Muttertag ist ein österreichischer Film aus dem Jahr 1992, der auf satirische und durchwegs sarkastische Weise das Wiener Kleinbürgertum anhand der Geschehnisse rund um den Muttertag karikiert. Er spielt in einem kommunalen Wohnkomplex (Gemeindebau) in Wien und zeichnet sich unter anderem durch die Teilnahme von zahlreichen österreichischen Kabarettstars und weiteren kulturschaffenden Persönlichkeiten seiner Entstehungszeit aus. Die Wohnhausanlage Am Schöpfwerk in Altmannsdorf in Wien Meidling, welche als Szenario für den Film diente, erregte immer wieder durch soziale Spannungen und Konflikte Aufsehen in der Öffentlichkeit.
Muttertag ist einer von 100 Filmen die in der Edition „Der österreichische Film“ als DVD veröffentlicht wurden.
Der deutsche Autohändler Harry soll für Woytila eine Tasche aus Polen abholen, gibt den Auftrag aber an den Gauner Schorsch weiter. Dieser ist von der Idee wenig begeistert, weil ihm erstens der Führerschein abgenommen wurde und er zweitens lieber die Fernsehübertragung des 24-Stunden-Rennens von Le Mans ansehen will. Deshalb gibt er die Mission wiederum an seine Bekannte Mao weiter. Da Mao aber ihre Nichte übers Wochenende zur Beaufsichtigung hat gibt sie wiederum den Auftrag an die glücklosen Würstelstandbetreiber Max Durst und Hans Wurst weiter. Max und Hans übernehmen den Auftrag.
Vivian ist blond, hat einen fixen Freund und mehrere Liebhaber. Sie würde alles tun, um auf ein Cover zu kommen. Vivian ist mit ihrem Körper unzufrieden. Sie isst, sie speit, die behandelt ihre Cellulitis. Vivian findet ihren Busen zu klein, das ist ihr wirliches Problem.
Lisa ist blond und liebt schwarze Männer. Sie lässt sich von Zeit zu Zeit ihren Busen vergrößern, ihre Nase richten, ihre Lippen aufspritzen. Sie macht die Nacht zum Tag, pumpt sich unaufhörlich mit Alkohol und Kokain voll. Lisa lebt allein und kann nicht allein sein, das ist ihr wirkliches Problem.
Tanja ist blond, liebt Tiere mehr als Menschen und denkt über ihr Leben nach. Sie lässta die Karten legen und versucht ihr inneres Gleichgewicht durch Yoga und Fitness erreichen. Tanja kann zu niemandem "Ich liebe dich" sagen, das ist ihr Problem.
Auf der Suche, Karriere zu machen, geliebt zu werden, den idealen Körper zu erreichen, gehen sie von Casting zu Casting, telefonieren mit Freundinnen, Männern, Müttern, Agenturen und Fotografen und hetzen von einer Disconacht in die Nächste.
Blixa Bargeld - Mein Leben (2008) German TVRip XviD AC3
Info
Die 43 minütige Dokumentation vollzieht die Stationen seiner nunmehr drei Jahrzehnte andauernden künstlerischen Karriere nach und begleitet Blixa an die aktuellen Orte seines kreativen Schaffens. Sein Wohnsitz ist mittlerweile auf drei Erdteile verteilt - San Francisco, Peking und Berlin - doch die Basis für sein weltweites Agieren blieb bis heute seine Geburtsstadt Berlin. Hier trifft die Regisseurin Birgit Herdlitschke auf seine Neubauten “Bandbrüder” Alexander Hacke und Andrew Unruh und beobachtet den nicht ganz undespotischen Blixa während der Proben im Studio.
Im nächsten Moment zeigt die Dokumentation ein großzügiges und hell eingerichtetes Appartement in San Francisco. Während der Regen gegen die Scheiben prasselt, sitzt Blixa lesend und beinahe gezähmt auf einem weißen Sofa. So wirft der Film Blicke hinter die laute und schrille Fassade der Figur Blixa und porträtiert deren besinnliche, private Seite.
