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Umfrageergebnis anzeigen: Wen wählt ihr bei der Bundestagswahl 2013?
CDU - Christlich Demokratische Union Deutschlands 44 8,30%
SPD - Sozialdemokratische Partei Deutschlands 57 10,75%
FDP - Freie Demokratische Partei 22 4,15%
DIE LINKE - DIE LINKE 76 14,34%
GRÜNE - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 22 4,15%
CSU - Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. 7 1,32%
PIRATEN - Piratenpartei Deutschland 111 20,94%
NPD - Nationaldemokratische Partei Deutschlands 27 5,09%
Tierschutzpartei - PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ 0 0%
REP - DIE REPUBLIKANER 0 0%
ÖDP - Ökologisch-Demokratische Partei 1 0,19%
FAMILIE - Familien-Partei Deutschlands 0 0%
RENTNER - RENTNER Partei Deutschland 2 0,38%
BP - Bayernpartei 2 0,38%
PBC - Partei Bibeltreuer Christen 1 0,19%
BüSo - Bürgerrechtsbewegung Solidarität 0 0%
DIE VIOLETTEN - Die Violetten; für spirituelle Politik 2 0,38%
MLPD - Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands 1 0,19%
Volksabstimmung - Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung; Politik für die Menschen 6 1,13%
PSG - Partei für Soziale Gleichheit, Sektion der Vierten Internationale 2 0,38%
AfD - Alternative für Deutschland 68 12,83%
Bündnis 21/RRP Bündnis 21/RRP 0 0%
BIG - Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit 0 0%
pro Deutschland - Bürgerbewegung pro Deutschland 1 0,19%
keine Kurzbezeichnung – DIE RECHTE 1 0,19%
DIE FRAUEN – Feministische Partei DIE FRAUEN 1 0,19%
FREIE WÄHLER - FREIE WÄHLER 2 0,38%
keine Kurzbezeichnung – Partei der Nichtwähler 3 0,57%
PARTEI DER VERNUNFT – Partei der Vernunft 0 0%
Die PARTEI – Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz 20 3,77%
B – Bergpartei, die “ÜberPartei” 3 0,57%
BGD – Bund für Gesamtdeutschland 1 0,19%
DKP – Deutsche Kommunistische Partei 0 0%
NEIN! – Nein!-Idee 5 0,94%
Ich gehe nicht wählen. 42 7,92%
Teilnehmer: 530. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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Alt 23.08.13, 08:00   #426 (Permalink)
Benutzerbild von Hakovitsch
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Geotaler Beitrag anzeigen

ZUr AfD und dem Euro:

Tatsache ist aber, dass sie auf einen zentralen Punkt hinweist, dessen Richtigkeit nicht geleugnet werden kann. Der Euro in seiner bisherigen Konstruktion kann nicht funktionieren. Denn er bindet sehr unterschiedliche Währungsgebiete zusammen zu einem Währungsraum.
Den zentralsten Punkt klammern sie aber auch aus, nämlich, dass das momentane Wirtschaftsgefüge, eben nur so funktioniert wie es momentan funktioniert mit all den Folgen.

Was viele wohl ganz bewußt ausklammern ist die Tatsache, dass die Krise schon vor dem Euro begonnen hat. Erinnert sich noch jemand an die 90er Jahre oder die 80er, da war doch nichts besser, da hat der ganze Mist doch schon längst begonnen.

Viele träumen von der DM, aber verdammt nochmal, die war in den 60ern vielleicht noch super, der Niedergang hat doch aber schon lange vor dem Euro angefangen.

Klar an der Krise der 90er war die Wiedervereinigung schuld, aber was wäre die Alternative gewesen ? Ein eigener Staat ? Ein demokratischer, kapitalistischer Staat am Besten ? Ein deutschsprachiges Billiglohnland mit hochausgebildeten Millionen von Arbeitern in direkter Nachbarschaft ? Was hätte denn das für unser Land bedeutet ? Man muß doch kein Genie sein, um die Folgen zu begreifen .

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Alt 23.08.13, 08:19   #427 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Hakovitsch Beitrag anzeigen
Den zentralsten Punkt klammern sie aber auch aus, nämlich, dass das momentane Wirtschaftsgefüge, eben nur so funktioniert wie es momentan funktioniert mit all den Folgen.

Was viele wohl ganz bewußt ausklammern ist die Tatsache, dass die Krise schon vor dem Euro begonnen hat. Erinnert sich noch jemand an die 90er Jahre oder die 80er, da war doch nichts besser, da hat der ganze Mist doch schon längst begonnen.

Viele träumen von der DM, aber verdammt nochmal, die war in den 60ern vielleicht noch super, der Niedergang hat doch aber schon lange vor dem Euro angefangen.
Kleiner Tipp, hör Herrn Lucke einfach mal zu.

Auch wenn ich die AFD für eine Tea-Party light, schlimmstenfalls eine FDP light halte, man sollte schon bei den Fakten bleiben und nicht nur nachplappern was andere sagen.

Den Punkt, ob er zentral sei oder nicht, klammern sie mitnichten aus.

Es geht auch nicht um den Euro als Währung, das ist erstmal nur Papier, es geht um den Mechanismus und den Missbrauch der da mit dran hängt. Fakt ist, die Länder haben keine Möglich der Regulierung ihrer Währung, das wird von der EU vorgegeben.
Bei uns gibt es dafür z.b. den Länderfinanzausgleich.
Das eine Währung nicht für alle funktioniert ohne Transferleistungen können wir also vor der eigenen Haustür beobachten.
Und wir haben dazu noch das selbe Staatssystem etc. pp..

Ob die AFD alles so ernst meint wie sie es fordern, nunja wär ja mal ganz was neues.....u.a. keine Nebenjobs für Politiker.........das kriegt man erst raus, wenn sie dann an der Macht seien sollten.

Was, vorsichtig geschätzt, nicht passieren wird.

Trotzdem halte ich die AFD nicht für das, was sie vorgeben zu sein, vielleicht irre ich ja.
Das Programm ist auch etwas dünn, soziale Themen sehe ich da nicht, oder fast nicht.
Zum Niedriglohn wird sich ausgeschwiegen.
Allg. sind mir da zu viele Forderungen die sich zwar gut anhören sollen, aber fast nie ein Konzept wie man das machen will.

Auch die Rentenpolitik halte ich für hanebüchen, Hauptsache es hört sich gut an.......

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Alt 23.08.13, 08:53   #428 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von poison Beitrag anzeigen
Fakt ist, die Länder haben keine Möglich der Regulierung ihrer Währung, das wird von der EU vorgegeben.
Bei uns gibt es dafür z.b. den Länderfinanzausgleich.
Das eine Währung nicht für alle funktioniert ohne Transferleistungen können wir also vor der eigenen Haustür beobachten.
.
Und glaubst du ernsthaft, das macht einen Unterschied ? In den 70er Jahren hat die Bundesbank Italien auch Milliardenkredite gewährt, um die Lire zu stabilisieren, hat nur damals niemanden aufgeregt, da genug Geld da war, war aber dennoch das gleiche. Es macht in meinen Augen keinen Unterschied, ob man eine fremde Währung stabilisieren muß, oder die eigene, wenn man es sich einfach nicht leisten kann, dass eine Wirtschaft in der Nachbarschaft zusammenbricht. Und Deutschland kann es sich offenbar nicht leisten, dass die griechische Wirtschaft zusammenbricht, auch dann nicht, wenn Griechenland die Drachme hätte und Deutschland die DM.

