmöglich tatsächlich "die Welt in anderthalb Stunden" entdecken.
In Au Hasard Balthazar erreichte Robert Bressons ureigener und endlos oft besprochener Stil 1966 seinen Höhepunkt hinsichtlich der "Kompression". Auch wenn mir immer Un Condamné A Mort S'Est Echappé Ou Le Vent Souffle Ou Il Veut (Ein Zum Tode Verurteilter Ist Entflohen, 1956) als sein - im Hinblick auf die Ausführung der Prämisse und das Hinsteuern auf ein bestimmtes, dem Zuschauer schon aus dem Titel bekanntes Ereignis - am meisten konzentrierter Film erschien, so ist Au Hasard Balthazar doch gerade bezüglich dieser spezifischen Reduktion aller theatralischen Mittel noch rigoroser und kompromissloser. Wie kein anderer der großen Regisseure der Filmgeschichte bediente sich Bresson in seinen Werken immer wieder des Mittels der filmischen Ellipse: Seine Meisterwerke sind ultimativ reduziert auf das, was die Handlung vorantreibt, was Bressons Intentionen unterstrich oder dem Aufbau der Charaktere diente. Somit bestehen diese Filme faktisch aus einer Aneinanderreihung von essentiellen Sequenzen, von denen jede einzelne höchst wichtig zur Annäherung an den Film, und keine einzige "überflüssig" ist. Es ist daher in Robert Bressons Filmen auch gänzlich bedeutungslos, wovon seine diese "handeln", denn beinahe jeder von ihnen lässt sich in einem Satz zusammenfassen. Wenn mich jemand danach fragt, worum es in Bressons letztem Meisterwerk L'Argent (Das Geld, 1983) ginge, so ist eine Antwort auf diese Frage extrem schwer zu finden, weil eine jede, die auf eine Beschreibung der Handlung im eigentlichen, ursprünglichen Sinne hinzielt, der Wirkung dieses fantastischen Films nicht einmal im Ansatz gerecht wird. In seinem Buch "Notes Sur Le Cinématographe" (englischer Titel: "Notes On The Cinematographer") schreibt Bresson: "Man sollte durch Gefühle Ereignisse bewirken, nicht andersherum." Dieser kurze, prägnante Satz fasst zusammen, wofür Bressons Werke stehen, und deckt gleichzeitig einen weit verbreiteten Irrtum in der Rezeption von Filmen auf: Es zählt nicht, wovon ein Film "handelt" (die Reduktion der Qualität auf den "Wert der Handlung" ist die primitivste Form der Erniedrigung des Films), sondern viel mehr zählt die Art, wie er in der Behandlung seines Themas vorgeht, oder, wie er mit dem narrativen Nichts umgeht, wenn er gar keine, oder zumindest keinerlei zusammenhängende "Handlung" hat. Es gibt eine ganze Reihe von vorzüglichen Filmen, die die "Frage nach der Handlung" völlig ad absurdum führen. Eines der herausstechendsten Beispiele, die mir hier in den Kopf kommen, ist Jacques Tatis Playtime (1967). Wohl niemand würde sich den Film aufgrund seiner "Handlung" (ein etwas biederer Herr irrt durch eine futuristische, menschlich unterkühlte Stadt) anschauen - und dennoch ist Playtime die vielleicht kühnste und außergewöhnlichste Komödie der Tonfilmzeit. Sie gewinnt Reiz durch Tatis ästhetisch geniale Bildkompositionen, sein Spiel mit Ordnung und Chaos, die Art, wie Humor sich entwickelt, die Absurdität unserer Umgebung. Mit Robert Bressons Filmen verläuft dies auf ganz ähnliche Art: Nicht die knappen Handlungen, sind es, die Gewicht haben, sondern diese virtuose Kunst Bressons, aus ihnen den Kern "herauszupressen", durch sie das Grausame, ebenso wie das Wunderbare am Menschsein an seiner Wurzel spüren zu können. Bressons Filme verlaufen sehr stark auf einer metaphysischen Ebene, auf der sie gerade durch die augenfällige Simplizität der Handlungen und den häufigen Einsatz schwieriger Allegorie und Symbolik in quasi jede Richtung interpretiert werden können.
Au Hasard Balthazar ist hierbei ohne jeden Zweifel einer von Bressons radikalsten, einfachsten und deshalb schwierigsten Filmen. Auf den ersten Blick ein Paradoxon, das nur bei wenigen Filmemachern dennoch so logisch wirkt, wie bei Bresson. Ähnlich wie bei Bergman (endlose Liebe trifft auf endlosen Hass; überwältigender Glaube steht kalkulierendem Atheismus und Agnostizismus gegenüber), verkörpern auch Bressons Filme auf ihrer "Metaebene" das Aufeinandertreffen von Extremen. Durch sein gesamtes Oeuvre zieht sich die Thematik von der Konfrontation der Schuldlosigkeit mit der übermächtigen Sünde. In vielen seiner Filme fokussiert Bresson einen Zentralcharakter, der wie hineingeworfen in eine Welt voller Unmenschlichkeit erscheint. Dieser Charakter ist der Grausamkeit meist schutzlos ausgeliefert, weil seine Wesenszüge (in Au Hasard Balthazar freilich durch das "Tiersein" der Hauptfigur aufs Extrem getrieben) fatalistischer Natur sind, weil er seine Erniedrigung duldet und letztlich sogar immer weiter von seinem Unschuldsstatus weggerissen und in die "Sündigkeit" integriert wird. In L'Argent erfolgt dieser Prozess des Schuldigwerdens auf besonders beeindruckende Art: Ein junger Mann wird gänzlich unbeteiligt in ein Kriminaldelikt um eine gefälschte Banknote verwickelt und schnell in einen ausweglosen Teufelskreis hineingezogen. Am Ende ist er ein Betrüger, ein Dieb und der Mörder einer ganzen Familie. Während mich Bressons Parabeln auf die Fallenartigkeit der Welt hinsichtlich der Stilistik immer stark an Franz Kafka, erweitert um eine interessante religiöse Perspektive erinnern, so evoziert Au Hasard Balthazar in mir den Gedanken an Dostojewskis "Schuld Und Sühne" und hierbei ganz besonders eminent an eine Stelle des Werkes, an der ein altes Pony unter dem Hochmut und Gelächter der Anwesenden zu Tode geprügelt wird, während es sich bemüht, den Karren, vor den es gespannt ist, dennoch voran zu ziehen. Der Esel Balthazar aus Bressons Film ist eine der tragischsten Figuren der Filmgeschichte: Sein Dasein ist das eines Gedemütigten Sklaven, ebenso wie das eines Zeugen, der stumm und ertragend seinen (und beinahe jeden anderen) Untergang miterlebt.