“Blixa Bargeld - Mein Leben” zeigt einen erstaunlich aufrichtigen und offenen Blixa, der trotz seiner Zugänglichkeit nichts an Radikalität verloren hat. Untermalt von alten Aufnahmen ist es möglich, die Resolutheit und Zerstörtheit des jungen Blixa zu entdecken und dessen Kompromisslosigkeit in den Bildern des Jetzt und Heute wiederzufinden. (arte.tv)
Der mit dem Fontanepreis für Literatur (1979) und dem Heinrich-von-Kleist-Preis (1985) ausgezeichnete Schriftsteller, Rechtsanwalt und Filmemacher Alexander Kluge legt mit seinem jüngsten Film ein filmisches Traktat wider den Zerfall von Wirklichkeit durch ihre Vermittlung in den Medien vor. Mit Hilfe der Collage reiht Kluge kaleidoskopisch seine vermischten Nachrichten aneinander, wie sie sich auch dem Bürgen in Informationen, Reportagen und Berichten der Boulevard-Zeitungen und in den Nachrichten des Fernsehens präsentieren: als eine in Trümmern gehende Welt. Dadurch, dass der Regisseur jedoch eine unstrukturierte Wirklichkeit als Material anbietet, die der Zuschauer nur fragmentarisch wahrnehmen kann, zeigt er nicht nur das Sichtbare, er macht sichtbar und lässt damit eigene Erfahrungen des Betrachters zu. Im Sinne des dem Film vorangestellten Mottos aus dem 129. Psalm: "Sie haben mich hart bedrängt... aber doch mich nicht überwältigt" versucht der Film politische und private Geschichten als fragmentarische Welterfahrung scharf gegeneinander zu setzen, um neue Perspektiven in der Erfassung unserer Wirklichkeit beim Zuschauer entstehen zu lassen. Die Jury ist sich im klaren darüber, dass der Film erhebliche Verstehensschwierigkeiten bereitet und ein Nachgespräch erforderlich macht. Dennoch meint sie, dass er den notwendigen Betrag dazu leistet, sich mit der Wahrnehmung der eigenen Situation und der durch die Medien konstruierten Wirklichkeit auseinander zu setzen. Ein Film nicht nur für Cineasten.
Morgan Sullivan könnte ein glücklich verheirateter, höherer Angestellter sein, doch eine innere Stimme drängt ihn, bürgerliche Sicherheiten zu vernachlässigen und die extreme berufliche wie private Herausforderungen zu suchen. Solch eine Chance ergibt sich, als der mächtige Konzern "Digicorp Technology" Sullivan engagiert, um ihn als Industriespion unter neuer Identität auf den Konkurrenten "Sunways Systems" anzusetzen. Unter dem Namen Jack Thursby soll er sich vom Feind engagieren lassen und Informationen vor Ort sammeln. Als er dabei Zeuge einer Massenhirnwäsche wird und die ebenso geheimnisvolle wie attraktive Agentin Rita ihn ausdrücklich vor Digicorp warnt, keimen erste Zweifel in Morgan. Als er dann auch noch erfährt, daß seine alte Existenz genauso falsch sein könnte wie seine neue, verschwimmen Realität und Einbildung endgültig zu einem großen, existenzbedrohenden Mysterium. Nun kann ihm nur noch Rita helfen, doch auf welcher Seite steht sie?
Wim Wenders - Von einem der Auszog Wim Wenders gehört nicht nur zu den wenigen international erfolgreichen deutschen Filmemachern, sondern zählt auch zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten der Filmkunstszene. Marcel Wehn hat den renommierten Regisseur zu seinen Anfängen begleitet. Ausschnitte aus seinem Frühwerk, Anekdoten und zahlreiche Interviews mit Freunden und Weggefährten, darunter Peter Handke, Bruno Ganz und Rüdiger Vogler, offenbaren völlig neue Einblicke in das Leben und Werk des kreativen Filmemachers.
Technisches
FORMAT : XVID @ 879 Kbit
SOURCE : PAL-DVD (720x576)
ASPECT RATIO : 1:1,78 (608x336)
AUDIO : MP3 128 VBR
Gerade einmal knapp 42 Minuten ist er lang, der letzte Film, den Leni Riefenstahl vor ihrem Tod fertig stellen konnte. Zuvor hatte es fast 60 Jahre gedauert, bis sie mit Impressionen unter Wasser wieder ins Kino zu ihrer großen — vielleicht auch ihrer größten — künstlerischen Leidenschaft zurückkehren konnte. Und wenn man nun dieses filmische Bilderbuch über das Leben in den noch unbeschädigten Riffen des Pazifiks und des Roten Meeres sieht, denkt man unweigerlich auch an ihre früheren Filme, an ihre Dokumentationen über die Reichsparteitage der Nationalsozialisten und über die Olympiade von 1936. Natürlich kann man diese Arbeiten nicht vergleichen, und doch muss man es.