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Alt 23.08.13, 09:08   #429 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Was ist eigentlich der genaue Grund, warum die Unterstützung Griechenlands nie, und erst Recht nicht so kurz vor den Wahlen, öffentlich diskutiert werden soll?

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Alt 23.08.13, 09:17   #430 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Hakovitsch Beitrag anzeigen
Und glaubst du ernsthaft, das macht einen Unterschied ? In den 70er Jahren hat die Bundesbank Italien auch Milliardenkredite gewährt, um die Lire zu stabilisieren, hat nur damals niemanden aufgeregt, da genug Geld da war, war aber dennoch das gleiche. Es macht in meinen Augen keinen Unterschied, ob man eine fremde Währung stabilisieren muß, oder die eigene, wenn man es sich einfach nicht leisten kann, dass eine Wirtschaft in der Nachbarschaft zusammenbricht. Und Deutschland kann es sich offenbar nicht leisten, dass die griechische Wirtschaft zusammenbricht, auch dann nicht, wenn Griechenland die Drachme hätte und Deutschland die DM.
Hä? Genau das schrieb ich doch, es ist völlig normal. Wir habens selber im Land.

Wie dieser Ausgleich geschiet, darüber muss man sich aber unterhalten.
Was in Griechenland passiert ist, hat übrigens nur wenig, oder zum Teil damit zu tun.
Das war in meinen Augen forciert. Danach gabs halt sozialisierte Gewinngarantien.

Der Euro und seine Mechanismen sind keine Naturgesetze.........da muss man sich drüber unterhalten dürfen. Ich halte wenig von Dogmen.

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Alt 23.08.13, 09:18   #431 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von FairyTales Beitrag anzeigen
Was ist eigentlich der genaue Grund, warum die Unterstützung Griechenlands nie, und erst Recht nicht so kurz vor den Wahlen, öffentlich diskutiert werden soll?
Dreck unter der Wasseroberfläche riecht nicht und ist unsichtbar.

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Alt 23.08.13, 11:14   #432 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Nunja worüber man meiner Meinung mal sprechen müßte: die deutschen Staatsschulden betragen momentan 2 Billionen Euro, das Privatvermögen deutscher Haushalte (ohne Immobilien und sonstige Sachgüter), also nur Barvermögen, Bankeinlagen und Ansprüche gegenüber Versicherungen beträgt fast 5 Billionen Euro, das heißt wir könnten den Scheiß einfach bezahlen und hätten immernoch mehr als die Hälfte unseres Vermögens übrig und das sieht in allen anderen Industrienationen auch nicht anders aus, das Geld ist da, man muß es nur richtig nutzen.

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Alt 23.08.13, 11:18   #433 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Hakovitsch Beitrag anzeigen
Was viele wohl ganz bewußt ausklammern ist die Tatsache, dass die Krise schon vor dem Euro begonnen hat. Erinnert sich noch jemand an die 90er Jahre oder die 80er, da war doch nichts besser, da hat der ganze Mist doch schon längst begonnen.
Die Argumentation ist ungenau bis verzerrend. Denn hier werden zwei unvergleichbare Sachverhalte miteinander verglichen.

Tatsache ist, dass die gegenwärtig immer noch anhaltende Euro-Krise eine Zahlungsbilanzkrise ist. Diese hat es schon immer gegeben. Jedoch sind die Gründe hierfür sehr verschieden.

Die berühmten zahlungsbilanzkrisen der 1970-1990er Jahre hatten ihre Ursachen entweder in einem System fester Wechselkurse, dass keinen Anpassungsmechanismus vorsah (Bsp: Brentton Woods oder die Pfund-Krise 1991/92) oder in einer Bindung an eine Leitwährung die ebenfalls keinen Anpassungsmechanismus beinhaltete (Vgl. etwa Mexiko 1998 oder Argentinien 2000).

Hier lag aber das Problem in der Tatsache, dass die Anpassung zu spät erfolgte, sich Ungleichgewichte und Friktionen schon gebildet hatten. Dennoch gab und gibt es einen enormen Unterschied. Denn eine schnelle ANpassung war und ist möglich. Durch eine Neujustierung der Wechselkurse, ein Entkoppeln der Bindung zweier Währungen oder ganz estrem im Falle des Pfundes, durch ein Ausscheiden aus dem damaligen EG-Währungsraum.

Doch durch die Bindung an eine einzige Währung ist es nicht möglich die heutige Zahlungsbilanzkrise mit den gleichen Mitteln zu lösen. Denn durch die gemeinsame Währung und den damit geschaffenen gemeinsamen Währungsraum gibt es diese Mittel der Angleichung nicht mehr.

Die einzigen Mittel ist eine Wanderung des Produktionsfaktors Arbeit in die Überschussländer oder Lohnkürzungen in den Defizitländern. Oder eine dauerhafte Alimentierung der armen Länder durch die Reichen.

Letzteres ist ja eine sich fast zwangsläufig abzeichnende Notwendigkeit, wenn die gegenwärtige Rettungsphilosophie beibehalten wird. Da die Maßnahmen eben nicht wirken können, weil durch sie die eigentliche Ursache - die unterschiedliche Wettbewerbsfähigkeit der Länder - nicht beseitigt wird, funktionieren diese auch nicht.

Darum ist diese ganze Euro-Rettungspolitik immer nur Symptompolitik. Man rettet sich von Rettungspaket zu Rettungspaket. Dabei hält keines dieser Pakete länger als ein Jahr. Einfach weil die ursächlichen Ungleichgewichte erhalten bleiben oder sich bestenfalls verlagern (Target-Problematik).

Man scheut sich heute einfach von politischer Seite Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig aber unbequem oder gar schmerzhaft sind. Stattdessen lässt man den Karren lieber vor die Wand fahren und schiebt das dann auf übergeordnete Mächte oder Systemzwänge. Dabei gibt es sehr wohl eine ALternative zur gegenwärtigen Euro-Krisenpolitik.

Und das ist der Versuch von Währungsräumen die in sich homogener sind. Oder eben die Rückkehr zu nationalen Wäöhrungen. Die Alternative währe eine europäische Transferunion mit einer Vergemeinschaftung aller Staats- und Bankenschulden, der Angleichung der Arbeits- und Sozialsysteme und einem europaweiten Finanzausgleich.

Ich glaube aber nicht, dass die Mehrheit in Europa hierzu bereit ist. Die Verschleierungspolitik Merkels in Sache Euro zielt ja gerade darauf ab, diese unvermeidnliche Konsequenz ihrer Politik zu verleugnen. Die Menschen anderer Länder lassen sich da weniger leicht an der Nase herumführen. Die Bestrebungen der Briten zum Austritt aus der EU beruhen ja gerade auf diesen Umstand, dass man keine Kompetenzen nach Brüssel abgeben will.

