?Frantz pense ? tout et ? rien. Il ne sait pas si c'est le monde qui est en train de devenir r?ve ou le r?ve, monde.?
Franz denkt an alles und nichts. Er weiß nicht, ob die Welt zum Traum gerät, oder der Traum zur Welt. Franz is wondering if the world is a dream or a dream the world.
Kurzinhalt und Review
Franz (Sami Frey) und Arthur (Claude Brasseur) sind zwei ziemlich arme Franzosen, die von einem feudalen Leben in Amerika träumen. In einem Englischkurs lernen sie das dänische Aupair-Mädchen Odile (Anna Karina) kennen. Nun rückt ihr Traum in greifbare Nähe, denn Odiles Gastgeberin, Madame Victoria (Louisa Colpeyn), hat sehr viel Geld in ihrer Wohnung versteckt. Franz und Arthur wittern ihre Chance und wollen einen großen Coup landen… Quelle
Godard widmet sich mit diesem Film in parodistischer Form der amerikanischen Pulp-Kultur und dem B-Movie. Vorlage des Films ist ein Trivialroman, dessen Plot mit einer erzählten Zeit von mehreren Monaten er in seinem Drehbuch auf drei Tage verdichtet. Der Film wurde in nur 25 Tagen gedreht. Bemerkenswert ist das Tempo, in dem die Protagonisten durch die Gegend rasen: im Auto mit offenem Verdeck oder zu Fuß in der Rekordzeit von 9 Minuten und 43 Sekunden durch den Louvre.
Die ziellos durchs Leben streunenden Helden, deren Einsamkeit durch das in Schwarzweiß gefilmte trostlose Setting der Pariser Vorstädte unterstrichen wird, träumen vom schönen, sorglosen Leben in Amerika. Eine der schönsten Szenen ist die Madison-Tanzeinlage von Odile, Franz und Arthur in einem Café. Eine Fülle von visuellen und akustischen Gags verleiht dem Film eine verspielte Frische und Leichtigkeit. Godard selbst inszeniert sich als scheinbar allwissender Erzähler mit ironisch wirkenden Kommentaren.Wiki
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"Bay" Pornchai, von heiligen Popmusik-Mönchen ausgebildetes Trommeltier bei der Rockband PC aus Bangkok, muss sich des dringenden Verdachts erwehren, seine Vermieterin mit Tranchierbesteck püriert zu haben. Schon sitzen ihm deswegen skurrile Ermittler dicht auf den Fersen. Da kommt es eher ungelegen, wenn ausgerechnet jetzt das alle zehn Jahre stattfindende Trommlerduell der Mönche gegen die berühmte Dämonentrommel ansteht. Einst kam Bays Meister dabei ums Leben, jetzt soll ihn sein Schüler rächen.
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Hits und Klassiker des fernöstlichen Unterhaltungskinos vom frühen Bruce-Lee-Abenteuer über den "Drunken Master" bis zu "Ong-bak" werden respektlos durch den Kakao gezogen in einer atemlosen, furios inszenierten Slapstick-Komödie um einen im früh-80er-Design gestylten Luftikus und seinen Kampf um Ehre, Gerechtigkeit und das schöne Mädchen. Für den unbefangenen Betrachter ein kunterbuntes Sammelsurium schräger Einfälle, für Eastern-Insider ein Fest und potentieller Kultfilm.
Das Siebente Siegel (1957) von Ingmar Bergman [Avi]
Info & Review
Aufsteigend aus einer apokalyptischen Vision, beginnt der Film mit einem Zitat aus der Geheimen Offenbarung des hl. Johannes (8,1): ?Als das Lamm das siebente Siegel brach, war am ganzen Himmel eine große Stille, ungefähr die Hälfte einer Stunde lang.? Das ist die Stille vor dem Sturm, bevor die Posaunen der Engel zum Jüngsten Gericht ertönen, der letzte Aufschub, die letzte Frist.
Der Ritter Antonius Blok, mit seinem Knappen vom Kreuzzug in seine von der Pest verwüstete schwedische Heimat zurückgekehrt, wird erwartet. Der Tod will ihn heimholen. Doch der Ritter begehrt auf: ?Mein Körper ist bereit - ich bin es nicht!? Er will eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Der Tod gewährt ihm eine Gnadenfrist. Ritter und Tod spielen Schach. Für die Dauer einer Partie darf Blok Gott suchen. Seinen Weg kreuzt bald eine Gruppe von Schaustellern, wobei zwei von ihnen mit den bezeichnenden Namen Jof und Mia (Joseph und Maria) auch noch ein kleines Kind dabeihaben. Auf seinem Weg erlebt Blok Zug um Zug Gaukler und Flagellanten, Hexenverbrenner, Hellseher, Büßer und Ehebrecher, Krankheit, Pesthauch und Elend. Dazwischen immer wieder der Tod, der ihn überlistet, der auf ihn wartet. Blok fragt sie alle, die ihm begegnen, doch die Gewißheit bleibt aus, wenn ihm auch einzelne Begegnungen Mut machen. Jof, der Schauspieler, hat offenbar die Gabe, metaphysische Dinge greifbar vor Augen sehen zu können. Schon einmal hat er die Jungfrau Maria auf einer Wiese lustwandeln gesehen, nun erblickt er als einziger den Tod im Spiel mit dem Ritter. Blok zieht mit Jöns, den Gauklern und anderen Gefährten, die sich ihm angeschlossen haben, durch einen dunklen Wald, wo sie Zeugen einer Hexenverbrennung werden. Als Blok einsieht, daß er die Schachpartie nicht gewinnen kann und um den Blick des Todes von der Gauklerfamilie weg auf sich selbst zu lenken, stößt er die Figuren um. Diese List hilft ihm nichts, denn der Tod hat die Stellung im Kopf, aber Jof kann den Aufschub nutzen und verläßt mit Frau und Kind die dem Tod verfallene Gesellschaft. Als der Ritter sein Schloß erreicht, ist die Schachpartie zu Ende. Der Tod hat endgültig gesiegt. In einem seltsamen Totentanz zieht er den Ritter, seine Frau und sein Gefolge hinter sich her, dem Horizont entgegen. Nur Jof und die Seinen entkommen - eine neue Heilige Familie auf der Flucht.