Unter Wasser hat Leni Riefenstahl endlich das gefunden, was sie schon in den 30er-Jahren des letzten Jahrhunderts gesucht hatte: ein Reich reiner, von Gefühlen und von Ideologien unberührter Schönheit, in der Formen und Farben alles sein können. Es versteht sich von selbst, dass die Welt der Riffe längst nicht so abstrakt, so leblos, ist, wie Leni Riefenstahl sie in ihrem Film darstellt, der jede Bewegung eines Fisches in einen ästhetischen Prozess, in ein natürliches Kunstwerk, zu verwandeln sucht. Nur kann man Fische und Korallen viel leichter als Menschen zu reinen Ornamenten eines unbedingten Schönheitswillens erklären. Die Formationen, in denen Schwärme von Fischen durch das Meer gleiten, sind — anders als die Formationen einer inszenierten Menschenmasse — eben nicht Ausdruck einer politischen Gesinnung.
Da es diese Filme nur als DVD9 gibt, hier die gerippte Form:
Info
Am 12. Oktober 1927, er hat gerade die Dreharbeiten zu Oktober abgeschlossen und sitzt nun auf 60 000 Metern belichtetem Filmnegativ, notiert Sergej Eisenstein: »Der Beschluß steht fest, das ›Kapital‹ nach dem Szenarium von K. Marx zu verfilmen.« Die Herausforderung, die von einem solchen Werk ausgeht, so glaubte Eisenstein, würde die Filmkunst von Grund auf verändern. Ihm schwebte die Anwendung völlig neuer, von James Joyce’ Ulysses abgeleiteter Formen vor: »faits divers«, »emotionale Konvolute« und Reihen »dialektischer Bilder«.
Eisenstein hat diesen Plan nie umgesetzt; 81 Jahre später setzt Alexander Kluge dem Projekt ein Denkmal und komponiert eine vielstimmige Annäherung an Marx' Hauptwerk und Eisensteins größenwahnsinniges Projekt. Unterstützt wird er dabei von Dietmar Dath, Hans-Magnus Enzensberger, Durs Grünbein, Hannelore Hoger, Oskar Negt, Sophie Rois, Helge Schneider, Peter Sloterdijk, Joseph Vogl und vielen anderen sowie einem Kurzfilmbeitrag von Tom Tykwer.
DVD1 - Marx und Eisenstein im gleichen Haus - 189 min - 1400 mb
1. Manifeste der Unsterblichkeit (Boris Groys)
2. Rosa Luxemburg und der Reichskanzler
3. »Ich glaube an Solidarität!« (Lucy Redler)
4. Königin Dampf, Kaiserin Elektrizität
5. Was heißt subjektiv-objektiv? (Joseph Vogl)
6. Der Gesamtarbeiter vor Verdun (mit Helge Schneider)
Erscheinungsjahr: Kino Utopia (Luxemburg), 26 februar 1996
Regisseur: Geneviève MERSCH
Genre: Dokumentar
Komprimierungsmethode: VHS-Rip
Sprache: Luxemburgisch mit französischen Untertitel
Größe: 285mb
Länge: 30minuten
Filminformation: Geneviève Mersch überläßt Roger Dahm sich selbst, läßt ihn in seinen Erinnerungen blättern und seine kleine große Welt vorstellen. Von der ersten Szene an wird das Publikum in diese Welt hineingezogen, und hin- und hergerissen zwischen der Komik und dem Charme, die sich aus Rogers entwaffnender Naivität, und der Tragik, die sich aus Rogers schräger, marginaler Lebenssituation ergeben. Mal ist Roger, der Film urkomisch und witzig, mal gefühlsbetont und beklemmend.