Leider hat man von Seiten der Euro-Befürworter sich selbst eine Falle gebaut. Man hat die Verteidigung des Euro mit allen Mitteln versprochen und ein Ausscheiden eines Landes als ein Auseinaderbrechen der Währungsunion bewertet und dies dann katastrophisch aufgebauscht.

Hierdurch hat man den Finanzmärkten die Deutung jedweder Änderung im Eurowährungsraum schon vorgegeben. Daher sind die entsprechenden Reaktion en der Märkte beim Scheitern schon vorgezeichnet. Dadurch hat man natürlich auf der anderen Seite eine bewueme Ausrede warum man so agieren muß, wie man nun eben einmal agiert.

Aber es gibt Alternativen. Und genau das versucht ja die AfD aufzuzeigen.

Übrigens wenn die AfD zu vielen Punkten keine Aussage macht dann wohl auch deshalb, weil sie zu bestimmten politischen Ansichten konträr zu allen anderen Parteien steht. Wer keinen Mindestlohn will, der braucht um das mal als Beispiel zu nennen, natürlich auch zu diesem Punkt überhaupt keine Aussage machen.


Also es gibt schon gute Gründe warum eine Partei wie die AfD entstanden ist und auch warum sie von den öffentlich-rechtlichen Medien ignoriert oder heruntergeschrieben wird.

So oder so. Die Eurokrise ist nicht gelöst und wird mit einer Fortsetzung der bisherigen Politik nicht gelöst werden. So wie es bisher gehandelt wird, kann es daher einfach nicht weitergehen. Auch wenn versucht wird offiziell das Gegenteil zu vermitteln.

Es gibt Möglichkeiten und Wege zum Umdenken. Darüber sollte man einmal nachdenken.


Nachtrag:

Zitat:
Zitat von Hakovitsch Beitrag anzeigen
die deutschen Staatsschulden betragen momentan 2 Billionen Euro, das Privatvermögen deutscher Haushalte (...] beträgt fast 5 Billionen Euro, das heißt wir könnten den Scheiß einfach bezahlen und hätten immernoch mehr als die Hälfte unseres Vermögens übrig
Aua. Tschuldigung. Aber bei einer so unterirdischen Argumentation muß ich als Fachmann einfach mal so antworten.

Denn es zeigt deutlich, dass wer so arguementiert nie eine Vorlesung in Buchführung, Bianzierung oder Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung gehört hat. Das ist eine sehr simplifizierende und unsachliche Argumentation.

Der Feler in dieser Argumentation liegt in der Annahme, dass das Privatvermögen einfach so auf den Konten herumliege. Und auf der anderen Seite es diese Staatsschuld von 2,1 Billionen Euro gäbe. Man bräuchte also nur eben umbuachen von einem Konto auf das andere und die Schuld wäre getilgt.

Lassen wir mal den Umstand außer Acht, dass die Argumentation nur gilt wenn die gesamte Versuchuldung nur von Inländern gehalten wird, was im Fall BRD nicht der Fall ist, so ist und bleibt doch der nun folgende Einwand als unüberwindliche Tatsache.


Das Geld liegt nämlich nicht einfach so auf den Konten herum. Wenn ein Sparer sein Geld zur Bank bringt, dann leiht die dies einem Unternehmen als Betriebskredit oder einem Konsumenten als Konsumkredit für den Kauf von Auto oder Haus.

Rein technisch gesehen liegt der Fehler dieser Argumentation darin, dass er die Zugehörigkeit zu verschiedenen Bilanzposten und die Fäühigkeit zur Liquidierung übersieht.

Faktisch müßte um so eine Tilgung der Staatsverschuldung zu erreichen, die entsprechenden Kredite zunächst zurück an die Bank gezahlt werden. Hierzu müßten dann die entsprechenden Firmen platt gemacht, die damit gekauften AUtos und Häuser notverkauft werden.

Man sieht also der ganze Ansatz muß scheitern, weil er undurchdacht ist. Wer sich so in volkswirtschaftlichen Fragen äußert muß sich den Vorwurf des Dilettanismus gefallen lassen.

 

Widerspreche ich mir, nun gut so widerspreche ich mir. In mir ist Vielschichtigkeit und Tiefe angelegt, nicht Enge und Starre. (Walt Whitman, amerikanischer Dichter 1819-1892)
Geändert von Geotaler (23.08.13 um 11:32 Uhr). Grund: Nachtrag zur Staatsverschuldung
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Danke
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Alt 23.08.13, 11:23   #434 (Permalink) Top
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Hakovitsch
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Geotaler Beitrag anzeigen

Übrigens wenn die AfD zu vielen Punkten keine Aussage macht dann wohl auch deshalb, weil sie zu bestimmten politischen Ansichten konträr zu allen anderen Parteien steht. Wer keinen Mindestlohn will, der braucht um das mal als Beispiel zu nennen, natürlich auch zu diesem Punkt überhaupt keine Aussage machen.
Ach deshalb auch keine Aussagen zur Sozialpolitik, zur Verkehrspolitik, zur Bildungspolitik, zur Krankenkassenfrage, das wollen die einfach alles nicht, oder was ?

Du kannst es drehen und wenden wie du willst, diese Partei ist eine von vielen Ein-Punkt-Parteien und was will man mit so einer Partei ? Richtig - Nix!

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Alt 23.08.13, 11:44   #435 (Permalink) Top
Benutzerbild von poison
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Hakovitsch Beitrag anzeigen
Nunja worüber man meiner Meinung mal sprechen müßte: die deutschen Staatsschulden betragen momentan 2 Billionen Euro, das Privatvermögen deutscher Haushalte (ohne Immobilien und sonstige Sachgüter), also nur Barvermögen, Bankeinlagen und Ansprüche gegenüber Versicherungen beträgt fast 5 Billionen Euro, das heißt wir könnten den Scheiß einfach bezahlen und hätten immernoch mehr als die Hälfte unseres Vermögens übrig und das sieht in allen anderen Industrienationen auch nicht anders aus, das Geld ist da, man muß es nur richtig nutzen.
Funktioniert nicht, wegen dem kleinen Detail Vermögensverteilung.......
Die die es bezahlen könnten, werden sich logischerweise mit allen Mitteln dagegen sträuben, sind halt auch die, die dazu Mittel und Macht haben.
Ausserdem hat das Geldsystem ja genau diese Umverteilung herbeigeführt, das hat ja Methode und läuft nicht zufällig vor sich hin.
Deswegen läuft ja auch alles wie es eben läuft.

Übrigens auch ein Problem unseres Renten und Gesundheitssystems.......es zahlen nicht alle in nur eines ein.

Aber das führt jetzt, denke ich, ins OT.

Wollte dir nur an deinem Beispiel verdeutlichen das pauschalisieren da nicht hilft, man muss schauen wer das Geld hat und nicht wie viel im "Pott" ist.