In einer beeindruckenden Konsequenz entgeht Bresson jedoch eines jeden Anthropomorphismus der Balthazar-Figur. Bressons Esel bleibt ein Esel, den ganzen Film hindurch, und dies verleiht Au Hasard Balthazar jene ungeheure Kraft: Balthazar kann sich gegen nichts verteidigen und so bestehen die bedrückendsten Momente seines kaum mehr als "leise" zu bezeichnenden Widerstandes lediglich aus denen, in welchen er schlichtweg stehen bleibt, in denen die Peitsche seines Herrn vergebens auf ihn eindrischt. Balthazar durchläuft während des Films zahllose Stadien des Leids, die mit den ersten Bildern keineswegs absehbar wären. Denn zu Anfang sehen wir den Esel (dessen dunkle Augen so dreinblicken, als wollten sie uns mit ihrer vordergründigen "Dummheit" verhöhnen und dessen (Schmerzens)schreie eine seltsame Mischung aus Qual und bitterster Ironie ausdrücken), wie er als junges Tier von zwei Kindern, Marie und Jacques, von seinem ursprünglichen Besitzer abgekauft oder erbettelt wird (wir wissen es nicht genau, weil es effektiv keine Rolle spielt, und Bressons Ellipse schlägt somit einfach in Form eines Schnitts zu). Das graue Tier wird christlich getauft und Bresson verdichtet die ersten Minuten des Meisterwerks zu einer kurzen, wie mit halb zugekniffenen Augen betrachteten Vision von einer paradiesischen Welt, in der Glück regiert und ein Zusammensein der schon als Kinder ineinander verliebten Jacques und Marie mit ihrem Esel denkbar wäre. Doch die Welt, in der Balthazar, Marie und Jacques letztlich ihr tatsächliches Dasein verbringen sollen, sieht gänzlich anders aus: Jacques, dessen Vater Maries Vater sein Land zur Verfügung gestellt hat, nachdem er wegen des Todes seiner eigenen Tochter abreisen musste, kehrt nach vielen Jahren (wiederum symbolisiert Bresson das Vergehen von Zeit gänzlich elliptisch durch das Zeigen von Balthazars Beinen, wie sie dahintrotten und einen Karren nach dem anderen hinter sich herziehen) auf die Farm zurück, um sein Land zurückzufordern. Maries Vater aber verweigert sich, weil es Gerüchte gab, dass er Jacques' Familie um das Land betrogen habe. Um seiner Ehre wegen sein Fehlverhalten nicht zugeben zu müssen, besteht er auf seiner Ansicht und verbietet Marie den Umgang mit Jacques, der diese immer noch liebt. Marie begegnet Jacques daraufhin mit Gleichgültigkeit und fühlt sich sowieso schon längst viel mehr dem Draufgänger und Schläger Gerard zugetan, der seinen Lebensunterhalt vordergründig mit Lieferungen für eine Bäckerei und in Wirklichkeit mit Schmugglerdelikten an der Grenze verdient. Balthazar zieht diese Wege, die die Charaktere des Films einschlagen, fast immer mit. Zwischen dem Esel und Marie bildet sich zwischenzeitlich sogar so etwas wie eine an die griechische Mythologie erinnernde, erotisch angehauchte Beziehung. Ebenso wie die ständigen Schläge jedoch, denen er von Seiten von Maries Freund Gerard und dessen Bande ausgesetzt ist, macht ihn diese angedeutete Liebe Maries zu einem praktisch weißen Tableau, das durch seine Existenz als Tier gerechtfertigt wird: Auf Balthazar projizieren sich die menschlichen Charaktere des Films und ihre Wesenszüge. Maries scheinbar von ihrem Vater geerbter Hang zum Sadomasochismus (sie deklariert offen und ohne Zwang ihre Liebe zu Gerard, obwohl dieser sie immer wieder schlägt), ebenso wie Gerards eigene Brutalität. Balthazars Passionsgeschichte nimmt ihre finale Gestalt an, als er, ausgemergelt und verstoßen, zunächst bei einem des Mordes angezeigten Komplizen von Gerard, dann als lächerliche Zirkusattraktion und schließlich als Arbeitstier für einen vom Geiz zerfressenen alten Mann herhalten muss. Am Ende dann, wenn Gerard und seine Freunde Marie vergewaltigt, zusammengeschlagen und nackt in einem Zimmer ihres Hauses liegengelassen haben, sich quasi die Perversion des menschlichen Daseins mit ihrer ganzen hässlichen Grimasse zeigt, wird auch Balthazar in einem Gefahrenmoment von Gerard an der Grenze beim Schmuggeln zurückgelassen. Diesen Augenblick faktischer Freiheit "nutzt" der Esel, um das letzte zu tun, was ihm noch übrig bleibt - zu sterben. Inmitten einer Schafsherde legt er sich auf den Boden und findet - im Moment seines Sterbens und "betrauert" lediglich von den unbekümmert um ihn herumstehenden Tieren - erstmals Frieden. Er hat alles Leiden ohne Gegenwehr ertragen und an ihm hat sich die Welt vollzogen. Sein Scheiden ist tieftraurig, aber letztlich das, was ihm der Zuschauer am meisten wünscht. Bresson zeigt Gnade mit seiner Hauptfigur und hebt sie hierbei in den Stand der Heiligkeit, macht sie zum Märtyrer.
Robert Bressons Au Hasard Balthazar wird immer eines der enigmatischsten und am weitesten deutbaren Meisterwerke des Kinos bleiben. In einer Zeit, in der das Kino von Bressons Landsleuten neu erfunden werden wollte, meditierte dieser Meister jenseits aller Umbrüche und Strömungen in seinem gänzlich eigenen, unverwechselbaren Stil über Schuld und Sühne, Tod und Vergebung. Es mag an der gewissen schelmischen und dennoch traurigen Eigenart des Tieres liegen, dass er ausgerechnet einen Esel für seine Darstellung der völligen Schuldlosigkeit wählte. Vielleicht aber auch - und Bressons tiefer, seine Filme immer durchziehender, katholischer Glaube erlaubt es, darauf zu schließen - weil Jesus Christus selbst auf einem Esel ritt. http://www.moviemaze.de/filme/627/zu...balthasar.html
Video Info
Au hasard Balthazar - Zum Beispiel Balthasar (Robert Bresson, 1966) DVDRip - Französisch - XviD.avi
Dateigröße : 700 MiB
Format : Audio Video Interleave
Gesamte Bitrate : 1070 Kbps
Spielzeit : 1h 31min
Kurzbeschreibung
"Ins Bett pinkeln ist nur ein harmloser Spaß für Tante Daniele. Die Haushälterin vom Kronleuchter stossen steht schon ein bisschen weiter oben auf ihrer Bossheitsskala. Doch erst wenn die Küche brennt, die Familie krankenhausreif ist und das Haushaltsgeld fehlt, fühlt sie sich rundum super. Tante Daniele ist nicht nur alt und gebrechlich, sie rülpst, furzt und schockiert auch gern. Den kleinen Enkel im Park verlieren ist ihre leichteste Übung. Betet, daß sie nicht eines Tages vor Eurer Tür steht. Denn hinter ihren kleinen listigen Schweinsaugen verbirgt sich eine teuflische Furie, die direkt der Hölle entstiegen sein könnte."
VideoMarkt
Tante Daniele ist das Gegenteil von dem, was man sich unter einer liebenswerten alten Dame vorstellt. Nach dem Tod ihrer treu ergebenen Haushälterin Odile schikaniert sie die Familie ihres Neffen, in deren Pariser Wohnung sie liebevolle Aufnahme findet. Zuneigung hegt sie nur für ihren zähnefletschenden Dobermann "General" und Edouard, den längst verstorbenen Gatten, mit dessen Bild sie allabendlich Zwiesprache hält. Als die völlig entnervte Familie sie für einige ruhige Urlaubswochen der Obhut einer jungen Frau überläßt, findet sie in ihr endlich einen adäquaten Gegenpart. Doch vor dem Happy-End zu zweit bereitet sie der Familie einen unvergeßlichen Abgang...
Pics:
Technische Daten:
Audiospur 1: Deutsch
Audiospur 2: Französisch
Achtung: Erste Szene - bis Minute 2:05 - auf Französisch. Der restliche Ton ist auf Deutsch und einwandfrei.
The Illustrated Man - DVDRip Xvid based on the book by Ray Bradbury
Genre: Science-Fiction/Fantasy
Starring: Rod Steiger, Claire Bloom, Robert Drivas, Jason Evers, Don Dubbins
Director: Jack Smight
Producer: Howard B. Kreitsek, Ted Mann
Composer: Jerry Goldsmith
Studio: Warner Home Video
Sprache: Englisch
Length: 98 min.
File size: 751 MB
Movie Discribtion
The movie is an adaptation of a collection of short stories by sci-fi master Ray Bradbury published in 1951. It involves a young wanderer who meets a tattooed man in search of the woman who "illustrated" his body. When stared at, the tattoo designs prompt elaborate futuristic visions in the wanderer's mind.