Leider ist die Qualität nicht die Beste...Ich hoffe trotzdem welche glücklich zu machen.. Wenn irgendeine besser Qualität zu finden ist, bin auch ich abnehmer
Bedanken ist Kostenlos
Die DVD hat sich nicht nur längst als hervorragendes Medium für die Präsentation von Spielfilmen etabliert, sondern wird erfreulicherweise auch für die Veröffentlichung sonst eher stiefmütterlich behandelter Formen des kurzen Films genutzt. Neben vielen Zusammenstellungen von Musikvideos gibt es inzwischen auch einige Kurzfilmsammlungen, aus denen Cinema 16 mit europäischen Beiträgen schon allein durch die hier vertretenen Regisseure herausragt. Hier gibt es bis dato wenig gesehene Frühwerke von namhaften Filmemachern wie Jean-Luc Godard, Lars von Trier, Tom Tykwer und Krzystof Kieslowski zu entdecken, daneben finden sich preisgekrönte Werke von bislang noch nicht derart etablierten Talenten wie Chris Morris, Juan Solanas oder Javier Fesser.
Filme:
01 Lukas Moodysson: Bara Prata Lite (Schweden, 14 Min.)
02 Patrice Leconte: Le Batteur De Bolero (Frankreich, 8 Min.)
03 Jean-Luc Godard: Charlotte Et Veronique (Frankreich, 21 Min.)
04 Virgil Wildrich: Copy Shop (Österreich, 12 Min.)
05 Tom Tykwer: Epilog (England, 12 Min.)
06 Peter Mullan: Fridge (England, 20 Min.)
07 Nanni Moretti: The Opening Day Of Close-Up (Italien, 8 Min.)
08 Jan Kounen: Gisele Kerozene (Holland, 4 Min.)
09 Roy Andersson: World Of Glory (Schweden, 16 Min.)
10 Juan Solanas: L'Homme Sans Tete (Frankreich, 15 Min.)
11 Krzyztof Kieslowski: Concert (Koncert Zyczen) (Polen, 17 Min.)
12 Jan Svankmayer: Jabberwocky (Tschechien, 13 Min.)
13 Chris Morris: My Wrongs # 8245-8249 & 117 (England, 12 Min.)
14 Lars von Trier: Nocturne (Dänemark, 8 Min.)
15 Javier Fesser: El Secdleto De La Tlompeta (Spanien, 17 Min.)
16 Anders Thomas Jensen: Election Night (Valgaften) (Dänemark, 11 Min.)
Sprache: DE, FR, SV, EN, IT, ES, CS, DA, NL, PL, (mit englischen Untertiteln)
Format: XVID
Größe: 2000 MB
Links:
Der skrupellose Eisenbahnunternehmer Morton (Gabriele Ferzetti) versucht mit Hilfe eines eiskalten Killers (Henry Fonda) den Kampf um Macht und Geld für sich zu entscheiden. Jill (Claudia Cardinale) erbt das Grundstück ihres ermordeten Mannes. Dieses Grundstück versucht Morton als wichtigen Eisenbahnstützpunkt in die Hand zu bekommen. Ein “Fremder Mann” ersteigert das Stück Land und gibt es Jill zurück. Außer sich vor Wut fordert der Killer Frank den “Fremden” zum Duell…
Technisches
Dauer: 156 | Format: XviD | Größe: 1400 MB
- Format OGM ist mit VLC Player problemlos abspielbar
- 4 verschiedene Audiospuren (Ger, Eng, Spa, Fre)
- 2 optionale Untertitelspuren (Eng, Ger)
Jacques Derrida gilt als einer der wichtigsten Philosophen unserer Zeit, der den Blick auf Geschichte, Kunst und Sprache des 20. Jahrhunderts und nicht zuletzt den Blick auf uns selbst maßgeblich beeinflusst. Weltweit ist er vor allem als der Vater der »Dekonstruktion« bekannt.
Über fünf Jahre haben Kirby Dick und Amy Ziering Kofman an ihrem Dokumentarfilm gearbeitet, Derrida privat in Paris und New York besucht und ihn auf seinen Vortragsreisen begleitet. Sie nutzen neben Auszügen aus Derridas Publikationen Vorträge, Vorlesungen und Diskussionen an verschiedenen Universitäten.
Der Film zeigt Derrida, wie er über Liebe und Gewalt, über Narzissmus und Ruhm oder den Tod seiner Mutter spricht, wie er sich kämmt, wie er isst oder mit feinem Witz scherzt. Und er zeigt viel von Derridas Charakter, seinem grüblerischen Snobismus oder seiner Widerwilligkeit, eigene Geheimnisse preiszugeben, obwohl ihn diese bei anderen Philosophen in höchstem Maße interessieren. Der Philosoph seinerseits dekonstruiert den Dokumentarfilm, indem er dessen Unfähigkeit beschwört, die Wahrheit festzuhalten. DERRIDA ist deshalb nicht nur die Skizze einer Biografie, auch nicht nur eine Einführung in Derridas Denken, sondern vielmehr ein dichter und unterhaltsamer Dialog, dessen Themen und Inszenierung die Theorien des Philosophen reflektieren. Die hypnotisierende Filmmusik stammt von Ryuichi Sakamoto.