?Bergman kleidet das Geschehen in die Bildsprache mittelalterlicher Gemälde. Manche Einzelheiten entsprechen unmittelbar mittelalterlichen Darstellungen: der Tod etwa, der den Baum absägt, auf dem der Schauspieler Skat hockt, die Erscheinung der Muttergottes mit dem Jesuskind und die beherrschende Szenerie des Schachspiels mit dem Tod. Anderes ist aus der Nachempfindung gestaltet, in hartem Kontrast gegeneinander gesetzt. Da treffen sich sauflustige Groteske, wilde Ausgelassenheit, drastische Ironie mit düsterer Melancholie und anmutiger Idylle. Der Stil des Films ist von bestürzender, unausweichlicher Kraft, von einer elementaren Urwüchsigkeit, die nur aus der verbissenen Zähigkeit erklärbar ist, mit der Bergman sein Thema bis in die letzten Winkel nachgestaltbarer Realität vortreibt. Dieser Film enthält in der formalen Struktur wie in der emotionalen, überquellenden Fülle seiner Episoden die Gefühls- und Erlebnisskala eines ganzen Menschenlebens. Da mischen sich Zärtlichkeit und Wut, Liebe und Roheit, Kühnheit und feiges Versagen, Erregung und Niedergeschlagenheit. Sie treffen sich in einer Landschaft, die bald rauh, bald unheimlich, bald lieblich hell und freundlich ist. Selten in der Filmgeschichte gab es in einem Werk so viel Dynamik, so viel Bild und persönliches Engagement wie in diesem Selbstbekenntnis Bergmans.? (Filmdienst).
?Ohne je seine Eigenständigkeit einzubüßen, hat Bergman sich von Filmen Carl Theodor Dreyers, vom expressionistischen deutschen Film und vor allem von Dürers Kupferstich ?Ritter, Tod und Teufel? inspirieren lassen und eine Bildsprache geschaffen, in der jedes Bild durch ein spannungsvolles Verhältnis von Licht und Schatten geformt ist. Die Kamera Gunnar Fischers schafft mit suggestiven, expressionistischen Mitteln eine düster-dunkle Grundstimmung, die von Sonnenlicht nur verdrängt wird, wenn die Gaukler auftreten. Die ästhetisch und emotional aufgeladenen Bilder und die von den Darstellern und Darstellerinnen adäquat verkörperten menschlichen Grundtypen ergeben ein Werk mit ungewöhnlichen metaphysischen Dimensionen. Das Paradox besteht darin, daß Bergman in diesem Film die Unmöglichkeit formuliert, nur mit Metaphysik die Sinnfragen des Lebens beantworten zu wollen.? (Franz Ulrich in: Spuren des Religiösen im Film).
?Das Verhalten des Ritters und seines Knappen illustrieren zwei extreme Antwortmöglichkeiten auf die existentielle Sinnfrage. Während der Ritter noch immer auf die Existenz Gottes hofft und dadurch einen Lebenssinn erhielte, während Block also an der Gottesidee als Sinngebung festhält, ist der Knappe Jöns zum zynischen Atheisten geworden, der sich angesichts der menschlichen Grausamkeit und des sinnlosen Leidens auf der Welt einen Gott nicht mehr vorstellen kann. Wie Jacques Siclier feststellt, deutet der Film im Scheitern des rational suchenden Ritters darauf hin, daß es in dieser Welt nicht wichtig ist, Fragen zu stellen, sondern zu leben. Allein in der fahrenden Gauklerfamilie weist der Film eine Perspektive für den Fortbestand des Lebens auf. Hier erfährt der Ritter einen der wenigen Glücksmomente, befreit von seinen Zweifeln den sinnerfüllten Augenblick genießend.? (Kai Raabe in: Metzlers Filmlexikon).
?Die Durchmischung und Überlagerung von abstrakt-figurativer Fabel (Ritter und Tod, das Muster des Totentanzes selbst), szenischem Detailrealismus, präziser Stimmungsregie (der unheimliche Weg durch den Wald), von eher demonstrativen und eher burlesken Episoden (der Tod des Schauspielers im Wald), von subtiler Vergeistigung (die Beichte des Ritters in der Kirche) und beinahe platter, derber Narrenkomik (die Auftritte des Schmieds und seiner Frau), die Brechung durch gegenläufige Formtendenzen oft in derselben Szene (ein Beispiel für diese jähe Dämpfung des Pathos: der Tod als Beichtvater fragt ziemlich arglistig den Ritter, der gerade noch sein tiefstes Bekenntnis geäußert hat, wie er es denn angestellt habe, seinen Gegner im Schachspiel zunächst einmal zu täuschen), die unangestrengte Komposition und gegenseitige Spiegelung so verschiedener Ausdrucksweisen, des Mysterien- und Rüpelspiels verleiht dem Film Shakespearesches Format.? (Thomas Koebner in: Koebner (Hrsg.), Filmklassiker).