More:
Ray Bradbury's celebrated fiction has been notoriously resistant to screen adaptation, but that hasn't stopped the flawed film version of The Illustrated Man from gaining a small but devoted following. First published in 1951, Bradbury's classic book consisted of 18 stories framed by the tale of a man whose entire body is a living canvas of exotic tattoos, or "skin illustrations," each inviting the reader/viewer into Bradbury's ominous realm of science fiction, fantasy, and horror. In the film, this framing story takes place in Depression-era America, where a young drifter named Willie (well played by Robert Drivas) encounters Carl (Rod Steiger), the gruffly eccentric Illustrated Man. Gazing upon Carl's mesmerizing tattoos, Willie is transported into three of the 18 stories in Bradbury's collection. A pioneering exercise in virtual reality, "The Veldt" features a high-tech playroom (a precursor to Star Trek: The Next Generation's holodeck) where two children select an African veldt as their favorite virtual playground, ultimately trapping their parents (played by real-life couple Steiger and then-wife Claire Bloom) in a place of deadly danger. "The Long Rains" finds a quartet of astronauts (including Steiger and Drivas) stranded on Venus, where an incessant downpour preys on their sanity. "The Last Night of the World" takes place on the eve of a nuclear holocaust, as a desperate couple (again played by Steiger and Bloom) agonizes over the decision to euthanize their children before the end of the world.
Film:
Originaltitel: Valseuses, Les
Herstellungsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 1974
Regie: Bertrand Blier
Darsteller:
Gérard Depardieu
Miou-Miou
Patrick Dewaere
Christian Alers
Story:
Zwei junge Landstreicher vagabundieren durch Frankreich, indem sie Autos klauen, Gelegenheitseinbrüche verüben, und reihenweise Mädchen verführen. Eines Tages treffen sie eine Frau in mittleren Jahren, die gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Zu dritt verbringen sie in einem Hotelzimmer eine Liebesnacht. Doch der nächste Morgen beginnt mit einem Schock?
Technisches:
Format : AVI
Format/Info : Audio Video Interleave
Dateigröße : 671 MiB
Duration : 1h 53min
Gesamte Bitrate : 829 Kbps
verwendete Encoder-Bibliothek : VirtualDub-MPEG2 build 18189/release
Video
Format : MPEG-4 Visual
Format settings, BVOP : Ja
Format settings, QPel : Nein
Format settings, GMC : No warpoints
Format settings, Matrix : Default
Muxing mode : Packet Bitstream
Codec ID : DX50
Codec ID/Hint : DivX 5
Duration : 1h 53min
Bitrate : 724 Kbps
Breite : 512 Pixel
Höhe : 288 Pixel
Bildseitenverhältnis : 16/9
Bildwiederholungsrate : 25.000 FPS
Auflösung : 8 bits
Scan type : Progressive
Bits/(Pixel*Frame) : 0.196 Stream size : 585 MiB
verwendete Encoder-Bibliothek : DivX 5.1.1 (Maupiti) (UTC 2003-11-19)
Audio
Format : MPEG Audio
Format version : Version 1
Format profile : Layer 3
Codec ID : 55
Codec ID/Hint : MP3
Duration : 1h 53min
Bitraten-Modus : Constant
Bitrate : 96.0 Kbps
Kanäle : 2 Kanäle
Samplingrate : 44.1 KHz
Auflösung : 16 bits
Video0 Verzögerung : 24ms Stream size : 77.6 MiB
Anscheinend hat es beim zippen ein Problem gegeben. Tut mir leid, dass ich nicht vorm uppen das Paket überprüft habe. Ich habe nun den Film neu gezippt und auch aussprobiert zu entpacken.Ich habe das Archiv neu hochgeladen.
Nochmal Entschuldigung wegen dem ganzen Ärger. Ich hoffe das trübt nicht das Interesse an diesem sehenswerten Film.
MISHIMA: A LIFE IN FOUR CHAPTERS is director Paul Schrader's stunning film biography of one of Japan's most celebrated post-World War II writers--Yukio Mishima (Ken Ogata). A fictionalized account in four segments, three of the segments parallel events in Mishima's life with his novels (THE TEMPLE OF THE GOLDEN PAVILLION, KYOKO'S HOUSE, and RUNAWAY HORSES), while the fourth depicts November 25, 1970, the last day of his life, a day in which he committed two puzzling, stunning acts--one political, one deeply personal. MISHIMA is an amazing, disturbing multidimensional character study whose stunning visual splendor is supported by a riveting score by Philip Glass. It is a daring film that explores an obsessed artist--and tries to understand him--through his own writing...
Technische Daten:
Sprache: Japanisch/Englisch
Untertitel: Englisch (Hardcoded)
Die Dialoge sind auf Japanisch mit festem englischen Untertiteln,
Die Stimme des Erzählers hingegen ist auf Englisch ohne Untertitel.
Album/OST zum Film von Philip Glass liegt mit dabei (106MB)
Format : AVI (DVDRip)
Dateigröße : 697 MiB
Spielzeit : 1h 56min
Regisseur: Doris Dörrie
Darsteller: Franka Potente, Steffen Wink, Anica Dobra
D 2001
Genre: Drama
Videoinfo:
900MB
111Min.
Filminfo:
?Alle sehen gut aus ?- und glücklich ?- und alle haben gute Zähne, so Rockerin Elke (Maria Schrader) auf der Hochzeit einer wohlhabenden Familie. Doch alles nur Schein in der Münchner Gesellschaft. Hinter den lächelnden Fassaden herrscht Trauer und Wut: Der Vater der Braut zog kurz zuvor seine junge Geliebte mit aufgeschnittenen Pulsadern von den weißen Laken seines Ehebettes. Seine älteste Tochter enttarnt auf dem Weg zur Feier ihren Mann als Sextouristen. Serviererin Unna hungert als Protest gegen die Fettpolster ihres Mannes. Und Braut Lucy startet ihr erwachsenes Leben mit einer Vernunftehe, deren trauriges Ende schon bei ihrer Hochzeit spürbar wird. Alle hängen romantischen Erinnerung nach und führen Krieg mit der Gegenwart. Liebe ist immer vergänglich und Altwerden ein Fluch?
Doris Dörrie verwandelte ihre eigene Kurzgeschichtensammlung in einen mal heiteren, oft melancholischen Episodenfilm. Die verschiedenen Geschichten wachsen nach und nach zu einem Familienportrait zusammen. Als Nebenschauplatz für den Selbstfindungsprozess der Angehörigen dient das spanische Sevilla. In den kulturellen Riten Spaniens scheinen die Antworten für die verirrten Deutschen zu schlummern. Stumme Verzweiflung weicht Tanz und Gesang, der andalusischen Form der Klage.
Regisseur: Nicos Perakis
Darsteller: Mario Adorf, Tilo Prückner, Barbara Valentin
Genre: Tragikkomödie
Videoinfo:
800Mb
Xvid
01:44:01
Filminfo:
Das Leben meint es nicht gerade gut mit den Kleinkriminellen Bomber und Paganini Bei einem missglückten Bruch werden gleich beide zu Invaliden. Der eine blind, der andere gelähmt sind sie fortan aufeinander angewiesen. Doch damit geben sie noch lange nicht auf. Trotz ihres beachtlichen Handicaps planen sie den ganz großen Coup. Das Chaos nimmt seinen Lauf...
Anhand der Entstehung einer Haute-Couture-Kollektion gewährt die Doku-Soap einen Einblick in die Funktionsweise des traditionsreichen Mode-Hauses Chanel, das in der Pariser Rue Cambon gelegen ist: Dabei wird jedes Metier vorgestellt: Schuhmacher, Posamentier, Stickerinnen ebenso wie die ständig anwesende Vorführdame. Der Zuschauer erlebt die Welt der Arbeiterinnen und der Herrinnen der Schneiderwerkstatt, der großen Modeschöpfer und der Kundinnen mit all den dazu gehörigen Ritualen und Höhepunkten, mit alltäglichem Auf und Ab bis hin zur fieberhaften Hochspannung kurz vor Betreten des Laufstegs.