GOLDEN GATE AWARD: San Francisco International Film Festival 2002
“Metropolis” gehört zu den wichtigsten Werken der deutschen Filmgeschichte und ist der erste Film, der von der Unesco zum Weltdokumentenerbe erklärt wurde. Doch die Originalversion des 1927 in Berlin uraufgeführten Klassikers war 80 Jahre lang verschollen. Erst im Sommer 2008 spürten Mitarbeiter des Museo del Cine in Buenos Aires ein 16-mm-Duplikatnegativ auf, das einen großen Teil des verloren geglaubten Materials enthält. Die Dokumentation erzählt die spannende Geschichte eines filmischen Meisterwerks und seiner Restaurierung.
Alles an “Metropolis” ist gigantisch. Allein die Produktionsdauer dieses monumentalen Werkes des deutschen Films war rekordverdächtig, Fritz Lang drehte an 310 Tagen und in 60 Nächten. Es entstand ein Klassiker mit mythischen Zügen und kühnen Spezialeffekten, für den der Regisseur keinen Aufwand scheute: 36.000 Komparsen (darunter 750 Kinder und 1.100 Menschen mit Glatze), 200.000 Kostüme, 3.500 Paar Schuhe, 75 Perücken, 500 Wolkenkratzer mit jeweils 70 Etagen und endlose Kilometer Filmmaterial. Es war der aufwendigste deutsche Film aller Zeiten, so die damalige Presseabteilung der Ufa.
“Metropolis” ist ein Meisterwerk, das von seinen Widersprüchen lebt. Es ist gleichzeitig ein Durchbruch in die Zukunft und Tribut an die damalige Mode, ein finanzielles Wagnis, ein Monumentalfilm mit Augenblicken der Vorahnung und Tränen aus Glyzerin, hoffnungslos veraltet und verblüffend aktuell. Fritz Langs Film inspiriert auch heute noch, selbst Hollywood. So lassen der Science-Fiction-Film “Blade Runner” von Ridley Scott und das Musikvideo “Express Yourself” von Madonna ihr Vorbild deutlich erkennen.
Die Dokumentation macht Station in Berlin, Paris, Moskau und Buenos Aires, um die spannende Geschichte der endgültigen Restaurierung zu erzählen. Außerdem geht es um die Superlative, die diesen Filmklassiker so herausragend machen.
Er gehört zusammen mit Friedrich Dürenmatt zu den bedeutendsten Schweizer Autoren. Die Rede ist von Max Frisch, oder wie es der Regisseur des Films, Matthias von Gunten, ausdrückt, vom "letzten grossen Schweizer Intellektuellen". Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren. Bereits 1924, als Max Frisch noch das Realgymnasium besucht, gerät sein Vater, seines Zeichens Architekt und Liegenschaftsmakler, in finanzielle Schwierigkeiten. Als dieser plötzlich verstirbt, ist Max gerade mal 21 Jahre alt. Mangels Geld muss er sein Germanistikstudium an den Nagel hängen und heuert als freier Mitarbeiter bei der NZZ und der Zürcher Illustrierten an. Schon hier ist sein Talent am geschriebenen Text zu erkennen. Fortan beginnt er in der Weltgeschichte herumzureisen, welche er durch Reiseschilderungen finanziert. Nach einem abgeschlossenen Architekturstudium sticht er 82 Konkurrenten aus und erhält die Zusage zum Bau eines städtischen Freibades in Zürich. Inspiriert von seinem aktiven Militärdienst während des zweiten Weltkriegs, schreibt er diverse Theaterstücke, welche sich sowohl bei Kritikern als auch bei Zuschauern grosser Beliebtheit erfreuen. Auch sein erster Roman Stiller wird weltweit ein grosser Erfolg. Doch mit seiner Broschüre Achtung, die Schweiz sorgt er schliesslich für nationales Aufsehen, als er vorschlägt eine neue Stadt zu bauen...