Das siebente Siegel ist ein Schlüsselwerk Ingmar Bergmans, denn es faßt die wichtigsten Themen seiner bisherigen Filme zusammen, indem es die Fragen nach der Existenz Gottes und nach dem Sinn des Lebens, der Liebe und des Todes auf ihren Kern reduziert und zu einer holzschnittartigen Bilderfolge vereinfacht. Dieser Film bezieht aber auch eine Art Ausgangsposition zu Bergmans späteren Filmen, in denen er sich mit den gleichen Themen, allerdings differenzierter, bohrender und radikaler, auseinandersetzt. So ist Das siebente Siegel in unmittelbarem Zusammenhang mit dem anschließend entstandenen Film Wilde Erdbeeren zu sehen. Beide Filme ergänzen sich nicht historisch, sondern thematisch: Während der Kreuzritter Blok in der Außenwelt nach Gott sucht, versucht in Wilde Erdbeeren der alte Professor Borg zu einem Verständnis seiner Innenwelt zu gelangen. Das siebente Siegel war zunächst wegen seiner religiös-philosophischen Thematik als zu ernst und zu privat abgelehnt worden. Doch die Frage nach der Existenz Gottes und dem Sinn des Lebens ist nicht nur Ausdruck von Bergmans persönlicher Suche, sondern entspringt auch einer existentialistischen Zeitströmung der fünfziger Jahre. So sind die Fragen des Films moderne Fragen, ist der Film eine Meditation über den Sinn des Lebens angesichts der Begegnung mit dem Tod und dies gerade im Kontext der damals aktuellen Bedrohung durch die Atombombe in der Atmosphäre des Kalten Krieges.
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Autor Jochen Anthrazit hat Großes vor. Mit seinem Debütroman will er die Welt umkrempeln, steht bis dahin jedoch noch vor dem kleinen Problem, eben jene Welt auf sich aufmerksam zu machen. Also sorgt er für Negativ-Schlagzeilen, tritt als Geiselnehmer in der Zentrale eines Elektronikkonzerns und als Grabschänder Franz Kafkas in Erscheinung. Als all das nicht zum gewünschten Effekt führt, nimmt er während eines Fußballspiels Stefan Effenberg gefangen und droht, ihn in die Luft zu sprengen.
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Als Hauptdarsteller, Co-Regisseur und Co-Autor in Personalunion fungiert Steffen Jürgens ("Verschwende deine Jugend") in seinem haarsträubenden Spielfilm-Debüt. Gut gespielt und von Jürgens mit Sven Bohse überaus hintersinnig verfasst, funktioniert die unterhaltsame Arbeit als scharfsinnige Screwball-Satire. In weiteren Rollen unterhalten Kathrin Kühnel ("Baal") und Leinwand-Veteran Hans-Peter Hallwachs ("Rosenstraße") in einem Werk, das mit Medien- und Publicitysucht abrechnet und Liebhabern schräger Filme gefallen sollte.
Regisseur: Woody Allen
Darsteller: Gena Rowlands
Mia Farrow
Gene Hackman
Philip Bosco
Betty Buckley
Blythe Danner
Sandy Dennis
Ian Holm
John Houseman
Martha Plimpton
David Odgen Stiers
Harris Yulin
USA 1988
Genre: Drama Videoinfo:
Dateigröße : 701 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 01:17:32
Film vollständig : Ja
Um in absoluter Abgeschiedenheit an ihrem Buch arbeiten zu können, mietet sich die Autorin Marion Post (Gena Rowlands) in einem Appartment ein, muß dann jedoch feststellen, daß sie aufgrund eines architektonischen Fehlers durch einen Luftschacht alle Gespräche aus der nebenan liegenden Psychiatriepraxis hören kann.
Wehrt sie sich anfangs noch erfolglos dagegen, nimmt sie schon bald teil an der Geschichte einer jungen, schwangeren Frau, die ihr Leben nicht mehr ertragen kann.
Bald fängt Marion an, ihre persönliche emotionale Isolierung zu hinterfragen...
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Khaled und Sa?d sehnen sich nach einem normalen Leben, wie es Millionen andere junge Leute auch führen. Doch ihr Alltag in Nablus wird bestimmt von der Willkür der Israelis. Deshalb willigen die Kumpels auch sofort ein, als man sie für einen Selbstmordanschlag in Tel Aviv auswählt. Eine letzte Nacht verbringen sie mit ihren Lieben, bis sie am Morgen gewaschen, rasiert, umgezogen und mit Sprengstoffgürteln versehen werden. Doch die Mission läuft gehörig schief, und in den nächsten Stunden kommt es zu einer wilden Jagd.
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Ausgezeichnet mit dem Golden Globe als bester nicht-englischsprachiger Film, lebt auch Hany Abu-Assads jüngstes Drama - wie der Vorgänger "Rana's Wedding" - vom Kontrast zwischen dem Wahnsinn des Palästinenser-Alltags und der Sympathie für seine Helden. Gefährlich wird, wer mit dem Rücken zur Wand steht. Das ist die Botschaft, die der in den Niederlanden lebende Regisseur in ruhigen, ungekünstelten Bildern vermittelt, die unter gefährlichsten Bedingungen vor Ort entstanden. Packendes Kino für Mitdenker.
Nur wenige amerikanische Filme sind bisher auf ähnlich drastische Weise mit der drohenden nuklearen Katastrophe umgegangen wie The Day After - Der Tag Danach. Entsprechend sorgte das umstrittene Fernsehspiel bei seiner Erstausstrahlung für beträchtlichen Wirbel.
Bisher blieben atomare Auseinandersetzungen im Film immer der Darstellung machthungriger Politiker oder dem Ausdruck militärischer Stärke vorbehalten. Hier bleibt beides im Hintergrund. So ist beispielsweise der Pilot, dargestellt von William Allen Young, weniger auf seine Pflichterfüllung bedacht, als zu seiner frisch vermählten Frau zurückzukehren. Der Fokus der Geschichte richtet sich beständig auf das amerikanische "Heartland", im sprichwörtlichen Sinne, da sich der Ort der Handlung (Lawrence, Kansas) im Herzen, praktisch in der Mitte des Landes befindet. In der gebotenen Kürze wird der Zuschauer zunächst mit einem repräsentativen Querschnitt der amerikanischen Bevölkerung, einem Arzt (Jason Robards), einer jungen Braut (Lori Lethin), einem Studenten (Steve Guttenberg) und einem Akademiker (John Lithgow), vertraut gemacht.