Specs:
Signé Chanel
5 Episoden á 26 Minuten
Sprache: Französisch
Untertitel: Englisch
Verkaufsversion, ein UK Import, wird nur in O-ton (französisch) mit Untertitel Englisch verkauft, also hab nix weggelassen bei der DVD
DVD5 is nen 4Pass CCE, alles draufgelassen, gab ja nix zu kürzen
Also gut Jungs werd ihn nun jetzt doch schon uppen, wollte eigentlich nen deutschen Untertitel dazu mit anbieten, aber leider habe ich schon vor längerem die Lust am subben verloren hab einfach zu wenig Zeit. Hab den deutschen und englischen sub mal mit gepackt 50% hatte ich schon fertig wer will kann ja den Rest machen. Leider sind die Zeiten des engl subs so beschissen, dass man fast jedes item anpassen muss, war auch ein grund warum ich dann keine Lust mehr hatte.
Inhaltsangabe:
Bob Maconel (Christian Slater) ist deprimiert und hat schon lange aufgegeben zu versuchen glücklich zu werden. Er arbeitet als unbedeutender Schreibtischsklave in einem Massenbüro, ohne Aufstiegschancen und seine Mitarbeiter hasst er beinahe alle. Besonders die arroganten Vorgesetzten nutzen ihn aus und machen sich über ihn lustig ? doch Bob plant schon lange dieses Elend zu beenden. Die Waffe für seinen finalen Rachefeldzug hat er schon in der Hand, doch wie so oft zuvor ist er nervös und lässt eine Kugel fallen. Als er sich bückt um sie aufzuheben kommt ihm unversehens ein Arbeitskollege mit seinem eigenen Amoklauf zuvor und so schaltet er den Mörder aus um ihn daran zu hindern eine der wenigen sympathischen Frauen am Arbeitsplatz zu erschießen. Bob rettet die angeschossene Frau und wird über Nacht zum Helden: Zum ersten Mal laden seine Nachbarn ihn zum Essen ein, er bekommt eine gewichtige Beförderung und überhaupt steigt sein soziales Ansehen.
Die gerettete Frau dagegen, Vanessa (Elisha Cuthbert) ist vom Hals abwärts gelähmt und kommt mit dieser Situation nicht zurecht. Sie bittet Bob, ihr beim Selbstmord zu helfen doch wieder kommt es anders als geplant?
Das Örtchen Xenia (Ohio) wurde 1974 von einem Tornado verwüstet. Dieses Ereignis lähmt die Bevölkerung und führt gerade unter Jugendlichen zu extremen Reaktionen. Unfähig, die Situation emotional zu überstehen und gelangweilt von dem sich ihnen bietenden Leben, kanalisieren sie ihre emotionale Instabilität durch Schnüffeln von Klebstoff sowie der Misshandlung von Katzen und anderer Kinder. [wikipedia]
Handlung:
Der kleine Masao, der alleine bei seiner Großmutter lebt, macht sich mit Beginn der Sommerferien auf den Weg, seine Mutter zu suchen, die in der weit entfernten Stadt Toyohashi arbeitet. Kaum ein paar Meter gegangen, wird er von einer Jugendgang ausgeraubt. Doch eine Frau geht dazwischen und stellt dem Kind ihren Mann Kikujiro, einen rüden Nichtsnutz an die Seite, der Masao auf seinem Weg begleiten soll. Als die beiden nach einer langen und beschwerlichen Reise in Toyohashi ankommen, erlebt Masao eine herbe Enttäuschung...
Die Drusin Mona (Clara Khoury) lebt in einem kleinen Dorf im israelisch besetzten Teil der Golanhöhen, direkt an der syrischen Grenze. Ihre von den Eltern arrangierte Hochzeit mit dem TV-Star Tallel (Derar Sliman) aus Damaskus steht kurz bevor und die Familie trifft alle nötigen Vorbereitungen. Mona weiß nicht was sie tun soll, denn sie kennt ihren zünftigen Mann nur aus dem Fernsehen und kann ihre Familie nach der Hochzeit nie wieder sehen, da sie anschließend in Syrien leben wird und nie wieder israelisches Territorium betreten darf?
Eine große Jagdgesellschaft versammelt sich im Jahr 1932 auf dem Landsitz von William McCordle (Michael Gambon), um ein unbeschwertes Wochenende zu verbringen. Am Abend veranstaltet man ein großes Dinner, bei dem die adeligen Gäste ihre üblichen Upperclass-Spiele spielen, während zur gleichen Zeit die zahlreiche Dienerschaft bemüht ist, das Festessen vorzubereiten, zu servieren und die Party unbeschwert weiter laufen zu lassen. Als jedoch Sir William ermordet aufgefunden wird, ändert sich die Situation für die Beteiligten, die sich von dem Mord auch eher unangenehm gestört fühlen, als Inspector Thompson (Stephen Fry) beginnt, seinen Job zu machen. Auch Mary (Kelly McDonald), die für Lady Constance (Maggie Smith) arbeitet, macht sie so ihre Gedanken und beginnt, das Netz aus Beziehungen, Abhängigkeiten und dunklen Absichten zu zerreißen...
Japan im 18.Jahrhundert: Nach tagelangen Regenfällen, macht sich der herrenlose Samurai Ihei Misawa (Akira Terao) von einer Herberge auf, um seinen Übungen im Wald nachzugehen. Dort trifft er auf eine Gruppe Männer, die Privatkämpfe veranstalten. Ihei geht dazwischen, nichtwissend, dass die Männer am Hofe des Fürsten Shigeaki (Shiro Mifune) angestellt sind. Der beobachtet Iheis kühne Aktion, ist von seinen Kampfkünsten beeindruckt und schlägt ihm eine Stelle als Schwertmeister vor. Ihei ist begeistert, doch im Schloss trifft er alsbald auf Neider, die ihm den Erfolg nicht gönnen und ihn lieber tot sehen wollen...
Die Visagistin Kika und der Fotograf Ramón sind ein Paar, seit Kika den vermeintlich Toten ins Leben zurückholte. Sie betrügt Ramón jedoch mit seinem Stiefvater Nicholas. Dieser verbirgt ein mörderisches Geheimnis, dem die Moderatorin einer grellen Reality-Show auf der Spur ist.
Die Visagistin Kika lebt mit dem herzkranken Dessous-Fotografen Ramón zusammen. Kennen gelernt haben sich die beiden, als Ramón - vom Selbstmord seiner Mutter geschockt - in todesähnliche Starre fiel. Ramóns Stiefvater, der amerikanische Schriftsteller Nicholas Pierce, bat Kika damals, die blasse Leiche zu schminken, wodurch Ramón zum Leben erweckt wurde. Seither sind Ramón und Kika ein Paar, doch die lebenslustige Kika betrügt ihren Lebensgefährten mit dessen Stiefvater. Ramón wiederum steht noch in Kontakt mit seiner früheren Geliebten, der narbengesichtigen Andrea. Die moderiert eine ebenso blutrünstige wie erfolgreiche Reality-Show, in der Morde und Unfälle zur besten Sendezeit präsentiert werden. Als Kika in ihrer Wohnung von einem entlaufenen Triebtäter überfallen wird, filmt ein Voyeur ihre Vergewaltigung von einer gegenüberliegenden Wohnung aus. Andrea besorgt sich die Bänder und zögert nicht sie auszustrahlen, womit sie Rekordquoten erzielt. Kika ist zutiefst verletzt und beschämt. Außerdem ist sie enttäuscht von Ramón und verlässt die gemeinsame Wohnung. Nicholas zieht sich in das Landhaus der Familie zurück. Hier konfrontiert ihn Ramón mit einem ungeheuerlichen Vorwurf. Andrea kommt hinzu und versucht Nicholas mit Waffengewalt zu einem medienwirksamen Geständnis zu zwingen. In seinem zehnten Spielfilm treibt Pedro Almodóvar einmal mehr ein virtuoses Spiel mit Elementen aus Sex-and-Crime-Filmen und wechselt virtuos zwischen Groteske und Tragödie. Unter den Protagonisten des Films herrscht eine schwer gestörte Kommunikation. Ramón spricht kaum, Kika hingegen zu viel und Nicholas sagt nur dann ehrliche Worte, wenn sein Gegenüber schläft oder tot ist. "Geschriebene Worte sind die offensten", betont Almodóvar. Außerdem ist "Kika" eine bitterböse Farce über den Medienbetrieb und den Voyeurismus des Fernsehpublikums.