OT: Der Nachbar (1993)
Milieustudie
Österreich 1993
Regie: Götz Spielmann
Buch: Götz Spielmann
Musik: Michael Hennig
Produzent: Manfred Fritsch
Darsteller: Rudolf Wessely, Dana Vávrová, Wolfgang Böck, Hana Cainer, Josefine Pilecky, Silvia Fenz, Maria Singer, Franz Hiller, Wolf Bachofner, Roger Bauer, Cecil Cordon, Regina Fritsch, Hans-Peter Hofmann, Helga Hummel, Johann Ivancits, Andreas Kosek
Kurzinhalt:
Eine alte Wiener Vorstadt, eine Gegend verfallender Häuser, an den Gleisen der Schnellbahn gelegen: Dort hat Rudolf Pawlik, ein alter Mann, sein ruhiges zufriedenes Leben gelebt, immer schon, ohne Aufregungen, ohne Gefahren. Als seine Nachbarin stirbt und neue Mieter in das Haus einziehen, beginnt für ihn eine aufregende Geschichte. Herbert, der Sohn der Verstorbenen, ist ein kleiner Ganove, Michaela, eine junge Tschechin, seine Freundin, Agnes ihr Kind. Pawlik hasst Herbert vom ersten Moment an - und verliebt sich in Michaela. Seine Gefühle werden zur Obsession, und der freundliche alte Herr ist bereit, den Weg, den er eingeschlagen hat, bis zum Ende zu gehen. Herbert ist der Feind, der all seinen Plänen im Wege steht.
Dieser Film zeigt drei Leidenschaften anhand dreier Episoden: Die Krankenschwester Eva hat eine kurze, heftige Affäre mit dem Arzt Tomasz. Die Supermarktkassierin Sonja misstraut ihrem Freund Marco nicht zu unrecht und kämpft um ihn, notfalls auch mit der Waffe des Suizidversuches. Nicole schließlich, die sich von ihrem Lebenspartner Alex zu trennen versucht, führt einen umgekehrten Kampf, da ihr Exfreund sich mit Gewalt an sie klammert.
Deutscher Titel: Antares
Originaltitel: Antares
Produktionsland: Österreich
Erscheinungsjahr: 2004
Originalsprache: Deutsch
Regie: Götz Spielmann
Drehbuch: Götz Spielmann
Musik: Walter W. Cikan, Martin Veenenbos
Kamera: Martin Gschlacht
Schnitt: Karina Ressler
Besetzung:
Petra Morzé: Eva
Andreas Patton: Tomasz
Susanne Wuest: Sonja
Dennis Cubic: Marco
Martina Zinner: Nicole
Andreas Kiendl: Alex
wenn das als spam gilt tuts mir leid dann löscht es eben, aber: bj7 deine letzten posts sind so überragend.
Ich zumindest mag diese Art von Spam Weiter gehts!
Berlin Super 80 - Music & Film Underground West Berlin (1978 - 84)
Info:
01. Brand & Maschmann: E Dopo? (1981)
02. Christoph Doering: 3302- Taxi Film (1979)
03. Markgraf & Wolkenstein: Hüpfen 82 (1982)
04. Yana Yo: Sax (1983)
05. Maye & Rendschmid: Ohne Liebe gibt es keinen Tod (1980)
06. Stiletto Studio,s: Formel Super VIII (1983)
07. Walter Gramming: Hammer und Sichel (1978)
08. Georg Marioth: Morgengesänge (1984)
09. Hormel/Bühler: Geld (Malaria Clip) (1982)
10. Notorische Reflexe: Fragment Video (1983)
11. Jörg Buttgereit: Mein Papi (1981)
12. Die Tödliche Doris: Berliner Küchenmusik (1982)
13. Butzmann & Kiesel: Spanish Fly (1979)
14. Manfred Jelinski: So war das SO 36 (1984)
15. Klaus Beyer: Die Glatze (1983)
16. Markgraf & Wolkenstein: Craex Apart (1983)
17. Andrea Hillen: Gelbfieber 1982)
Special Bonus Clip:
Ika Schier: Wedding Night (1982)
In Zusammenarbeit mit Studenten der Münchner Filmhochschule HFF inszenierte Wim Wenders diese Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion über die Filmpioniere Max, Emil und Eugen Skladanowsky. Bereits zwei Monate vor der "Filmpremiere" der Gebrüder Lumière in Paris präsentierten die Gebrüder Skladanowsky am 1. November 1895 vor 1500 Zuschauern bewegte Bilder auf ihrem "Bioscop". Ein Film über die Entstehung des Kinos, dessen "historische" Szenen mit einer Handkurbelkamera aus der Stummfilmzeit gedreht wurden.