Die reichsten 5% haben irgendwie 50% des gesamten Geldes/Vermögen oder so, jedenfalls schon recht ungleiche Verteilungen, findet man bei Google ja schnell die Zahlen.
Geht auch nicht darum, ob das jetzt schlimm ist, oder gut, oder schlecht.

Mathematisch funktioniert es halt nicht........also völlig wertungsfrei.

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Alt 23.08.13, 12:16   #436 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Geotaler Beitrag anzeigen
Zur NPD:
Und nur zur Anregung sei noch erwähnt, dass es seit der Wiedervereinigung 183 Menschen durch Rechtsextremisten getötet worden sind.
Quelle: 183 Todesopfer rechtsextremer und rassistischer Gewalt seit 1990 | Mut Gegen Rechte Gewalt

Da muß endlich einmal ein Schlußpunkt gesetzt werden.
Das als Argument für ein NPD-Verbot ist dann wohl doch reichlich naiv. Rechte Gewalt wird in Deutschland kein Ende finden, nur weil das BVerfG eine Partei verbietet. Sie ist - genauso wie linke und jede andere Form von politisch motivierter Gewalt - ein gesellschaftliches Problem, kein politisches. Der Verbot der NPD wäre sicherlich kein "Schlusspunkt" unter dem Thema rechter Gewalt. Auch wenn es sich als Argument natürlich gut anhört.

 

Dr. Kelso: Are you an idiot?
JD: No sir. I'm a dreamer.

- Scrubs -
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Danke
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Alt 23.08.13, 12:42   #437 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von poison Beitrag anzeigen
Funktioniert nicht, wegen dem kleinen Detail Vermögensverteilung.......
Naja das böse, böse Wort, das man nicht aussprechen darf heißt Vermögenssteuer.

Aber ich sehe auch nicht, dass die privaten Haushalte die gesammte Staatsverschuldung tragen müssten. Vielleicht würde es ja auch zur Entspannung beitragen , wenn Großkonzerne wie BASF und Amazon in Deutschland nicht mehr wie bisher mit 5% Steuern davonkommen würden, weil die Gewinne so geschickt über ein internationales Firmengeflecht verteilt würden, dass sie in Hochsteuerländern gering und in Niedrigsteuerländern umso höher ausfallen. Schließlich profitieren gerade diese Unternehmen extrem von den Hochsteuerländern, denn daher kommen all die hochausgebildeten Führungskräfte und Entwickler. Ausgebildet an staatlichen Schulen und Universitäten, meinetwegen auch von Privatschulen, die aber staatlich gefördert werden und sie kommen eben nicht aus Timbuktu oder Belize .

Und solche Dinge anzugehen schafft man unter lauter Kleinstaaten eben nicht, dafür braucht es große wirtschaftspolitische Zusammenhänge. Wenn sich die Wirtschaft globalisiert, muß dies die Politik auch tun, denn sonst ist klar wer den Kürzeren zieht.

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Alt 23.08.13, 15:02   #438 (Permalink) Top
Benutzerbild von snowb4ll
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Mein Wahl-o-mat-Ergebnis:

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Kritische Einschätzung: Passt scho' irgendwie...

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Alt 23.08.13, 15:29   #439 (Permalink) Top
Benutzerbild von peppenkind
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Damit hat Geotaler wohl den gesamten Kern der Eurokrise in einem einzigen Beitrag zusammengefasst.

Klar ist aber auch das erst die von Angela Merkel innerhalb der EU betriebene Austeritätspolitik dazu beigetragen hat die Krise entscheidend zu verschärfen, sodass nicht mal im Ansatz wirtschaftliches Wachstum in Griechenland möglich war. Im Inland wurde Angela Merkel und ihre Partei für ihre Rettungspolitik ja beklatscht die besagte, dass man mit dem Maximum an Kürzungen von Staatsausgaben wieder wirtschaftlich gesunden würde. (Man erinnere sich: Das ist dieselbe Frau die damals mit staatlichen Subventionen, sprich neuen Schulden, die Autoindustrie des eigenen Landes wieder angekurbelt hat.) Tatsächlich hat ja das fehlende Wachstum dazu beigetragen das immer neuere Rettungspakete geschnürt werden mussten und sich so der vermeintliche Vorteil wonach die "Gelder von uns Deutschen sicher sind" durch die Hintertür wieder ins Gegenteil verkehrt wurden.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch der Glaube in den Institutionen der EU das sich diese Auteritätspolitik positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und Gesundung in Griechenland auswirken würde. Dabei wurde zur Untermauerung dieser These im wesentlichen auf eine Untersuchung von den Harvard Ökonomen Carmen Reinhart und Kennet Rogoff zurückgegriffen, die sich im Nachhinen durch Rechenfehler als nachweislich falsch erwiesen hat. Ein großartiger Artikel zum Zusammensturz des Glaubensgebäudes Austerität ist von Paul Krugman der die Folgen dieser Politik aufzeigt How the Case for Austerity Has Crumbled by Paul Krugman | The New York Review of Books
Zitat:
Zitat von Geotaler
Darum ist diese ganze Euro-Rettungspolitik immer nur Symptompolitik. Man rettet sich von Rettungspaket zu Rettungspaket. Dabei hält keines dieser Pakete länger als ein Jahr. Einfach weil die ursächlichen Ungleichgewichte erhalten bleiben oder sich bestenfalls verlagern (Target-Problematik).

Man scheut sich heute einfach von politischer Seite Maßnahmen zu ergreifen, die notwendig aber unbequem oder gar schmerzhaft sind.
Eben die Grundproblematik wird nicht behoben und wie oben genannt trägt die mit den Rettungspaketen verbundene Austeriätspolitik dazu bei jegliche Chance auf wirtschaftliches Wachstum zu untergraben. Denn wo Banken kein Geld leihen wollen, Bürger nichts ausgeben können oder sofort auswandern besteht auch keine Aussicht auf eigenständige Genesung.

Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten und das ist entweder die Rückführung des Euros, deren Folgen niemand wirklich heute seriös beurteilen kann, oder eine Fortführung des Euros mit allen damit verbundenen Konsequenzen. Die da wären
Zitat:
Zitat von Geotaler
eine europäische Transferunion mit einer Vergemeinschaftung aller Staats- und Bankenschulden, der Angleichung der Arbeits- und Sozialsysteme und einem europaweiten Finanzausgleich.
Dies wäre nur folgerichtig, da niemand das europäische Projekt zurückführen möchte. Doch wie du richtig schreibst hat niemand der europäischen Elite den Mut dazu den Bürgern die Wahrheit zu sagen, dass die gesamte Währungsunion von Beginn an ein nicht vollständig durchdachtes Projekt war und zwangsläufig eben eine solche Umverteilungspolitik innnerhalb der Eurozone zur Folge haben wird. Umso länger dieser Umstand hinaugezögert wird (Da kann man sich bei der Angela eigentlich ziemlich sicher sein denn zu mutigen Entscheidungen ist sie nicht fähig und Entscheidungen die die Bevölkerung nicht trägt fällt sie ohnehin nicht) desto größer werden wohl auch die finanziellen Kosten für die Bundesrepublik und die anderen Wohlstandsnationen im Norden.