Originaltitel: Merci pour le chocolat Regie: Claude Chabrol Darsteller: Isabelle Huppert, Jacques Dutronc, Anna Mouglalis Herstellungsland: Frankreich Jahr: 2000
Plot:
Mika Müller, eine gebildete, attraktive Frau und Erbin einer Schokoladenfabrik, hat sich gerade zum zweiten Mal auf eine Ehe mit dem berühmten Pianisten André Polonski eingelassen. Sie umsorgt ihren Mann ebenso wie den Stiefsohn. Doch da taucht Jeanne, eine ebenso hübsche wie junge und neugierige Nachbarin, auf. Sie fördert nicht nur ein paar unschöne Dinge aus der Vergangenheit zu Tage, sondern weckt auch noch väterliche Sympathie bei Polonski. Mika fürchtet um ihr junges Glück und beginnt, "süßes Gift" zu streuen - mit fatalen Folgen.
DVD-Inhalt: Tonspuren: Deutsch (DD 5.1), Französisch (DD 5.1) Untertitel: Deutsch Menü: vorhanden Extras: nur Trailer entfernt, sonst alles vorhanden
Originaltitel: The Dancer Upstairs Regie: John Malkovich Darsteller: Javier Bardem, Juan Diego Botto, Laura Morante Herstellungsland: Spain | USA Jahr: 2002
Plot:
"Lang lebe Präsident Ezequiel" -- so die Parole, mit der ein Guerillakommando ein fiktives südamerikanisches Land mit Gewalt und Schrecken überzieht. Oberst Augustin Rejas erhält den Auftrag, die mit unglaublicher Brutalität vorgehenden Terroristen zu stoppen. Dabei bleibt ihm nur wenig Zeit, denn das skrupellose Regime droht, das Militär einzusetzen -- nicht nur gegen die Terroristen, sondern auch gegen das eigene Volk. Als ob ihm seine korrupten Vorgesetzten das Leben nicht schon schwer genug machen würden, verliebt sich der ehrenhafte Polizist in Yolanda, die Ballettlehrerin seiner Tochter. Doch auch diese Liebe wird in den brutalen Strudel des Terrors gezogen.
DVD-Inhalt: Tonspuren: Deutsch (DD 5.1), Englisch (DD 5.1) Untertitel: Deutsch Menü: vorhanden Extras: Interview mit John Malkovich
Regie: Tom DiCillo Darsteller: Steve Buscemi, Michael Pitt, Alison Lohman, Gina Gershon, Elvis Costello Jahr: 2006
Plot:
Der New Yorker Paparazzo Les Gallantine ist ständig auf der Pirsch nach dem ultimativen Star-Schnappschuss, der ihn reich und berühmt macht. Bei seinem Versuch, das Popsternchen K?harma Leeds abzulichten, lernt er den Möchtegern-Schauspieler Toby kennen und engagiert ihn als seinen Assistenten. Zu Les? Verdruss gelingt es dem charmanten Grünhorn Toby, die schöne K?harma zu verführen, was wiederum die Beziehung zwischen den beiden Männern arg belastet.
ß? Title ..:.. Delirious.LiMiTED.DVDRip.XviD-MoH
?? Theater Date ..:.. Sep 26, 2006
?? Release Date ..:.. Feb 16, 2008 Ý
?? Source ..:.. R2 PAL DVD9 ÝÝ
?? Video Bitrate ..:.. 811 kbps ÝÝ
?? Audio Bitrate ..:..128 kbps abr mp3 ÝÝ
?? Resolution ..:.. 592x320 (1.85:1) ÝÝ
?? Rating ..:.. 6.7/10 (424 votes) ÝÝ
Ü? IMDB Link ..:.. http://imdb.com/title/tt0412637/ ÝÝ
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An offbeat drama focused on a homeless ÝÝ
youth, a pop music siren and a member of the paparazzi. ÝÝ
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think u can help us? you know where to find us. ÝÝ
Sprache ist wie oben beschrieben englisch. Untertitel hab ich leider nirgendwo gefunden, nicht mal auf englisch...
Das Leben ist eine Baustelle (1997) - DVDRip 700MB
Beschreibung:
In der Millionenstadt Berlin muss man ? im wahrsten Sinne des Wortes ? mit seiner großen Liebe zusammenprallen. Sonst kann es sein, dass man ihr niemals begegnet... Nachts, auf dem Weg zur Arbeit im Fleischhof, gerät Jan Nebel in eine Straßenschlacht. Ehe er sich versieht, hat er zwei Zivilfahnder umgehauen und hat die schöne Unbekannte Vera an seiner Seite, die mit ihm durch die Hinterhöfe flüchtet. Die Nacht hat Folgen für Jan: Job futsch, eine saftige Geldstrafe, Stress zu Hause: Die Lage ist mies wie nie. Doch wenn Jan und Vera sich sehen, schwinden die Sorgen. Sie verbringen leidenschaftliche Stunden miteinander, schnorren sich durch luxuriöse Buffets und schummeln sich in Nobelhotels. Jan, der Träumer auf Jobsuche und Vera, die kapriziöse Musikerin, könnten ein Traumpaar sein. Doch ihr Glück ist fragil: Jan fürchtet, sich mit HIV infiziert zu haben, und Vera schleicht sich jede Nacht aus seinem Bett, ohne zu erklären, wohin sie geht...
Das Leben ist eine Baustelle ? Der Titel ist Programm. In Wolfgang Beckers Film bauen und basteln die Protagonisten noch an ihrem Leben. Alles scheint brüchig. Alle sind auf der Suche: Nach sich selbst, nach anderen, nach ein bisschen Glück und großer Liebe. Jan hasst sein Leben und seine Herkunft. Aber er liebt Vera. Vera möchte Jan lieben, aber sie liebt auch ihre Unabhängigkeit. Buddy liebt die Musik von Buddy Holly und hat Angst, sich in Kristina zu verlieben. Jan liebt Jenni, seine Nichte. Seine Schwester Lilo liebt Harri, den Jan und Jenni nicht ausstehen können...
Sensibel und leise, schrill-komisch und laut erzählt Regisseur Wolfgang Becker von Menschen in einer Stadt im Umbruch, von ihren Träumen, Ängsten und Sehnsüchten.
