Hallo,
als Fan von Trabant und Co. habe ich diese wirklich gelungene Doku aufgezeichnet und hochgeladen. Ich muss dazu sagen, dass ich mich zuvor noch nie wirklich mit der Aufzeichnung von einer TV-Sendung befasst habe. Dennoch finde ich die Qualität durchaus gut. Kritik ist auch willkommen. Damit es beim nächsten mal besser wird.
Hier die Links:
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PW = neslihan
Hinzugefügt:
Es sind ca. 570 MB und als Dateiformat mpg.
Thema der Doku:
MDR FERNSEHEN | 27.12.2006 | 22:05 Uhr
Die Trabant-Story
Ein Film von Jörg Mischke und Heiner Sylvester
Am 7. November 1957 war im Automobilwerk Zwickau alles gut geplant. Die Produktion des neuen Wagens war politisch-ideologisch bestens vorbereitet. Das Jugendaktiv P 50 wurde gebildet, ein Wettbewerb zum 40. Jahrestag der "Großen sozialistischen Oktoberrevolution" lief, und alle im Werk wurden aufgerufen, für den neuen PKW einen Namen zu finden. "Muldeperle", "Zwickel" oder "Lux" kam dabei heraus. Schließlich entschied sich die Jury für "Trabant", angeregt durch den Start des ersten künstlichen Erdtrabanten Sputnik.
Interessiert und mit riesiger Erwartung wird der Kleinwagen, die ostdeutsche Antwort auf Goggomobil, Lloyd und Isetta, aufgenommen. Die Besitzer der Nullserienfahrzeuge, die plötzlich auf den Straßen erscheinen, werden umringt und ausgefragt. Als preiswert, robust und leistungsstark feiert ihn die Werbung. Und dabei bleibt es über viele Jahre: Der Trabant ist es, der die Menschen trocken zur Arbeit bringt, der als Arbeitspferd und Transporter dient und die ganze Familie in den Urlaub kutschiert. Niemand ahnte, dass der Trabant genau das wird, was ein gewiefter Werbetexter formuliert hatte: Trabant - dein treuer Begleiter. Gehasst und geliebt im Alltag der DDR, hält er heute eine große Fan-Gemeinde in Trab.
Der Film erzählt Geschichten von gescheiterten Versuchen, dem Trabant ein zeitgemäßes Design und eine moderne technische Ausstattung zu geben. Geschichten von kleinen Veränderungen, die in der Regel zu Aufpreisen führten und Geschichten von fantastischen Produktionssteigerungen. Langjährige Trabi-Besitzer, aber auch Menschen, die nie einen haben wollten erzählen, wie der Trabant den Alltag des DDR-Lebens prägte und zum Synonym für den Mangel wurde. Den letzten großen Auftritt hatte der Trabant, als nach der Grenzöffnung die DDR-Bürger ihr Begrüßungsgeld in langen Autoschlangen abholten und endlich in die Welt durften. Die Trabant-Story ist ein unterhaltsamer Film über ein kleines Auto,
welches trotz aller Widrigkeiten auch heute noch Freunde findet.