Die von dir bzw. der AfD genannten Lösungen wie
Zitat:
Zitat von Geotaler
Der Versuch von Währungsräumen die in sich homogener sind.
sind ja auch nur ein Mittelweg zwischen Ende des Europrojekts und Wiedereinführung von Wechselstuben im Euroraum was schließlich zur vollständigen Konfusion im Geldverkehr innerhalb der EU führen würde.

Ein neues Rettungspaket für Griechenland ist aus all den von dir genannten Gründen wohl auch kaum überraschend, sondern vielleicht sogar nur der Auftakt für ein viertes, fünftes oder sechstes Paket an Hilfsmaßnahmen.

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Alt 23.08.13, 15:32   #440 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Geotaler Beitrag anzeigen
Faktisch müßte um so eine Tilgung der Staatsverschuldung zu erreichen, die entsprechenden Kredite zunächst zurück an die Bank gezahlt werden.
Auch wenn du es nicht glaubst Geo, aber ich bin nicht blöd, es ist mir schon klar, was es bedeuten würde auf einen Schlag 2,1 Billionen Euro Guthaben von deutschen Banken abzuziehen, aber ein paar Posts weiter wirst du ja gemerkt haben, dass ich auf die Vermögenssteuer raus wollte und auf einen längeren Zeitraum gesehen, wäre dies dann schon möglich .

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Alt 23.08.13, 19:10   #441 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Nehme mal zu ein paar Aspekten Stellung:

Zitat:
Zitat von white_devil Beitrag anzeigen
Rechte Gewalt wird in Deutschland kein Ende finden, nur weil das BVerfG eine Partei verbietet. Sie ist (...) ein gesellschaftliches Problem, kein politisches
Natürlich verschwindet eine rechtsextrem Gesinnung nicht, weil eine rechtsextrem Partei verboten wird. Regelmässig erscheinende Umfragen legen ja dar, dass je nach Methodik 10-20% der Bevolkerung mehr oder minder latent rechtsextreme Denkmuster haben.

Doch beim NPD-Verbot geht es um etwas anderes. Es gibt eine Kontinuität rechter Gewalt in der Bundesrepublik. Eine Spur von rechter Gewalt die sich seit Ende der 1970er Jahre wie eine ununterbrochene Blutspur durch die Bundesrepublik zieht.

Neben den vielen singulären Gewaltakten siehen die Terroranschläge auf das Münchner Oktoberfest 1980, die Morde von Mölln und Solingen in den 1990er Jahren und die Mordserie der NSU genannt.

Es gab und gibt diese Morde einfach, weil man von staatlicher Seite die Gefahr von rechts unterschätzt hat. Man war und ist zwar nicht auf dem rechten Auge blind, aber doe Sehschärfe ist doch sehr gering in diese Richtung.

Und der Punkt ist, dass es nicht nur diese Kontinuität der rechtsextremen Anschläge gegeben hat, sondern das diese eben in einer eindeutigen Verbindung zur NPD stehen, die ein Sammelbecken für alle Nazis ist. Das unterscheidet sie etwa von der DKP. Die verfolgte und verfolgt zwar auch verfassungsfeindliche Ziele, doch hier gab es nie Kontakte in das linksextreme oder linksanarchistische Milieu.

Daher ist die NPD auch keine normale Partei. Und sie ist dies auch deshalb nicht, weil sie nicht den Ordnungsrahmen der BRD anerkennt und in kämpferisch-aggressiver Haltung versucht die staatliche Ordnung der BRD zu beseitigen.

EIne Demokratie muß aber wehhaft sein. Und das heißt dann auch, dass man mit denen nicht diskutiert und diskutieren kann, die versuchen die Ordnung zu zerstören, die diesen Staat trägt und sie durch einen Staat nach nationalsozialistischen Muster ersetzen wollen. Da endet jede Form der Diskussion. Da helfen nur noch Zwangsmittel und das probate in diesem Fall ist das Verbot.

Die NPD ist nur deshalb noch nicht verboten, weil dies durch die Spitzel des Verfassungsschutzes in ihren Reihen unmöglich ist. An der substantiell feindlichen Einstellung gegenüber unserer Rechtsordnung besteht doch überhaupt kein Zweifel. Ist halt ein verzwicktes politisches Problem. Wie gesagt an diesem Punkt endet nun einmal jede Diskussion. Da muß man dann auch einmal Zwng anwenden..Alles andere ist in meinen Augen Appeasement-Politik gegenüber dieser PArtei.


Zum Wahl-O-Mat:
Ich bezweifle ernsthaft, dass dieses Instrument eine gute Wahlhilfe ist. Denn es geht davon aus, dass man seine Wahl anhand der Positionen der Parteien trifft. Hierbei kann man dann einige für einen persönliche bedeutsamen Positionen höher gewichten. Am Ende soll man dann die Partei wählen, die einem am Nächsten steht.

Dieser Ansatz übersieht, dass man seine Wahl auch aus anderen Gründen treffen kann. So wird jemand der ein konseratives Lebensgefühl hat wahrscheinlich die CDU wählen. Ebenso wer religiös orientiert ist fühlt sich dort besser aufgehoben. Wer z.B. aus einem Arbeiterhaushalt kommt der wird komme was da wolle die SPD wählen. So hat eben jede Partei bestimmte Milieus die ihr nahestehen und die sie wähllen. Dieser soziologische Faktor ist für die Wahlentscheidung der meinsten Menschen viel wichtiger als das arithmetische Mittel der eigenen Positionen zur Positionen der Parteien.

Das aber berücksichtigt das Konzept des Wahl-O-Mat überhaupt nicht und daher ist das eine Wahlhhilfe mit sehr begrenztem Nutzen. Dennoch macht es durchaus einige Freude die Fragen auszufüllen und dann den Wahlvorschlag zu erfahren. Ist halt ein netter Zeitvertreib. Nur ernst nehmen sollte man es nicht und dann dnach wählen.

 

Widerspreche ich mir, nun gut so widerspreche ich mir. In mir ist Vielschichtigkeit und Tiefe angelegt, nicht Enge und Starre. (Walt Whitman, amerikanischer Dichter 1819-1892)
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Alt 23.08.13, 19:32   #442 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Eigentlich soll das ja hier nun nicht Thema sein. Wir werden also wahrscheinlich bald auf den Deckel kriegen. Aber sei es drum.

Zitat:
Zitat von Geotaler Beitrag anzeigen


Doch beim NPD-Verbot geht es um etwas anderes. Es gibt eine Kontinuität rechter Gewalt in der Bundesrepublik. Eine Spur von rechter Gewalt die sich seit Ende der 1970er Jahre wie eine ununterbrochene Blutspur durch die Bundesrepublik zieht.