Deutscher Titel: Jekyll und Hyde - Die schärfste Verwandlung aller Zeiten (1982)
Info:
Quelle : VHS Rip
Format: mp4
Jahr: 1982
Sprache: Deutsch
Darsteller:
Mark Blankfield
(Dr.Jekyll/Hyde)
Bess Armstrong
(Mary)
Krista Errickson
(Ivy)
Tim Thomerson
(Dr.Knut Lanyon)
Michael McGuire
(Dr. Carew)
Crew:
Regie:
Jerry Belson
Produktion:
Lawrence Gordon
Drehbuch:
Monica Johnson
Harvey Miller
Jerry Belson
Michael Leeson
Kamera:
Philip Lathrop
Schnitt:
Billy Weber
Musik:
Barry DeVorzon
Inhalt:
Der junge Arzt Daniel Jekyll ist der Inbegriff des schusseligen, ständig überarbeiteten Wissenschaftlers: Gelegentlich vergißt er Verabredungen mit seiner Verlobten oder schläft in seinem Labor auf dem Tisch ein. Und das wird ihm eines Tages zum Verhängnis, denn auf seiner Arbeitsplatte liegt ein Pulver, mit dem er gerade herumexperimentiert und das er beim Schnarchen einschnüffelt. Die Wirkung ist ungeheuer: Aus dem blassen, schmalen Wissenschaftler wird in Minutenschnelle ein fieses Ekel mit Silberzahn und beringten Fingern, dem etwas Freakiges anhaftet. Mr. Hyde ist geboren, der ab sofort alles das auslebt und tut, was sich jener Dr. Jekyll nicht leisten kann.
Regie: Eiichi Kudo
Darsteller: Toru Abe, Mikijiro Hira, Yoshio Inaba, Chiezo Kataoka, Choichiro Kawarazaki
Originaltitel: Dai satsujin
Herstellungsland: Japan
Handlung:
The second chapter in Eiichi Kudo's Samurai Revolution trilogy bears so many similarities to its predecessor, Thirteen Assassins, that it might as well be a re-imagining of the same story. In the spirit of the anti-establishment sentiment that was prevalent in the jidai-geki of the early 60's, The Great Duel revolves around a group of revolutionaries who hatch a plot to ambush and assassinate a chancelor in an attempt to keep a corrupt, power-hungry minister from taking control of the Shogunate. The austere, very disciplined style is enhanced by beautiful black and white cinematography, sparse use of music and a pacing that doesn't rush to its final conclusion but takes time to examine and shed light on the characters. Kudo might be little known to the west, but certain scenes in The Great Duel reveal him to be a skillfull craftsman. Mis-en-scene is utilized to such effect that when a poor samurai has to murder his family (off screen), you'd be forgiven for completely missing it. The ambush in the finale is similar in many respects to the one from Thirteen Assassins; more loud and messy than stylized. In some ways, it anticipates Kinji Fukasaku's chaotic style from the early 70's. But what realism is achieved that way is diluted by the occasionally silly swordfighting (extras just waving swords at each other) and the bodyguards' hard effort not to kill our heroes. All in all it is a solid jidai-geki that combines politics, drama and an action-packed finale but doesn't quite rise to the cream of the crop.
Withnail & I (1987) von Bruce Robinson Komödie - DVD-Rip - Deutsch/Englisch/Audiokommentar - 1.27 GB - 103 Minuten
Info & Review
Die von Beatles-Leadgitarrist George Harrison und seinem Finanzberater Denis O?Brien gegründete Filmproduktionsfirma Hand Made Films war vor allem auf Komödien spezialisiert. Vielleicht ist die Ursache dafür, dass die Monty-Phyton-Satire ?Das Leben des Brian?, die Harrison mit einer Finanzspritze vor dem Produktionsstopp rettete, die Idee zur Gründung des Studios lieferte. Doch Filme wie ?Magere Zeiten? oder ?Nonnen auf der Flucht? weisen zwar ein paar gelungene Gags auf, doch hat man sie genauso schnell wie vergessen, wie man sie gesehen hat. Überraschend sind es daher ganz andere Filme, die die besten Produktionen der Gesellschaft bilden. Die harte Gangsterstudie ?Rififi am Karfreitag? sowie Neil Jordans Charakterdrama ?Mona Lisa? sind hier zu nennen (beide übrigens mit einem überragenden Bob Hoskins in zwei seiner besten Rollen). Und dann gibt es da doch noch eine Komödie, die in Großbritannien schon lange ? zu Recht ? absoluten Kultstatus genießt. Bruce Robinsons ?Withnail & I?, ausgerechnet jener Film, den der für das Tagesgeschäft bei Hand Made zuständige Denis O?Brien (Harrison steuerte hauptsächlich nur das Geld bei) am liebsten wieder abgebrochen hätte und so witzig fand ?wie ein brennendes Waisenhaus? (Zitat nach Bruce Robinson). Warum O?Brien, den Film so fürchterlich einstufte, und er doch so hervorragend ist, hat einen simplen Grund: Der Humor unterscheidet sich radikal von dem anderen Handmade-Werken, ist nämlich offen und ehrlich, kommt trocken statt klamaukig daher, ist trotzdem voller Skurrilität und eingebettet in eine Geschichte, die eigentlich nur von Hunter S. Thompson hätte stammen können.
Wie die englischen Brüder von Raoul Duke und Dr. Gonzo, den beiden Hauptfiguren aus Thompsons bekanntestem Werk Fear And Loathing In Las Vegas, kommen dann auch die beiden Protagonisten von ?Withnail & I? daher. Der Ich-Erzähler (Paul McGann) ist ein arbeitsloser Schauspieler, der zudem erfolglos seine Gedanken zu Papier bringt. Gemeinsam mit seinem Kumpel Withnail (Richard E. Grant), ebenfalls erfolgloser Schauspieler, bewohnt er eine heruntergekommene Bude und bringt die Zeit mit dem Konsum von Alkohol sowie Drogen in allen Variationen zu, wenn nichts da ist, muss auch mal Brennspiritus herhalten. Als die beiden aber merken, dass das ungewaschene Geschirr auch in nüchternen Zustand anfängt auszuschauen, als würde es leben, ist klar, es muss eine Veränderung her. Da ihnen London mit seinen schon morgens unappetitliches Zeug in sich hereinstopfenden und Schwachsinn aus der Regenbogenpresse verschlingenden Bewohnern sowieso auf den Geist geht, wollen sie raus aufs Land. Den Schlüssel dazu, liefert ihnen Withnails vermögender und homosexueller Onkel Monty (Richard Griffiths), der ein Landhaus weit draußen besitzt. Das entpuppt sich aber als heruntergekommene Hütte, inmitten eines verregneten Kaffs, wo sie erst einmal festsitzen. ?In the middle of fuckin? nowhere without aspirins? muss das Duo schnell erkennen, dass auch die Landbevölkerung nicht freundlicher ist als die Städter und als dann noch vor allem für Marwood unliebsamer Besuch auftaucht, wird ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt.
An den englischen Kinokassen ging ?Withnail & I? ziemlich unter, entpuppte sich aber dann auf Video zum Dauerrenner. Mittlerweile gehört Bruce Robinsons ehrliche, schräge und leicht melancholische Geschichte über Freundschaft zu den wichtigsten Werken der englischen Filmgeschichte. Zahlreiche Zitate sind fester Bestandteil der englischen Popkultur, ohne den Film wären wohl die ersten Werke von Danny Boyle (?Kleine Morde unter Freunden?, Trainspotting) oder Guy Ritchie (?Bube, Dame, König, grAs?, Snatch) nicht in der aktuellen Form entstanden, da beide ?Withnail & I? als Inspirationsquelle nennen.
Robinsons Geschichte überzeugt vor allem durch ihre Ehrlichkeit. Auch wenn die Charaktere skurril und verschroben sind, und vor allem der aufbrausende Feigling Withnail eine Menge Eigenheiten hat, so werden die beiden Protagonisten einem schnell sympathisch. Dass der Zuschauer eine Bindung zu den Figuren aufbaut, ist essentiell, denn nur dadurch funktioniert der Film. Dank dieser Beziehung und einigen der besten Dialoge, die das britische Kino hervorgebracht hat, fühlt und lacht er mit ihnen, nicht über sie. So kann sich der herrliche Humor entwickeln, der typisch britisch ist, voller Schrägheit, die man auch vom modernen britischen Gangsterkino kennt, aber sich immer seine Ehrlichkeit bewahrt.