Als die Bombe in der Nähe von Kansas City einschlägt, ist das Ausmaß der Zerstörung entsetzlich und allumfassend. Ein paar wenige überleben dennoch und müssen in der Folge mit der steigenden Radioaktivität und dem schleichenden, unaufhaltsamen Zerfall der gesellschaftlichen Strukturen ringen. Die Szenen, in denen die Verwüstungen durch einen atomaren Militärschlag dargestellt werden, bleiben bis heute als leidenschaftlicher Appell gegen jegliche Form nuklearer Kriegsführung unerreicht und tragen zum überwältigenden Erfolg von The Day After ? Der Tag Danach bei.
Ein heikles Thema kommt in diesem Film zur Sprache. Kevin Bacons Charakter Walter kommt nach 12 Jahren als verurteilter Pädophiler aus dem Gefängnis, und steht völlig allein da. Er findet einen Job im Sägewerk und zieht in ein kleines Appartement. Auf der Arbeit lernt er Vickie kennen, die ähnlich wie er eine dunkle Vergangenheit hat. Seine Familie will nichts mehr mit ihm zu tun haben, einzig sein Schwager taucht gelegentlich auf. Soweit, so gut, sollte man meinen, aber direkt gegenüber seines Appartements ist eine Grundschule, und dies ist nur das erste Problem, dem Walter sich stellen muss.
achtung: spoiler!
In erster Linie stellt der Film die innere Zerrissenheit Walter heraus. Bis auf Vickie begegnet ihm seine gesamte Umgebung mit Misstrauen, und er selbst fragt sich auch, ob er nun eine Gefahr für die Umwelt ist oder nicht. Der Film stellt dies dar, indem die Handlung immer wieder von Sitzungen mit einem Psychiater unterbrochen wird, der versucht, die Hintergründe zu analysieren. Dazu kommt Mos Def als Polizist, der immer mal wieder hereinschneit, und Bacon ziemlich hart rannimmt.
Nicole Kassell spielt ein wenig mit dem Zuschauer. So ist manchmal ein roter Ball zu sehen, der Bacons Charakter wohl an seine Taten erinnert, und in einem Fall auch eine Art nervösen Zusammenbruch hervorruft. Auch die Kreissäge des Sägewerks scheint eine besondere Bedeutung zu haben, die aber nie enthüllt wird.
Bacon spielt die Rolle des gebrochenen Mannes mit Brillanz. Sein Spiel ist mehr als nur Glaubhaft, genau das, was man sich von einem solchen Film und dessen Hauptdarsteller erwartet. Mos Def als Polizist ist ebenfalls gut, aber alles wird von Bacon überstrahlt.
Meiner Meinung nach zeigt sich die Güte des Films auch darin, dass er keine einfachen Antworten gibt. Was Walter auch tut, er wird immer gebranntmarkt sein. Gleichzeitig aber wird auch gezeigt, dass es Hoffnung gibt, bzw. geben kann. So ist Walter ein handwerklich sehr begabter Mann, der nach seiner Tat sehr in sich gekehrt ist. Der Zuschauer wird zum Nachdenken angeregt, was bei diesem Thema wohl das wichtigste ist.
Es bleibt festzuhalten, dass Regisseurin Nicole Kassell einen sehr ruhigen Film geschaffen hat, der keinerlei klare Antworten parat hat, sondern genau so verschlossen ist wie der Hauptcharakter selbst.
Land: USA Jahr: 2004 Regie: Nicole Kassell Darsteller: Kevin Bacon Benjamin Bratt Mos Def Eve Genre: Drama OFDB Format: XviD Source/Download: DvD Hoster: Passwort: es-ist-kopfuss
Die 3 Groschen-Oper-The Threepenny Opera (G. W. Pabst, 1931) DVDRip - German & English subtitles hardsubbed - Xvid
Covers
Inhalt & Links
? I N H A L T
Regie: G. W. Pabst
Drehbuch: Leo Lania, Ladislaus Vajda, Béla Balázs
Buch: Bertolt Brecht (Frei nach dem Bühnenstück), Kurt Weill
Musik: Kurt Weill
Liedtexte: Bertolt Brecht
Dreharbeiten 19.09.1930-15.11.1930
Darsteller:
Rudolf Forster - Mackie Messer
Carola Neher - Polly Peachum
Reinhold Schünzel - Polizeichef Tiger-Brown
Fritz Rasp - Bettlerkönig Peachum
Valeska Gert - Frau Peachum
Lotte Lenja - Dirne Jenny
Hermann Thimig - Pfarrer
Ernst Busch - Straßensänger
Wladimir Sokoloff - Smith
Paul Kemp - Verbrecher
Gustav Püttjer - Verbrecher
Oskar Höcker - Verbrecher
Krafft Raschig - Verbrecher
Herbert Grünbaum - Filch
Sylvia Torff - Bordellbesitzerin
Die ?Dreigroschenoper? ist eine Bearbeitung der Beggar's Opera von John Gay (Text) und Johann Christoph Pepusch (Musik) aus dem Jahr 1728. Vorlage war die deutsche Übersetzung dieser Oper von Elisabeth Hauptmann, von der sich Brecht im Laufe der Arbeit allerdings immer weiter entfernte. Original lautete die Bezeichnung: ?Ein Stück mit Musik in einem Vorspiel mit 9 Bildern nach dem Englischen des John Gay. Übersetzung: Elisabeth Hauptmann. Bearbeitung: Bertolt Brecht. Musik Von Kurt Weill?.
