Auf der Strandpromenade von Busan gehen die Menschen ihren Tätigkeiten nach und ahnen nichts von dem Unheil, dass sich draußen auf dem Ozean in einigen Kilometern Meerestiefe zusammen braut. Standbesitzer Choi versucht zu schlichten zwischen seiner Mutter und der Freundin in spe, die sich wie seine Mutter als Gastronomieunternehmerin versucht. Mit großem Misstrauen beobachtet er Versuche seines Onkels, die Geschäfte in der Umgebung aufzukaufen. Dem Geologen Kim nimmt unterdessen niemand die Theorie vom Riesentsunami ab. Dabei rollt genau der auf Busan zu.
Hollywoods Katastrophenspektakel der oberen Preisklasse stehen ideell und stilistisch Pate, wenn in dieser für Landesverhältnisse sündteuren 10 Mio.-Dollar-Produktion eine hundert Meter hohe computeranimierte Wasserwand eine veritable Küstenmetropole platt macht und dort unten auf der Erde jene festgefahrenen zwischenmenschlichen Beziehungsgeflechte neu sortiert, die uns in der ersten Filmstunde/Halbzeit von Südkoreas versammelter Schauspielelite so heiter-charmant näher gebracht wurden. Sieht viel teurer aus, als er war, und steht seinen Vorbildern weder in Handwerk noch Anspruch nach.