Neben den vielen singulären Gewaltakten siehen die Terroranschläge auf das Münchner Oktoberfest 1980, die Morde von Mölln und Solingen in den 1990er Jahren und die Mordserie der NSU genannt.

Es gab und gibt diese Morde einfach, weil man von staatlicher Seite die Gefahr von rechts unterschätzt hat. Man war und ist zwar nicht auf dem rechten Auge blind, aber doe Sehschärfe ist doch sehr gering in diese Richtung.

Und der Punkt ist, dass es nicht nur diese Kontinuität der rechtsextremen Anschläge gegeben hat, sondern das diese eben in einer eindeutigen Verbindung zur NPD stehen, die ein Sammelbecken für alle Nazis ist.
Aha. Vielleicht solltest du mal bei der Bundesanwaltsschaft anrufen. Die versuchen bereits seit Jahren, diese Verbindungen nachzuweisen. Wenn du mehr weißt, ruf die Jungs und Mädels doch bitte an, damit sie meine Steuergelder in andere Untersuchungen investieren können.

Nicht falsch verstehen, ich bin beileibe kein NPD-Freund. Aber solche Behauptungen halte ich für gewagt. Genauso wie diese hier:

Zitat:
Zitat von Geotaler Beitrag anzeigen
Die NPD ist nur deshalb noch nicht verboten, weil dies durch die Spitzel des Verfassungsschutzes in ihren Reihen unmöglich ist. An der substantiell feindlichen Einstellung gegenüber unserer Rechtsordnung besteht doch überhaupt kein Zweifel. Ist halt ein verzwicktes politisches Problem.
Das ist der Grund, warum es noch keine Sachentscheidung des BVerfG über diese Frage gibt. Es gibt keinen einzigen juristischen Gutachter, der sich bisher mit der Frage beschäftigt hat und zu dem Schluss "Klappt auf jeden Fall" kommt. Sowohl verfahrens- als auch materiellrechtlich gibt es mehr als genug Stolpersteine für so ein Verfahren, auch wenn es von der V-Mann-Problematik bereinigt ist. Allein eine "substantiell feindliche Einstellung" gegenüber der demokratischen Grundordnung ist nunmal auf keinen Fall ausreichend für ein Parteienverbot. Eckart Klein hat da im Nomos-Verlag ein
gutes Buch gutes Buch
veröffentlicht. Ist auch nicht so viel zu lesen. Das Buch konzentriert sich zwar sehr auf die Verfahrensfragen und lässt das materiellrechtliche etwas außen vor, ist aber dennoch sehr interessant zu lesen.

Es besteht durchaus die Chance, dass das BVerfG in der Sachentscheidung (die ja dann irgendwann mit dem neuen Antrag, der nach der BT-Wahl gestellt werden soll, wieder anstehen dürfte) gegen den Antrag entscheidet. Und das wäre eine Katastrophe, was auch der Hauptgrund ist, aus dem ich gegen ein Parteienverbot bin. Die NPD würde triumphieren, und ähnlich wie nach dem Scheitern des ersten Antrags einen enormen Wählerzulauf bekommen.

Und damit hören die Probleme ja nicht auf. Es ist davon auszugehen, dass die NPD im Falle eines Verbots den EGMR anrufen würde. Und da stellt sich die gleiche Problematik noch mal, nur dass ein vom EGMR gekipptes Urteil des BVerfG eine noch größere Katastrophe wäre.

Das Verbotsverfahren gegen die NPD birgt ungleich mehr Gefahren, als den Bürgern bewusst ist und ist auf keinen Fall ein Selbstgänger. Die entsprechende Behauptung entbehrt einfach jeglicher juristischer Realität.

 

Dr. Kelso: Are you an idiot?
JD: No sir. I'm a dreamer.

- Scrubs -
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Alt 23.08.13, 19:49   #443 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von white_devil Beitrag anzeigen
Und damit hören die Probleme ja nicht auf. Es ist davon auszugehen, dass die NPD im Falle eines Verbots den EGMR anrufen würde. Und da stellt sich die gleiche Problematik noch mal, nur dass ein vom EGMR gekipptes Urteil des BVerfG eine noch größere Katastrophe wäre.
Vor allem weil die Hürden vor dem Europäischen Gerichtshhof für ein Parteienverbot ungleich höher sind. Weshalb ein Verbot der NPD dort wohl kaum Bestand hätte und der Gruppierung nur unnötig eine Bühne verschaffen würde.

Zusätzlich besteht die Gefahr, dass die Wortführer von der öffentlichen Bühne verschwinden und im "Untergrund" schwieriger zu kontrollieren wären. Die Partei ist ja ohnehin halbtod und hat für die Szene an Attraktivität verloren. Als viel gefährlicher schätze ich die rechtsextremen Kameradschaften in strukturschwachen Regionen ein, die sollten frühzeitig zerschlagen und verboten werden.

Geändert von peppenkind (24.08.13 um 12:20 Uhr).
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Alt 23.08.13, 20:32   #444 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Die Falle für den möglichen Wähler der NPD ist es nicht zu erkennen das die Zulassung zur Wahl, nicht gleich bedeutend ist mit:
Alles ist OK, kann man bedenkenlos wählen.

Leider hat Deutschland, ebenso wie alle anderen Länder, Rassisten die ihren Ausländerhass über alles stellen.
Es ist schon so das in manchen Städten der Deutsche eine Randgruppe ist. Dafür ist die NPD keine Antwort.

Der Deutsche hat zu wenig Nachkommen, als das man glauben könnte das es uns besser geht ohne Ausländer.
Selbst wenn wir kein Problem damit hätten Kinder zu zeugen (woran liegt es?), würde ich mich dafür schämen in einem Land zu leben das Menschen verabscheut weil sie aus einem anderen Land kommen.
Das Problem liegt dabei am "Erscheinungsbild" der Nichtdeutschen. Damit meine ich nicht das Aussehen sondern das Auftreten und Verhalten.

Das ist der Boden der bei der NPD die Saat aufgehen lässt, meine ich.

Was ist die Lösung?

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Alt 23.08.13, 22:44   #445 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Orkmork Beitrag anzeigen
Was ist die Lösung?
Bildung.

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Alt 23.08.13, 23:55   #446 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Gegen eine wohlwollende verquerte Weltanschauung, sowie selbst zurecht gerückter Geschichte kannst du auch mit Bildung nichts tun. Es ist ein Ansatz um Mitläufertum zu bekämpfen, aber leider auch nicht mehr.

Sry für den OT Einwurf

 

"Wer zuletzt lacht, denkt zu langsam!"
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Alt 25.08.13, 03:48   #447 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von Orkmork Beitrag anzeigen
Man muss das "Wirken" verbieten.
Eine Gesinnung kann man nicht löschen indem man ein Verbot ausspricht, man kann sie jedoch unterstützen in dem man sie legalisiert.
Deswegen gehört die NPD verboten, was ja nicht so einfach ist...