Der gefürchtete Verbrecher Meckie Messer hat heimlich die Tochter des Bettlerkönigs Peachum geheiratet. Als der Vater davon erfährt, beauftragt er den Polizeichef Brown, Meckie Messer zu verhaften und hinzurichten. Brown, mit Meckie befreundet, warnt diesen, so dass Meckie den Entschluss fast, aus London zu flüchten. Peachums Tochter Polly bekommt das Kommando über die Ganoven. Peachum mobilisiert kurzerhand seine Bettler, um den Krönungszug zu stören. Auf der Flucht wird Meckie schließlich doch verhaftet, aber Polly kann aus den ergaunerten Reichtümern eine Bank gründen und Brown eine Kaution von zehntausend Pfund überreichen. Als Peachum seine Bettlerbande nicht mehr von dem geplanten Manöver abhalten kann, kommt es zu unvorhergesehenen Ereignissen...
Wie ihr die Links bekommt, ist im Startposting unter "Premiumlinks" zu finden.
Aus Zeitgründen schaffe ich es leider nicht mehr Uploads von anderen in die Liste mit auf zunehmen. Meine neuen Uploads findet ihr in der Liste, unter GrisGris Uploads.
Daniel Day-Lewis spielt Tomas, den vergnügten und unverantwortlichen tschechischen Liebhaber aus Milan Kunderas Bestseller. Die Geschichte spielt in Prag, kurz vor und während des russischen Einmarsches 1968. Lena Olin und Juliette Binoche verkörpern die beiden absolut gegensätzlichen Frauen, die seine Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen und die in gewisser Weise verschiedene Seiten seiner Werte und Persönlichkeit repräsentieren. Auf jeden Fall hat die Entscheidung von Tomas, mit der einen vor den russischen Panzern zu fliehen -- und dann zurückzukehren --, tiefgreifende Konsequenzen für sein Leben.
Unter der Regie von Philip Kaufman wird diese reiche, erotische und faszinierende Charakterstudie mit allegorischen Zwischentönen zu einem Prüfstein für den Filmfreund. Einige Schlüsselsequenzen -- wie die, in der Lena Olin einen Bowler trägt und sich sehr reizvoll bewegt -- bleiben im Gedächtnis, während Kaufmans sicheres Gespür für die Geschichte Garant für die überragende schauspielerische Leistung aller Beteiligten ist.
Psychoanalytiker Giovanni führt mit seiner Frau Paola, seiner Tochter Irene und dem Sohn Andrea ein harmonisches Leben und erfreut sich an den kleinen Schönheiten des Daseins. Als Sohn Andrea eines Tages bei einem Tauchunfall ums Leben kommt, ändert sich das Zusammensein in der Familie schlagartig: Jeder versucht, mit der Tragödie für sich fertig zu werden, woran die Familie letztlich zu zerbrechen droht.
Für mich ist Gisela ein Film über Freiheit. Der Anarchismus des Romans verlangt nach einem Film, der keine Milieustudie sein darf. Und so habe ich das Dekor abstrakt gehalten, um die Konzentration auf die Charaktere zu lenken", charakterisiert Regisseurin Isabelle Stever ihr melancholisches Meisterstückchen.
Keinen Zweifel, die 44jährige Münchnerin, Regieassistentin, Drehbuch-Redakteurin und Casterin in Personalunion hat mit Gisela gleichsam eine Art Jules und Jim der Plattenbauten erschaffen, eine geheimnisvolle Dreiecksbeziehung voller Suff, Sex und unerwarteter Poesie", lobte die Süddeutsche Zeitung zu Recht die analytische Milieustudie.
Paul (Carlo Ljubek) ist Anfang zwanzig, hat Abitur, aber keine Arbeit. Er trifft sich mit Georg (Stefan Rudolf) und dessen Clique, die in erster Linie rumhängen, saufen und mit erfundenen Weibergeschichten prahlen. Dabei ist Paul eher schüchtern, paßt sich aber gut an. Paul ist ein "Normalvögler", Georg favorisiert oralvergnügliches. Diese und weitere pikante Details aus dem Liebesleben der beiden joblosen Freunde gehören zum Dauerthema "Frauen". Und weil Paul schon lange keine mehr abbekommen hat, stellt Georg ihm Gisela (Anne Weinknecht) vor. Die junge Mutter malocht als Kassiererin im lokalen Supermarkt. Die Ehe scheint langweilig - Gisela jedenfalls nimmt Georgs Partyeinladung wortlos an. "Die ist nur für ihren Alten", behauptet Georg, weil er sie selbst nicht rumgekriegt hat. Doch Paul kriegt sie rum. Doch neben Sex haben sie noch etwas, nur kann Paul nicht genau sagen was es ist, aber da ist etwas?
"Die Geschichte ist eine Art umgekehrter Liebesgeschichte, die Sex im Lebensgefühl junger Erwachsener direkt, spontan und grenzüberschreitend thematisiert: "Wohin mit der Sehnsucht, die mich aus dem Nichts überfällt? Georg, Paul und Gisela messen ihr Handeln nicht an Moral im konventionellen Sinne, deswegen fand ich es aufregend, sie für modern zu halten. Also wollte ich ihre Charaktere nicht suggestiv bewerten, sondern wollte ihnen eine Authentizität geben", bekräftigt Stever nachdrücklich.
In lakonischen, wortkargen Dialogen wird ein spannendes Verhältnis in dieser Ménage-?-trois aufgebaut. Während Gisela wenig sagt, erzählen ihre Blicke alles.
"Fucking Sheffield" ist eine Reise durch die ehemalige Industriehochburg Sheffield, die inzwischen all ihren Wohlstand eingebüßt hat, und gleichzeitig eine Reise durch ein Labyrinth der menschlichen Seele. Der Dokumentarfilm erzählt von der Kraft und Fantasie, die das Überleben auch in einer feindlichen und sozial zerstörten Umwelt möglich machen.