Die Ursache dafür liegt wohl im Ursprung der Geschichte. ?Withnail & I? ist keine Erfindung von Robinson, sondern beruht auf seinem eigenen Leben. Der Ich-Erzähler ist sein Alter Ego, Withnail ist der verstorbene Schauspieler Vivian Mackerall, mit welchem Robinson in einem heruntergekommenen Appartement zusammen lebte, ständig auf der Suche nach einem kleinen Schauspielengagement. Robinson hat über dieses Leben, wie der Erzähler seines Films, Tagebuch geführt und wollte daraus einen Roman machen. Doch schließlich erschloss sich ihm, dass das Medium Film die tragikkomische Geschichte besser transportieren könne und nachdem er 1984 mit dem Drehbuch zu Roland Joffé beeindruckendem Kriegsdrama ?The Killing Fields? sich einen Namen schuf, war der Weg für den Deal mit Handmade frei. Für Robinson bedeutete dies die Hölle, da er mit Produzent O?Brien bei den Dreharbeiten so oft aneinander geriet, dass er schon nach wenigen Tagen das Projekt abbrechen wollte Am Schluss musste er einzelne Szenen sogar aus der eigenen Tasche bezahlen, da O?Brien sie nicht im Film haben wollte, Robinson aber auf ihnen bestand.
Der Widerstand von Bruce Robinson hat sich ausgezahlt. Er hat es trotz aller Querelen geschafft, seinen Film zu drehen, und dabei mit dem in der Hauptrolle brillierenden britischen Schauspieler Richard E. Grant, der mittlerweile eine variantenreiche Filmographie vorweisen kann, eine große Entdeckung gemacht. Auch wenn Robinson heute im Interview auf der DVD sagen muss ?Ich liebe ?Withnail & I? wirklich sehr. Aber ein Grund, warum ich nicht viel damit zu tun haben will, ist, dass ich so wütend auf die Eigentümer des Streifens bin.? So wird er doch glücklich sein, dass ihm dieses wichtige Herzensprojekt gelungen ist. Danach hat er übrigens nur noch zwei Filme gemacht. Die Komödie ?Kopf an Kopf? und sein Hollywooddebüt ?Jennifer 8? (mit Stars wie Andy Garcia, Uma Thurman und John Malkovich). Dieses entpuppte sich wieder als eine dauernde Auseinandersetzung mit den Produzenten, was Robinson, der sich dieses Mal seltener durchsetzen konnte, die Lust am Filmemachen verdarb. Dass der Film an den Kinokassen floppte, trug sein übriges zum jähen Karriereende bei. Bald könnte er aber ein Comeback geben. Johnny Depp will Robinson unbedingt für die Verfilmung von ?The Rum Diary? haben. Die Buchvorlage stammt von Hunter S. Thompson. Ein Thompson-Buch von Robinson verfilmt? Man kann sich kaum einen besseren Mann vorstellen. Auch Terry Gilliam nicht?
Wasser (1985) von Dick Clement Abenteuer/Komödie - DVD-Rip - Deutsch/Englisch - 940 MB - 93 Minuten
Info & Review
Cascara - eine kleine Karibikinsel, formeller Bestandteil desglorreichen britischen Empire... nur leider haben Königin undVaterland den windigen Felsbrocken mehr oder weniger vergessen.Gouverneur Thwaites bringt sich gelegentlich mit verärgerten Memosin Erinnerung, pflegt ansonsten seine Grasplantage und plagt sichgelegentlich mit der zwei Mann starken "Cascara-Befreiungsarmee"des "singenden Rebells" Delgado Fitzhugh. Doch eines Tagesüberschlagen sich die Ereignisse - Karrierediplomat Sir Malcolm hatdem debilen Außenminister die Zusage abgerungen, Cascara evakuierenund als Atommüllkippe verwenden zu dürfen, die amerikanischeÖlfirma Spenco, die vor dreißig Jahren mal vergeblich nach Ölgesucht hat, dreht einen Werbespot auf der abgehalftertenBohrplattform, was Delgado fälschlicherweise annehmen lässt, manhätte tatsächlich schwarzes Gold gefunden und ihn sofort einZweckbündnis mit professionellen kubanischen sozialistischenUmstürzlern schließen lässt. Tatsächlich bohrt das Spenco-Team einunterirdisches Reservoir an, doch statt Öl sprudelt allerfeinstesMineralwasser aus der Quelle. Clever handelt Thwaites einen Dealmit den Yankees aus, der den Fortbestand der Insel gewährleistet.Das wiederum kann sich die britische Premierministerin nicht bietenlassen und beauftragt Sir Malcolm, heimlich die revolutionärenTruppen Delgados zu unterstützen, doch dazu kommt er gar nichterst, da der prophylaktisch eingeknastelte Revoluzzer, dermittlerweile von einer amerikanischen Umweltaktivistin, die reinzufällig die Tochter des Spenco-Bosses, moralisch unterstützt wird,von den Kubanern befreit wird. Thwaites, bei der Befreiungsaktionzufällig anwesend, wird gekidnappt, doch auf der Flucht in dieBerge gelingt es dem Gouverneur, die Kubaner auszutricksen und sichmit Delgado zu verbünden. Ehe er sich's versieht, findet sich diebeschauliche Insel im Mittelpunkt der Weltpolitik wieder und wirdvon amerikanischen Marines, britischen Spezialtruppen undfranzösisch bezahlten Söldnern (da die Franzmänner ihrMineralwasser-Monopol gefährdet sehen) bedroht...
Der Film: Ein weiteres Exemplar aus der Abteilung "essentielle80er-Filme". Die satirische Polit-Comedy aus der Werkstatt vonGeorge Harrisons "Handmade Films" gehört zu den von vielengeliebten Streifen, die lange, viel zu lange auf eineDVD-Auswertung warten mussten. Sunfilm sei dank wurde dieseempfindliche Lücke im Regal genialer britischer Komödien nunendlich (und mit ewiger Verspätung) geschlossen.
Dabei ist "Wasser", vom scharfzüngigen Witz mal abgesehen, vom"Feeling" her absolut unbritisch (aber das Klischee des steifenBriten nimmt der Film auch selbst aufs Korn). "Wasser" ist, seinerLocation angemessen, eine entspannte Angelegenheit imReggae-Rhythmus, die sich idealerweise mit einem der auch in Bezuggenommenen leckeren Drinks mit einem Schirmchen drin und (optional,soll ja keiner behaupten, ich würde Drogenkonsum propagieren) 'nemkleinen Joint zwischen den Lippen genießen lässt.
Und das interessanterweise gemacht von Leuten, die man nichtunbedingt auf der Rechnung haben musste, es sei denn, man warwirklich Experte britischen Comedy-Fernsehens, das nicht aus derMonty-Python-Ecke kommt (im übrigen wollen wir einen Vergleich malgleich aus dem Weg räumen - "Wasser" und Monty Python sind ungefährso gut vergleichbar wie die Tagesthemen mit den "Freitag NachtNews"; bei den Pythons regierte der Wahnsinn, da wusste man nie,was als nächstes passiert, während "Wasser" einfach schön im Flussist) - Dick Clement und Ian LaFrenais (Regisseur/Co-Autor undCo-Autor) arbeiteten schon seit Mitte der 60er Jahre anverschiedenen TV-Comedy-Formaten zusammen ("The Likely Lads","Porridge") und waren 1979 auch für die ziemlich verkorkstePeter-Sellers-Adaption des Abenteuer-Standards "Der Gefangene vonZenda" schreiberisch verantwortlich, außerdem legten sieunkreditiert Hand an den "inoffiziellen" Connerey-Comeback-Bond"Sag niemals nie". LeFrenais schrieb später den Kult-Klassiker "TheCommitments". Der amerikanische Co-Autor Bill Persky hatte sichseine Sporen als Funny-Writer mit den US-Comedyshows "McHale'sNavy", "The Julie Andrews Show" und Arbeiten für Dick van Dyke undBill Cosby verdient.