Sinti wollen NPD-Wahlplakat nicht hinnehmen - Schlagzeilenseite - nordbayern.de

Das steht auf einem Plakat der NPD.
Diese Art der Verhetzung und diese Freiheiten müssen verboten sein. Aber das zu verbieten ändert auch nichts bei den Einstellungen der NPD'ler. Deswegen gehört die Wurzel - NPD - verboten.
Sehe ich anders , denn wie du schon sagst , würde ein Verbot nicht die Gesinnung ändern.
Es würde lediglich vertuschen , daß diese Gesinnung bei so und so viel Prozent der Bevölkerung vorhanden ist.
Es würde wie bei der NSU versucht , etwas verschwinden zu lassen , anstatt der Realität ins Auge zu sehen.
Die Wurzel der Sache ist nicht die NPD , sondern die Gesinnung.
Und die geht dann bei einem Verbot fließend in die CDU / CSU über ,
in der eine solche Gesinnung auch weit verbreitet ist.
Nur würde sie dort nicht offen plakatiert.

Und hätten wir nicht diese blutige Gesinnungsvergangenheit , dann wäre in einer Demokratie sogar dieses NPD Plakat völlig harmlos.

Da könnte dann auch stehen 'Geld für Oma und nicht für die GEZ' , die Tante , den Raubkopierer , den Papst oder die Bayern.

Eine gesunde Demokratie muß das ab können.

Wenn die CDU / CSU vorgeblich gegen die NPD vorgehen will ,
dann ist das doch lachhaft.
Die wollen höchstens deren Wähler wegen der Gesinnungsnähe einsammeln
und nach außen hin vorgeben ,
daß die rechte Gesinnung nicht mehr existent ist.

Dabei sind die Strukturen der Politik , der Polizei und der Geheimdienste nach dem Krieg ,
zu großen Teilen aus genau jenen Gesinnungskameraden wieder aufgebaut worden.
Und diese Dinge wirken bis heute.

Ohne diese vorhandene Gesinnung wäre die NSU Geschichte auch undenkbar gewesen.

Und ich möchte nicht wissen , wie groß der Teil unserer Bevölkerung ist ,
welcher diesen NPD Slogan innerlich unterstützt , auch wenn er nicht die NPD wählt.

30-40-50-60 % ?

Und ich ahne nur , daß wenn dieser Bankenrettungswahnsinn weitergeht , der EURO Wahnsinn weitergeht , die Inflation noch sichtbarer ,der Bildungs und Sozialabbau noch dramatischer stattfindet ,
daß genau das wieder brutal hervorbricht ,
was ja angeblich verboten und somit nicht mehr existent ist.

Und dann sind nicht mehr nur Sinti und Roma ,
sondern Alte,Rote,Arbeitslose,Kranke,Aktivisten,Ausländer und viele weitere auf den Plakaten.

Die 'Schuldigen' eben.

In Verboten ist Deutschland wahrscheinlich auch Weltmeister.
Hier kann man doch keine 50m mehr laufen ,
ohne Verbotsschildern zu begegnen, oder Anträge auszufüllen und Steuern zu bezahlen.

Wir sind so was von entmündigt und staatshörig das einem ständig übel werden kann.

Wieso dürfen wir keine Waffen besitzen wie die Schweizer ?
Sind wir unmündig ?

Mir sind in einer aufrechten Demokratie selbst offen wirkende Parteien ,
mit extremeren Anschauungen, lieber im Licht und mit ein paar Promille Wählerschaft ,
als daß der Sumpf im dunklen Keller munter weiter blubbert.
Das könnte später mal wegen den so entstehenden Gasen ,
eine Verpuffung geben.

Ein User schrieb als Lösung: Bildung

das stimmt.

Besser noch:

Bildung, Transparenz, offene Diskussion ,Respekt und mündige Bürger.

Und weniger Staat und Bürokraten.

WÄHLEN GEHEN!

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Alt 25.08.13, 09:56   #448 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Jedes Mitglied einer Gesellschaft wurde irgendwie erzogen.

Ich halte nichts von der antiautoritären Erziehung

Es kann nicht sein das das Individuum sagt: Ihr müsst lernen mit mir umzugehen und das bedeutet zu akzeptieren was ich mache oder will.

So etwas führt zur Rücksichtslosigkeit und zu Gewalt.

Das Faustrecht ist kein Ziel.

Unsere Demokratie hat keine Umerziehungslager, was beweist das freiheitliche Werte respektiert werden. Psychologische Kliniken sind dennoch notwendig.

Die Gesinnung des einzelnen Menschen ist unantastbar, kann aber zur Folge haben das man die Allgemeinheit vor einer bestimmten Gesinnung schützen muss.

Ich bin nicht damit einverstanden das Menschenverachtung unter dem Schutz des Staates geduldet wird.
Hier müssen Grenzen, auch mit Staatsgewalt, durchgesetzt werden.

Das Verbot ist deshalb zwingend erforderlich und kann nur der erste Schritt sein.

Das Eltern ihre Kinder zu Tierquälern oder Ausländerhassern erziehen, ist ein gegebener Fakt. Manche Menschen werden so, obwohl ihre Eltern alles richtig gemacht hatten.
Hier muss in der Schule und im Sozialwesen Hilfe angeboten werden.

Die Gesinnung erzeugt Früchte und diese erlauben es zu handeln. Drastische Strafen wären für mich wünschenswert.
Es kann nicht sein das eine Urheberrechtsverletzung schlimmere Folgen nach sich ziehen kann als das quälen von Tieren z.B.

Jedenfalls ist es falsch zu glauben das man nicht eingreifen darf.
Jetzt wird ja nicht eingriffen und das Ergebnis dieser Toleranz wird aus gegebenem Anlass diskutiert. Die NPD ist nicht verboten...
Dies Methode hat also schon versagt!

PS:
Zitat:
... Die Proteste vor dem Flüchtlingsheim in Berlin könnten auch für die Wirtschaft verheerende Folgen haben, findet Philipp Rösler. Er befürchtet, dass gut ausgebildete Fachkräfte wegen Fremdenhasses abgeschreckt werden.
Dabei ist Deutschland auf Fachkräfte angewiesen – auch weil sie im Schnitt besser ausgebildet sind, als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Die Proteste vor dem Flüchtlingsheim in Berlin-Hellerdorf könnten ausländische Fachkräfte abschrecken, befürchtet Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP). „Hier darf kein falscher Eindruck entstehen. Fremdenhass hat in Deutschland nichts zu suchen. Gerade unsere Wirtschaft ist mehr denn je auf qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen“, sagte Rösler der „Welt“. ...
Zuwanderung von Fachkräften: Rechte Proteste vor Flüchtlingsheim in Berlin: Rösler warnt vor Fremdenhass - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten

Das ist für mich bezeichnend:
Zitat:
Dabei ist Deutschland auf Fachkräfte angewiesen – auch weil sie im Schnitt besser ausgebildet sind, als der Durchschnitt der Bevölkerung.
Ist das die Schuld des Auslandes?
Hatte Deutschland nicht die besten Voraussetzungen?
War Deutschland nicht das Land mit den am besten ausgebildeten Fachkräften?
Hatte Deutschland nicht die technologische Führerschaft?