Anfang der 60er-Jahre steckte die italienische Filmwirtschaft in einer finanziellen Krise. Inspiriert von amerikanischen Western und dem Erfolg deutscher Winnetou-Filme, versuchten sich einige junge italienische Autoren und Regisseure an der Produktion ähnlicher Filme und schufen damit ein neues Genre, welches in die Geschichte eingehen sollte: Den Italowestern.
Der Italowestern, der Anfang der 60er Jahre ein neues Genre begründete, wird in dieser Dokumentation näher beleuchtet.
Neben Ausschnitten aus den einflußreichsten Filmen dieser Zeit, kommen auch einige der wichtigsten Darsteller, Regisseure und Produzenten zu Wort.
Sugihara (Yosuke Kubozuka), ein japanischer Teenager koreanischer Abstammung, wechselt von einer koreanischen auf eine japanische Hochschule und sieht sich plötzlich mit einem unerwartet hohen Maß an Anfeindung und Rassismus konfrontiert. Als Sohn eines ehemaligen Profiboxers versteht er es zwar, sich Respekt zu verschaffen, doch seine Wildheit bringt ihn auch mit dem Gesetz in Konflikt. Die Liebe zu Schulkameradin Sakurai (Kou Shibasaki) und die Freundschaft mit einem belächelten Streber verfehlen ihre dämpfende Wirkung auf sein hitziges Gemüt nicht.
Streckenweise hochamüsantes, dann wieder nachdenkliches Teenagerdrama à la Nippon: ein sechzehnjähriger Raufbold und Außenseiter auf der Suche nach Identität, sinnvoller Betätigung und dem Geheimnis wahrer Liebe.
Quali: DVD Rip Size: 1133,5 MB Laufzeit: 123 Minuten Sprache: Japanisch mit deutschem Untertitel
Das Filmdrama spielt in Berlin-Tempelhof und beschreibt die Eskalation eines Konflikts zwischen einer Familie des Bildungsbürgertums und einem türkischstämmigen Jugendlichen. Daneben thematisiert der Film das Scheitern der Kommunikation sowohl innerhalb der deutschen als auch der türkischen Familie.
Der angehende Literaturprofessor Simon Laub und seine Frau Christa, Immobilienmaklerin, ermöglichen ihrem Sohn Felix ein Leben in Wohlstand und Bildung. So ist Felix ein begabter Cellospieler. Zum Bekanntenkreis des sensiblen und schöngeistig veranlagten Bürgersohns gehört Can, der Leithammel einer Straßenbande, dem er regelmäßig Marihuana abkauft. Als Sohn eines Gemüsehändlers ist der junge Deutschtürke weniger gut gestellt und zeigt sich seinem wohlhabenden Freund gegenüber bisweilen neidisch und missgünstig. Als Cans Gang Felix seine neuen Markenturnschuhe „abzieht“ und der Junge barfuß nach Hause kommt, konstatiert Felix’ Vater ein Problem....