"Wasser" ist, wie schon erwähnt, eine Satire, deren Zielobjektunschwer zu definieren ist - einerseits die Kolonialpolitik desbritischen Empire in seinen allerletzten Zuckungen (klar, dass auchdie Falklands angesprochen werden), andererseits, nur notdürftigstgetarnt, die Öl-Politik der Großmächte und -konzerne. Dabei gelingtdem Streifen das Kunststück, trotz aller angebrachten satirischenÜbersteigerungen im Grunde glaubhaft zu bleiben (im Vergleich z.B.zur zwar auch unterhaltsamen, aber im direkten Vergleich geradezukindlich-plumpen Holzhammer-Satire "Whoops! Apocalypse" aka "Zuspät! Die Bombe fliegt!", ebenfalls aus britischer Manufaktur)."Wasser" hat nur ganz selten groben Humor nötig (z.B. wenn's gegendie von allen Briten immer heißgeliebten Franzosen geht), sondernverlässt sich ansonsten auf subtile Spitzen und das herausragendecharacter interplay zwischen Klischeefiguren wie dem äußerlichsteifen, hippokritischen Diplomaten, der hysterischen Gouverneurs-Gattin und dem naiven Umweltseelchen auf der einen und neuen,unverbrauchten, frischen Charakteren wie dem kiffenden Gouverneuroder dem Möchtegern-Revolutionär, der nur noch singendkommuniziert. Das sorgt für jede Menge gute Laune - man wird sichnicht permanent auf die Schenkel schlagen vor Lachen (obwohl einigegrandiose Gags enthalten sind), aber mit ziemlicher Sicherheit überdie komplette Laufzeit ein wohlwollendes Grinsen spazierentragen,dafür sorgen gelungene, pointierte Dialoge, geschickt eingesetzteSituationskomik und, wenn's der Sache dienlich ist, auch malSlapstick - eine nahezu perfekte Mischung mit vielen vielenmemorablen Szenen und Witzen.
Dick Clement kann da auf dem Regiestuhl schon fast nichts mehrfalsch machen, weil das Script einfach hervorragend funktioniert.Demzufolge verzichtet er auch auf inszenatorische Mätzchen, sondernüberlässt das Feld seinem gut aufgelegten Darstellerensemble undder eindrucksvollen Naturkulisse des Drehorts St. Lucia. SeineRegie ist unauffällig, drängt sich nicht auf, leistet sich aberauch keine Ausfälle. Das Tempo des Streifens ist angenehm, nicht zurasant - man läuft also kaum Gefahr, mal einen Gag zu verpassen -,aber auch nicht zu träge, um Langeweile aufkommen zu lassen.
Die Musik ist der Location angemessen reggaelastig, für die meistenSongs zeichnet Eddy Grant (80er-Reggae- Pop-Ikone, "ElectricAvenue", "Gimme Hope Jo'Anna") verantwortlich; für das Finale wirdsogar eine Allstar-Band mit Ringo Starr, George Harrison, EricClapton und Jon Lord aufgefahren, da tränen dem Rockfan die Augen.
Schauspielerisch wird Ansehnliches geleistet - Michael Caine, derin seinem Leben neben etlichen Klassikern auch einiges an Schrottabgedreht hat (man denke an "Der weiße Hai IV") ist als kiffenderGouverneur einfach umwerfend - er muss nicht übertreiben, verfälltnicht in dumpfes Overacting, sonder ist ganz einfach, ichwiederhole mich, fürchte ich, "entspannt". Im krassen (und imKontext absolut passenden) Gegensatz dazu steht Brenda Vaccaro("Airport '77", "Capricorn One", "Supergirl") als seintemperamentvoll-hysterisches Eheweib. Valerie Perrine ("Superman","Der elektrische Reiter", "Was Frauen wollen") fällt alsnaiv-blondes Umweltengelchen etwas ab (wobei ihr die Rolle auch nureine wirklich gute Szene angedeihen lässt), dafür ist BillyConnolly ("Lemony Snicket", "Der letzte Samurai", "Bullshot") alssingender Rebell Delgado einfach hinreißend lustig. LeonardRossiter ("2001", "Britannia Hospital"), der die Premiere des Filmsleider nicht mehr erlebte, brilliert als verknöcherter Diplomatmit, ehm, obskuren sexuellen Fetischen. In einer Mini-Nebenrolle als französischer Söldner ist übrigens Alfred Molina ("Magnolia","Grabgeflüster", "Spider-Man 2") zu entdecken.
Bildqualität: Sunfilm liess sich mit der Veröffentlichung desTitels laaaange Zeit (angekündigt wurde der Film schon mit demersten Schwung von Handmade-Titeln wie "Time Bandits" und "FiveCorners"), aber das Warten hat sich gelohnt, denn nun liegt einsuperbes High-Definition-Master der englischen Kinofassung vor,dessen anamorphe (1.85:1-) Abtastung über jeden Zweifel erhaben istund "Wasser" schlichtweg fantastisch aussehen lässt. Der kleineWermutstropfen ist, dass diese Fassung eine dreißigsekündige Szeneentbehrt, die in der deutschen Kino- und Fernsehfassung enthaltenist (im Gegensatz zu ca. 8 Minuten Material, auf das wir Krautsbislang verzichten mussten). Da aus qualitativen Erwägungen eine"seamless branching"-Lösung offensichtlich nicht gangbar war,machte Sunfilm aus der Not eine Tugend und liefert die altedeutsche Fassung (open matte, in nicht wirklich guter Bildqualität)auf einer eigenen DVD mit (etwas rätselhaft ist allerdings dieEntscheidung, die "kurze" und qualitativ schlechtere deutscheFassung zur "DVD 1" zu machen und die vollständigere und wesentlichbessere englische Version zum "Bonusmaterial" zu machen). Diedefinitive "Wasser"-Fassung kann das 2-Disc-Set also nichtanbieten, ich verzichte allerdings in diesem Fall dankend auf dieeine fehlende Szene in der UK-Version, denn in Sachen Bildqualitätlässt sich die wohl kaum noch steigern und wenn ich die Wahl habezwischen 8 "neuen" Minuten und 30 "fehlenden" Sekunden, ist meineWahl eindeutig...
Fazit: Ich war gespannt, ob "Wasser", einer meiner persönlichen80er-Kultfilme, die ich aber seit Ende der 80er nicht mehr gesehenhatte, dem Zahn der Zeit erfolgreich widerstehen konnte - es gibtgenügend Filme aus dieser Dekade, die nicht unbedingt zu ihremVorteil gealtert sind. "Wasser" allerdings erweist sich auch anno2006 noch als Volltreffer, ist vielleicht in seiner politischenAussage aktueller denn je und vor allen Dingen - immer noch einRiesenspaß. Kein laugh-a-minute, kein Film der ganz großenBrüllergags, aber einfach eine extrem lässige und trotzdem nettsubversive Komödie mit blendend aufgelegten Stars wie Caine undConnolly und unheimlich groovendem Reggae- Soundtrack. Gepaart mitder superben Qualität der englischen Kinofassung kann das nur einsergeben - eine felsenfeste Kaufempfehlung!
Leider wird ja die Video-Börse geschlossen (weswegen hier warscheinlich viele jubeln ). Aber ich fand die Börse toll, da man auch sehr viele Filme bekommen hat, die man eben nicht auf jedem Board findet.
Ich sehe mich zwar nach einem anderen Board um, wo man auch seine Uploads präsentieren kann, aber gulli bleibe ich trotzdem treu. Fand schon immer, das man hier echt über alles quatschen (oder zumindest lesen) kann. Deshalb machts gut und wir sehen uns bestimmt in anderen Bereichen von gulli wieder .