Sheffield, in Mittelengland gelegen, war einmal die größte Industriestadt der Welt. Von hier ging die industrielle Revolution aus. Aber die Welt hat sich verändert und die Stahlindustrie ist am Ende. Sheffield hat alles Erdenkliche versucht, um wieder zu Wohlstand zu gelangen und dabei vor allem auf die neuen Wirtschaftszweige gesetzt: Freizeit, Tourismus, Medien, Dienstleistungen und Handel, aber ohne nennenswerten Erfolg. Die Lage ist nach wie vor hoffnungslos.
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Cassi, Mick, Stevlor und Glen. Cassi ist Lap-Tänzerin und will Sängerin werden. Mick hat wegen seiner Drogenabhängigkeit alles verloren, außer seiner Vespa, an der nun sein ganzes Herz hängt. Stevlor ist Fotograf und setzt alles daran zu beweisen, dass die Mädchen aus Sheffield - entgegen ihrem Ruf - schön sind, vor allem, wenn sie die Hüllen fallen lassen. Glen war zehn Jahre spurlos verschwunden und ist jetzt wieder ins heimatliche Sheffield zurückgekehrt.
Filmemacher Kim Flitcroft begleitet die zwischen Träumen und Verzweiflung hin- und hergerissenen Menschen in seinem Dokumentarfilm mit großem Einfühlungsvermögen und Humor.
Acht Episoden aus Boccaccios spätmittelalterlicher Novellensammlung, zu einem bunten, bewusst anspruchslos gehaltenen und auf filmische Finessen verzichtenden Bilderbogen aneinandergereiht. Nach der stilisierten, mythisch-allegorischen "Medea" wendet sich Pasolini der volksnahen Verklärung menschlicher Geschlechtlichkeit und Sinnenfreuden zu, die Macht der einfachen Leute und der "archaischen, düsteren, vitalen Gewalt ihrer sexuellen Organe beschwörend".
Xvid 700MB
DVD-Erscheinungstermin: 2. November 2004
Spieldauer: 76 Minuten
Filminfo:
Andy Warhol ist der erste wirklich amerikanische Künstler von Weltruhm: Vater der Pop-Art, auch nach seinem Tod 1987 der Superstar der New Yorker Kunstszene. Er war Werbedesigner, Musiker, Intellektueller, Geschäftsmann, Filmemacher - und ... und ..., für die einen ein Genie, für die anderen ein Scharlatan, für die einen ein Neuerer, für die anderen ein platter Epigone. Eine kontroverse Persönlichkeit, der Kim Evans in seinem Porträt nachspürt: Welchen Vorbildern ist Warhol verpflichtet? Wie konnte der Sohn einer tschechischen Einwandererfamilie zu einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts aufsteigen? Warum faszinieren Warhols Arbeiten Millionen von Menschen auf der ganzen Welt?
DVD-Erscheinungstermin: 15. Januar 2007
Spieldauer: 81 Minuten
Xvid 700MB
Filminfo:
Picasso war ein Avantgardist, Traditionalist, Erotoman. Er ist ein Mythos, dessen Bilder heute praktisch jeder vor Augen hat. Sein Werk und seine Person haben auf die Kunst des 20. Jahrhunderts immensen Einfluss ausgeübt. Als Mensch und Künstler bleibt er einzigartig - so einzigartig wie die Kollektion seiner Bilder, die das Picasso-Museum Paris zeigt. Didler Baussy-Oulianoff stellt sie vor, ordnet die Werke nach Schaffensphasen und ergründete ihre Inspirationsquellen. Baussy's Analyse erklärt auch, warum einige seiner Bilder Picasso so nah waren, dass er sie nie veräußerte, sondern zeitlebens bei sich verwahrte.
Video Codec: DIVX
Video Bitrate: 1310 Kbit/s
Audio Codec: MPEG Layer-3 Decoder
Audio Bitrate: 128 Kbit/s
Größe: 172 MB
Beschreibung:
Ein äußerst verstörender etwa 15-minütiger Kurzfilm von Charlie Deaux aus dem Jahr 1999, der lose auf Kafkas "In der Strafkolonie" basiert. Dieser Film ist eine wahrhaftige visuelle Tour de Force und ein Erlebnis zugleich. In bizarren und verstörenden S/W-Bildern wird hier das Schicksal eines Häftlings gezeigt, der unter den offenkundigen Folterungen eines sadistischen Bürokraten zu leiden hat. In einer bizarr anmutenden Welt, die irgendow zwischen viktorianischem Zeitalter und Metropolis stehen geblieben ist, wird ein Mensch Opfer der Straf-Maschinerie an dessen Ende sein Tod steht. Der Film liefert keine Begründung für die Bestrafung und auch sonst keine Anhaltspunkte die dem Zuschauer das Verständnis und den Zugang erleichtern könnten.
Ein wahres Prunkstück ist dieser Kurzfilm. Eine wunderbare Gelegenheit sich durch die Macht der Bilder zum Nachdenken anregen zu lassen und vor allem auch - im Vergleich mit Kafkas Erzählung - der Beweis, dass Bilder durchaus in der Lage sind mehr Emotionen wachzurütteln als literarische Werke.
"Rebellion als Geisteshaltung: Die beiden 18-jährigen Freunde Heiko und Tommy wollen abhauen. Raus aus der DDR. Natürlich nicht nach Moskau, nicht nach Prag - nach Australien soll es gehen. Doch der Preis für die ersehnte Freiheit ist hoch: Nach einer gescheiterten Republikflucht landen die beiden im härtesten Knast der DDR. Brachiale Gewalt, Korruption und sexueller Missbrauch sind dort an Tagesordnung. Schutzsuchend schließt sich Tommy der starken Gemeinschaft einsitzender Neonazis an, während Heiko sich ihnen verweigert. Tommy gelingt es, nicht nur das Zuchthaus sondern auch die Staatsgrenze hinter sich zu lassen. Ironie des Schicksals: Kurz nach der Flucht fällt die Mauer. Einige Monate später treffen sich die Kumpels wieder und die Situation ist verkehrt. Inzwischen ist Heiko zum bekennenden Neonazi geworden. Wieder gerät ihre Freundschaft zwischen die politischen Fronten..."