Das war mal so weil die Politik falsche Weichen gestellt hatte.

Deutschland wurde fehlgeleitet.

Es ist falsch zu protestieren das Ausländer geworben werden. es wäre richtig zu protestieren das man berichtigt was falsch gelaufen ist.

Zitat:
... Abseits der Schwankungen der Weltwirtschaft greift mit immer mehr Wucht die Demografie. Silberlocken verlassen Werkhallen, Bürogebäude und Geschäfte, und es gibt kaum jemanden, der sie ersetzt. Arbeitnehmer werden zur umworbenen Spezies - und die kann in Zukunft mehr verlangen als bisher üblich war.

Von 2013 an geht dem Arbeitsmarkt nach Berechnungen des Bonner Instituts für die Zukunft der Arbeit (IZA) alle vier Jahre netto eine Million Arbeitskräfte verloren - und das bei einer optimistisch unterstellten Zuwanderung von 200 000 Menschen im Jahr. Für 2014 erwarten die Experten von Kiel Economics nur noch 1,88 Millionen Arbeitslose. ...
Jetzt kommen die Jahre mit gutem Gehalt - Nachrichten Welt Print - Wirtschaft (Print) - DIE WELT

Ich glaube das man Zuwanderungen benutzen will um die Lohnkosten zu minimieren.

Der doofe deutsche Facharbeiter ist nur ein Scheinargument das nur schwer zu widerlegen ist, obwohl es klar ist das dies eine falsche Behauptung ist.

Das Berufsbild des Mechatronikers wurde geschaffen um Kosten für Facharbeiter zu senken. Früher kam der Schlosser und baute den Motor ein um anschließend den Elektriker zu holen der den Motor anschloss und abnahm.
Der Mechatroniker macht dies allein und das zu einem Lohn der weit unterhalb dessen ist was früher die einzelnen Schlosser oder Elektriker bekamen.
Die Ausbildung wurde so gestaltet das der Mechatroniker nur Teile der Ausbildung bekommt.
Sich jetzt darüber zu beklagen das man Mechatroniker einstellt die dann nicht über das komplette Repertoire eines Schlossers oder Elektrikers verfügen .... ist pervers!

Eine in Deutschland ausgebildete Fachkraft braucht sich in der Welt nicht verstecken! Im Gegenteil!

Das hier Fremdenhass als Problem gesehen wird ist nicht falsch aber die Wurzel des Übels liegt ganz wo anders!
Leider ist dies den meisten Bundesbürgern so nicht bewusst. Immer wenn es zu spät ist wundern sie sich das alles anders kommt als sie es mal verstanden haben.
Das liegt an der falschen Sichtweise der Dinge.

Vor einer Wahl muss sich der Wähler sicher sein das er das wählt was er wirklich will! er darf nicht auf Scheinargumente reinfallen und das ist das Problem!

Die Faulenzer sollen zur Arbeit gebracht werden! Deswegen: Hass4!
Alle wollten das. Heute haben sie ihre Oma und ihren Opa sowie die Eltern und Geschwister zu Hilfebedürftigen gemacht! Wollte der Wähler dies? Nö, er wollte den Faulenzer an den Eiern packen und dazu war alles recht der Faulenzer ist heute noch Faulenzer.
Ihm kann man auch heute noch in die Tasche greifen und nichts von Wert herausholen! das kann man nur in Taschen machen in denen sich was befindet!

Populismus ist gefährlich und kostet uns das Einkommen! Immer! Dafür gibt es ihn.

Geändert von Orkmork (25.08.13 um 13:37 Uhr).
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Alt 25.08.13, 20:59   #449 (Permalink) Top
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Wir sind so was von entmündigt und staatshörig das einem ständig übel werden kann.

Wieso dürfen wir keine Waffen besitzen wie die Schweizer ?
Sind wir unmündig ?
Ganz grosser Schwachsinn. Du kannst machen und lassen, was Du willst.

Bei Themen wie Waffen muss es strenge Regeln geben und ich sage Dir auch warum:

Der grösste Teil der Menschen, ist dazu in der Lage, sich sozial und empathisch zu verhalten. Ein kleiner Teil kann das nicht. Die Gesellschaft muss vor diesem Teil geschützt werden.

Jedes Thema, bei dem Du Dir selbst oder anderen schaden kannst, braucht Gesetze.

Ich könnte mir immer so an den Kopp packen, bei diesem Freiheitsgeblubber. Die Wahrheit ist doch, das niemand in einer Gesellschaft leben möchte, in dem das Faustrecht des stärkeren oder gewalttätigeren gilt.

Fahr doch mal Südamerika oder Afrika. Dort werden Menschen einfach so abgeknallt und niemand kümmert es.

Und überhaupt: Was ist mit all den normalen Leuten, die irgendwann eine Lebenskrise haben und Amok laufen? Mit nem Messer kann man keine 50 ummähen. Ich möchte nicht in der Nähe von Waffen leben, weil ich weiss, das es genügend bekloppte gibt.

So einfach ist das.

Ich möchte auch nicht in der Nähe von Drogen leben, weil ich weiss, das sie Leben ruinieren.

Waffenmissbrauch Waffenmissbrauch


Was wir wirklich brauchen, ist eine stark vereinfachte Steuer-Politik, in der es keine Steuerschlupflöcher gibt.

Ich weiss immer nicht, ob ich weinen oder lachen soll, wenn in Talksshows Politiker über legale Steuervermeider reden, die erst auf Basis der geschaffenen Gesetze die ganze Kohle auf die Caymans bringen. Und die ganze Affenmeute applaudiert.

Wenn hier überhaupt etwas schief läuft, dann ist es Doppelmoral, Korruption und Lobbyismus, wobei die letzten zwei für mich ein und dasselbe sind.

Geändert von U F F (25.08.13 um 21:22 Uhr).
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Alt 25.08.13, 21:28   #450 (Permalink)
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Wahl 2013, drohende Fallen für den Wähler

Zitat:
Zitat von U F F Beitrag anzeigen
Ganz grosser Schwachsinn.
Bei Themen wie Waffen muss es strenge Regeln geben und ich sage Dir auch warum:

Der grösste Teil der Menschen, ist dazu in der Lage, sich sozial und empathisch zu verhalten. Ein kleiner Teil kann das nicht. Die Gesellschaft muss vor diesem Teil geschützt werden.
Ja klar und wegen dem kleinen Teil müssen 80 Millionen freie Bürger von irgendwelchen Assozialen und Weltfremden Politikern entmündigt und eingeschränkt werden.
Abgesehen davon hat Deutschland sowieso schon mit das strengste Waffengesetz der Welt.
Hier Legal an eine Waffe zu kommen ist ja schon schwierig.
Aber hier in der Verbots BRD gibt es ja immer noch Demokratie Feinde die sogar das noch verschärfen wollen.
Ich habe es in einem anderen Thread schon mal gesagt.
Der Staat ist immer so frei wie sein Waffengesetz.

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