weiteres hier -> http://de.wikipedia.org/wiki/Wu...ernsehfilm) Wut (2006) (TV)
Filmdaten:
Deutscher Titel: Wut
Originaltitel: Wut
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2006
Länge: 90 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 16
Stab
Regie: Züli Aladağ
Drehbuch: Max Eipp
Produktion: Christian Granderath
Musik: Johannes Kobilke
Kamera: Wojciech Szepel
Schnitt: Andreas Wodratschke,
Dora Vajda
Besetzung
* Oktay Özdemir: Can
* August Zirner: Simon Laub
* Corinna Harfouch: Christa Laub
* Robert Höller: Felix Laub
* Ralph Herforth: Michael
* Demir Gökgöl: Cans Vater
* Melika Foroutan: Dominique
40 qm Deutschland erzählt die Geschichte des türkischen Arbeitsmigranten Dursun und seiner Frau Turna. Für Dursun haben sich die Hoffnungen auf ein besseres Leben in Deutschland nicht erfüllt. Er führt ein deprimierendes Leben in einer Hamburger Hinterhauswohnung. Als ihm seine junge Frau nach Deutschland folgt, versucht Dursun mit ihr ein Leben gemäß den Traditionen seiner Väter zu führen und sich damit ein Stück seiner verlorenen Heimat zu bewahren. Da er seine neue Umgebung als unmoralisch und dadurch feindlich wahrnimmt, schottet er seine Frau weitgehend von dieser Umgebung ab. Dadurch ist das Leben für Turna in Deutschland ein albtraumhaftes Szenario: die 40 qm von Dursuns trister Hamburger Altbauwohnung bleiben alles, was sie von dem Land zu sehen bekommt. Völlig unbemerkt von Dursun droht Turna dabei an ihrem Leben in Hamburg zugrunde zu gehen. Erst als Dursun selbst stirbt, tritt die junge Frau, deren Befreiungskampf schon zuvor begonnen hatte, aus der Wohnung heraus und sieht sich mit der ihr bis dahin völlig fremd gebliebenen deutschen Wirklichkeit konfrontiert.
Başers Film lief erfolgreich auf bedeutenden Filmfestivals, z. B. wurde er auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno mit dem „Silbernen Leoparden“ ausgezeichnet und gewann den Preis für das „beste Regie-Debut“ auf dem Internationalen Filmfest von Rotterdam. Auf dem Filmfestival in Cannes lief er innerhalb der „Woche der Kritik“. Beim Deutschen Filmpreis erhielt der Film eine Nominierung als „bester Film“ und wurde in weiteren Kategorien ausgezeichnet, z.B. wurde Özay Fecht der deutsche Filmpreis als „beste Schauspielerin“ verliehen.
In dem 1972 gedrehten Warum Israel setzt sich Claude Lanzmann anhand von Interviews mit israelischen Bürgern verschiedener Herkunft und Vergangenheit mit der Frage auseinander, ob es so etwas wie eine jüdische Normalität in einem jüdischen Staat geben kann, oder ob nicht die Anormalität eines jüdischen Staates jedes normale Leben ad absurdum führt, so legitim der Wunsch nach Normalität auch sein mag.
Der 1925 geborene Lanzmann bezeichnet sich als assimilierter, das europäische Leben gewohnter Jude, dem Religion und Tradition weitgehend fremd gewesen seien. Erst der Antisemitismus habe ihn zum Juden gemacht, nicht sein Jüdischsein. Im Zweiten Weltkrieg schloss sich Lanzmann der Résistance an, überlebte den Krieg und entging im Untergrund der Deportation. Nach Kriegsende studierte er Philosophie in Berlin und begann gemeinsam mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, mit der er eine lange Liebesbeziehung hatte, in Paris die linke Zeitschrift Les temps modernes zu veröffentlichen, deren Herausgeber er heute ist.
Warum Israel sei, nachdem er ein Buch über das gleiche Thema erfolglos zu schreiben begonnen hatte, sein Versuch gewesen, als dem Judentum entfremdeter Europäer den Staat Israel zu begreifen, der als Fluchtort für alle Juden gelten soll, gleichzeitig als Staat mit ‚normalen‘ politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen konfrontiert ist. Das Problem Israels sei, dass der Staat zwar über ein Territorium verfüge, aber weder über die Religion, noch über die identitätsstiftende Erfahrung von Auschwitz sein Fortbestehen sichern kann. Lanzmann inszeniert in seinem Film Mehrstimmigkeit, indem er viele Einwohner unterschiedlichster Berufe zu Wort kommen lässt, er bildet die Heterogenität dessen ab, was Leben in Israel Anfang der Siebziger bedeutete. Es gelingt ihm, dass die Dissonanzen dieser Vielstimmigkeit zum Schluss ein geschlossenes Bild ergeben. Vielfach ist Warum Israel als ‚wichtigster Film über Israel‘ bezeichnet worden. Seine Montagetechnik wurde zur Blaupause für seinen anschließendes Mammutprojekt SHOAH.
Hallo, hoffe ihr könnt mir weiter helfen.
Suche den Film Far out Man Mit Tommy Chong schon sehr lange,
auf deutsch bin ich bis jetzt leider nicht fündig geworden.
Hat den jemand von euch und kann ihn auf rapidshare uploaden ???
Ihr würdet mir einen Riesen gefallen tun.