Dieter Dorn hat mit dieser Umsetzung des ersten Teils des Faust einen kongenialen Spagat zwischen Theater- und Filmkunst geschaffen. Die auf der Bühne nicht erreichbaren filmischen Effekte sind durchdacht und sparsam plaziert und damit umso wirkungsvoller. Die Besetzung ist ein Traum, besonders Romuald Pekny in der Rolle des Mephisto ist ein Glanzstück des Theaters.
Der Stoff ist wohl überlegt umgesetzt, die Stimmungen gut eingefangen, mal tragisch, mal völlig durchgeknallt, mal ganz klassisch dann wieder modern inszeniert. Das Bühnenbild ist ein Meisterstück, ein Schuhkarton im Universum, ganz wenig Requisiten, die dafür sinnvoll eingesetzt.
Und - auch das sollte nicht unerwähnt bleiben - Dieter Dorn hat sich nicht gescheut, die Urfassung der Walpurgisnacht zu verwenden, welche in vielen Faust-Print-Ausgaben noch immer nicht abgedruckt wird oder nur als "Fragment" im Anhang erscheint - zotig und frivol, aber den Sinn der Szene besser einfangend als es die "brave" Strichfassung je könnte...
Die Französin Nana Soldefourbisseur lebt nach der Trennung von ihrem Freund und ihrem Kind endlich ihr eigenes Leben und träumt von einer Karriere als Filmstar. Doch als finanzielle Probleme zunehmen, wird sie aus einer Laune heraus Prostituierte. [...]
"Die Geschichte der Nana S." (Fra, 1962) ist ein weiteres, wundervolles Werk des brillanten Jean-Luc Godards. Obwohl er seinen Film eher locker und unstrapaziös gestaltet, ist er bereit für ein Bombardement an Formspielen und Ideen. Sei es die dokumentarische und nüchterne Auflistung von juristischen und den Verhaltenskodex der Prostituierten regelnden Gesetzen, die luftige, freie Tanzszene oder die Vorwegnahme des Endes durch Kapitelüberschriften. Selten war ein experimenteller Film derart vollendet voller Vorstellungen, Konzepten, Hinweisen und Möglichkeiten, alle bezogen auf das Filmemachen an sich, seiner Wirkung uns seines Materials. Das ist wahres Kino! mitternachtskinoofdb
Info Link Pass
DVD-Rip Xvid Deutsch Französisch 746MB 79min UT funktionieren leider nicht
„Das Problem, meiner Ansicht nach, liegt darin, wie wir die Welt sehen,“ wird Fritz Lang in „Die Verachtung“ zitiert. Frauen sehen sie anders als Männer, Produzenten anders als Regisseure. Um die Konflikte, die daraus resultieren, dreht sich das Drama von Nouvelle Vague Regisseur Jean-Luc Godard. Review Filmstartsmitternachtskinoofdb
Info Link Pass
DVD-Rip nero mp4 Deutsch Französisch + deu UT 833MB 98min
ich möchte euch die links zu dem film "das leben der boheme" von aki kaurismaeki zur verfügung stellen. der film hat keine gute qualität, aber is durchaus sehenswert. in dem film geht es um 3 künstler, welche durch ihre gemeinsamen probleme zusammen gefunden haben un das leben auf erstaunliche art un weise zu meistern versuchen. er ist in dezentem schwarz-weiß gehalten. wer filme von aki kaurismaeki mag, sollte sich diesen film ziehen oder woandersher besorgen
format: avi ca 700mb
bild/ton: von geht so bis naja
Regisseur: Hideo Nakata
Darsteller: Masato Hagiwara, Miki Nakatani, Ken Mitsuishi
Japan 1999
Originaltitel: Kaosu Videoinfo:
800MB
RSVCD
103 Min.
Filminfo:
Abgründiger und komplexer Psychothriller von Hideo Nakata (The Ring, Dark Waters), in dem eine Ehefrau ihre Entführung und Ermordung vortäuscht, um die Liebe ihres Ehemannes auf die Probe zu stellen. Es entwickelt sich ein perfides Rollenspiel, das den Zuschauer zu immer neuen Konstellationen führt und ihn am Ende in einem labyrinthartigen Kokon aus Obsession, Gewalt, Sadismus und Mord zurücklässt. Chaos macht seinem Titel alle Ehre und manipuliert den Zuschauer mit einer Fülle von Falltüren und Plotwendungen. Hideo Nakata beweist sich nach "The Ring" und "Dark Waters" erneut als Meister der morbiden Spannung und schafft ein kryptisches Puzzle, dessen hypnotischer Intensität sich niemand entziehen kann.
Seht, dies ist der Ort, wo einst eine gewaltige Burg stand. Aber es herrscht in ihr der Geist mörderischer Machtgier. Und noch in ihrer Asche scheint er zu Hausen. Der Pfad des Bösen ist der Weg der Verdammnis.
Inhalt
Die Samurai Taketoki Washizu (Toshirô Mifune) und Yoshiteru Miki kehren gemeinsam nach einem erfolgreichen Feldzug zum Spinnwebschloss zurück. Im Wald davor treffen beide auf einen Geist, der ihnen prophezeiht, dass Washizu Herr im Nordhause wird und Miki Hauptmann der ersten Festung. Und eines Tages würde Washizu der Herr im Spinnwebschloss sein. Nachdem sich die ersten Prophezeihungen erfüllt haben, überredet Washizus Frau ihn, den jetzigen Herren im Spnnwebschloss zu töten, um dessen Platz einzunehmen. Er tötet den König, doch das Blut an seinen Händen soll ihm fortan bis in den Schlaf verfolgen...
Man hat es natürlich sofort bemerkt, der japanische Regisseur Akira Kurosawa erzählt hier die östliche Variante von William Shakespeares „MACBETH“. „DAS SCHLOSS IM SPINNWEBWALD“ gehört neben „DIE SIEBEN SAMURAI“ zu den bekanntesten Werken des Regisseurs und strahlt eine ungeheure optische Kraft aus. Sehr kontrastreiche Bilder, natürlich Schwarzweiß, machen den Reiz aus, die Sets, vor allem die große Holzfestung, das Spinnwebschloss, ist ein visueller Genuß. Die Geschichte erzählt fast 1:1 die bekannte Shakespeare-Geschichte wieder, wobei natürlich alles mit anderen Namen und Orten ausgestattet wurde, aber die Geschichte an sich ist gleich. Ein Superfilm!!! (Haiko Herden) haikos filmlexikonofdb
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DVD-Rip Xvid Deutsch Japanisch + deu UT 1GB 105min
Schon seit 1983 ist der Autor und Regisseur Franz X. Gernstl mit einem VW-Bus quer durch Deutschland, Österreich, Südtirol und die Schweiz unterwegs. Fernab der Städte porträtiert er einfache und doch besondere Menschen, auf die er zufällig trifft. Denn die besten Geschichten schreibt noch immer das Leben selbst und gerade wegen Gernstls ruhiger Art werden die Leute dann auch gerne gesprächig. Für seinen Kinofilm fügt Gernstl nun einige der ursprünglich für das Fernsehen gedrehten Episoden aus über 20 Jahren "Gernstl unterwegs" zusammen.
Kritik
Gernstl ist ein reisender Reporter, der kaum Fragen stellt und deshalb die besten Antworten erhält. Seit über 20 Jahren fährt er mit seinen Freunden übers Land - gesucht haben sie anfangs nur nach "den besten Weibern, dem besten Bier und den besten Bratwürsten". Gefunden haben sie aber etwas viel Spannenderes: Menschen, die von ihrem Leben erzählen und dabei eine Weisheit ausstrahlen, von der andere noch etwas lernen können.
Der glückliche Käser, der mit seinen Käsebakterien kommuniziert, der kleine Sanyassin-Sohn, der lieber blau, als orange trägt und glücklich ist, als Gernstl ihn für ein paar Tage mit Tour nimmt und ein Hendl essen lässt. Oder die Frau, die das Kamerateam gar nicht erst ins Haus lässt, weil sie glaubt "die machen rum mit dem Atom" ...
Gernstl führt diese Menschen nicht vor, stellt keine herauspresserischen Fragen, er sucht nicht nach Sensationen, sondern dem Wahrhaftigen. All das konnte man schon in Gernstls Fernsehreportagen bewundern, sein Kinofilm nun ist eine weise wie witzige Meditation über die Möglichkeiten des Menschseins. Der Film klingt mit einer Gospelsängerin aus: "What a wonderful world" singt sie, man muss nur - wie Gernstl - richtig hinschauen.
Fazit:
Franz Gernstl über seinen Film: "Am liebsten wäre es mir, wenn jemand aus dem Kino kommt und sagt: Jetzt bin ich ein bisschen glücklicher geworden." Das klappt!
Regisseur: James Whale
Darsteller: Claude Rains, Gloria Stuart, Henry Travers, Holmes Herbert, Dudley Digges, Una O'Connor, Forrester Harvey, William Harrigan, Donald Stuart, E.E. Clive, Harry Stubbs
USA 1933
Sprache: Englisch Videoinfo:
Dateigröße : 445 Mb.
[Film]
Gültig : Ja [AVI]
Dauer : 01:10:38
Film vollständig : Ja
Mildly chilling tale based on the imagination of H.G. Wells. Introduction to a versatile star, Claude Rains. Short movie in length, but the mixture of thrills, chills and humor help make this a real classic. The special effects of the 30's seem so unsophisticated, but very enjoyable to this day. Rain's starring debut is 99.98 percent vocal and very memorable. The changes in his voice from glee to madness gives certain character to his invisible role.
A brilliant chemist/scientist(Rains) discovers how to make himself invisible. He wrecks havoc in a small British country village as pranks turn to murder. Memorable are the scenes of the invisible man smoking and riding a bicycle; and of course unwrapping.
Claude Rains practically owns his film debut in The Invisible Man, despite the fact that his face (let alone his body) is seen only for seconds in the final moments. As the brilliant scientist who discovers the secret of invisibility, Rains steps into the film wrapped up like a mummy behind a layer of bandages and blanketed in heavy clothes. When he removes his garments, there's nothing underneath, a simple but effective bit of 1930s movie magic that, apart from a few glitches, works as well today as it did in 1933. Like Frankenstein, another cautionary tale of science gone horribly wrong, the consequences of the doctor's experiments are dire: the chemicals drive him insane. Director James Whale infuses the film with plenty of humor, much of it arising from the quaint quirks of the local villagers, but it turns to black comedy as the doctor transforms from an impish prankster upsetting bicycles and taunting tavern patrons to a megalomaniac bent on world domination. It's slow going even at 71 minutes, but full of delightful touches and boasts a terrific performance by the all but unseen Rains, whose rich, cultured voice envelopes the picture in a kind of omnipresent fog.
Solaris ist ein ferner Planet, eine reine Wasserwelt, die von einer Raumstation umkreist wird. Als der Kontakt abreißt, schickt man den Astronauten Kris Kelvin, um nach den drei stationierten Wissenschaftlern zu sehen. Einer davon ist tot, die anderen und die Station sind verwahrlost. Auf der Station hat Kelvin mysteriöse Erscheinungen, u.a. von seiner vor Jahren verstorbenen Frau. Offenbar schafft es der Planet, die Gedanken der Raumfahrer zu materialisieren...